Pin It

Die täglich über die Mainstream-Medien gemeldeten Zahlen über „Neuinfektionen“ beruhen auf dem PCR-Test. Kann dieser Test überhaupt zuverlässig feststellen, dass eine Corona-Infektion vorliegt? Welche Alternativen stehen zur Verfügung?

  • Babylonische Sprachverwirrung: Wer sich etwas in der Bibel auskennt, der hat davon gehört, dass der Gott des Alten Testaments dafür gesorgt hatte, dass Menschen, die sich vorher gut verstehen konnten, nach seiner Intervention – er wollte angeblich den weiteren Turmbau zu Babylon verhindern (1. Mose 11, 1-9) - in verschiedenen Sprachen redeten, so dass dieses Allverständnis verloren gegangen ist (da kommen schon mal die Theologen ganz schön ins Schwitzen, das zu erklären!). Ähnliches passiert auch heute in Zeiten der Corona-Krise. Da wird gerne von Neuinfektionen geredet und dabei so getan, als sei damit auch klar, dass diese Menschen an der Infektion mit dem Corona-Virus erkrankt sind. Also Infektion=Krankheit. Auch wird einfach ein positives Testergebnis mit der Neuinfektion gleichgesetzt, wobei nicht klar ist, ob hierbei „Altbestände“ von abgestorbenen Erregern entdeckt wurden oder es sich tatsächlich noch um virulente Erreger handelt (die dann noch ansteckend sein können). Gerne werden auch die Toten vorgerechnet, die früher, als der Protest noch nicht so groß war, „an“ Corona gestorben waren, bis zum Leidweisen der Hardliner festgestellt wurde, dass die meist betagten Verstorbenen noch weitere schwere Krankheiten hatten, so dass man dann anfing, das Wort „mit“ einzuführen, also zu sagen, dass jemand „an oder mit“ Corona gestorben sei. Da könnte man auch sagen, wenn jemand an Krebs leidet und voraussichtlich daran sterben wird, sich dann noch einen Influenza-Virus holt, dass er auch dann „an oder mit" Influenza gestorben sei. An was ist er dann eigentlich gestorben, wäre dann die spannende Frage? Aber ist das überhaupt wichtig? Ja, in Corona-Zeiten schon, denn diejenigen, die die Corona-Maßnahmen durchpeitschen wollen, brauchen das Angstszenarium, um die Menschen entsprechend einzuschüchtern, damit sie die harten Maßnahmen akzeptieren. Es wird also sehr vorschnell von der reinen Feststellung eines Testergebnisses auf eine virulente Infektion und dann auch auf die Krankheit geschlossen und behauptet, dass jemand Covid-19 hat. Aber wie sieht es nun mit der Verlässlichkeit von dem Testverfahren aus, mit dem der SARS-2-Virus zweifelsfrei festgestellt werden kann?
  • PCR-Test – ein Mysterium: Kann der Polymerase-Kettenreaktion-Test (englisch polymerase chain reaction-test), kurz PCR-Test, überhaupt zuverlässig eine Infektion nachweisen? Hierzu kann man zunächst einmal anekdotisch feststellen, dass sogar der Test beweist, dass Cola an Covid 19 erkranken kann. Dies wurde von dem Generalsekretär der FPÖ, Michael Schnedlitz, demonstriert, als er während einer Parlamentsrede den Corona-Schnelltet durchführte, in dem er auf einen Teststreifen einen Tropfen Cola träufelte und nach einer Weile ein positives Ergebnis erzielte. Einen ähnlichen Versuch machte der Präsident von Tansania, Dr. Magufli, mit einer Papaya-Frucht und einer Ziege mit dem gleichen Ergebnis (weiterlesen). Was hat es also mit diesem Test auf sich? Nun, bei diesem Test werden aus einer Probe von der Schleimhaut eines von einem Virus befallenen Menschen die Viren-Erbgutbestandteile herausgelesen und durch diverse thermische und chemische Verfahren so aufbereitet, dass die noch minimal vorhandenen Erbgut-Bausteine des Virus, nämlich die mRNA (messenger Nibonucleinsäure), vervielfältigt werden, so dass man mit ihnen überhaupt etwas anfangen kann. Dieses Erbmaterial wird dann idealerweise aufgrund der Untersuchung als von einem bestimmten Virus stammend identifiziert (ansehen). Der von Christian Drosten, enger Berater der Bundesregierung, in einem Protokoll für die Anwendung des Test zur Feststellung des Corona-Virus beurteilte PCR-Test (weiterlesen), wurde von 22 Fachleuten beleuchtet, die 9 Fehler und 3 Ungenauigkeit gefunden haben wollen (weiterlesen). Die Krux an der Sache ist, dass Laien kaum in der Lage sind zu verstehen, wie der Test überhaupt funktioniert und welchen Gütekriterien dieser Test erfüllen muss, um überhaupt als zuverlässig auf die Feststellung einer SARS-2-Infektion angesehen zu werden. Ein Einwand ist die Anzahl der so genannten Zyklen, worunter die Anzahl der durchgeführten Vervielfältigungen des Genmaterials gemeint ist, die mit 45 angegeben werden. Die begutachtenden Fachleute kritisierten aber, dass eine übliche Anzahl von 30 Zyklen damit weit überschritten wurde, so dass damit keine korrekten Ergebnisse zu erwarten seien. Auch sei das Design des so genannten Primers, einer Substanz, die die gewünschte Kettenreaktion zur Vervielfältigung des Genmaterials in Gang setzt, unzureichend und in der Konzentration zu hoch angesetzt, was zur Folge haben könnte, dass auch andere Viren-Partikel als Corona-Viren identifiziert werden können. Wenn Letzteres der Fall wäre, könnte vielleicht dies erklären, warum die Anzahl der Influenza-Infektionen in diesem Winter rückläufig ist (weiterlesen), denn es könnten vielleicht Influenza-Viren als Corona-Viren identifiziert worden sein. Es ist auch möglich, dass die Maßnahmen gegen die Corona-Infektion (AHA-Regeln) auch eine geringe Infektion mit Influenza-Viren verursacht haben.
  • Aktion von Renate Holzeisen: Die in Südtirol lebende Rechtsanwältin DDr. Renate Holzeisen, die Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Innsbruck studiert hat (witerlesen), berichtet in einem Interview, dass zahlreiche internationale Klageverfahren anhängig sind, bei denen festgestellt werden soll, dass der PCR-Test als unzuverlässig eingestuft wird, weil die von zahlreichen Wissenschaftlern festgestellten Mängel der Studie nicht ausreichend berücksichtigt werden. Sie gibt an, dass die WHO (12/2020 und 01/2021) selbst festgestellt hat, dass der PCR-Test nicht geeignet ist, asymptomatische Personen zu screenen, ohne dass im Falle eines Positivergebnisses eine ärztliche Untersuchung vorgenommen wird (ansehen). Das heißt, dass alleine die auf dem PCR-Test – ohne eine klinische Überprüfung durch einen Arzt – berufene Feststellung einer Infektion mit dem Corona-Virus dann nicht als alleiniges Kriterium verwendet werden kann, weil ohne eine weitere Untersuchung es zu vielen falsch-positiven Bewertungen kommen würde. Dies ist insofern von Bedeutung, weil die dann folgenden Maßnahmen, wie etwa die Quarantäne, dann keine ausreichende medizinische und damit auch rechtliche Begründung hätten (weiterlesen). Gleichzeitig laufen auch in Italien zahlreiche Strafanzeigen, die von Betroffenen gestellt worden sind (weiterlesen) mit der Begründung, dass durch die missbräuchliche Verwendung des PCR-Tests eine Reihe von Grundrechten (Freiheit, freie Berufsausübung) verletzt worden sind.
  • Folgerungen aus der Unsicherheit: Wie zuverlässig ist nun der PCR-Test? Hierzu wurden die Proben in einem so genannten Ringversuch an 463 Labore in 36 Ländern geschickt mit dem Ergebnis, dass durchschnittlich 98,9 und 99,7 Prozent richtig positive und zwischen 97,8 und 98,6 Prozent richtig negative Ergebnisse erzielt worden sind (weiterlesen). Wenn aber der PCR-Test, den es auch in unterschiedlichen Ausfertigungen gibt, grundsätzliche Mängel hat, hilft es nicht, wenn x-fach dieser Test angewandt wird, weil ja dann nur x-fach der Fehler repliziert würde. Die nicht weiter untersuchten hohen Fallzahlen, die auf einem möglicherweise nicht als sicher eingestuften PCR-Test beruhen, sind in allen Ländern ausschlaggebend für die verhängten so genannten Lockdown-Maßnahmen. Würde es sich herausstellen, dass die Fallzahlen zu hoch angesetzt sind, würde dies bedeuten, dass die auf den PCR-Test fußenden Maßnahmen nicht mehr rechtmäßig wären. Um eine endgültige Klärung herbeizuführen, wäre eine gerichtliche Klärung angezeigt, bei der die Zuverlässigkeit des PCR-Tests geprüft würde.
  • Andere Testverfahren: Neben dem PCR-Test gibt es noch die Antigentests und die Antikörpertests, die auch zur Anwendung kommen, denn der PCR-Test ermittelt nur, ob jemand Genmaterial des Corona-Virus in sich trägt, gibt aber über die Ansteckungsfähigkeit keine Auskunft. Der Antigentest ermittelt den Befall durch einen Virus mittels Erfassung von Eiweißbestandteilen des Erregers; er ist gut durchführbar bei einem großen Befall mit Viren und kann als „Schnelltest“ angewandt werden, um eine „Vorsortierung“ von Risikopersonen, die ansteckend sein könnten, vorzunehmen. Der Antikörpertest ermittelt die Reaktion des Immunsystems durch Produktion von Antikörpern, die gegen das Virus aktiv werden. Er kann nur sinnvoll angewandt werden, wenn bereits eine Immunreaktion erfolgt ist und nicht am Anfang einer Infektion (weiterlesen).

Es bleibt im Hinblick auf die weitere Entwicklung im Frühjahr auf jeden Fall spannend, ob die Klageverfahren zu einer Klärung führen hinsichtlich der Zuverlässigkeit des PCR-Tests. Sollte sich der PCR-Test tatsächlich nach gerichtlicher Prüfung als mangelhaft herausstellen, wäre dies ein Angelpunkt, um die verhängten Lockdown-Maßnahmen auszuhebeln.

 

© beim Verfasser

                                                     

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren