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Für die Massenmedien ist das Unfassbare geschehen: Angie hat um Verzeihung gebeten. Ist das echte Reue? Müssen wir jetzt um Angie bange sein? Wie gehen wir damit um und wie verfahren wir mit den Mitschuldigen in der Corona-Krise?

  • Angie hat (nicht wirklich) geweint: Die ganze Sache ist doch irgendwie rührend: Da stellte sich die Kanzlerin hin und erklärte in einem kurzfristig anberaumten Pressetermin am 24.03.2021, dass sie um Verzeihung bitte. Wörtlich erklärte sie (weiterlesen): »Ich habe mich zu diesem kurzen Pressetermin entschlossen, weil ich heute Vormittag entschieden habe, die notwendigen Verordnungen für die am Montag vereinbarte zusätzliche Osterruhe, also die Ruhetage am Gründonnerstag und Karsamstag nicht auf den Weg zu bringen, sondern sie zu stoppen. Um es klipp und klar zu sagen: Die Idee eines Ostershutdowns war mit bester Absicht entworfen worden, denn wir müssen es unbedingt schaffen, die dritte Welle der Pandemie zu bremsen und umzukehren. Dennoch war die Idee der sogenannten Osterruhe ein Fehler. Sie hatte ihre guten Gründe, war aber in der Kürze der Zeit nicht gut genug umsetzbar, wenn sie überhaupt jemals so umsetzbar ist, dass Aufwand und Nutzen in einem halbwegs vernünftigen Verhältnis stehen. Viel zu viele Fragen von der Lohnfortzahlung durch die ausgefallenen Arbeitsstunden bis zu der Lage in den Geschäften und Betrieben können – das haben die Beratungen der letzten 24 Stunden gezeigt – jedenfalls in der Kürze der Zeit nicht so gelöst werden, wie es nötig wäre. Und auch um ein Zweites klipp und klar zu sagen: Dieser Fehler ist einzig und allein mein Fehler, denn am Ende trage ich für alles die letzte Verantwortung. Qua Amt ist das so, also auch für die am Montag getroffene Entscheidung zur sogenannten Osterruhe. …Und es ist mir wichtig, das auch hier zu sagen: Ein Fehler muss als Fehler benannt werden, und vor allem muss er korrigiert werden, und wenn möglich hat das noch rechtzeitig zu geschehen. Gleichwohl weiß ich natürlich, dass dieser gesamte Vorgang zusätzliche Verunsicherung auslöst. Das bedauere ich zutiefst, und dafür bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung ….“ Dass die Bundeskanzlerin einen Fehler einräumt, gab es wohl in 16 Jahren nicht, was dazu führte, dass die Zeitschrift  „Zeit“ dies fast schon schwärmerisch beschreibt (weiterlesen): „Bisher wurden Pannen und Missstände oft mit den komplexen Zuständigkeiten erklärt: mit der kniffligen Rechtslage, mit der schwerfälligen EU oder den renitenten Landräten. Diesmal aber wälzte sie die Schuld nicht ab, sondern lud sie sich demonstrativ auf die Schultern….Aber durch das Schuldeingeständnis der Kanzlerin ...nahm sie den Kritikern sichtlich den Wind aus den Segeln….Sie hält sich selbst zugute, undogmatisch und lernfähig zu sein. Eine Ideologin wird sie in den ihr verbleibenden sechs Monaten im Kanzleramt bestimmt nicht mehr werden.“ Es fehlte jetzt nur noch die Bemerkung: Die Kanzlerin hätte in der Nacht geweint.  
  • Kein Mitleid verdient: Sollen wir jetzt mit Frau Merkel Mitleid haben? Frau Merkel hat kein Mitleid verdient. Wofür auch? Hat sie nicht schon als Hauptmotor dieser verheerenden Corona-Politik genug Schaden angerichtet? Sie hat die gesamte Verantwortung zur Bekämpfung der so genannten Pandemie an sich gerissen, statt sie denen nach dem Infektionsschutzgesetz zu überlassen, die dafür zuständig sind: den Gesundheitsämtern. Die Covid-19-Erkrankung war, wie viele andere durch Bakterien oder Viren verursachte Krankheiten, eine ganz normale Infektionskrankheit, bis sie zum großen „Politikum“ erklärt wurde. Man könnte noch philosophieren, ob das, was sie getan hat, „gut gemeint“ war. Man könnte noch überlegen, ob sie nicht aufgrund internationalem Drucks, Verflechtungen mit anderen Staaten, durch Teilhabe an einer „verschwörungsartigen“ Gesamtstrategie der Staatengemeinschaft so handeln „musste“. Da sie die Verantwortung nun einmal an sich gezogen hat – und da hat sie tatsächlich auch Recht – muss sie auch die Konsequenzen hierfür übernehmen. Nach ihrem Amtseid hat sie sich dazu verpflichtet, „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden“. Hat sie das getan? „Nein“, kann man da nur sagen. Sie hat nicht Schaden abgewandt, sondern dem deutschen Volk geschadet. Der Schaden durch die Corona-Politik geht in zwei Richtungen:
    • Direkter Schaden: Der erste Schaden ist der direkte Schaden durch den so genannten „Lockdown“, in dem sie direkt in die Freiheitsrechte der Bürger eingegriffen und dadurch Existenzen zerstört hat, weil sie an der Ausübung ihres Berufs gehindert wurden. Sie hat mit verschuldet, dass Menschen in den Altenheimen ohne Beistand einsam sterben mussten. Sie hat mitverschuldet, dass das Zusammenleben der Menschen, das sich in vielen gewachsenen Strukturen in Deutschland entfaltet hat, durch das Kontaktverbot zerstört wurde. Sie hat mitverschuldet, dass andere wichtige Krankheiten nicht rechtzeitig behandelt wurden, weil Patienten durch Angst vor Infektion nicht rechtzeitig zum Arzt gegangen sind oder sogar gestorben sind, weil wichtige Operationen wegen Freihalten von Betten verschoben wurden. Sie hat die Bürger nicht wie gleichwertige Menschen, sondern wie gehorsame Untertanen behandelt und zu unmündigen, beschränkt verständnisfähigen Kleinkindern degradiert, denen gegenüber man nicht sein Verhalten rechtfertigen, sondern nur richtig erklären muss.  
    • Indirekter Schaden: Sie hat mit ihrer Politik wesentlich dazu beigetragen, dass ein gesellschaftliches Klima des Misstrauens, des Argwohns gegeneinander und ein Klima der Angst entstanden ist, das es in dieser Form vorher noch nicht gab. Menschen wurden ausgegrenzt und diffamiert, weil sie es wagten, die Politik zu kritisieren. Denunziantentum wurde wieder hoffähig. Kinder wurden sogar ein schlechtes Gewissen, eingeredet, weil sie Angehörige anstecken könnten. Menschen wurden durch die Corona-Propaganda verängstigt, eingeschüchtert und zu unmündigen Bürgern gemacht, die es nicht mehr wagen, ihre Meinung zu sagen. Es ist ein gesellschaftliches Klima durch Isolation und Vereinsamung entstanden, in dem Bürger sich ihrem Schicksal ausgeliefert fühlen. Sie hat durch diese Politik der Panikmache und überharten, unangemessenen Maßnahmen den Menschen die Hoffnung genommen und sie demotiviert.   
  • Mitschuldige: Angela Merkel hat schwere Schuld auf sich geladen, das ihr aber nicht bewusst ist. Aber sie ist nicht diejenige, die allein die Schuld trägt, sondern viele andere Mitläufer, die versucht haben, von dieser Krise zu profitieren oder einfach nur gehorchten. Statt ihr Paroli zu bieten, sie in ihren Allmachtsphantasien zu bremsen, haben sie munter mitgemischt. Die Ministerpräsidenten, die in den Konferenzen mit ihr meistens brav alles mitgemacht haben, stehen schon lange mit in der Schuld, was durch die blamable letzte Vorstellung – sie haben schließlich den „Osterlockdown“ mit abgenickt – deutlich wurde. Zu den Mitschuldigen zählt die Mainstreampresse, die keine kritische Distanz zu der Propaganda gezeigt und die Maßnahmen nicht kritisch hinterfragt hat. Auch Ärzte, die bereitwillig die Corona-Maßnahmen mittragen und auch die PCR-Tests und das Impfen unhinterfragt propagieren und anwenden, tragen eine Schuld. Die Arbeitgeber, die nun die Arbeitnehmer unter Druck setzen, sich impfen zu lassen, machen sich ebenfalls mitschuldig. Die Ordnungshüter in den Ordnungsämtern und den Polizeistationen, die „Jagd auf Maskenverweigerer“ veranstalten, Bußgelder verhängen, Menschen kriminalisieren, wenn sie sich nicht an die Corona-Vorschriften halten, haben sich ebenfalls mitschuldig gemacht. Die vielen Denunzianten, die ihre Mitbürger bei Ordnungsämtern anschwärzen, die „Hilfssheriffs“, die meinen, sie müssten nun andere Menschen zum Einhalten von Corona-Maßnahmen anhalten und sie ausgrenzen, wenn sie keine Gesichtsmasken tragen, sind ebenfalls schuldig.
  • Gegenwehr ist möglich: Beate Bahner hat in einem Interview mit OVALmedia Berlin GmbH (Narrative #34) deutlich gemacht, dass eine Gegenwehr möglich ist, indem man zum Gegenangriff übergeht. Sie schlägt zum Beispiel vor, wenn der Arbeitgeber verlangt, dass der Arbeitnehmer sich impfen lassen soll, dass dieser mit dem Arbeitgeber eine Vereinbarung abschließt, in der in etwa steht: Ich bin mit einer Impfung einverstanden unter folgenden Bedingungen: Mein Arbeitgeber versichert mir, dass die Impfung ungefährlich ist und keine Nebenwirkungen hat. Es wird darauf hingewiesen, dass die Krankenkasse die Kosten für Impfschäden nicht übernimmt. Mein Arbeitgeber bringt eine sofort fällige Bürgschaft einer deutschen oder europäischen Bank über 500.000 EUR für den Fall, dass doch ein Impfschaden eintritt (anschauen ,Min. 39). Wenn der Arbeitgeber einen PCR-Test verlangt, solle dies unter folgenden Bedingungen geschehen: Der Abstrich wird nur von den Schleimhäuten des Gaumens {hochproblematisch ist die i.d.R. vorgenommen Entnahme über die oberen Schleimhäute der Nasenwand wg. Nähe zum Gehirn im Hinblick auf Verletzung und Infektion} durch den Patienten selbst vorgenommen, der PCR-Test wird mit maximal 25 Zyklen gefahren. Falls der Test positiv ist, wird ein Virus angezüchtet und wenn dies gelingt, wird mit einem weiteren Verfahren geprüft, ob andere Viren ausgeschlossen werden können. Erst dann darf das Ergebnis an das Gesundheitsamt weitergeleitet werden (Min. 41). Beate Bahner rät dazu, demjenigen persönlich (Mitarbeiter eines Gesundheitsamtes oder einer Gemeindeverwaltung) eine Haftbarmachung anzudrohen, der ein Quarantäne aufgrund eines PCR-Testes verhängt hat, für den Fall, dass sich diese als widerrechtlich herausstellt.

    Es sollte also jedem „Amtsträger“ klar gemacht werden, dass er sich nicht immer in seinem Amt verstecken kann, sondern er persönlich für seine Entscheidungen gerade stehen muss, falls seine übergriffigen Handlungen Schäden verursachen. Warum sollte man den Arzt, der z. B. eine Impfung in einem Impfzentrum vornimmt, nicht eine Erklärung unterschreiben lassen, in der er seine Mitverantwortung für evtl. Impfschäden übernimmt? Nicht der Impfwillige sollte allein sein Einverständnis mit der Impfung erklären, sondern auch der impfende Arzt sollte sich verpflichten, die Kosten der evtl. entstehenden Impfschäden zu übernehmen, falls sonst niemand hierfür haftbar gemacht werden kann. Die Idee, den Spieß umzudrehen, und diejenigen in die Verantwortung zumindest einzubinden, die an der Durchführung von Corona-Maßnahmen beteiligt sind, wäre ein wichtiger Schritt, sich gegen die Corona-Diktatur zur Wehr zu setzen.

    Am Ende wird es wieder keiner gewesen sein. Alle werden sagen, wenn vielleicht der Spuk einmal vorbei ist, dass sie eigentlich ja nicht dafür waren, aber nicht anders handeln konnten. Und was wird mit unseren ungekrönten Kaiserin „Angela I“ sein? Glaubt man an die Absolutheit der karmischen Gesetze, wird sie, wenn es nicht weltliche Gerichte schaffen, hoffentlich dem göttlichen Gericht nicht entgehen.  

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