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Ist die Europäische Union (EU) auf dem richtigen Weg mit ihren Zielen zur Reduktion des so genannten Treibhausgases Kohlendioxid oder wird dem am 01.07.2021 in Kraft getretenen Gesetz zur Reduktion von CO2 der Weg in die sozialistische Planwirtschaft beschritten?

  • Great-Green-Deal: Grüne und andere, die an den menschengemachten Klimawandel glauben, jubeln, denn ab 01.07.2021 trat der so genannte Great-Green-Deal in Kraft, nach dem bis 2050 „Klimaneutralität“ (es darf dann nicht mehr Kohlendioxid in die Atmosphäre frei gesetzt werden, als wieder  durch natürliche oder technische Prozesse aus der Atmosphäre entnommen  wird) hergestellt und als Zwischenziel bis 2030 die CO2-Emmissionen bis zu 55 % gegenüber 1990 reduziert werden sollen. Allerdings gilt dies nur europaweit, d. h. dass einzelne Staaten davon abweichen könnten und nur in der Summe diese Ziele erreicht werden sollen[1].
  • Organisierte Dummheit: Ist aber, das was behauptet wird (menschengemachter Klimawandel kann durch CO2-Reduktion aufgehalten werden), überhaupt wahr und wenn ja, warum muss überhaupt die Erderwärmung gestoppt werden? Können so viel kluge Menschen irren? Könnte es wirklich sein, dass die Mehrheit der Parlamentarier und Mitglieder des Europäischen Rates, die sich auf dieses Gesetz geeinigt hatten, irren? Wir gehen meistens davon aus, dass die Mehrheit Recht hat und sich nicht irrt. Dabei wird auf die allgemeine Erfahrung gebaut, dass es so etwas wie eine kollektive Dummheit nicht gibt. Die Geschichte lehrt uns aber etwas anderes. Denn das geozentrische Weltbild war im Mittelalter und bis zum Beginn der Renaissance noch die dominierende Weltanschauung[2]. Und jeder, der davon abweichende Meinungen vertrat, wurde verfolgt und ausgegrenzt. An diesem Mechanismus der Ausgrenzung anderer durch eine Mehrheit hat sich nichts geändert. Auch die „Klimaskeptiker“ (Personen oder Institutionen, die nicht annehmen, dass der Mensch einen oder entscheidenden Einfluss auf das Weltklima hat) werden durch die Mehrheit der „Klimagläubigen“ (diejenigen, die an einen menschengemachten Klimawandel glauben) heutzutage ausgrenzt. Es wird auf Seiten der „Klimagläubigen“ sich meistens in der Argumentation darauf berufen, dass die Mehrheit der Wissenschaftler die Theorie, dass erstens das Kohlendioxid maßgeblich an der Erwärmung der Luft schuld sei und zweitens der Mensch hieran einen entscheidenden Anteil hat, aber bereits anerkannt hätte. Als ob die Wahrheitsfindung etwas damit zu tun hätte, dass die Mehrheit zu einer bestimmten Meinung gekommen wäre! Tatsache ist, dass dieses Gas nur zu 0,04 % in unserer Atmosphäre vorkommt und der Mensch auch nur zu drei Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich ist[3]. Dieses Gas ist notwendig für das Wachstum der Pflanzen, ist schwerer als Luft und kann deshalb gar keinen Treibhauseffekt verursachen, da es sich nicht vermehrt in den hören Luftschichten befinden kann. Das Modell des Treibhauseffektes, das ja von der Vorstellung eines geschlossenen Systems ausgeht – man kennt es von den Glasbauten, die Gärtner verwenden – ist überhaupt nicht auf die Erde übertragbar, da die Erde zum Weltraum gesehen ein offenes System ist. Dass die Wärme – nur abgemildert durch Wolken – ungehindert wieder in die Atmosphäre entweicht, also die Erde ein offenes System ist, kann man eindeutig an Infrarot-Aufnahmen von Satteliten sehen, die die Strahlung sichtbar machen können[4]. Was die tatsächliche Entwicklung der Temperaturen angeht, so konnte eine gemittelte Temperaturerhöhung von 0,1 Grad je 10 Jahre seit 1980 beobachtet werden. Würde man diese Entwicklung prolongieren in die Zukunft, dann könnte man nur von einer Erhöhung von einem Grad bis zum Ende des Jahrhunderts ausgehen[5]. Aus der Vergangenheit einfach die Temperaturen vorauszuberechnen ist selbstverständlich ein gewagtes Unternehmen, weil dies von der Konstanz der Faktoren ausgeht, die zur bisherigen Temperaturerhöhung beigetragen haben. Dies ist aber nicht immer der Fall und kann deshalb zu Fehleinschätzungen führen. Gerade das ist aber die Methode, mit der die Temperaturprognosen betrieben werden. Superrechner werden mit Daten der Vergangenheit und mit prognostizierter Entwicklung des CO2 gefüttert, die dann die Klimamodelle ausspucken, welche sodann Temperaturerhöhungen bis zu 4,7 Grad Celsius gegenüber 1900 vorausberechnen[6]. Aber ist eine solche Vorgehensweise klug? Nein, weil Prognosen für die Zukunft immer fehlerhaft bleiben müssen, denn die Natur ist nicht berechenbar und hält immer wieder Überraschungen bereit. Auch die Menschen in ihrer Gesamtentwicklung im Hinblick auf ihr Bevölkerungswachstum, aber auch die Bevölkerungsreduktion, Änderungen in der Technik oder der politischen Verhältnisse können einfach nicht vorausgesehen werden. Aber die Planer in der EU ignorieren dies und verlangen eine Reduktion des Treibhausgases, ohne dabei künftige, nicht vorhersehbare Entwicklungen zumindest nicht auszuschließen. Sie steuern in eine Art sozialistische Planwirtschaft mit politischen Vorgaben, die die wirtschaftlichen Folgen ignorieren, denn unser Wohlstand hängt immer mit dem Verbrauch von Ressourcen und mit einer Ausschüttung von Kohlendioxid durch den Einsatz von Energie zusammen. Wenn man nun die Reduktion des CO2-Ausstoßes fordert, dann müsste auch hinzugefügt werden, dass dadurch die Wirtschaftsleistung und damit auch der Wohlstand sinken wird. Ob das den begeisterten Anhängern des Great-Green-Deal  bewusst ist? Und wird dies auch der Bevölkerung mitgeteilt? Nein, hierüber wird geschwiegen, weil dies doch unangenehm werden könnte. Während in anderen Wirtschafträumen Länder  – wie z. B. Indien und China - ihre Wirtschaftsleistungen steigern werden und dabei nicht auf CO2-Ausstoß Rücksicht nehmen, besteht die Gefahr, dass der Wirtschaftsstandort Europa sich von einer nach-industriellen Phase in eine vorindustrielle Stufe zurückentwickeln wird, und das eben politisch verordnet. Das kann man nur als eine organisierte Dummheit bezeichnen.
  • Klimawandel als Glaubensdogma: Die Sache mit dem Klimawandel, der vom Menschen als verursacht gilt, ist quasi zum Glaubensdogma erhoben worden, das nicht mehr hinterfragt werden darf. Fritz Varenholt und Sebastian Lüning haben sich die Arbeit gemacht, die weltweiten Publikationen zu diesem Thema zu durchforsten und in ihrem Buch „Unerwünschte Wahrheiten“ zusammengefasst[7] . Grob gesagt werden hierbei die meistens nicht erwähnten und in das Gesamtbild des Dogmas vom menschengemachten Klimawandels nicht passenden „Wahrheiten“ genannt: Die Rolle der Sonne und ihr Einfluss auf das Klima, die natürlichen Schwankungen, wie sie bereits geschehen sind, etwa die mittelalterliche Warmzeit oder die kleine Eiszeit, die Rolle der Ozeane und Meeresströmungen. In ihrem Vorwort kommen sie auf das „Corona-Experiment“ zu sprechen und erläutern, dass trotz des Shutdown, der zu einer Minderung der Wirtschaftsleistung und Ausschüttung von CO2 um 17 % geführte hatte, sich der Kohlendioxidgehalt in der Luft nicht verringert hatte. Wie kann das sein? Vergessen wurde bei den gesamten Berechnungen, dass das Kohlendioxid auch das Pflanzenwachstum anregt und wenn sich mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre befindet, dieses auch zu einem stärkeren Pflanzenwachstum führt, was dann wieder zu einer Reduktion des CO2 in der Luft führt[8]. Seit 1982 hat sich die grüne Pflanzenwelt um eine Fläche doppelt so groß wie die USA auf dem Globus vermehrt, was die Forscher um Zaichun Zhu von der chinesischen Akademie der Wissenschaften durch Analyse der Satellitendaten zur globalen Pflanzenwelt herausgefunden haben[9]. Es gibt also so etwas wie ein „Global Greening“[10]. Durch die globale Erwärmung steigt auch der Wassergehalt in der Luft, so dass es zu vermehrten Niederschlägen kommt, was sich ebenfalls positiv auf das Pflanzenwachstum auswirkt. Man könnte das schon mit dem gesunden Menschenverstand ruhig weiter spinnen: Würde also weltweit der CO2-Gehalt zunehmen und man annehmen, dass tatsächlich das Kohlendioxid zur Erderwärmung beiträgt, würde dies vielleicht auch zu einer Verschiebung der Klimazonen führen, sehr zur Freude von Ländern auf Kontinenten, die jetzt noch klimatisch gesehen im Nachteil sind, wie z. B. Zentral-Asien mit Sibirien oder Kanada. Aber diejenigen, die auf den negativen Folgen des Klimawandels bestehen, wie z. B. Erhöhung des Meeresspiegels und Zunahme von Naturkatastrophen, wollen davon nichts wissen. Sie leben von der apokalyptischen Panikmache und glauben hiermit die gesamte Menschheit mit ihren vorausgesagten Zukunftsszenarien verunsichern zu können. Sie leugnen auch, dass zumindest in den Hochkulturen der nördlichen Halbkugel gerade die Kaltzeiten mit einem kulturellen Niedergang verbunden war und unsere Agrarwirtschaft darauf angewiesen ist, dass die Temperaturen sich in einem Level  bewegen, der für das Pflanzenwachstum akzeptabel ist. Während der „kleinen Eiszeit“ war es in Mitteleuropa so kalt, dass das Getreide auf den Feldern verfaulte[11]. Wer will denn dies noch einmal erleben? Der höhere Kohlendioxidausstoß hätte also nicht nur negative Folgen, sondern auch positive, was bereits die Erfahrungen von Besitzern von Treibhausgärtnern bestätigen können, denn das Pflanzenwachstum kann durch künstliche Zufuhr von CO2 verbessert werden („Kohlenstoff-Düngung“)[12]. Man stelle sich vor, welche positiven Effekte dies auf die Ernährung der Menschheit hätte. Dogmatismus, wie er von den Befürwortern der angeblich katastrophalen Folgen des menschengemachten Klimawandels praktiziert wird, bringt keinen weiter und war – sieht am auf die analoge Entwicklung in der kath. Kirche – nie positiv für die Lösung von Problemen.

Wird sich vielleicht irgendwann die Vernunft durchsetzen und nicht dogmatische Besserwisserei? Es ist zu befürchten, dass erst katastrophale Folgen einer verfehlten Politik eine Wende bringen können.

© beim Verfasser

 

[1] https://www.karlsruhe.ihk.de/fachthemen/umwelt/klimaschutzemissionshandel/aktuelle-meldungen-klimaschutz/eu-beschliesst-klimagesetz-5104482

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Geozentrisches_Weltbild

[3] https://www.focus.de/wissen/klima/tid-8638/diskussion_aid_234329.html

[4] https://www.dwd.de/DE/fachnutzer/luftfahrt/download/produkte/satellitenbilder/satellit_download.pdf?__blob=publicationFile&v=4

[5] https://www.youtube.com/watch?v=Sz2YJ6BSAbc ab Min.11

[6] https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/zu-erwartende-klimaaenderungen-bis-2100

[7] https://www.amazon.de/s?k=unerw%C3%BCnschte+wahrheiten&adgrpid=68610834422&gclid=Cj0KCQjw8vqGBhC_ARIsADMSd1AS0T-tq-zrYEIyVGbgnOdQ8qHAs9UZGcnZgEpOBn_uDU_7eOYsI8YaAoRdEALw_wcB&hvadid=353038414694&hvdev=c&hvlocphy=9042894&hvnetw=g&hvqmt=b&hvrand=6721188931179499575&hvtargid=kwd-910090586836&hydadcr=26416_1933464&tag=googhydr08-21&ref=pd_sl_3uarp3u30w_b

[8] https://docplayer.org/197073542-Unerwuenschte-wahrheiten.html

[9] https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/co2-macht-die-welt-gruener-a-1089850.html

[10] https://www.piqd.de/klimawandel/ergrunt-die-erde-durch-co2-dungung-oder-doch-nicht

[11] https://taz.de/Buch-ueber-Wetter-und-sozialen-Wandel/!5419923/

[12] https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid-D%C3%BCngung

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