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Die Älteren werden sich daran erinnern: John F. Kennedy war 1963 in Berlin auf dem Höhepunkt des „kalten Krieges“. Die Berliner Mauer, die angeblich laut Walter Ulbricht nicht gebaut werden sollte, war hochgezogen und der bis dato noch mögliche Fluchtweg für Ostberliner in den Westen fast unmöglich gemacht. Da sprach er anlässlich seines Besuches in Berlin den legendären Satz: „Ich bin ein Berliner“ (weiterlesen). An diesen Satz erinnerte ich mich, als ich die Demonstranten am 29.08.2020 auf der „Straße zum 17. Juni“ sah. Ähnliche Gedanken äußerte auch sein Neffe, Rober Kennedy, als er an diesem Tag von "Russia Today" (TD) interviewt wurde: "Ich bin heute hier, weil Deutschland die Frontlinie bildet. Vor beinah 60 Jahren kam mein Onkel hier her und hielt seine berühmte Rede "Ich bin ein Berliner" (ansehen). Wenn ich dabei gewesen wäre, hätte ich auch gesagt: „Ich bin ein Berliner“. Was bedeuten die Worte noch in der heutigen Zeit? Hier meine Analyse.

  • Freiheit vor Unterdrückung: Für mich stehen diese Worte für den Wunsch der Menschen nach Freiheit, Freiheit, die eigene Meinung zu sagen und zu schreiben, sich frei zu bewegen, ohne Angst zu haben, von einem übergriffigen Staat durch übereifrige Polizisten verhaftet zu werden. Auch damals wollten die Menschen sich von einem Regime im Osten Deutschlands, das mittels eines Machtapparates die Freiheitsrechte der Menschen willkürlichen b eschränkte, befreien, wollten nicht länger hinter Stacheldraht und Mauer bleiben, sondern ihren Wunsch nach Freizügigkeit ausleben. Und heute? Heute will der Merkel-Staat ein ähnliches perfides Spiel abziehen: Wer nicht treu der Regierungsmeinung folgt, wird eingeschränkt in seiner freien Meinungsäußerung, in der Mobilität, in seiner freien Berufsausübung.
  • Deutschland wird ein Erziehungsheim: Die Grünen frohlocken und die CDU schweigt, weil die nicht gekrönte Kaiserin plant, Deutschland in ein Erziehungsheim zu verwandeln und sich keiner traut, ihr Paroli zu bieten: Einheitliche Bußgelder, Beschränkungen sogar im privaten Bereich im Hinblick auf die Zahl von Gästen bei Familienfeiern stehen auf dem Programm. Wie eine herrschsüchtige Gouvernante will sie die bösen, unartigen Kinder bestrafen, weil sie mal wieder nicht artig ihre Masken aufziehen, zu dicht beieinander stehen und nicht tun, was „Mutti“ sagt. Weil sie mal wieder nicht gehört haben auf die Doktoren Drosten und Lauterbach soll ihnen auch das Feiern vergällt werden: Keine Faschingsfeier, keine Silvesterknallerei, keine Weihnachtsmärkte! „Das habt ihr nun davon, ihr bösen Kinder“, hat wohl „Mutti“ gedacht und will nun endlich Zucht und Ordnung wieder herstellen.
  • Schweigen im Walde: Und was sagen die anderen? Gibt es welche, die einmal den Mut haben zu sagen: „Die Kaiserin hat gar keine Kleider an.“ Aber dazu müsste ja, wie es in dem Andersen-Märchen der Fall war, ein naives Kind daherkommen, das noch nicht eingeschüchtert ist, das keinen Respekt hat, sondern den Menschen hinter der Maskerade der Macht erkennt so wie er wirklich ist (weiterlesen). Es gibt anscheinend noch zu viele, die entweder keinen Mut haben oder noch glauben, in dem sie immer schön brav sind, vielleicht doch mal von „Mutti“ belohnt zu werden. Die skrupellosen Karrieristen haben das sagen, die Mitläufer in der Partei, die willfährigen Presseleute, die keinen Mumm haben auszuscheren. Sie mischen mit in dem Einheitsbrei der gleichgeschalteten Meinung.
  • Außerparlamentarische Opposition: Man erinnere sich, als wir schon einmal eine außerparlamentarische Opposition hatten, als in den sechziger Jahren die Konservativen unfähig waren, sich an verändernde gesellschaftliche Verhältnisse anzupassen und ein in festen Strukturen gefangenes Land zu verändern (weiterlesen). Damals gab es auch schon eine „große Koalition“ mit der SPD. Heute formiert sich wieder eine solche „APO“ mit der „Querdenken“-Bewegung (weiterlesen), die gegen die unverschämte Korona-Politik opponiert. Recht haben sie und ich wünsche diesen Leuten auch weiterhin Erfolg. „Schließt euch an“ (weiterlesen) rufen sie dem Zuhörern auf den Plätzen zu und manche „Staatsbedienstete“ haben tatsächlich den Mut dies zu tun: Polizisten traten auf und demaskierten die angebliche Korona-Politik als das, was sie ist: Eine Politik, mit der die Freiheitsrechte der Bürger mit Füßen getreten wird. „Nicht provozieren lassen“ ist die richtige Strategie, mit der Mahatma Gandhi auch Erfolg hatte. Mit seinem passiven Widerstand schaffte er es, die verhasste Besatzungsmacht der Engländer aus Indien zu vertreiben. Dies könnte auch für Deutschland in der heutigen Zeit ein Vorbild sein.
  • Die Hoffnung stirbt zuletzt: Die Hoffnung auf Veränderung ist da und wächst sogar immer mehr. Auch in der breiten Bevölkerung wächst der Widerstand und das Unbehagen mit der Korona-Politik nimmt zu, die viele einfach nur noch nervt. Während sich die Berufspolitiker in ihren Elfenbeinturm ihrer selbst gemachten Behaglichkeit zurückziehen, werden auch die „Schlafschafe“ in Deutschland langsam wach und begreifen, dass die Korona-Politik vielleicht nur ein Vorwand sein könnte, um ein totalitäres Regime von der Bevölkerung abgekoppelten Partei- und Staatsfunktionären zu bilden, das nach Belieben das Volk beherrschen kann. Davor kann man nur warnen. Nur wenn die letzte Hoffnung verloren geht, dass sich daran nichts ändern kann, ist wirklich alles verloren. Lasst uns zusammenstehen und gemeinsam im passiven Widerstand diesen abgehobenen „Eliten“ zeigen, dass wir uns nicht länger tyrannisieren lassen.

 

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