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Die Presse meint es nicht gut mit der AfD: negative Berichte überwiegen. Deshalb haben sich Matthias Tegethoff und Günther Birkenstock überlegt, ob es nicht sinnvoll ist - ähnlich wie es die SPD mit der Neuen Westfälischen gemacht hat - eine der AfD nahe stehende Verlags-Gesellschaft zu gründen. Hier ein Vorabdruck des geplanten Briefes an den Landesverband NRW in Düsseldorf:

Gründung einer der AfD nahestehenden Zeitung

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

für den nächsten Parteitag des Landesverbandes der AfD NRW regen wir an (beantragen wir) zu beschließen, dass Voraussetzungen für die Gründung eines Verlages zur Herausgabe einer Tageszeitung für NRW geschaffen werden. Hierzu sollte ein Votum der Mitlieder eingeholt werden. Zuvor sollte der Vorstand des Landesverbandes in der Weise tätig werden, dass er eine Kommission einberuft, die sich um die Prüfung der notwendigen Schritte hin zur Realisierung eines solchen Vorhabens kümmert.

 

  • Ausgangslage: Es ist hinlänglich bekannt, dass die Medien nicht gerade vorteilhaft über die AfD berichten. Die gängigen Muster, die immer wieder kehren sind:
    • Vergleiche mit der NSDAP herstellen oder zumindest mit dem Gedankengut des Faschismus während des „Dritten Reiches“ in Verbindung bringen.
    • Skeptische Einstellungen zu dem Thema Migration als Ausländerfeindlichkeit deklarieren.
    • Vorsichtige Herangehensweise an den so genannten „menschengemachten Klimawandel“ und das Infrage stellen der diesen zu Grunde liegenden Hypothesen als Verschwörungstheorie abtun.
    • Mahnungen, sich bei der Energieversorgung nicht nur auf erneuerbare Energiequellen zu verlassen, werden in den Wind geschlagen.
    • Wer die gängige Meinung zur Handhabung der Corona-Krise kritisch beleuchtet, wird als „Corona-Leugner“ hingestellt.
    • Warnungen vor zu bereitwillige Übernahme von Verpflichtungen gegenüber der Europäischen Union werden dahingehend interpretiert, dass eine Ablehnung gegenüber der Europäischen Einigung besteht.

Diese Liste ließe sich noch endlos vergrößern. Generell werden abweichende Meinungen vom „Mainstream“, der zunehmend von links-grünen Ideologen, die in vielen Redaktionen der Zeitungsverlage den Ton angeben[1], geprägt wird, nicht zugelassen.

 

  • Gegenbewegung: Gegen diese Entwicklung haben sich mutige Journalisten gewandt und dank Internet auch ein Publikum für ihre Publikationen gefunden. Hierzu gehören z. B. Personen Roland Tichy, Markus Gärtner, Michael Mross oder Boris Reitschuster, um nur einige zu nennen. Diese Arbeit der unbeugsamen Journalisten ist lobenswert, aber sie fristen leider ein „Spartendasein“, weil sie der „breiten Masse“ nicht so  bekannt sind, da die „Mainstreampresse“ diesen Personen aus dem Wege geht und weiterhin ihre Propaganda betreibt, die zudem auch meistens regierungsfreundlich ist. Diese mutigen Journalisten zeigen aber, dass es möglich ist, gegen den „Mainstream“ anzukämpfen und sich an den bekannten Ausspruch von Hanns Joachim Friedrichs zu halten: "Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache - auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört."[2]
  • „Vorbild“ SPD:  Die SPD hat es geschafft, über die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ddvg) mit Sitz in Berlin eine in Ostwestfalen-Lippe erscheinende Zeitung, die zu 100 % von der SPD finanziert wird, mit einer Auflage von über 190.000 ins Leben zu rufen.[3] Wer diesen Sachverhalt nicht kennt, wird vielleicht glauben, dass die Tageszeitung „Neue Westfälische“ tatsächlich neutral über die Geschehnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft berichtet. Wer aber mit dem Wissen über die Finanzierung diese Zeitung liest, wird sehr schnell an der Art der Berichterstattung, an der Häufigkeit von Interviews mit SPD-Politikern und an den Kommentierungen erkennen, dass es mit der Neutralität nicht weit her ist. Ist dies ein Vorbild? Nein, denn diese Tatsache deckt die Verfilzung von Parteipolitik und Medien eindeutig auf und ist im Prinzip zu verurteilen. Vielleicht haben auch einige Leser dies bemerkt und haben deshalb immer mehr von einem Abonnement der Zeitung Abstand genommen, denn der Verlust betrug in den letzten Jahren durchschnittliche 2,4 % pro Jahr.
  • Meinungsbildung durch eine eigene Zeitung: Wie bereits festgestellt, sind die meisten Medien in der Hand links-grüner Meinungsmacher. Hier fehlt es eindeutig an einem Pendent, das ein Gegengewicht schafft. Der konservative Teil der Meinungsbildung kommt eindeutig zu kurz – und dies wäre vielleicht sogar eine so genannte „Marktlücke“, denn es fehlt ein die „breite Masse“ der Leser erreichendes Medium, das vielleicht auch einige Leser vermissen. Hier könnte und sollte vielleicht sogar auch die AfD aktiv werden und versuchen, ein Verlagshaus zu gründen, das in der Lage wäre, eine Tageszeitung herauszubringen, über die mehr Leser tagtäglich erreicht werden könnten, als via Internet. Dies zu tun, ist zwar prinzipiell verwerflich, aber aus der Not heraus geboren vielleicht doch nötig und richtig.

 

Die Reaktion der Medienplattform Perikles.TV[4], namentlich Günther Birkenstock und Matthias Tegethoff, haben sich über eine Initiative verständigt und wollen mit diesem Schreiben den Denkanstoß geben, den sie für notwendig halten, damit die Idee auch tatsächlich in die Tat umgesetzt wird. Sie stehen auch zur Mitarbeit bereit und würden sich freuen, wenn sie mit ihrer Initiative Erfolg hätten.

 

MfG

 

[1] https://perikles.tv/inneres/1385-merkmale-des-linken-gesinnungsjournalismus

[2] https://de.wikiquote.org/wiki/Hanns_Joachim_Friedrichs

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Westf%C3%A4lische

[4] https://perikles.tv/ueber-uns

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