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Corona, Corona, Corona…Die Dauerberieselung mit diesem Thema hält unvermindert an. Wird damit ein bestimmtes Ziel verfolgt? Es wäre zumindest naiv zu glauben, dass dies ganz ohne Absicht geschieht. Dabei spielen Zahlen eine wichtige Rolle, die so aufbereitet werden, dass sie ein gewisses Schreckenspotential entfalten.

  • Große Zahlen – großer Schrecken: Wenn man sagen würde, dass es jede Woche im Hinblick auf eine Corona-Infektion zu 0,139 % positiv getestet wurden – womit noch nicht gesagt ist, dass sie wirklich infiziert, geschweige denn krank sind – dann klingt das nicht so dramatisch. Wenn man aber die Zahl der positiv getesteten Personen ins Verhältnis zu einer großen Bezugsgroße stellt (100.000 Einwohner), kommt eine Zahl von 139 Personen heraus[1] Das klingt schon dramatischer. Dies ist auch der Grund, warum die Zahlen ständig kumuliert werden. Wenn festgestellt wird, das 2.886.029[2] seit Ausbruch der Pandemie von der Corona-Infektion betroffen waren, klingt das eben dramatisch, zumal diese Zahl nie kleiner, sondern einfach aufgrund der Zählweise immer größer werden muss. Auch hier wird wieder der Bezug auf die 100.000 Einwohner genommen, so dass 3480 Personen jemals seit Ausbruch der Pandemie etwas mit dem Virus zu tun hatten, umgerechnet sind das aber nur 3,48 %, was nicht so dramatisch klingt.
  • Dramatisierung: Der berühmte Einzelfall wird dann herausgegriffen, wenn man die Dramatik der Erkrankung erhöhen will. Der Besuch von Kamerateams auf Intensivstationen und ein Interview mit einer überlasteten Krankenschwester sorgt dann für die nötige Stimmung. Dabei wird stets ein Schwenk auf einen Schwerkranken, der in einem Intensivbett liegt, getan, um der Sache einen entsprechenden Eindruck zu verschaffen. Die Botschaft ist dann klar: So kannst du enden, wenn du mit dem Corona-Virus infiziert bist! Gerade zu Beginn der Pandemie wurde gern versucht, die Zahlen der positiv getesteten Personen in das Bild von Patienten zu projizieren, die auf einer Intensivstation lagen. Noch dramatischer waren die Bilder von Särgen aus Italien (Lombardei, Bergamo) zu Beginn der Pandemie im März 2020[3]. Gibt es Berichte von Genesenen, die die Corona-Infektion problemlos überstanden haben? Ich kenne keine. Aber Berichte von Personen, die an den Folgen der Pandemie noch lange leiden („Long Covid“), also so genannte Spätfolgen haben[4]. Darunter fallen Schlafstörungen, Erschöpfung und Muskelschwäche oder Depressionen. Auch bei leichten Verläufen werden Störungen des Geschmacks- und Geruchsinns, Atembeschwerden oder Gelenkschmerzen berichtet[5].
  • Impfung als Rettung: Die Impfung soll die Rettung darstellen. Wer daran zweifelt ist ein Ketzer. So könnte die Kurzformel lauten, die von Regierungsseite ausgegeben wird. Presse und Fernsehen berichten nicht über negative Folgen von Impfungen, denn das könnte das Bild trüben. Stattdessen werden in den Gazetten Menschen gezeigt, die überglücklich sind, eine Impfung erhalten zu haben, wobei auch gerne Prominente als Vorbilder vorgeführt werden[6].
  • Impfen und die Folgen: Man müsste, um korrekt zu berichten, zwischen positiven und negativen Folgen der Impfung und bei den negativen Folgen noch einmal zwischen direkten und indirekten Folgen unterscheiden.
    • Positive Effekte: Gehen die Infektionen durch Impfung zurück? Nur unter dieser Prämisse macht es Sinn zu impfen. Es wurden zunächst die über 80-jährigen Personen geimpft. Dies scheint sich positiv ausgewirkt zu haben, wenn man sich die Inzidenzzahlen (Neuinfektionen binnen 7 Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner) ansieht, denn diese gingen von 373 im Dezember 2020 auf 54 im Februar 2021 zurück – steigen seit dem aber wieder leicht an (dem allgemeinen Trend folgend)[7]. Aber im gleichen Zeitraum gingen auch allgemein (in allen Altersgruppen) die Infektionszahlen zurück. Also doch kein Beweis? Hier muss klar unterschieden werden zwischen einem statistischen Beweis, der auf einer Korrelation beruht und einem kausalen Beweis. Dies wird deutlich, wenn man hergeht und die Korrelation zwischen Storchennestern und Geburten herstellt[8]. Hierbei beobachtet man einen positiven Zusammenhang (je mehr Storchennester desto mehr Geburten), der aber auf einer „Scheinkorrelation“ beruht, denn in Wirklichkeit ist es der Grad der Industrialisierung einer Region, die auf die Zahl der Storchennester und der Geburten von Menschenkinder einwirkt. Könnte also gar nicht die Impfung die Erfolgsrate bei den Alten in den Pflegeheimen bewirkt haben? Denkbar wäre die Vermeidung von Sozialkontakten, wodurch weniger Viren in die Pflegeheime hineingetragen wurden, die wirksam geworden sein könnte und auch die Tatsache, dass durch Versterben von Infizierten die Weitergabe des Virus an Mitbewohner gebremst wurde (je mehr an Corona verstorben sind, desto weniger konnten auch infiziert werden). Die positiven Effekte, die nur auf einer Korrelation beruhen, sind also immer deshalb zweifelhaft, weil andere Variablen nicht – wie in einem Experiment – konstant gehalten werden können. Selbst die von den Herstellern angestellten Versuche an Probanden, die auf die Wirksamkeit der Impfstoffe getestet wurden, wären nur dann valide, wenn tatsächlich die Gruppe der Geimpften und Nicht-Geimpften völlig homogen wären. Es wurde aber dabei nur der Faktor Alter konstant gehalten. Bei der von BioNTech entwickelten Studie wurde die Wirksamkeit des Impfstoffes mit 90 % angegeben. Dieser Wert wurde in folgender Weise berechnet: Der Impfstoff wurde zur Hälfte der insgesamt 44.000 Testpersonen gegeben, die andere Hälfte erhielt ein Placebo. Nach 7 Tagen wurde getestet und 94 bestätigte Fälle von Covid 19-Erkrankung festgestellt. In der Impfgruppe wurden 8 Personen und in der Kontrollgruppe 86 Fälle festgestellt. Die Wirksamkeit von 90 % bezieht sich aber nur auf das Verhältnis zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften, d. h. dass zu 90 % Nicht-Geimpfte eine niedrigere Infektions-Wahrscheinlichkeit aufweisen als Geimpfte. Diese relative Wirksamkeit darf aber eben nicht verallgemeinert werden auf die Gesamtpopulation. Inzwischen spricht der Hersteller sogar von einer 95 %igen Wirksamkeit. Die Berechnung sieht dann wie folgt aus: „8 von 18.198 Geimpften (0,044 Prozent) und 162 von 18.325 aus der Placebogruppe (0,884 Prozent) wurden positiv getestet (1 – (0,044/0,884) = 0,950 = 95 Prozent.“[9] Wenn man den Wert für die Gruppe der Nicht-Geimpften (0,9884%) von der der Geimpften (0,044%) abzieht, kommt man lediglich auf einen Wert von 0,84%, was sich dann nicht mehr so gewaltig anhört.
    • Negative direkte Effekte: Die negativen Effekt sind die Effekte, die man unmittelbar nach der Impfung feststellen kann. Das Paul-Ehrlich-Institut ist die staatliche Behörde, die für die Erfassung der Nebenwirkungen verantwortlich ist. Dieses hat im März ihren inzwischen 2. Bericht vorgelegt[10] . Warum dieser Bericht in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist, kann zwei Gründe haben: 1. Er enthält nicht erfreuliche Nebenwirkungen der Impfungen, die dem gegenwärtigen Trend, die Impfung stets im positiven Licht zu sehen, zuwider laufen. 2. Der Bericht ist nicht gerade leicht zu lesen und die Zahlen nicht übersichtlich dargestellt. Hier eine Zusammenstellung der Zahlen der gemeldeten Fälle für die Impfstoffe von BionTech (Comirnaty), Moderna Biotech (Moderna) und AstraZeneca:

 

Impfpräparat

Anzahl Impfungen

gemeldete Fälle

Schwerwiegende Fälle

 

 

absolut

Prozent

Absolut

Prozent

Comirnaty

7093082

10498

0,15%

1728

0,024%

Moderna

298788

736

0,25%

113

0,038%

AstraZenca

1471400

7663

0,52%

352

0,024%

unspezifisch

 

297

 

 

 

Summe Impfungen

8863270

19194

0,22%

2193

0,025%

           

Schwerwiegende Fälle (2193 Personen) sind Geimpfte, die einer stationären Behandlung bedurften, das waren 0,025 % aller Geimpften. 351 Fälle wurden als Todesfälle gemeldet, das waren 1,8 % der gemeldeten Fälle. Bezogen auf die Gesamtzahl aller Impfungen sind das sind 0,004 % aller Geimpften.  Es fällt auf, dass AstraZeneca im Hinblick auf die gemeldeten Verdachtsfälle mit 0,52 % über dem Durchschnitt von 0,22 % liegt, so dass der Vorbehalt gegenüber diesem Impfstoff gerechtfertigt erscheint. Als häufigste Nebenwirkungen wurden genannt: „Während nach Comirnaty Schmerzen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen und Ermüdung am häufigsten berichtet wurden, wurden nach Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca vor allem grippeähnliche Erkrankung, Schüttelfrost und Fieber gemeldet. Ein Hautauschlag als unerwünschte Reaktion fiel bei dem COVID-19-Impfstoff Moderna auf.“[11] Insgesamt 127 Meldungen gab es wegen eines anaphylaktischen Schocks (Überreaktion des Immunsystems) und in 16 Fällen zu einer Sinusvenenthrombose nach Impfung (14 nach AstraZeneca und 2 nach Comirnaty).

 

  • Negative indirekte Effekte: Indirekte Effekte sind die Wirkungen, die nicht unmittelbar auf die Impfung auftreten. Sie wirken eher unspezifisch, so dass sie nur schwer mit der Impfung in Verbindung gebracht werden können und sie treten mit einer erheblichen zeitlichen Verzögerung ein. Hierüber kann leider nur spekuliert werden. Mit jeder Impfung werden Fremdstoffe in den Körper gespritzt, die dieser nicht selbst produziert und für ihn fremd sind, mit denen er zunächst einmal fertig werden muss. Man kann sich vorstellen, dass alle Stoffe, die auf unnatürliche Weise in den Körper gelangen, unspezifische Wirkungen entfalten können, die noch nicht ausreichend erforscht sind. Andreas Bachmann, ein ausgewiesener allgemeiner Impfgegner, hat darauf hingewiesen, dass vor allem die Kinder, die nicht geimpft werden, allgemein gesundheitlich robuster sind als geimpfte Kinder. Er hat dazu die Zahlen, die er selbst erhoben hat (18.000 Kinder) mit denen verglichen, die aufgrund einer vom Robert-Koch-Institut durchgeführten Studie an 17641 Studienteilnehmern in der Zeit von Mai 2003 bis Mai 2006 erhoben wurden. Dabei fällt auf, dass Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis, Otitis (Gehörgangentzündungen) Allergien, Herpes und Hyperaktivität überproportional bei geimpften Kindern gegenüber nicht geimpften Kindern auftreten[12]. Alles, was unter den so genannten Autoimmunerkrankungen subsumiert werden kann, tritt nach seiner Meinung häufiger bei geimpften Menschen (7,5 %) häufiger auf als bei Nicht-Geimpften (0,13 %)[13]. Hier scheint noch ein Forschungsbedarf zu bestehen, welche Auswirkungen die Impfungen auf die Zunahme dieses Formenkreises der Autoimmunkrankheiten (Multiple Sklerose u.a.) haben. Es liegt die Vermutung nahe, dass daran weder die Pharmaindustrie noch die Ärzteschaft ein eigenes Interesse haben, dem nachzugehen, würden sie doch dabei „den Ast absägen, auf dem sie sitzen“. Auf die unspezifischen Wirkungen der Impfungen gegen Corona hat vor allem Sucharit Bhakdi hingewiesen[14], weil die Effekte auf den Körper gar nicht absehbar sind. Die Wirkstoffe (mRNA-Erbinformationen) können über den Blutkreislauf potentiell in alle Regionen des Organismus gelangen und Reaktionen auslösen, die heute noch gar nicht bekannt sind. Insbesondere würden die Auto-Immunreaktionen forciert, weil die Makrophagen („Killerzellen“) zu Angriffen auf die die Eiweiße (künstliche „Spikes“ der Viren) produzierenden Zellen animiert werden[15].   

Es bedarf einer weiteren, vorbehaltlosen und neutralen Forschung, die nicht von der Pharmaindustrie, sondern von staatlichen Stellen durchgeführt werden müssten, um zu objektiven Ergebnissen zu gelangen. Auch wird zu wenig in die Forschung zur Bekämpfung des Virus selbst investiert, sondern nur auf die Verhinderung der Übertragung von Viren das Augenmerk gelenkt.

© beim Verfasser  

 

[1] https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/karte-sars-cov-2-in-deutschland-landkreise/?utm_source=tagesspiegel.de&utm_medium=html-box-home&utm_campaign=corona

[2] https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/karte-sars-cov-2-in-deutschland-landkreise/?utm_source=tagesspiegel.de&utm_medium=html-box-home&utm_campaign=corona

[3] https://www.dw.com/de/italien-corona-bergamo/a-53875329

[4] https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Long-Covid-Corona-Langzeitfolgen-werden-unterschaetzt,coronavirus4284.html

[5] https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Corona-Folgeschaeden-bei-leichtem-Krankheitsverlauf,coronavirus2394.html

[6] https://www.muensterschezeitung.de/Leben-und-Erleben/Unterhaltung/4347354-Corona-Dieter-Hallervorden-Bin-froh-geimpft-zu-sein!

[7] https://www.tagesspiegel.de/politik/erste-erfolge-der-deutschen-impfkampagne-corona-zahlen-sinken-bei-aelteren-ueberdurchschnittlich-stark/26992294.html

[8] https://statistik-und-beratung.de/2013/05/von-storchen-und-babys-die-partielle-korrelation/

[9] https://www.epochtimes.de/gesundheit/unstatistik-des-monats-der-impfstoff-ist-zu-90-prozent-wirksam-a3408796.html

[10] https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-12-03-21.pdf?__blob=publicationFile&v=6

[11] Seite 10 des Berichts

[12] http://www.impfschaden.info/impfungen-allgemein/geimpfte/ungeimpfte/umfrage-zum-gesundheitszustand-ungeimpfter-kinder/umfrage-ergebnisse-krankheiten.html

[13] http://www.impfschaden.info/ Vortrag auf der Spirit of Health Konferenz, ab Min. 57

[14] https://www.youtube.com/watch?v=_Hc-kyU4M0I&t=578s, https://www.youtube.com/watch?v=3xJSvvKJ1zw

[15] https://www.youtube.com/watch?v=LR6Ao-7UqlI&t=15s

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