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Unsere gegenwärtige Situation, die nicht gerade rosig aussieht, ist stark mit einem Namen verbunden:  Dr. Angela Merkel. Ich frage mich: Wie kann es sein, dass sie seit der Machtübernahme im Jahr 2005 unser Land in diese Situation gebracht hat und niemand in der Lage ist, sie zu stoppen? Dies hängt sowohl mit dem Charakter von Angela Merkel (weiterlesen) zusammen als auch mit gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen wir leben.

  • Wer sagt der Kaiserin endlich, dass sie keine Kleider an hat: Jeder kennt das Märchen von „Des Kaisers neue Kleider“ der Gebrüder Grimm (weiterlesen) , in dem es findigen Betrügern gelang, dem Kaiser unsichtbare Kleider für viel Geld aus unsichtbaren Stoffen zu weben und zu verkaufen. Der Trick, den sie anwandten, war einfach und genial: Sie suggerierten, wenn jemand die von ihnen aus feinen, unsichtbaren Fäden gesponnenen Kleider nicht sah, dann bedeute dies, dass er dumm und seines Amtes nicht würdig sei. Als erstes fielen die Minister herein, die sich nicht die Blöße geben wollten, als dumm da zu stehen, also taten sie so, als ob sie die gewebten Kleider sehen würden – die aber in Wirklichkeit gar nicht vorhanden waren. Auch der Kaiser fiel auf den Trick hinein und wollte seine Kleider nun dem Volk zeigen und ließ sich von seinem Hofstaat herumführen, bis ein kleines Kind es wagte auszurufen: „Aber der Kaiser hat ja gar keine Kleider an.“ Die Quintessenz der Geschichte ist, dass Dummheit und Stolz, wie die Volksweisheit es auch weiß, auf einem Holz wachsen. Unsere Kanzlerin fühlt sich auch als die ungekrönte Kaiserin „Angela I.“ (weiterlesen), die von einem Art Hofstaat umgeben ist, also Minister und Staatssekretäre, bei denen auch niemand wagt zu sagen, dass ihre Art des Regierens nicht gerade von Klugheit und Weitsicht strotzt. Ihr nicht zu sagen, dass sie beides vermissen lässt, ist vergleichbar mit der Reaktion der Minister auf die Darbietung des Kaisers in seiner vollen Nacktheit, indem sie ihn in dem irrigen Glauben, wertvolle, unsichtbare Kleider zu tragen, bestärkten. Die Günstlingswirtschaft verhindert die eigentlich richtige Reaktion, endlich die Wahrheit zu sagen. Eine Schar von schwachen Charakteren umgibt sie, die sie darin bestärken zu glauben, sie sei eine große Staatsfrau.  
  • Medien als Hofberichterstatter: Unsere Medien beteiligen sich – mit wenigen Ausnahmen – an der Lobhudelei und die Meinungsforschungsinstitute setzen noch eins drauf und lassen die Umfragen in die Höhe schnellen. Immerhin 83 % finden tatsächlich, dass die Bundeskanzlerin ihre Sache ehr gut mache (weiterlesen). Bei der Benotung durch die Forschungsgruppe Wahlen lag die Bundeskanzlerin mit der Note 2,6 (höchste Bewertungsmöglichkeit 5,0) noch vor Spahn (1,7) und Olaf Scholz (1,6) (weiterlesen). Wer da noch glaubt, dass das alles mit rechten Dingen zugeht, der ist wirklich naiv. Oder woran liegt das Umfragehoch? Es könnte an den so genannten Mainstreammedien liegen, denn eine Kritik an ihr gilt als Tabubruch. Die ständige Medienpräsenz suggeriert ein gewisses Vertrauen, denn warum sollte wirklich so oft und viel von ihr berichtet werden, wenn nicht dahinter eine Berechtigung steht. Und dann glaubt Frau Dr. Merkel auch noch, einmal im Jahr „zu ihrem Volk sprechen“ zu müssen, um mit ernster Miene die Schrecknisse der heutigen Zeit zu verkünden. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf eine Neujahrsansprache, aber ihr dies zu verweigern, haben die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten keinen Mut. Hier zeigt sich einfach die enge Verflechtung zwischen Regierung und Medien, wobei die Letzteren zu Hofberichterstattern verkommen. Der Staatsratsvorsitzende der SED Erich Honecker war auch ständig im DDR-Fernsehen präsent. War er wirklich beliebt? Der Umsturz 1989 gibt eine klare Antwort. Was damals gezeigt wurde, war die veröffentlichte Meinung. So geht es auch heute im vereinten Deutschland: Offiziell gilt Frau Merkel als beliebte Kanzlerin, aber „hinter vorgehaltener Hand“, wenn die Kameras und die Mikrophone ausgestellt sind, wagen sich die Kritiker nach vorne und sagen, was sie wirklich denken.
  • Die alternativen Medien als freche Kinder: Die „Systemmedien“ machen mit der Kaiserin gemeinsame Sache und vertrauen auf die Dummheit der Menschen, auf die Art der unkritischen Berichterstattung hereinzufallen. Kinder sagt man nach, wenn sie noch nicht durch Erziehung zu angepassten kleinen Bürgern erzogen wurden, dass sie schonungslos die Wahrheit sagen – auch wenn es weh tut. Ähnlich wie in dem Märchen vom Kaiser und seinen unsichtbaren Kleidern, in dem ein Kind den Mut aufbringt die Wahrheit zu sagen, sind es die nicht wohlerzogenen frechen Medien, die sich nicht dem Mainstream gebeugt haben. Auch einige Autoren haben sich schon die Finger wund geschrieben und ihre Urteile gefällt. Aber das ficht´ die Kanzlerin alles nicht an. Sie beharrt auf dem Glauben, dass andere nur nicht fähig sind, ihre wahren Fähigkeiten zu erkennen oder in dem Märchenduktus zu bleiben, ihre unsichtbaren Kleider zu sehen.
  • Im Gleichschritt marsch: Frau Dr. Merkel hat es während ihrer faktischen Alleinherrschaft erreicht, dass ein ganzes Land in den Marsch verfällt, den sie vorgibt. Dies wird in der Corona-Krise mehr als deutlich. Bis hinunter in die Kommunen werden die Maßnahmen völlig unkritisch umgesetzt, die sie diktiert hat. Gibt es denn dafür Beweise, dass die von ihr diktierten Maßnahmen wirklich helfen? Ihre willfährigen Untergebenen sind nicht in der Lage, hierauf eine klare Antwort zu geben. Bei den Vorhaltungen in einer Pressekonferenz von dem Journalisten Boris Reitschuster (Achtung: Reitschusters Webseite „hakt“ ein bisschen), dass es eine wissenschaftliche Studie von Stanford-Forschers John Ioannidis gebe, dass der Lockdown nichts bringe, werden nur verklausulierte Ahnungslosigkeiten verbreitet (weiterlesen ). Es wird nicht von unten nach oben in den Verwaltungsorganen Deutschlands einmal nachgefragt, ob die ganzen Kontaktbeschränkungen wirklich dazu führen, dass es weniger Infektionen gibt. Bundesweit meiden die Menschen direkte Kontakte, werden die Mitarbeiter in den Verwaltungen in den „Homeoffice“ geschickt, können die Menschen nicht einmal spontan zu ihrer Kommune gehen, sondern müssen sich vorher anmelden. Alle Aktivitäten, die unser Leben abwechslungsreich und liebenswert gemacht haben, werden uns verdorben: Männer dürfen die Elf ihres Fußballvereins nicht mehr anfeuern, Eltern, die sich mit ihren Kindern zum Rodeln auf den Weg in die Mittelgebirge machen, um dort eine schöne Zeit zu verbringen, werden von Polizisten wegen des Verstoßes gegen die Corona-Regeln zu Geldbußen verdonnert. Wie wahrscheinlich ist es, dass sich Menschen in der freien Natur oder auf dem Fußballplatz anstecken? Wo bleiben die Beweise? Die Künstler, seien es Musiker, Schauspieler am Theater und Kabarettisten werden kurzerhand zu „nicht systemrelevant“ erklärt und ihre Aktivitäten auf Eis gelegt. Aber die Menschen in den Ämtern und auf den Polizeistuben sind wie von einer Schlange hypnotisiert und gehorchen blindlings den Anweisungen „von oben“. Wer den Mut hat, nicht im Gleichschritt mitzumarschieren, wird mit Disziplinarverfahren traktiert.
  • Wo bleibt der Widerstand? Während unser Land langsam aber sicher ruiniert wird, indem ein Unternehmen nach dem anderen in die Insolvenz getrieben wird – und vor allem der oft beschriebene Mittelstand (ansehen) - sehen sich die braven Bürger Tagesschau oder die Heute-Nachrichten an und glauben alles, was ihnen da erzählt wird. Nur die wenigsten bilden sich selbst eine Meinung und recherchieren im Internet nach Antworten auf ihre Fragen. Von diesem Publikum ist keine Veränderung zu erwarten. Wo bleiben die mächtigen Wirtschaftsverbände und üben Druck aus? Wo bleiben die Juristen im Land, die nicht mit der Linie einverstanden sind, die von Frau Dr. Merkel gefahren wird? Wo bleiben die mutigen Journalisten, die sich nicht einlullen lassen? Wo bleibt das Parlament und hat den Mut, die Bundeskanzlerin mit einem konstruktiven Misstrauensvotum (weiterlesen) zu entmachten? Wer hat wirklich den Mut und auch die Macht, Frau Dr. Merkel „die rote Karte zu zeigen“ und des Platzes zu verweisen?

Alle scheinen in ständiger Angst zu leben und sind wie gelähmt. Aus dieser Lähmung sich zu befreien wäre ein wichtiger Schritt, um ein ganzes Land aus diesem Tiefschlaf zu befreien. Dabei kommt man aber an Frau Dr. Merkel nicht vorbei.

© beim Verfasser

 

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