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Die Politiker sind froh verkünden zu können, dass der von BioNTech und Pfizer entwickelte Impfstoff zuerst den gefährdeten Personen und dann der restlichen Bevölkerung verabreicht werden kann. Der Lobgesang der Medien überdeckt dann medial wirksam alle Bedenken, die gegen die Impfung hergebracht werden können, aber nicht wahr sein dürfen. Deshalb kann man in den Gazetten nur das Gemurre über Lieferengpässe lesen, aber keine Bedenken gegen die Impfung an sich, denn das wäre mal wieder politisch nicht korrekt.

  • Nebenwirkungen: Wer hat denn schon die 376 Seiten des Protokolls des Herstellers (weiterlesen) gelesen, welches das zentrale Dokument darstellt, das vom Hersteller-Duo Pfizer und Biontech bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zur Zulassung eingereicht wurde (weiterlesen)? Es hat sich aber der Arzt Zacharias Fögen aus Kassel das sicher nicht einfach zu lesende Protokoll in englischer Sprache zu Gemüte geführt und ist dabei auf einige Ungereimtheiten gestoßen. Das Protokoll enthält Angaben, die eigentlich stutzig machen sollten, denn 84 Prozent derer, die das Medikament erhalten haben, zeigten mehr oder minder schwere Reaktionen auf die Impfung. Insbesondere jüngere Menschen und Teilnehmer der zweiten Impfdosis berichteten von „teils schweren Beeinträchtigungen des Alltags“ (weiterlesen). Auch hatte Fögen folgendes herausgelesen: „Aus den Unterlagen ergibt sich, dass Ungeimpfte zwar häufiger an COVID-19 erkranken, aber weniger als 2,5 Prozent davon „schwer“. Bei den Geimpften beträgt der Anteil der ernsten Krankheitsverläufe hingegen 12,5 Prozent. Das heißt, wenn man geimpft ist, sind die Chancen zwar deutlich besser, nicht an „Corona“ zu erkranken, aber wenn es trotzdem geschieht, hat man ein fünfmal höheres Risiko für einen schweren Verlauf“ (weiterlesen). Auch die Ständige Impfkommission (Stiko) kommt zu dem Ergebnis, dass die Nebenwirkungen nicht unerheblich sind: Abgeschlagenheit (fatigue; Impfung: 47 %; Placebo: 33 %), Kopfschmerzen (42 % vs. 34 %) sowie Muskelschmerzen (21 % vs. 11 %). Nach der zweiten Dosis waren die Gruppenunterschiede in der Altersgruppe 16 - 55 Jahre ausgeprägter: 59 % vs. 23 % für Abgeschlagenheit, 52 % vs. 24 % für Kopfschmerzen sowie 37 % vs. 8 % für Muskelschmerzen. In der Altersgruppe über 55 Jahren waren die Unterschiede nach der 2. Impfung auch am größten: Abgeschlagenheit: 51 % vs. 17 %; Kopfschmerzen: 39 % vs. 14 %; Muskelschmerzen: 29 % vs. 5 %. Auch das Risiko einer stärkeren allergischen Reaktion wird als 10 mal höher als bei üblichen Impfstoffen angegeben (weiterlesen).
  • Wirksamkeit:  Bei der Wirksamkeit werden die Menschen bewusst in die Irre geführt, wenn es heißt, dass sie bei 90 % liege. Der unvoreingenommene Zuhörer wird denken, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit man keine Infektion befürchten müsse. In Wirklichkeit ist es so, dass von den etwa 44.000 Menschen der Studie des Herstellers die Hälfte den Wirkstoff und die andere Hälfte eine Kochsalzlösung erhielt. Nach 7 Tagen wurden aus der Gesamtgruppe 94 bestätigte Covid19-Erkrankungen (0,21 % der Gesamtgruppe!) festgestellt, wobei 86 Fälle auf die Nicht-Geimpften und 8 auf die Geimpften fielen. Dann hat man die Anzahl der Fälle in der Kontrollgruppe durch die Anzahl der Impfgruppe geteilt und die Zahl in % umgerechnet und ist dabei auf einen Wert von 90 % gekommen (weiterlesen) . Auch die Stiko kommt hinsichtlich der Beurteilung der Wirksamkeit des Impfstoffes zu einem ernüchternden Ergebnis: Der Evidenzgrad (Maß an wissenschaftlicher Vertrauenswürdigkeit) der Daten wird bezüglich des Verhinderns jedweder COVID-19-Erkrankung über alle Altersgruppen als moderat ("bescheiden"), bezüglich des Verhinderns schwerer CoVID-19-Verläufe als sehr gering und bezüglich der Impfstoff-Wirksamkeit bei Über-75-Jährigen als gering eingestuft (weiterlesen).
  • Bester Schutz durch reale Infektion: Patrick Strobach stellt in seinem Video klar (ansehen), dass es unsinnig ist, sich noch einmal impfen zu lassen, obwohl man schon eine Infektion real erlebt und überlebt hatte. Er widerspricht damit einem Prof. Timo Ulrich, der auf eine Frage der Moderatorin von N-TV antwortete, dass trotz festgestellter bereits überlebter Infektion doch noch geimpft werden müsse „um sicher zu gehen“. Bei einer in England durchgeführten Studie (Journal of infection vom 06.01.2021) an 11.103 Pflegekräften, die nach der „1. Welle“ auf das Corona-Virus positiv getestet wurden, ergaben sich bei der „2. Welle“ 0 Wiederansteckungen. Dieser Wert liegt klar unter dem von der Studie zu dem Impfstoff von BioNTech und Pfizer, bei dem ja trotz Impfung doch Infektionen aufgetreten waren. Strobach stellt auch klar, dass gar nichts über die Dauer des Immunitätsschutzes in Bezug auf den Corona-Impfstoff gesagt werden kann.
  • Herdenimmunität besser: Es spricht also vieles dafür, die weitere Entwicklung abzuwarten, denn mit zunehmender Dauer wird sich das Virus in der gesamten Bevölkerung ausbreiten und sich eine natürliche Immunität entwickeln. Gerade bei den Personen mit einem Alter über 80 Jahren, die jetzt forciert geimpft werden, konnte die Stiko keine signifikante Besserstellung gegenüber den Nicht-Geimpften feststellen. Im Gegenteil: Es starben ja bereits 10 Personen in Deutschland nach Impfung (weiterlesen). Diese Fälle werden vom Paul-Ehrlich-Institut – an das alle Fälle gemeldet werden müssen, bei den Menschen gestorben sind oder Impfnebenwirkungen aufgetreten sind – untersucht. Man kann jetzt schon vermuten, was dabei herauskommen wird: Alles nur Zufall!
  • Was denn, wenn nicht Impfung: Der beste Schutz gegen Krankheitserreger aller Art ist eine gute, ausgewogene Ernährung oder allgemein „eine gesunde Lebensweise“ mit ausreichend Bewegung an der frischen Luft und Sonnenlicht (im Winter zusätzlich Vitamin D). Martin Wehrle stellt in seinem Video klar (ansehen), dass das Hauptrisiko, an dem Corona-Virus schwer zu erkranken, die Armut ist. Denn wer arm ist, einen schlechtbezahlten Job oder gar keine Arbeit hat, von einer niedrigen Rente leben muss, hat wegen Geldmangel und höherem Stress einfach nicht genügend Abwehrkräfte und stirbt deshalb auch früher (bei Männern sollen es 11 Jahre sein, bei Frauen 8 Jahre, laut Wehrle). Die Anzahl der armen Menschen ist in den letzten Jahren gestiegen (auf 13 Mio. sind in Deutschland nach dem Armutsbericht arm, 700.000 obdachlos), was völlig aus dem Blick geraten ist. Wenn also die Lebensbedingungen der Bevölkerung allgemein verbessert würden, dann könnten auch die Überlebensbedingungen in der Corona-Krise verbessert werden. Das Gegenteil passiert aber durch die Lockdown-Maßnahmen, durch die diejenigen am härtesten getroffen werden, die von Minijobs leben oder die sich als „Ein-Mann-Betrieb“ selbständig gemacht haben und denen jetzt die Einnahmen wegbrechen. 

Die Verengung des Blickwinkels allein auf die Bewältigung der Corona-Krise hat dazu geführt, die Schäden, die durch eine falsche Politik bereits eingetreten sind und die noch durch die Corona-Maßnahmen verschärft werden, zu übersehen. Diesen Tunnelblick aufzubrechen sind alle aufgefordert, insbesondere die Medien, die sich auf das von der Regierung vorangetriebene Narrativ – an allem Elend ist das Virus schuld – eingelassen haben und es nicht mehr infrage stellen.

© beim Verfasser

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