Pin It

Wie lassen sich die Trends des ablaufenden Jahres, so wie ich es sehe, am ehesten charakterisieren und zusammenfassen? Hier ist meine – zuzugeben sehr subjektive – Analyse des in ein paar Tagen zu Ende gehenden Jahres 2020:

  • Corona-Diktatur: Das Jahr 2020 war gekennzeichnet durch eine zur Pandemie erklärten „Seuche“, die durch ein kleines Virus ausgelöst wurde. Die Politiker, die die Verantwortung hatten, die Bevölkerung zu schützen, haben diese Entwicklung am Anfang unterschätzt und dann durch zweite harte „Lockdown“-Maßnahmen dazu genutzt, ihre Machtpositionen zu stärken. Sie nahmen dabei keine Rücksicht auf wirtschaftliche Existenzen, die durch diese Maßnahmen zunehmend zerstört werden. Mit einer fast einzigartigen Panik- und Angstmache haben sie die Masse der Bevölkerung hinter sich gebracht, die wie eine brave Hammelherde dem Leittier ohne nachzudenken folgt. Diejenigen, die diese Politik kritisierten, wurden via Medien als „Coronakritiker“, „Coronaleugner“ oder „Covididioten“ ins Abseits gestellt und ausgegrenzt. Dabei entpuppten sich die 17 mächtigsten Politiker (Bundeskanzlerin + Ministerpräsidenten der Länder) in Deutschland als Oligarchen, die eine ganze Nation tyrannisierten. Es war das Jahr der Exekutive, denn diese staatliche Gewalt, in den Händen weniger Machthaber, bestimmte das Schicksal von mehr als 80 Mio. Bürgern. Die Legislative wurde als müder Haufen williger „Abnicker“ – mit einigen mutigen Verweigerern – vorgeführt. Die von der Exekutive über Rechtsverordnungen ohne jegliche parlamentarische Kontrolle erlassenen Bestimmungen wurden im Nachhinein durch die Erweiterungen des Impfschutzgesetzes „abgesegnet“. Lediglich die Judikative konnte noch zum Teil dem Regulierungswahn durch mutige Entscheidungen einiger Richter Einhalt gebieten. Wer jetzt noch Zweifel äußert, dass die als „Allheilmittel“ angepriesenen Impfungen vielleicht gefährlich sein könnten, wird als Verschwörungstheoretiker bezeichnet.
  • Schweigende Masse: Die meisten Deutschen haben sich in diesem Jahr als willige Duckmäuser entpuppt, deren einziges Bestreben darin zu bestehen schien, nur nicht aufzufallen, denn wer durch Widerspruch und Kritik auffällt, wird sehr schnell Beute der Corona-Diktatur. „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ ist ihre Devise und deshalb schweigt die Masse der feigen Angepassten, unter die sich auch ein paar Denunzianten gemischt haben und meinen, Regelverletzer an die Staatsmacht ausliefern zu können – um sich dann auf der Seite der „Starken“ ein paar Pluspunkte zu verdienen, die dann in der Karriere nützlich werden können. Zur schweigenden Masse gehörten auch die Kirchen-Vertreter, die Gehorsam gegenüber der Obrigkeit zeigten und ihre „tiefe Verbundenheit“ mit dem Staatsapparat bekundeten. Kein Wunder, denn kann eine Institution sich bei dem beschweren, der für ihn die „Drecksarbeit“ macht, die Kirchensteuer einzutreiben? Die Kirchen machen sich hierbei lieber nicht „die Hände schmutzig“ – das verträgt sich nicht mit den salbungsvollen Predigten am Sonntag.
  • Feige Medien: Die einst vierte Gewalt mutiert zu einem Organ des erweiterten Regierungssprechers. Sie ist mitverantwortlich für die schweigende Masse. Statt kritisch die Maßnahmen der Regierung zu beleuchten, wirken die Pressevertreter politisch korrekt handelnd und mit der Exekutive konform gehend wie zahme Lämmer, die eifrig so blöken, wie es den Mächtigen gefällt. Wer trotzdem den Mut zum Widerspruch hat, wird mundtot gemacht. Gerade der öffentlich-rechtliche Rundfunk setzt noch eins drauf und fordert, obwohl viele um ihre Existenz bangen oder herbe Einnahmeverluste hinnehmen müssen, eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages. Die Gier der Intendanten ist maßlos und mit einem Heer von gut bezahlten Nachrichtensprechern, Kommentatoren und Kabarettisten, die allenfalls als Hofnarren bezeichnet werden können, bedient sich jeder so gut er kann aus dem großen Topf der eingesammelten Rundfunkbeiträge, die als „Zwangsabgaben“ gnadenlos eingetrieben werden. Dafür werden die Zuschauer dann mit läppischen Unterhaltssendungen, zahllosen Krimis und dünnflüssigen Fernsehserien bei Laune gehalten und mit eindeutig regierungsfreundlich ausgerichteten Politikmagazinen zu „mündigen Staatsbürgern“ erzogen, die brav neben die als Rundfunkbeitrag getarnten „GEZ-Gebühren“ ihre Steuern zahlen, damit der Staatsapparat weiter laufen kann.
  • Feindbilder: Während die staatstragenden Medien ihre Pflicht erfüllen und den Mächtigen huldigen, bedienen sie das dumme Volk mit den gängigen Feindbildern, auf die dann die Aggressionen der frustrierten Bürger - gefahrlos an den wahren Machthabern vorbei - auf Feindbilder wie Trump, Putin oder Boris Johnson gerichtet werden. Die Briten, die der Europäischen Union den Rücken kehrten, weil sie der Abzockerei und bevormundenden Bürokratie aus Brüssel ein Ende setzen wollten, werden hämisch verunglimpft, und Länder wie Ungarn und Polen, die sich weigern, die nach Europa eingeschleusten „Flüchtlinge“ aufzunehmen, als undemokratisch bezeichnet. Jeder, der leugnet, dass der Klimawandel von Menschen gemacht ist und sich katastrophal auswirken wird, dass die gendergerechte Sprache eine Errungenschaft der deutschen Kultur ist, dass die Verspargelung unserer Landschaft mit Windkrafträdern umweltfreundlich ist, dass die Einwanderung von Menschen aus fremden Kulturen eine Bereicherung darstellt, wird aussortiert und für nicht systemrelevant erklärt. Klar, für dieses System, das in Deutschland mittlerweile herrscht, braucht es nur systemkonforme, im Gleichschritt marschierende und gendergerecht sprechende Staatsbürger. Derjenige, der noch träumt von Zeiten, als es noch Frauen gab, die noch Frauen sein wollten und keine „besseren Männer“ seiende Emanzen, der noch glaubte, dass die Kinder bei den Eltern am besten aufgehoben sind, statt sie sehr früh schon durch Kitas, Kindergärten und  Schulen einer gleichgeschalteten staatlichen Hirnwäsche zu unterziehen, wird sehr schnell zu spüren bekommen, dass er weder im Staatsdienst, bei den großen Verlagshäusern noch in den Rundfunkanstalten eine Karriere machen kann.
  • Neue Außerparlamentarische Opposition: Die Älteren werden sich noch an die „APO“ des letzten Jahrhunderts erinnern, die einen Systemwandel durch Terror herbeizwingen wollte. Inzwischen, da die parlamentarische Opposition auf die Partei der AfD zusammengeschrumpft ist, weil die anderen Parteien zur „Kapitalistischen Einheitspartei Deutschlands“ (Uwe Steimle) zusammengeschlossen sind, hat sich eine neue, aber nicht einheitliche außerparlamentarische Opposition aus „Querdenkern“, „Außerparlamentarischer Untersuchungsausschuss“ „BLOGern“ und „Youtubern“ entwickelt, die außerhalb der etablierten Medienlandschaft versuchen, eine Opposition zu bilden und dabei dem „Mainstream“ entgegen zu wirken. Sie wagen den Klimawandel infrage zu stellen, die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Corona-Virus als unverhältnismäßig zu kritisieren, der Verteufelung des Autos und der Industrie Paroli zu bieten, die Massenzuwanderung und den Asylmissbrauch zu kritisieren und entwickeln eine Skepsis gegenüber dem seelenlos anmutenden Medizinbetrieb, dessen Schäden durch ärztliche Kunstfehler, Medikamentennebenwirkungen, Impfschäden und multiresistente Keime sie nicht länger tatenlos zusehen wollen und für eine Besinnung auf eine möglichst naturnahe Lebensweise und Ernährung sowie Behandlung von Krankheiten plädieren. Diese „neue APO“ ist uneinheitlich strukturiert und setzt sich aus vielen Bewegungen zusammen, die aber ein altes, aber anscheinend heute unmodern gewordenes Menschenbild vor Augen haben, das für viele früher noch als selbstverständlich galt: der mündige, frei denkende Bürger.
  • Entfremdung: Es hat sich eine zunehmende Entfremdung in unser Land eingeschlichen, nämlich eine Entfremdung zwischen den Regierenden und dem Volk, wobei die Machthaber gerne die Bürger wie kleine Kinder behandeln, die durch Verbote und Strafen zur Raison gebracht werden müssen oder zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen wie z. B. systemkonformgehende Bürger und systemkritische Bürger oder denen, die dem links-grünen Mainstream anhängen und den bereits in politische Abseits gestellten Konservativen. Durch die Corona-Maßnahmen werden durch das Abstandhalten wichtige soziale Kontakte unterbunden und damit die Entfremdung untereinander gefördert. Menschen werden zu Einzelwesen erzogen, die nur für sich und ihre eigenen Interessen kämpfen. Der Gedanke der Solidarität wird nur von den Mächtigen des Staates gebraucht, um gehorsame Bürger zu einem konformen Verhalten zu bringen. Wer diese Art der Solidarität nicht bejaht, wird als ein Fremder angesehen, welcher der so definierten Solidarität und auf diese Weise gewollten Bürgerruhe widerspricht.

Was könnten wir für 2021 erwarten? Leben wir in so etwas wie einer Zeitenwende? Es ist nur zu hoffen, dass wir nächstes Jahr etwas bessere Erfahrungen machen können und die Menschen wieder neue Lebensfreue empfinden dürfen.

 

© beim Verfasser  

Kommentare  

0 #2 Günther Birkenstock 2020-12-28 23:23
Ich schreibe grundsätzlich so, wie es meiner eigenen Einstellung entspricht, ohne hierbei Rücksicht darauf zu nehmen, ob es anderen gefällt oder nicht. Umso mehr freut es mich, wenn ich dann eine positive Reaktion lesen kann. Vielen Dank hierfür.
Zitieren
0 #1 Reimund Ruhe 2020-12-25 04:17
Bravo Herr Birkenstock!
Dieser Artikel ist eine messerscharfe Analyse dieses Jahres!
Alle interessanten Aspekte, aus deutscher Sicht, wurden hier erfasst und wirklich genau richtig analysiert!
Frohe Weihnachten Ihnen und der Redaktion von perikles.tv
Zitieren

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren