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Die gegenwärtige Corona-Krise wirkt wie ein Katalysator für eine Entwicklung, die sich schon einige Jahre zeigt, dass nämlich die Kluft zwischen „denen da oben“ (Mitglieder der Regierungen in Bund und Ländern, Parlamentarier, Spitzenbeamte in den staatlichen Behörden, „Bildungseliten“ wie z. B. Professoren, Spitzenverdiener in den Rundfunkanstalten und auch Bischöfe) – sie haben alle gemeinsam, dass sie vom „Verteilungsapparat Staat“ leben – und denen „denen da unten“  (arbeitende Bevölkerung im Arbeitnehmer´- und Selbständigen-Status)  – sie haben gemeinsam, dass sie die Beschäftigten des Staatsapparates mittels von ihnen entrichteten Steuern und anderen Zwangsabgaben (Rundfunkbeitrag) „durchfüttern“ müssen - , immer größer wird. Diese Kluft wird aus verschiedenen Gründen größer. Kann man vielleicht sogar behaupten, dass inzwischen der Staat gegen das eigene Volk regiert?

  • Der Staat sind wir: Mit „Staat“ werden gemein hin die Personen bezeichnet, die die „staatliche Gewalt“ durch ihr ausgeübtes Amt repräsentieren. Als die Menschen in der Ex-DDR gegen das SED-Regime 1989 protestiert hatten, hieß ihre Haupt-Parole: „Wir sind das Volk“. Das bedeutete, dass sie dem Machtapparat zeigen wollten: Ihr könnt nicht länger gegen das eigene Volk regieren! Wenn wir nicht mehr mitmachen, könnt ihr gar nichts mehr dagegen tun. Selbst wenn ihr uns mit Polizei und den Staatssicherheitsdienst einschüchtern wollt, könnt ihr das nicht auf Dauer durchstehen, denn die Menschen, die in diesem System arbeiten, gehören auch zum Volk und werden sich irgendwann auf unsere Seite schlagen. Die Wende kam 1989 und mir ihr auch der Zusammenbruch des Herrschaftssystems unter Honecker und Genossen. Dies macht klar, dass jede Regierung dann kapitulieren muss, wenn sich das Volk einig ist und sich nicht mehr einschüchtern lässt. Nicht die Regierung, nicht die davon abhängigen Institutionen sind der Staat, sondern das Volk selbst.
  • BRD = DDR 2.0?: Die gegenwärtige Situation ähnelt doch sehr stark der der Ex-DDR vor ihrem Zusammenbruch, vor allem die Gleichschaltung im Hinblick auf die Einschränkung der Meinungsfreiheit. Die Nachrichtensendungen von ZDF und ARD ähneln doch sehr der der DDR wie etwa die der „Aktuellen Kamera“. Es werden nur die Nachrichten gebracht, die mit dem Regierungswillen konform gehen. Alles, was dem nicht entspricht, wird weggelassen („Lückenpresse“) oder verfälscht dargestellt („Lügenpresse“), wobei man sich vieler Techniken bedient, die der Propaganda in totalitären Staaten entsprechen. Nur wird diese Vereinheitlichung der Meinungsbildung von der Regierung nicht offen zugegeben, sondern das Leugnen von Wahrheiten ähnelt doch schon sehr der des SED-Regimes, etwa dem von Walter Ulbricht, als er 1961 verkündete: „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten.“ (weiterlesen). Die Stasi hatte nie Nachwuchssorgen, denn es gab genügend Menschen, die gerne bereit waren, im Spitzeldienst als „Inoffizieller Mitarbeiter“ mitzumachen (weiterlesen). Ähnlich sieht es inzwischen auch in der BRD aus, denn in der Corona-Krise wurde von Politikerseite bereits offen zur Denunziation von Menschen aufgefordert, die gegen Corona-Verordnungen verstoßen haben(weiterlesen). Die Entscheidungsprozesse, die im Hinblick auf die Corona-Krise getroffen wurden und weitgehende Konsequenzen hatten, wurden wie in der DDR auch in einem kleinen Zirkel (Bundeskanzlerin mit Ministerpräsidenten) von „Eingeweihten“ besprochen und beschlossen, d. h. im Wesentlichen an dem Parlament vorbei und damit außerhalb der parlamentarischen Kontrolle. Die „Faktenfinder“ des ARD-Staatsfernsehens wollen selbstverständlich die Vergleiche mit der DDR nicht stehen lassen und finden willfährige Wissenschaftler, die den Vergleichen widersprechen (weiterlesen). Die tendenziöse Art der Berichterstattung, die nicht dem Willen der Regierung entspricht, hat z. B. im Hinblick auf die Demonstration gegen die Politik zum Umgang mit dem Corona-Virus in Berlin am 01.08.2020 stattgefunden, als in der Tagesschau gezeigt wurde, dass nur von 12.000 Demonstranten, später auch 20.000 Personen, teilgenommen hatten; diese Zahl aber weit unter den Zahlen lagen, die von den Veranstalter genannt wurden, die von über einer Million sprachen. Auch hier hat der Faktenfinder der Tagesschau wieder ganze Arbeit geleistet und versucht, auch durch Bildmanipulationen die niedrigeren Zahlen plausibel zu machen (weiterlesen). Wer die Politik der Bundesregierung nicht teilt, muss mir Repressionen rechnen. Die gegenwärtige Entwicklung im Hinblick auf die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zeigen, dass Kritik an den Maßnahmen unerwünscht ist und unterdrückt wird. Die Zahlen, die über die öffentlich-rechtlichen Medien verbreitet werden, sprechen eben nicht für eine außergewöhnliche Situation, die einen Lockdown gerechtfertigt hätten (weiterlesen). Personen, die nicht linientreu sind und gegen die von der Regierung vorgegebene Richtung verstoßen und versuchen, eine andere Meinung zu vertreten, werden diffamiert und sozial und beruflich isoliert. Dies hatte Bärbel Bohley – Bürgerrechtlerin der DDR - bereits 1991 in einem Interview mit Chaim Noll vorausgesagt, nämlich, dass man die Stasi-Methoden der Ex-DDR untersuchen werde um sie dann zu übernehmen: „Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“ (weiterlesen).  Dass dies tatsächlich heute auch so funktioniert, zeigte sich z. B. als Maximilian Rieger über „Twitter“ die Sportler Weitspringerin Alexandra Wester und Basketballer Joshiko auf Bilder über die Demonstration in Berlin identifiziert und über dieses Nachrichtenportal gemeldet hat (weiterlesen), worauf „Telekom Baskets Bonn“ den Nationalspieler Joshiko Saibou nach seiner Teilnahme an der Großdemonstration gegen die Anti-Corona-Maßnahmen fristlos den Arbeitsvertrag gekündigt hat (weiterlesen).
  • Einwanderungspolitik gegen die eigene Bevölkerung: Die Bevölkerung will mehrheitlich keine weitere Einwanderung nach Deutschland von Menschen aus fremden Kulturen. Bereits im Frühjahr 2015, als die Grenzöffnung noch nicht von der Bundeskanzlerin beschlossen wurde, waren 61 % der Bevölkerung gegen die Einwanderung aus Nicht-EU-Ländern (weiterlesen). Trotzdem wurde im selben Jahr die Grenzen zu Ungarn geöffnet. Daran hat sich grundsätzlich nichts geändert, denn auch im Jahr 2019 war die Mehrheit gegen weitere Einwanderung (weiterlesen) – aber trotzdem findet sie weiter statt.
  • Auslieferung an EU-Bürokraten: Kommt aus Brüssel etwas Gutes für die Deutschen? Auf Anhieb fallen mir nur unangenehme Sachen ein: Da ist zum das Bürokratiemonster der Datenschutzgrundverordnung, die uns eine beispiellose Gängelung und Bevormundung im Hinblick auf unseren angeblichen Schutz unserer Daten gebracht hat. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese z. B. eine kleines Nachrichtenblatt, die „RK-Intern“, die in meiner aktiven beruflichen Zeit als Beilage für Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Korbach den Lohnabrechnungen beigefügt wurde und über „Intena“ des Kreisverbandes informierte (gewissermaßen ein „Schwarzes Brett“ in Papierform), das Aus brachte. Dieses Projekt wurde von meiner Nachfolgerin auf dem Arbeitsgebiet der Schuldnerberatung weitergeführt bis diese Verordnung in Kraft trat, denn nun war es z. B. nicht mehr so einfach erlaubt, die Einstellungen und Entlassungen den Mitarbeitern mitzuteilen – das war eigentlich hilfreich, weil dann der oder die Neue bereits namentlich bekannt war – oder Bilder von Betriebsfesten oder anderen Aktivitäten zu veröffentlichen. Datenschutzgründe sprachen dagegen. Jedes Mal hätte meine Kollegin eine schriftliche Genehmigung sich für das Abdrucken des Namens oder eines Bildes geben lassen müssen; dieser Aufwand war zu groß, um noch dieses Nachrichtenblatt „so nebenbei“ weiterzuführen – es wurde eingestellt. So manch anderes Vereinsleben wurde durch dieses bürokratische Monstrum empfindlich gestört, weil nun alle Daten irgendwie gesichert werden mussten. Klassenfotos bei der Einschulung einfach so machen wie früher geht auch nicht mehr, weil auch hier die Genehmigungen der einzelnen notwendig ist. Das ist ein Musterbeispiel für die Zerstörung gewachsener und von allen anerkannten und akzeptierten Gepflogenheiten im Umgang mit Daten – bevor die Bürokraten meinten, dass da etwas geändert werden musste.
  • Ausverkauf an die EU: Es wird uns immer erzählt, dass die EU für die Menschen in Deutschland so wichtig sei und dass die Opfer hierfür verschmerzbar seien. Die Deutschen waren 2018 der größte Nettozahler an die Europäische Union mit 13,41 Mrd. EUR, während etwa Polen mit 12,34 Mrd. mehr aus EU-Kassen erhiellt als es einzahlte (weiterlesen). Ist das wirklich die Sache wert? Die neuesten Verhandlungen wegen der Corona-Krise sieht wieder Deutschland im Nachteil, denn Deutschland soll 10 Mrd. mehr nach Brüssel überweisen als bisher (weiterlesen). Dies ist ein systematischer Ausverkauf von in Deutschland verdienten und gezahlten Steuern, die an andere Länder verteilt werden. Das Märchen vom reichen Deutschland kann dabei auch nicht mehr aufrechterhalten werden, denn im Vergleich mit anderen EU-Länder sieht es gegenwärtig so aus, dass 35.310 EUR der mittlere Deutsche als Vermögen hatte, ein Italiener aber 91.899 EUR und ein Spanier 95.360 EUR. Nur 51,4 % der Deutschen leben im eigenen Haus, aber 72,4 % der Italiener und 77,1 % der Spanier haben ein eigenes Domizil (weiterlesen). Trotzdem soll Deutschland wieder der Zahlmeister der EU sein. Bereits 2010 lag das Durchschnittsvermögen der Deutschen bei 51.400 EUR, das eines Menschen auf der Insel Zypern aber bei 266.900 EUR. Diese Zahlen wurden damals zurückzuhalten, bis die beschlossenen Finanzhilfen u. a. auch für Zypern beschlossen waren. (weiterlesen). 
  • Gewollte Volksverblödung?: Es hat sich langsam herumgesprochen, dass es mit deutschen Bildungswesen nicht zu Besten bestellt ist. Hier schneiden die deutschen Schulen in diversen Studien doch schlecht ab. Die PISA-Studie hat es an den Tag gelegt, dass trotz zwischendurch erfolgter Verbesserungen, die Leistungen der Schüler bei der Lesekompetenz, in der Mathematik und in den Naturwissenschaften sich seit 2015 wieder verschlechtert haben, so dass sich Deutschland 2018 nur auf Rang 20 der 79 teilnehmenden Länder befand (weiterlesen). Da Deutschland über keine nennenswerten Bodenschätze verfügt, ist es auf die einzige Ressource angewiesen, die eigentlich nur in den Schulen vermittelt wird: Bildung. Die diesjährige Corona-Krise scheint da noch eins draufzusetzen, denn die Schulschließungen haben sicher nicht zu einer Verbesserung des Bildungsniveaus beigetragen. Und die von manchen Politikern noch beklatschten Proteste der „Friday-for-Future“-Bewegung haben mit Sicherheit noch weitere Ausfälle bewirkt. Man könnte fast meinen, dass dahinter durchaus ein Plan stehen könnte: Dumme Menschen sind leichter zu regieren. So könnte das heimliche Ziel formuliert sein. Die „Eliten“ schicken ihre Kindern sowieso auf Privatschulen, wie z. B. Manuela Schwesig, die ihren ältesten Sohn auf eine private Schule schickt (weiterlesen). Sie ist nicht die einzige und deshalb erfreuen sich die Privatschulen einen Boom  (weiterlesen), wo vor allem Kinder aus der gehobenen Mittel- und Oberschicht landen.   

 

Die aufgezeigten Tendenzen und Beispiele zeigen, wie die Herrschenden in Deutschland ein Volk der Duckmäuser und Denunzianten haben möchte und durch ihre Politik die Rechte des eigenen Volkes auf Selbstbestimmung missachtet und ihre Freiheitsrechte einschränkt. Eine Politik, die leider von allzu vielen freiwilligen Helfern mitgetragen wird, die sich davon eigene Vorteile versprechen.

  

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