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Ist es egal, mit welchem Impfstoff geimpft wird? Politiker und willige Mainstream-Medien verbreiten gerade diese Botschaft. Man hört und liest aber, dass gerade aus dem medizinischen Bereich kommende Personen nicht bereit sind, sich mit dem AstraZeneca Impfstoff impfen zu lassen. Frau Monika Bachmann, Gesundheitsministerin des Saarlandes, hat das Nichtwahrnehmen eines Impftermins, bei dem 54 % des medizinischen Personals grundlos weggeblieben sind, scharf verurteilt und als unsolidarisch bezeichnet (ansehen). Die Bedenken gerade des vielleicht besser informierten medizinischen Personals könnten sich auf die geringere Wirksamkeit beziehen und auch gegen die Nebenwirkungen richten. Ist da etwas dran an den Bedenken?

Die Menschen sind anscheinend doch nicht so blöd, wie die Politiker sich das denken. Sie können sich über alternative Medien informieren und sind nicht nur auf die Propaganda der öffentlich-rechtlichen Medien angewiesen. Folgende Bedenken gegen den Impfstoff sind nicht von der Hand zu weisen:

  • Geringere Wirksamkeit: Der Wirkstoff von AstraZenca ist mit einer geringeren Wirksamkeit ausgestattet (60 – 70 %) und ist somit als ein Impfstoff 2. Klasse anzusehen. Er soll nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission auch nur für Personen bis 64 Jahren verabreicht werden, weil die Daten zur Wirksamkeit bei Älteren nicht ausreichen (weiterlesen).
  • Andere Wirkweise: Die Wirkweise des Impfstoffes ist eine andere, denn es wird nicht mRNA verabreicht, wie bei dem Impfstoff von BionTech, sondern DNA und dabei ein so genanntes Vektorvirus benutzt. „Als Vektorvirus, das gewissermaßen als eine Art Taxi fungiert, um die relevante genetische Information in die Zielzelle zu bringen, wird im Falle des AstraZeneca-Impfstoffs ein nicht vermehrungsfähiges Adenovirus von Schimpansen genutzt. In diesen Virus kloniert man dann die genetische Information für das Spike-Protein von Sars-CoV-2 in Form von DNA. Denn Adenoviren sind, anders als Sars-CoV-2, DNA-Viren“ (Antwort auf Frage von Pamela Dörhöfer, Frankfurter Rundschau an  Herrn Theo Dingermann (72), der von 1990 bis 2013 Professor für Pharmazeutische Biologie an der Goethe Universität Frankfurt war (weiterlesen). Generell birgt diese Technik die Gefahr, dass nach der ersten Impfung (Prime-Impfung) das Immunsystem Antikörper gegen die Vektor-Viren produziert, die dann bei der zweiten Impfung (Booster-Impfung) diese angreifen, so dass der mit diesen Viren transportierte Wirkstoff nicht mehr zum Tragen kommt. Das könnte vielleicht auch die geringere Wirksamkeit erklären. Anders als bei dem mRNA-Impfstoff wird DNA verabreicht, die in den Zellkern verbracht wird – und nicht in die Zellhülle – so dass zumindest eine Vermischung („Insertion“) des eigenen Erbgutes "Genom") mit dem des eingebrachten Virus nicht von vornherein ausgeschlossen werden kann
  • Probleme vor der Zulassung: Der emeritierte Prof. Dingermann kritisiert auch die Zulassung des Impfstoffes, die anscheinend unter Zeitdruck erfolgt ist. Es sei bei der vor der Zulassung vorgenommenen Studie einer Gruppe nur die Hälfte des Impfstoffes verabreicht worden, was man versucht hatte, zu vertuschen, aber erst nach Intervention des Kooperationspartners des Impfstoffherstellers, die Oxford-Universität, herausgekommen ist; das macht misstrauisch. Außerdem variierte der Zeitintervall zwischen der ersten und zweiten Impfung erheblich, so dass dieser Umstand den Wert der Studie durch die ungleichen Daten herabmindert.
  • Nebenwirkungen: Bei Verabreichung des AstraZeneca-Impfstoffes wurden bei 11.000 Impfungen zwei Fälle mit Rückenmarktentzündungen (Abbau von Nervengewebe mit Lähmungserscheinungen) beobachtet. Darauf weist der österreichische Biologe Clemens Arvay in seinem Video hin (ansehen ). Es fehlen hierzu weitere Untersuchungen. Die Vorfälle als reinen Zufall abzutun ist fahrlässig, denn die Erkrankungen sind bereits nach ein bis zwei Wochen nach der Impfung aufgetreten.
  • Mutationen wahrscheinlicher: Auch das Auftreten von Mutationen hält der Biologe Arvay für wahrscheinlicher. Er erklärt dies damit, dass Impfstoffe, die keine sterile Immunität (Geimpfte haben zwar keine schweren Krankheitssymptome, können aber das Virus trotzdem weitergeben) bewirken, eher dazu neigen, Mutationen („Escape-Mutationen“ weiterlesen) zu begünstigen, was bereits in der Forschung vor der Entwicklung des AstraeZenca-Impfstoffes bekannt sei. Eine Impfung kann wie eine Schulung des Virus angesehen werden, denn das Virus versuche, aufgrund der Abwehrreaktion des Körpers sich zu verändern, um dadurch den Abwehrkräften des Immunsystems zu entgehen. Die mutierten Viren können dann aber wieder an andere bei nicht vorhandener steriler Immunität weitergegeben werden. Würden immer mehr Menschen geimpft werden, dann steige auch die Wahrscheinlichkeit, dass es zu vermehrten Mutationen kommt.

Es ist verständlich, dass Ärzte, die in den Impfzentren arbeiten, den Impfstoff verteidigen, denn schließlich wäre es inkonsequent, einen Impfstoff zu verabreichen, gegen den man eigentlich Bedenken hat. Aber es sollte jedem die Wahl gelassen werden, sich impfen zu lassen oder nicht. Das hat auch der Europarat jüngst entschieden (ansehen). Es kann das Argument, dass es ein Akt der Solidarität sei, sich impfen zu lassen, nicht weiter aufrecht erhalten werden, weil auch Geimpfte in der Lage sind, den Virus an andere weiter zu geben.

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