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Die ausgebrochenen Feuer in dem Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos haben mal wieder das übliche Muster der Reaktionen gezeigt, die immer wieder zu lesen und zu hören sind, wenn so genannte Flüchtlinge in eine brenzlige Lage geraten: Die EU und insbesondere Deutschland sollen diese Menschen aufnehmen (weiterlesen). Es wird dann auch sehr schnell behauptet, dass es eine Schande wäre, diese Menschen nicht aufzunehmen (weiterlesen , Kommentar „Schande“). Hier die Gründe, die gegen eine solche „spontane humanitäre Aktion“ sprechen:

  • Nicht erpressen lassen: Noch ist nicht klar, ob die Brände von Einheimischen gelegt oder von den dort untergebrachten Menschen selbst gelegt worden sind, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Die letzte Version halte ich für durchaus wahrscheinlich, da die Migranten versucht hatten, die Feuerwehrleute daran zu hindern, die Feuer zu löschen (ansehen). Es handelt sich hierbei um einen „Erpressungsversuch“ der da lautet: Ihr Europäer lasst es zu, dass wir unter katastrophalen Umständen in diesem Lager leben müssen. Nun seid ihr am Zug, um das wieder gutzumachen. Nehmt uns in Europa auf und damit ist dann eure Schuld an unserem Elend getilgt. Dieser moralischen Erpressung muss sich Europa erwehren, denn Europa hat keine Schuld an dieser Misere, sie ist, so bitter das klingt, selbst verschuldet. Niemand hat diese Menschen nach Europa eingeladen. Auch wenn die Situationen der Herkunftsländer katastrophal sind, darf nun nicht der „schwarze Peter“ den Europäern zugeschoben werden. Misswirtschaft, Kriminalität und unzureichende politische Strukturen haben die Europäer nicht zu verantworten, sie sind hausgemacht.
  • Falsches Signal: Werden nun diese Migranten in Europa aufgenommen, wird damit ein falsches Signal gesendet, das da lautet: Man muss Europa moralisch unter Druck setzen, dann wird schon nachgegeben und die Aufnahme gewährt. Die Aufnahme unter diesen Umständen hätte eine unheilvolle Sogwirkung auf andere Menschen, die ihr Glück in Europa suchen, denn es würden neue Migrantenströme aus dem Nahen Osten und Afrika sich auf den Weg machen. Es muss ein klares Signal ausgesandt werden das da lautet: Wer nach Europa gelangen will, hat den legalen Weg zu gehen, und seine Einreisewünsche bei den Botschaften der jeweiligen Länder der EU in den Herkunftsländer kundzutun. Dann kann dort der Asylantrag vor Ort geprüft werden. Außerdem besteht nach wie vor die Möglichkeit, legal in europäisches Land einzureisen, wenn man aufzeigen kann, dass man in der Lage ist, dort seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.
  • Gesundheitliches Risiko: Es sind schon im Lager Menschen im Hinblick auf Corona positiv getestet worden. Aber dies halte ich nur für die Spitze des Eisberges, denn es ist leider davon auszugehen, dass diese Menschen noch nicht bekannte Krankheiten nach Europa einschleppen werden, die sich hier rasant ausbreiten könnten, weil die hiesige Bevölkerung keine entsprechende Immunität hat. Welcher Politiker kann hier eine Garantie abgeben, dass die Einreise unter diesem Aspekt unbedenklich ist?
  • Heuchelei beenden: Diejenigen, die am lautesten schreien und gerne „die Gesellschaft“ in der Pflicht sehen, Menschen aus welchen Gründen auch immer in Deutschland aufzunehmen, sind gleichzeitig auch diejenigen, die selbst am wenigsten konkret tun und schon gar nicht einen Flüchtling bei sich zu Hause aufzunehmen bereit sind. Diesen Heuchlern, egal aus welcher Ecke sie kommen, sollte endlich einmal die „rote Karte“ gezeigt werden. Hier gilt das, was ich bereits auch schon im Hinblick auf die Seenotrettung geschrieben habe (weiterlesen): Es ist eben kein Akt der christlichen Nächstenliebe, sondern nur pure Heuchelei, die hier vor allem von Kirchenvertretern betrieben wird.
  • An Einheimische denken: Die Belastungen, denen traditionelle Völker vor allem in Westeuropa ausgesetzt sind, ist groß und die Einheimischen stöhnen zu Recht unter dem Druck, der durch die ungebremste Einreise von Migranten ausgelöst wird: Integrationsprobleme, wachsende Probleme auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt und spezifische Kriminalität, die auch aufgrund der wachsenden Perspektivlosigkeit entsteht. Diese dürfen nicht noch erhöht werden.

Es ist zu hoffen, dass Politiker auch einmal den Mut haben, sich gegen die Heuchler im eigenen Lager durchzusetzen und sich nicht erpressen lassen. Den Mainstream-Medien, die auch gerne das Thema mit der nötigen „Gefühlsduselei“ aufnehmen, um hier ihr „eigenes Süppchen zu kochen", gehört ebenfalls die „rote Karte“ gezeigt: Kündigung der Abonnements ist wohl das wirksamste Mittel.

© beim Verfasser

  

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