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Die Bundeskanzlerin hatte es klar formuliert: Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sollen so lange bestehen bleiben, bis Impfmittel gefunden wurden. Dazu hat sie bereits Geld für die hierfür notwendige Forschung aus deutschen Steuergeldern zugesagt und andere Staaten aufgefordert, hierfür finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen; es ist dabei von einer Summe von 7,5 Mrd. EUR die Rede (weiterlesen). Angesichts dieser Entwicklung tauchen mehrere Fragen auf: Ist das Impfen generell ein wirksames Mittel, um gegen Infektionskrankheiten zu schützen? Ist das Impfen wirklich so unproblematisch im Hinblick auf Nebenwirkungen oder Impfschäden, wie dies immer behauptet wird?

Die Bevölkerung wird stets in einer Art „Dauerberieselung“ durch die Massenmedien aufgefordert, sich impfen zu lassen. Aber es wächst gegen das Impfen eine breiter werdende Impfskepsis, die von der Impfmüdigkeit zu unterscheiden ist; letztere kann man eher auf eine Nachlässigkeit zurückführen, sich mit dem Thema Impfen überhaupt zu beschäftigen, der Vorwurf der Impfmüdigkeit wird aber gerne von den Impfbefürwortern benutzt, um gegen die wachsenden Vorbehalte gegen das Impfen vorzugehen. Dabei werden die Bedenken derer, die sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt haben, „vom Tisch gewischt“, statt sich mit den Argumenten der Impfskeptiker auseinanderzusetzen. Die Bedenken gegen das Impfen gehen dabei in drei Richtungen:  Der erste Aspekt ist der, dass bezweifelt wird, ob nun wirklich das Impfen zu einem Rückgang der Infektionskrankheiten geführt hat und ob nicht eher die allgemein verbesserte Lebenssituation (bessere Ernährung, bessere Hygiene, bessere Wohnbedingungen) den entscheidenden Anteil an diesem Rückgang hat. Die Zweifel an der Wirksamkeit des Impfens werden zudem dadurch genährt, dass z. B. gegen Masern Geimpfte trotzdem erkranken. Der zweite Zweifel bezieht sich auf die in der Öffentlichkeit meistens verschwiegenen Nebenwirkungen und sogar Impfschäden, die dann von den Geschädigten in langen Gerichtsprozessen nachgewiesen werden müssen. Und die letzten Zweifel beziehen sich auf den Verdacht, dass es gar nicht primär um die Volksgesundheit geht, sondern um das große Geschäft, das mit dem Impfen gemacht wird, denn die Pharmaindustrie produziert allzu gern Impfstoffe, die dann zu Lasten der Versicherungsgemeinschaft unters Volk gebracht werden.

Wie sieht es nun aus mit der stets von Medizinern und Politikern behaupteten Wirksamkeit des Impfens aus? Warum wird das Impfen von Medizinern und anderen so empfohlen? Hierzu sollen thesenartig die Bedenken dargestellt werden:

  • Der Glauben an den Erfolg des Impfens als feste Bastion der Mediziner: Wer Arzt werden will, hat sicher die hehre Absicht, Krankheiten zu bekämpfen, um den Menschen möglichst ein von Krankheiten weitgehend freies Leben zu ermöglichen. Deshalb stellt die Möglichkeit, durch Impfen Infektionskrankheiten wirksam zu bekämpfen, eine verführerische Suggestion dar. Wenn nun ein Arzt erkennen würde – möglichst aufgrund eigener Erfahrungen oder Nachforschungen – dass die Wirksamkeit des Impfens gar nicht vorhanden ist oder zumindest nicht bewiesen ist, würde das ihm gewissermaßen „den Boden unter den Füßen“ wegziehen, dass er durch das Impfen in der Lage ist, den Menschen wirksam helfen zu können. Wenn tatsächlich verbesserte Lebensbedingungen und eigene Vorsichtsmaßnahmen der Patienten entscheidend wären, dann würde sein Beitrag für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten zu einem unscheinbaren kleinen Beitrag zusammenschrumpfen. Sein eigenes berufliches Interesse befördert also ihn daher eher dazu, an die Wirksamkeit des Impfens zu glauben – und er wird deshalb bei seinen eigenen Recherchen eher nach befürwortenden Argumenten suchen, die ihn in seinem Glauben stärken. Gerade die Kinderärzte empfehlen eine Reihe von Impfungen und berufen sich dabei auf die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts (weiterlesen): Da wird bereits ab der 6. Lebenswoche die Impfung gegen Rotaviren empfohlen. Das geht dann immer so weiter, so dass die Eltern aufgefordert werden, in gewissen Abständen ständig neue Impfungen ihren Kindern verabreichen zu lassen, wobei auch gerne Impfkombinationen empfohlen werden, so dass mit einer Impfung gleich gegen mehrere Infektionskrankheiten (Diphterie, Hepatitis B, Influenza, Keuchhusten, Kinderlähmung und Wundstarrkrampf) geimpft werden kann. Ein Kinderarzt, der den Eltern riete, ihre Kinder nicht impfen zu lassen, würde „an dem Ast sägen, auf dem er selber sitzt“. Er beraubte sich selbst der Suggestion seiner eigenen Glaubwürdigkeit als Arzt und würde sich seine wirtschaftliche Grundlage entziehen, denn das Impfen stellt eine wichtige Einnahmequelle der Ärzte dar.
  • Mangelhafte Wirksamkeitsnachweise: Der unbedarfte Patient wird immer davon ausgehen, dass ein Medikament in der Weise geprüft würde, dass der Wirkstoff sowohl an Geimpften als auch Nicht-Geimpften getestet wurde. Dabei müsste dies in einer Doppel-Blind-Studie, bei der sowohl der Impfende als auch der Geimpfte nicht wissen, ob nun ein Impfmittel verabreicht wurde oder nicht, durchgeführt werden. Dies geschieht aus so genannten ethischen Gründen nicht, denn es sei nach Ansicht des Paul-Ehrlich-Instituts nicht vertretbar, dass jemand nicht wisse, ob er gegen eine Krankheit geimpft wurde oder nicht (weiterlesen). Stattdessen werden die im Körper gebildeten Antikörper gemessen, um die erreichte Immunität zu testen. Erst wenn eine entsprechende Reaktion des Körpers nachgewiesen wird, kann ein Impfmittel vom Paul-Ehrlich-Institut zugelassen werden (weiterlesen. Die Grundlage dieses Vorgehens ist die Vorstellung, dass der Körper, der bei der Impfung mit abgeschwächten Erregern einer Infektionskrankheit konfrontiert wird, gegen diese Krankheitserreger Abwehrstoffe bildet und sich daraus eine Immunität entwickelt. Die Vorstellung ist die, dass es im zellulären Gedächtnis eine Erinnerung an die Erreger gibt, die dann aktiviert wird, wenn ein Körper mit aktiven, tatsächlichen Krankheitserregern konfrontiert wird (immunologisches Gedächtnis). Man geht bei den Impfbefürwortern davon aus, dass dann der Körper schneller und wirksamer gegen die Krankheitserreger vorgehen kann, weil er mit diesen bereits konfrontiert war. Das Paradoxe ist aber nun, dass der Nachweis von Antikörpern im Blut kein ausreichendes Indiz für das Vorhandensein einer ausreichenden Immunität darstellt.  In der aktuellen Diskussion zum Corona-Virus warnt die WHO davor, Immunitätsausweise nach einer durchgemachten Corona-Infektion auszustellen, weil der Nachweis von Antikörpern nicht ausreichend sei um zu behaupten, eine bereits erfolgreich überstandene Infektion könne vor einer zweiten Infektion schützen. Außerdem sind die auf dem Markt befindlichen Antikörpertests in ihrer Verlässlichkeit und Genauigkeit nicht ausreichend geprüft (weiterlesen). Das bedeutet, dass Impfstoffe zugelassen werden aufgrund angeblich festgestellter Antikörper-Bildung, obwohl die Messung von Antikörpern nicht unbedingt etwas über die Frage aussagt, ob die Messungen ausreichend genau sind und selbst bei festgestellter Antikörpererhöhung diese auch vor einer Infektion schützt.
  • Erkrankungen trotz Impfungen: Die Vorstellung, dass das Impfen sicher davor schützt, an einer Infektion durch Erreger zu erkranken, ist irreführend. Denn dann müssten in Gebieten, in denen eine hohe Impfquote vorliegt, weniger an den Infektionen erkranken. Das ist aber nicht der Fall. Rolf Kron, homöopathisch arbeitender praktischer Arzt in Kaufering (weiterlsen), hat in seinem Vortrag (ansehen) dargestellt (ab Min. 14), dass z. B. 1994 und 1999 in der Schweiz Tausende an Mumps erkrankten, obwohl 95 % dagegen geimpft waren ( von den Erkrankten waren 75 % geimpft), dass 1996 in der Niederlande 2778 an Keuchhusten erkrankten, obwohl eine hohe Impfquote von 96 % vorhanden war (78 % der Erkrankten waren geimpft) oder dass im Jahr 2009 in NRW 1749 Personen an Masern erkrankt waren ( die Impfquote lag bei 92 %). Der Impfkritiker Gerhard Buchwald (1920 – 2009) erzählte im Jahr 2005 anekdotisch über seine frühe Tätigkeit als Arzt nach dem Krieg, als er feststellte, dass Patienten, die von dänischen Ärzten gegen Tuberkulose geimpft waren, trotzdem an dieser Infektion erkrankten und in der Lungenheilstätte bei Wiesbaden, in der er gearbeitet hatte,  zur Behandlung kamen (ansehen). Bei einem Besuch in einem Krankenhaus in Wiesbaden fand er die Akten von Kindern, die dort behandelt wurden, die alle trotz Schutzimpfung gegen Pocken, an dieser Infektion erkrankt waren. Dies  hat ihn wohl animiert, näher sich mit dem Impfen zu beschäftigen. Die Ergebnisse hat er dann in seinem Buch „Geschäft mi der Angst“ (weiterlesen) veröffentlicht.
  • Impfschäden: Als Impfschaden definiert man „die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehende gesundheitliche Schädigung durch die Schutzimpfung; ein Impfschaden liegt auch vor, wenn mit vermehrungsfähigen Erregern geimpft wurde und eine andere als die geimpfte Person geschädigt wurde.“ (§ 2 IfSG). Für Impfschäden, die jemand von einem vom Staat freigegebenen Impfstoff bekommen hat, haftet auch offiziell der Staat; zur Regulierung des Schadens wird nach § 60 IfSG das Bundesversorgungsamt benannt. Die theoretische Anspruch auf Entschädigung stößt aber auch erhebliche Widerstände, stellt der „Schutzverband für Impfgeschädigte“ fest: „Anträge auf Anerkennung eines Impfschadens, die beim zuständigen Versorgungsamt gestellt werden, werden nahezu alle abgelehnt, so dass die Betroffenen Widerspruch einlegen, der auch in der Regel abgelehnt wird. So kommt es zu einem Klageverfahren vorm Sozialgericht. Ein solches Verfahren läuft im Durchschnitt 8 bis 10 Jahre, was für die Betroffenen bzw. deren pflegende Angehörige unwürdig ist.“ (weiterlesen). Von 10.600 Verdachtsfällen wurden nur 169 als vom Impfen geschädigte Personen anerkannt (weiterlesenl). Jeder Betroffene kann Impfnebenwirkungen an das Paul-Ehrlich-Institut melden (weiterlesen). Die Meldung eines Impfschadens kann auch von einem Arzt erfolgen. Die Bereitschaft der Ärzte soll vergleichsweise gering sein, denn nur 3-5 % der Ärzte machen von dieser Möglichkeit Gebrauch (weiterlesen). Die Erforschung von Impfschäden liegt im Argen, weil es keine Meldepflicht gibt und weil die Erforschung nicht im Interesse der Ärzte – sie befürchten rechtliche Konsequenzen, wirtschaftliche Schäden und einen Ansehensverlust -  und auch der Pharma-Industrie liegt. Weil die Nebenwirkungen der Impfungen gar nicht systematisch erfasst werden und tatsächlich Fälle von späten Störungen nur als „bedauerliche „Einzelfälle“ (weiterlesen) abgetan werden, bei denen der Nachweis der Störung nur noch schwer auf die Impfung zurückzuführen ist, bleiben die Betroffenen oft mit ihren Ansprüchen auf der Strecke. So ist anzunehmen, dass die so genannte „Dunkelziffer“ der Impfschäden relativ hoch ist. Vor allem die Adjuvanzien, die die Wirkungen der Impfungen verstärken sollen, wie das Aluminiumhydrochlorid, sind in der Kritik. Diesem Wirkstoff wird z. B. nachgesagt, dass es zu einem Abbau der motorischen Neuronen führt und somit zu motorischen Störungen (weiterlesen). Dem hohen Aufklärungsbedarf hinsichtlich Impfschäden steht eine Phalanx von Befürwortern (Ärzte, Pharma-Industrie, staatliche Aufsichtsbehörden) entgegen, die kein eigenes Interesse daran haben, dass hier Licht ins Dunkel gebracht wird.

Kann die Frage beantwortet werden, ob eine Impfung sinnvoll ist? Nein, leider nicht wirklich, aber ein hohes Maß an Skepsis ist angebracht. Und diejenigen, die kritisch dem Impfen gegenüber stehen, dürfen nicht länger als „Verschwörungstheoretiker“ verunglimpft werden, wie dies so gern in den Massenmedien getan wird.

©beim Verfasser

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