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Den Regierungen werden die Menschen langsam lästig, die an den  Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus Kritik üben und dagegen Proteste einlegen, in dem sie für ihre Überzeugungen demonstrieren. Wer nicht der Meinung ist, dass die Regierung alles richtig macht und behauptet, dass die Maßnahmen unangemessen im Hinblick auf die zu erreichenden Effekte sind oder wer meint, die Kollateralschäden seien höher als das, was eingetreten wäre, wenn sie nicht in dieser Weise vollzogen worden wären, ist der Regierung ein Dorn im Auge. Denn Regierungen – insbesondere Frau Dr. Merkel – gelten nach einer nicht anerkannten Doktrin mit dem was sie tun als unfehlbar. Fehler zuzugeben halten sie für undenkbar und deshalb gehen die Regierungsmitglieder nicht in sich und überlegen: Könnte an dem was da behauptet wird, vielleicht etwas dran sein? Nein, sie gehen sofort zum Gegenangriff über (weiterlesen).  Eines der Argumente, das seit einiger Zeit zu hören ist, dass die Menschen, die solche Bedenken formulieren, Verschwörungstheoretiker seien. Mit diesem Etikett beklebt entledigen sich die Herrschenden unliebsamer Gegner, in dem diese als „nicht ganz zurechnungsfähig“ erklärt werden.

Was sind aber Verschwörungstheoretiker? Der Begriff Verschwörungstheorie („conspiracy theory") war eine Erfindung des amerikanischen Geheimdienstes CIA, der auf die Idee kam, die Zweifler an der offiziellen Darstellung, John F. Kennedy sei  von Lee Harvey Oswald ermordet worden, zu diskreditieren, in dem regierungskritische Äußerungen mit idiotischen Spinnereien vermischt wurden, um sie damit unglaubwürdig zu machen (weiterlesen). Auf diese geschickte Art wird seit dieser Zeit immer wieder von Regierungsseite versucht, das eigene Handeln zu rechtfertigen, in dem ihre Kritiker der Lächerlichkeit Preis gegeben werden. In dem sie die Kritiker als Verschwörungstheoretiker verunglimpft, wollen sie aber damit vertuschen, dass es tatsächlich Verschwörungen gibt. Eine von den vielen Verschwörungen, die aufgedeckt wurden, ist die, dass bei dem Überfall von irakischen Streitkräften auf das Nachbarland Kuwait im Jahr 1990 irakische Soldaten eine Station von Neugeborenen überfallen und Säuglinge getötet haben sollen. Diese „Brutkastenlüge“ , die von einer amerikanischen PR-Firma  „Hill und Knowiton“ inszeniert worden war,  bei der die angebliche Kinderkrankenschwester „Nayirah“ vor dem amerikanischen Kongress die Aussage machte, sie habe gesehen „wie die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kamen…, die Säuglinge aus den Brutkästen nahmen, die Brutkästen mitnahmen und die Kinder auf dem kalten Boden liegen ließen, wo sie starben“ (weiterlesen), bei der es sich aber in Wirklichkeit um die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA handelte, wurde gebraucht, um die Öffentlichkeit auf den Irak-Krieg einzustimmen.

Man könnte jetzt fragen; welche Verschwörung nun wieder wegen der so genannten Corona-Krise im Gang ist, die Geschichtsforscher wie z. B. der Schweizer Historiker Daniele Ganser, erst in ein paar Jahren aufdecken werden. Es gibt doch ernst zu nehmende Vorwürfe, dass es der Regierung nicht nur um die Gesundheit der Menschen geht.  Denn warum stürzt sie sich so vehement auf die Eindämmung dieses Virus? Warum hatte sie das nicht bei Influenza-Epidemien in der Vergangenheit getan? Warum kümmert sie sich nicht darum, die Toten und Verkrüppelten durch ärztliche Kunstfehler aufzudecken? Warum geht sie nicht der Frage nach, warum  jedes Jahr sehr viele Menschen in Krankenhäusern an multiresistenten Keimen erkranken und sterben? Es kann doch kein reiner Zufall sein, dass hier ein Hype entstanden ist der vergleichbar ist mit der Situation vor ein paar Jahren, als die so genannte „Schweinegrippe“ als weltweite Pandemie prognostiziert worden war. Im Jahr 2009 hatte die Pharmazeutische Industrie sehr rasch einen Impfstoff parat, der dann aber gar nicht in der Menge gebraucht wurde, als prognostiziert worden war, weil die Schweinegrippe nicht dem Umfang angenommen hatte wie befürchtet, so dass er entsorgt werden musste (weiterlesen). Zudem kam später noch heraus, dass Politiker einen anderen Impfstoff bekommen hatten als der Rest der Bevölkerung, die teils unter Nebenwirkungen (Narkolepsie – krankhafte „Schlafsucht“) gelitten hatte (weiterlesen). Ist es da nicht naheliegend, dass die Bevölkerung skeptisch wird, wenn nun wieder verkündet wird, dass sich Deutschland mit Millionen EURO  an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen den Corona-Virus beteiligen wolle, wie dies bereits die Bundeskanzlerin verkündet hatte (weiterlesen)? Könnten nicht wieder finanzielle Interessen der Pharma-Industrie hier eine Rolle spielen? Und welche Rolle spielt hier der Milliardär Bill Gates? Ist das wieder nur eine Verschwörungstheorie, dass er ein eigenes Interesse an der Entwicklung eines Impfstoffes hat? Ist es wirklich Zufall, dass die „Bill & Melinda Gates Foundation“ an das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“  im Jahr 2018 einen Betrag von 2,3 Mio. EUR gespendet hat. Dieser Geldbetrag hat zwar nichts mit der Beeinflussung im Hinblick auf die gegenwärtige Corona-Krise zu tun, sondern wurde gegeben für das „Projekt Globale Gesellschaft“. Der Auftrag lautete: „Für unser Projekt Globale Gesellschaft berichten ReporterInnen aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa über Menschen, soziale Brennpunkte und gesellschaftliche Entwicklungen. In Reportagen, Analysen, Fotos, Videos und Podcasts erzählen wir von Ungerechtigkeiten vor dem Hintergrund der Globalisierung – aber auch von vielversprechenden Ansätzen.“ (weiterlesen). Es soll aber aufzeigen, dass Zeitungen, die von dritter Seite Geld erhalten, dann eigentlich nicht mehr unabhängig in der Berichterstattung sein können, sondern an ihren Sponsor gebunden sind („Wes Brot ich ess´, des Lied ich sing“). Auch der  Wochenzeitschrift „Die Zeit“  hatte er im Jahr 2019 ein Betrag von 297.000 US-Dollar gespendet und der Charité in Berlin im März 2020 einen Betrag von 250.000 US-Dollar (ansehen)? Und ist es nicht seltsam, dass Leiter der Charité ein Virologe namens Prof. Dr. Christian Drosten ist, auf dessen Empfehlungen hin die Bundesregierung im Wesentlichen Bezug nimmt, um die von ihr getroffenen Maßnahmen zu rechtfertigen? Stimmt es nicht nachdenklich, dass Bill Gates einer der größten Geldgeber der Weltgesundheitsorganisation WHO ist mit einem Anteil von 9,76 %? (weiterlesen)? Warum sollte er über seine selbst gegründete Organisation bereits 125 Mio. US-Dollar für die Erforschung zu einem Impfstoff investiert haben? Tut er dies alles aus Menschenfreundlichkeit oder will er damit der von ihm gesponserten Pharma-Lobby neue Märkte eröffnen? Für ihn wird es sicher ein Gräuel sein, dass Menschen auch ohne Impfung durch ihr eigenes Immunsystem von der Corona-Virus Infektion genesen. Von den in Deutschland festgestellten Infektionen (Stand 22.05.2020) von insgesamt 179.000 sind bereits 158.000 genesen – auch ohne Impfung, das sind immerhin 88 % (weiterlesen). An der Stärkung des Immunsystems können die Pharmakonzerne nicht viel verdienen, denn sie beruht im Wesentlichen auf einer gesunden Lebensführung (z. B. gesunde Nahrungsmittel, ausreichende Bewegung), sondern eher an Impfstoffen. Selbstverständlich treten die selbsternannten  „Faktenchecker“ auf den Plan, um den aufgeklärten Leser zu informieren. Hier als Beispiel Max Hoppenstedt von Spiegel.de: „Klar ist (aber), dass in Onlineforen, die für rechtsextreme und verschwörungstheoretische Parolen sowie Falschinformationen bekannt sind, gerade massiv gegen Gates gehetzt wird. Mal wird dort behauptet, er habe das Coronavirus erschaffen, mal, dass er die Bevölkerung mit implantierten Mikrochips kontrollieren wolle, und mal, dass er nichts Geringeres als der Antichrist sei“(weiterlesen). Dieser Faktencheck soll Seriosität vermitteln, bedient sich aber des Tricks, kritische Nachfragen zu den wahren Intentionen des Bill Gates zu vermischen mit verrückt klingenden Theorie, er habe den Corona-Virus erfunden oder er sei der Antichrist, um dann diese Kritik insgesamt in Misskredit zu bringen. Dieses Beispiel soll zeigen, dass das alte Rezept der CIA, die die Kritik an der vielleicht stattgefundenen Verschwörung zur Ermordung von John F. Kennedy dadurch zu verunglimpfen versuchte, indem man sie mit kruden Ideen in Verbindung brachte, immer noch angewandt wird.

Die Bürger, die von Politikern und Meinungsmachern im Fernsehen und in den Print-Medien auf diese Art vorgeführt werden, fühlen sich mit ihren Bedenken nicht ernst genommen. Die Strategie des Lächerlichmachens der Kritiker und des Vorwurfs, wer nicht die herrschende Meinung vertritt ist ein Verschwörungstheoretiker, führt zur Ausgrenzung Andersdenkender und blockiert einen notwendigen Diskurs über ein Thema, das alle angeht.

 Man könnte am Ende auch kritisch fragen: Wird mit dem Vorwurf, die Kritiker seien Verschwörungstheoretiker, nicht der Versuch unternommen,  eine dahinter stehende wirklich stattfindende Verschwörungspraxis zu verdecken?

  

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