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Was würden Türken über Deutsche denken, wenn sie in den 60ern Gastarbeiter aus Deutschland aufgenommen hätten? (Eine literarische Fiktion von Marvin Weber)

 

Man stelle sich einfach nur mal fiktiv vor, die Türkei hätte in den 60ern hunderttausende Gastarbeiter aus Deutschland aufnehmen müssen und Deutschland hätte über Jahrzehnte gedrängt Mitspracherecht in der Türkei zu bekommen, ergo Reiseabkommen für die Deutschen sowie Eingliederung ins Sozialsystem der Türkei für ihre Deutschen zu bekommen.

Ebenfalls stelle man sich vor, ein Teil des Kindergeldes der sich für den christlichen Glaubenskampf stark reproduzierenden Deutschen Gastarbeiterschicht fließe direkt wieder zurück nach Deutschland? Zudem könnten auch Verwandte der Deutschen in der Türkei am Gesundheitssystem genesen? Wie würden das wohl die aufnehmende türkische Bevölkerung sehen?

Und dann stellen Sie sich vor, diese Deutschen würden vehement den Bau von Kirchen fordern und würden die ganze Türkei christianisieren wollen und die Mehrheit der Deutschen würden christlich fundamentalistisch mit Pfarrerskutten rumlaufen, die Erste Strophe der Deutschen Nationalhymne singen und sich zum Teil wie die Axt im Walde benehmen?

Falls man wegen seiner Mönchskutte, mit der man überall rumläuft, bei einem türkischen Arbeitgeber nicht angenommen würde, zöge man einfach die Rassismuskarte und bringe im Nu die türkische Mehrheitsgesellschaft zum Schweigen. Schadensersatz muss der Türkische Arbeitgeber zahlen und den Deutschen in Mönchskutte anstellen, auch wenn das für die aufnehmende türkische Bevölkerung befremdlich sein mag.

Außerdem gäbe es eine Migrantenjournaille von Deutschen, die explizit den Türken den Untergang wünschten - natürlich ganz satirisch - und alles Türkische medial niederschreiben würden - und trotz der maßlosen Toleranz höhnisch auf die Türken mit Nationalstolz herabblicken würden. Die Türkische Polizei würde wegen der hohen Kriminalität der Deutschen oft Deutsche kontrollieren, was in der deutschen Migrantenjournaille, die aus Toleranz jegliche Journalistenpreise einheimsen würde, natürlich ein Akt des absoluten "Rassismus" wäre.

Zudem würde man sich als Deutscher in der Türkei in linken Parteien engagieren, die mehr Sozialhilfe versprechen und die Christianisierung forcieren. Man würde erste Deutsche Bürgermeister in der Türkei stellen, die ab 2015 (Krieg zwischen Deutschland und Österreich) gezielt neue Christen in das Morgenland holen würden, um das Land immer weiter zu christianisieren.

Alle Türken, die das kritisieren würden und auf eine Christianisierung des Morgenlandes und den Verlust ihrer Identität und ihres Landes hinweisen würden, würden übrigens als Türkische Nazis verleumdet und mundtot gemacht. Der türkische Staat würde jeden Türken bekämpfen, der die weitere Aufnahme von radiaklen Christen kritisiert. Man wolle ja aus der türkischen Geschichte mit den Aramäern im Ersten Weltkrieg lernen und wolle nun eine 100%ige Toleranzpolitik für die Deutsche Bevölkerung in der Türkei. Egal was kommt, die Linken an der Regierung befördert vehement im Namen von Multikulti die christliche Einwanderung in die Sozialsysteme. Wer das als Türke kritisieren würde, der würde zum Staatsfeind werden.

Des Weiteren wäre ein Großteil der Türken antitürkisch und antimuslimisch erzogen worden, sodass die Mehrheit der Türken mit dieser Politik auch noch einverstanden wäre und die eigenen türkischen Mitbürger für ihre protürkische Politik denunzieren würde.

Wenn eine Deutsche mit einem Türken zusammenkommen sollte, gäbe es seitens der radikalsten christlichen Deutschen direkt den Ehrenmord. In den Kriminalitätsstatistiken wären diese Deutschen, die vielleicht 8% der Gesamtbevölkerung ausmachten ganz oben mit dabei, würden aber immer wieder durch die Toleranz der türkischen Richter Rasenmähen auf Bewährung bekämen. Die türkische Regierung und die Medien würden übrigens keine Herkunft mehr in der Kriminalstatistik melden, weil dies bei der aufnehmenden Bevölkerung wohl einen falschen Eindruck geben würde und zu Unruhen führen könnte. Die Gefängnisse wären voll mit Deutschen und anderen radikal christlich geprägten Europäern wie Franzosen, Italienern und Österreichern, die seit 2015 in die Türkei "geflohen" wären.

Zudem würde ein Teil der Nachfolgegeneration der Gastarbeiterdeutschen nicht die Sprache des Landes lernen, sondern bei Deutsch bleiben, Deutsche Clanghettos bilden und mit geleasten 7er BMWs und Deutschlandflagge in Ankara über die Straßen driften und Deutsche Hochzeiten feiern.

Zudem würde eine deutsche Religionsbehörde darauf drängen christliche Kirchen zu bauen, in der auf Deutsch dann nach Gusto gegen "Ungläubige" Muslime gehetzt werden könnte.

Wie würde den Türken das denn schmecken, liebe Gutmenschen?

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