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Wer gehofft hatte, dass die Regierung nun langsam wach wird und einsieht, dass sie mit ihren Maßnahmen falsch liegt, muss leider bitter enttäuscht feststellen, dass der Irrsinn weiter geht. Eine Lockerung des „Lockdown“ findet nicht statt. Im Gegenteil, er wird noch verschärft. Ein Blick in die Vergangenheit kann vielleicht helfen zu verstehen, warum die Regierungen auf der Welt weitgehend ähnlich reagieren. Wie kommt das? Gibt es vielleicht eine Verschwörung auf „höchster Ebene“? Ist das, was wir z. Z. in der Corona-Krise erleben, gar nicht so neu, wie es uns erzählt wird?  

  • Ausgangssituation nach dem 2. Weltkrieg: Nach dem Krieg gab es eine Ära, die geprägt war von der Konfrontation zweier Machtblöcke: den USA mit ihren westlichen Verbündeten, die sich zur NATO zusammengeschlossen hatten und der  UdSSR mit den Ostblockländern, die sich mit dem „Warschauer Pakt“ als Gegenbewegung verstanden. Mit dem Zusammenbruch der UdSSR Ende der 80iger Jahre unter dem ehemaligen Präsidenten Gorbatschow änderte sich dieses Bild grundlegend, denn während des „Kalten Krieges“ hatten beide Systeme mächtig aufgerüstet und die Ausgaben für das Militär mit dem angesammelten Arsenal an Waffen verschlang riesige Summen der jeweiligen Haushalte. Der „militärisch-industrielle Komplex“ in den USA kam nun eine Erklärungsnot, denn wie sollten die weitern Ausgaben angesichts der Tatsache gerechtfertigt werden, dass eine wichtige nationale Bedrohung durch Zusammenbruch des Ostblocks nicht mehr vorhanden war. Dieser militärisch-industrielle Komplex – er geht auf den Soziologen Charles W. Mills zurück, der dann von dem scheidenden Präsidenten Eisenhower in seiner Abschiedsrede 1961 erst so richtig populär wurde (weiterlesen ) – musste also einen neuen Feind kreieren, der dann es rechtfertigen könnte, die hohen Ausgaben für Waffen und Personal aufrecht zu erhalten.
  • Der Terror als willkommener neuer Feind: Der Journalist Paul Schreyer (ansehen) hat die historischen Gründe der modernen Corona-Krise recherchiert und ist als Ausgangspunkt der Überlegungen, wie man einen neuen Feind kreieren kann, auf Collin Powell, von 1987 bis 1989 Nationaler Sicherheitsberater und anschließend der „Joint Chiew of Staff“ (Beratungsgremium für US-Verteidigungsministerium und den US-Sicherheitsdienst, weiterlesen) gestoßen, der 1991 gesagt haben soll: „Mir gehen die Teufel aus. Mir gehen die Schurken aus. Mir bleiben nur noch Castro (Präsident von Kuba) und Kim Il Sung“ (Präsident von Nord-Korea). 1993 gab es einen Machtwechsel in den USA, als Bill Clinton Nachfolger von Georg Bush wurde. Just in dieser Zeit passierte im Februar 1993 ein Bombenanschlaganschlag in der Tiefgarage des World-Trade-Centers, bei dem über 700 Menschen verletzt wurden. Die Absicht, die Türme zu Fall zu bringen misslang allerdings. Bill Clinton trat im Jahr 1993 an die Öffentlichkeit mit dem Statement: „Der Kalte Krieg mag vorüber sein, doch die Notwendigkeit einer amerikanischen Führung im Ausland bleibt so stark wie schon immer. Es ist mir ein Anliegen, einen neuen öffentlichen Konsens zu schaffen, um unser aktives Engagement im Ausland aufrechtzuerhalten.“ Damit setzte er den Hoffnungen derjenigen ein Ende, die glaubten, dass Amerika seine Rüstungsausgaben kürzen würde, um es für friedliche Zwecke im eigenen Landes einzusetzen. Joe Biden, im Jahr 1995 Vorsitzender des Justizausschusses im Senat, hatte damals ein Gesetz im Senat eingebracht, nachdem dem Präsidenten und der Regierung im Falle eines Terroranschlages größere Rechte eingeräumt werden sollten. Dieses Gesetzesvorhaben stieß aber in der Öffentlichkeit auf großen Widerstand. Im April 1995 gab es einen erneuten Terroranschlag auf das Regierungsgebäude in Oklahoma City, bei dem 170 Menschen getötet und ca. 1.000 verletzt wurden, was dazu führte, dass die Gefahr des Terrorismus viel ernster genommen wurde als zuvor. Diese Entwicklung wurde politisch ausgenutzt, um auf dieser Welle Stimmung zu machen, in dem der ehemalige CIA-Direktor James Wollsey in einem Zeitungsartikel in der Los Angelos Times 1997 mit dem Titel „Defend against the Shadow Enemy“ schrieb, dass der Anschlag noch gefährliche gewesen wäre, wenn anstatt einer Sprengbombe die Terroristen atomare, chemische oder biologische Waffen eingesetzt hätten. Eine Reihe weiterer „Scharfmacher“ schlugen in die gleiche Kerbe und beschworen immer wieder die Gefahr terroristischer Angriffe auf die USA – Wihelm Cohen hatte 1997 z. B. behauptet, Saddam Hussein könne mit einem Abwurf von einem Paket mit Anthrax-Erregern über der Stadt Washington die Hälfte der Bevölkerung töten -  und begründete damit die Erhöhung des Budgets für Verteidigungsausgaben. Man hat damals in der Bevölkerung bewusst Angst geschürt, um höhere Ausgaben für das Militär durchzudrücken. Man erinnere sich: Nachdem am 11.09.2001 der Anschlag auf das World Trade Center verübt wurde, war die mittelbare Folge, dass unter Georg Bush endgültig der Kampf gegen den Terror auf die politische Agenda gesetzt wurde und auch die Gesetze mit größeren Befugnissen für Präsident und Regierung endgültig beschlossen wurden.
  • Gründung des „Center of Health Security: Ende der 90iger Jahre wurde aufgrund der immer wieder aufgestachelten Gefahr einer terroristischen Bedrohung eine Institution gegründet, die heute „Center for Health Security“ heißt und an der John-Hopkins-University angesiedelt ist. Dieses im Jahr 1998 gegründete Institut hat seit dem bis im Jahr 2019 mehrere Planspiele durchgeführt, die anfangs sich mit dem Thema befassten, wie auf eine terroristische Bedrohung, bei der biologische Waffen eingesetzt werden reagiert werden und später auch wie man allgemein in Pandemien verfahren solle. Diese Planspiele fanden zuerst nur in den USA statt, wurden aber später unter Beteiligung anderer Staaten auf internationalem Parkett fortgesetzt. Hier einige Planspiele, die durchgeführt wurden (ansehen):
    • Konferenzen zum Bioterrorismus:. Bereits im Jahr 1999 und mit einer Fortsetzung im Jahr 2000 wurden internationale Konferenzen zum  „Bio Terrorism“  durchgeführt, in denen in Planspielen der Angriff durch Pockenerreger (1999) oder Pesterreger (2000) durch Terroristen simuliert wurde. Im Abschlussbericht des Jahres 1999 konnten folgende Sätze gefunden werden: „Wie weit kann die Polizei gehen, um Patienten in Quarantäne zu halten?“ Wie kann man einen Konsens herstellen, wie mit den Impfungen verfahren werden soll?“ „Hätte das Kriegsrecht verhängt werden müssen?“ „Wie kann man die Botschaft kontrollieren, die an die Öffentlichkeit geht?“ Auch die Unterlagen der Folgeveranstaltung im Jahr 2000 enthielt einige Passagen – wie auch die aus dem Jahr 1999 – die doch Assoziationen an die Gegenwart wach werden lassen, die da lauten: „Der Anblick von bewaffneter Militärpräsenz in amerikanischen Städten provoziert Proteste gegen die Beschneidung der bürgerlichen Freiheiten. Die Frage ist, wie und in welchem Ma0e wir diese Dinge durchsetzen. Wie viel Gewalt wendet man an, um Menschen in ihren Häusern zu halten.“
    • Dark Winter: Im Jahr 2001 wurde eine weitere Übung mit dem Titel „Dark Winter“ auf einem Militärstützpunkt bei Washington durchgeführt, bei der ein Angriff durch Pockenerreger simuliert wurde. Was diese Übung von den anderen unterschied war, dass zum ersten Mal die Presse und auch Fernsehreporter in dem Planspiel eingebaut wurden, in dem eine fingierte Pressekonferenz durchgespielt wurde. Hierbei wurde das Frage- und Antwortspiel zwischen Presse und Politiker eingeübt. Bei dieser Übung war auch Dr. Robert Kadlec anwesend der in einer Übung die Aussage aufgrund eines vorbereiteten Skriptes sagte: „Wir haben nicht genügend Impfstoff und das könnte bedeuten, dass es ein sehr kalter Winter in den USA geben könnte.“ Bezeichnend ist, dass Dr. Kadlec während der gegenwärtigen Corona-Krise ein wichtiger Berater der US-Regierung wurde. Ferner ist es auch merkwürdig, dass der neu gewählte Präsident Biden denselben Wortlaut wählte, um die gegenwärtige Krise zu beschreiben, indem er sagte, dass nämlich in den USA ein „Dark Winter“ drohe. In den Papieren der Übung „Dark Winter“ kann man nachlesen, dass die Amerikaner das Versammlungsrecht und die Reisefreiheit nicht mehr für selbstverständlich ansehen könnten.
    • Global Mercury: Im Herbst 2001 wurde nach dem Anschlag auf zwei amerikanische Politiker mit Briefen, die mit Anthrax-Erregern gefüllt waren, eine internationale Organisation mit dem Titel „Global Health Security Initiative“ von den G-8-Staaten gegründet, mit der Begründung, dass jedem Politiker, auch aus Ländern außerhalb der USA, ein Anschlag mit dem Milzbranderreger drohe. Diese Organisation hat dann im Jahr 2002 postuliert, dass es nicht nur Angriffe von Terroristen mit biologischen Kampfstoffen geben könne, sondern dass auch allgemein Pandemien ausbrechen könnten, die eine internationale Zusammenarbeit erforderlich machen. Im Jahr 2003 fand deshalb eine erste internationale Konferenz mit dem Titel „Global Mercury“ statt, an der neben der WHO, Vertreter aus den USA, Kanada und Groß-Britannien auch das Robert-Koch-Institut aus Deutschland teilgenommen hat.
    • Atlantic Storm: Im Jahr 2005 fand dann eine Übung statt, die eine allgemeine Pandemie simulierte, wobei die Fragen erörtert wurden: „Wie sollen nationale Führungskräfte über Grenzschließung oder Quarantäne bestimmen? Wenn Maßnahmen der Begrenzung der Bewegungsfreiheit ergriffen werden, wie lange müssen sie aufrechterhalten werden, wie würden sie international koordiniert werden können und wie würde die Entscheidung getroffen sie aufzuheben?“
    • Clade X: Im Mai 2017 fand im Berlin eine Konferenz der G20-Gesundheitsminister statt, bei der eine Pandemie mit einem MARS (Mountain Associated Respiratory Syndrom)-Virus simuliert wurde. Bei dieser Konferenz wurden einheitliche Vorgehensweisen zur Eindämmung der Pandemie eingeübt. Das einheitliche Vorgehen in der heutigen Zeit legt nahe, dass bei dieser Konferenz alle den gleichen „Input“ erhalten haben.
    • Event 201: Die letzte Übung veranstaltete das “Johns Hopkins Center for Health Security” zusammen mit Partnern — dem Weltwirtschaftsforum und der Bill & Melinda Gates Foundation - im Oktober 2019  mit dem Titel „Event 201“ in New York, bei der eine Corona Pandemie durchgespielt wurde. Zielsetzung dieser Übung war laut Unterlagen der Veranstaltung: „Regierungen werden mit Medienunternehmen zusammenarbeiten müssen, um geschicktere Ansätze zur Bekämpfung von Fehlinformationen zu erforschen und zu entwickeln. Dazu muss die Fähigkeit entwickelt werden, die Medien mit schnellen, genauen und konsistenten Informationen zu überfluten. Die Medienunternehmen ihrerseits sollen sich verpflichten, dafür zu sorgen, dass amtlichen Botschaften Vorrang eingeräumt wird, dass falsche Botschaften unterdrückt werden, auch mit Hilfe der Technologie.“ Die Präsentation des Szenariums durch Anita Cicero (vormals Rechtsanwältin für Pharmalobbyismus) als Direktorin des „Center for Health Security“ im Plenum ähnelte sehr dem, was heute immer wieder zu sehen ist, nämlich die Darstellung der Fallzahlen, wie stark welche Länder von dem fiktiven Virus betroffen sind und wie sich die Zahl der Toten entwickelt haben.
  • Flankierende Hilfe: Im Jahr 2010 wurde von der „Rockefeller Foundation“ in Zusammenarbeit mit dem „Global Business Network“ ein Dokument herausgebracht, das den Titel trägt: “Scenarios of the Future of Technology and International Development"(weiterlesen;   weiterlesen). Eines der  insgesamt vier Szenarien, wie sich die Welt weiter entwickeln könnte, wurde das „Lock-Step-Szenario“ genannt (ansehen).  Der Welt wurde dargestellt, wie Staaten in der Welt im Falle einer Pandemie im Gleichschritt („lock step“) vorgehen könnten. Es wurde von der Annahme ausgegangen, dass eine Influenza-Pandemie zu einer globalen Panik führt. Dabei würde China als Vorbild genommen für sein restriktives Vorgehen. Es würde überall auf der Welt eine Maskenpflicht eingeführt und eine autoritäre Kontrolle ausgeübt, die auch nach der Pandemie bestehen bleibe. Die Bürger gäben dabei  freiwillig ihre Freiheit auf und ein breiter Widerstand rege sich erst nach 10 Jahren. Das Ziel sei es, so heißt es in dem Papier, eine neue strategische Debatte unter Entscheidungsträgern anzuregen.

Die heutigen Reaktionen der Staaten sind also das Ergebnis immer wiederkehrender Übungen auf dem Gebiet des möglichen Terroranschlages oder einer Pandemie. Die Regierungen und die mit ihnen kooperierenden Organisationen stellen eigentlich die wahre Verschwörung dar, bei der man sich auf höchster Ebene auf eine einheitliche Vorgehensweise mit vergleichbaren Maßnahmen im Falle einer Pandemie geeinigt hat, wobei die Spitzen der Medienvertreter eingebunden sind, die möglichst regierungskonform berichten und alle anderen Informationen unterdrücken sollen. Diejenigen, die also anderen den Vorwurf machen, sie seien „Verschwörungstheoretiker“, sind selbst in einer konspirativen Gemeinschaft gebunden. Das Einschränken von Freiheitsrechten aufgrund einer Pandemie ist kein zufälliges Ergebnis, sondern das Ergebnis von Überlegungen und Planspielen durch Personen, die unterstützt von reichen und mächtigen Institutionen, eine globale Herrschaft anstreben.

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