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Sollten wir immer kämpfen, um zu unserem Recht zu kommen, um gegen allgemeines Unrecht anzugehen oder um gesellschaftliche Missstände zu beseitigen? Die gegenwärtige gesellschaftliche Situation angesichts der Corona-Krise wirft diese Frage auf. Es scheint eine schweigende Mehrheit nur murrend und unter Protest sich der „Corona-Diktatur“ zu beugen und ein kleiner Teil kämpft dagegen an. Andere sind weiterhin kritiklose Mitläufer, die den Weg des geringsten Widerstandes gehen.

  • David gegen Goliath: Die Bibel kennt auch einen ungleichen Kampf, nämlich den Kampf von David gegen Goliath (1. Samuel 17, 1-58[1]), der aus Sicht des kleineren und schmächtigeren David eigentlich aussichtslos war. Aber mit einer Schleuder konnte er den viel größeren Philister zur Strecke bringen, in dem er den Stein gegen seine Stirn schleuderte und ihm anschließend mit dessen Schwert den Kopf abschlug (1. Samuel 17, 49-51). Diese Geschichte könnte als Metapher gelten für die vielen ungleichen Kämpfe zwischen viel Stärkeren gegen Schwächere, wobei in diesem Fall dem kleinen David, der noch ein Knabe war, Mut und Schläue weiterhalfen.
  • Die Schwachen in den Märchen: Kinder lieben Märchen deshalb, weil auch in diesen oft vom Kampf der Schwachen gegen die Stärkeren berichtet wird und die vermeintlich Schwächeren gegen Bösewichte siegen. Hänsel und Gretel besiegten als Kinder die böse Hexe und ließen sie im Ofen verbrennen. Das tapfere Schneiderlein ist schlauer als der Riese und die Bremer Stadtmusikanten jagten die Räuber in die Flucht. In allen Fällen waren die vermeintlich Schwächeren die Sieger im Kampf gegen diejenigen, die in den Märchen als stärker, mächtiger oder gerissener erschienen. Die Schwächeren sind aber die moralisch Stärkeren, denn sie haben die rechte Gesinnung und deshalb empfinden wir deren Sieg als gerecht. Die Bösen werden bestraft, die Guten werden belohnt, so lautet die einfache Logik der Märchen.
  • Die grausame Wirklichkeit: In unserer Welt ist es aber leider oft umgekehrt, denn die Stärkeren sind oft die Sieger und nehmen sich ihr Recht, ohne nach einer moralischen Rechtfertigung zu fragen. Diejenigen, die in unserer Welt weder über Macht noch über Geld verfügen, sind i.d.R. die Schwächeren, die denjenigen, die reich oder/und mächtig sind, hoffnungslos im Daseinskampf unterlegen sind. Die Gründe sind vielfältig:
    • Sozialer Darwinismus: Charles Darwins Theorie von der Evolution aller Lebensformen basierte im Wesentlichen auf der Idee des Daseinskampfes, wobei diejenigen überlegen sind, die im Kampf um die vorteilhaftesten Lebensbedingungen (Sonnenlicht, Wasser, Luft, Nährstoffe) die besten Voraussetzungen erfüllen und dadurch einmal im individuellen Kampf bessere Überlebenschancen haben und zum anderen kollektiv es eher erreichen, Nachkommen in die Welt zu setzen, die die Art erhalten. Dieses „Vorbild“ war die Voraussetzung für die Übertragung dieser Gedanken auf die menschliche Gesellschaft. Hitler war ein Verfechter des Sozialdarwinismus, in dem er glaubte, dass die weiße Rasse allen anderen Rassen überlegen sei und jedes Individuum nur dann eine Überlebensberechtigung habe, wenn es gesund und kräftig ist. Die Ausrottung von anderen Rassen und Menschen, die krank oder behindert waren, gehörte deshalb zu seinem Programm.
    • Oligarchien: Die Herrschaft der wenigen, die es geschafft haben, die Ressourcen für sich zu okkupieren, war schon immer das Ziel gesellschaftlicher Gruppen, Personen oder Familien, die glaubten, hierauf ein Anrecht zu haben. Königshäuser, Fürstentümer und in der heutigen Zeit Personen, wie z. B. Georg Soros oder Bill Gates, die es zu einem großen Reichtum geschafft haben, beanspruchen für sich, nicht nur sich das größte Stück aus dem Kuchen herausschneiden zu dürfen, sondern auch die Welt beherrschen zu können. Dabei ist es unerheblich, wie sie zu diesem Geld gekommen sind, denn z. B. Georg Soros gilt als Börsenspekulant, der sein Geld durch geschickte Manöver an der Börse verdient hat[2]. Er übt durch seine Geldspenden Macht über andere aus, etwa durch sein Sponsoring der NGO (Nicht-Regierungs-Organisationen), die z. B. die Schlepperei der Flüchtlinge nach Europa organisieren, meistens verdeckt über seine Stiftung der Open Society Foundation, über die insgesamt 14 Mrd. Dollar in verschieden Projekte geflossen sind[3]. Sein Ziel einer totalitären Herrschaft glaubt er damit näher zu kommen, dass er für die Vermischung von Völkern und Rassen sorgt, die dadurch leichter regierbar werden. Das vorwiegende Motiv ist also, anderen den eigenen Willen auszwingen zu können – ein Kennzeichen von Psychopathen[4] i. w. S., die Lust darin verspüren, „Herr über Leben und Tod“ von anderen zu sein. Wer glaubt, wie in einem Schachspiel selbst über „Bauernopfer“ entscheiden zu können, erlebt dies als einen Gewinn für sich selbst. Nicht anders ergeht es Bill Gates, der mit seinem Sponsoring meint, den Menschen in der gesamten Welt seinen Willen aufzwingen zu können, in dem er z. B. verkündet, dass alle gegen das Corona-Virus geimpft werden müssten. Es spricht vieles dafür, dass es sein Bestreben ist, eine Art „Gesundheitsdiktatur“[5] zu errichten. Jene Personen, die eine solche „Weltherrschaft“ anstreben, werden gerne auch als „Globalisten“ bezeichnet, weil sie den Erdglobus nicht mehr eingeteilt in Nationalstaaten sehen, sondern als eine Welt, in der diejenigen herrschen sollten, die mit ihrer „Neuen Weltordnung“ glauben, über Grenzen hinweg die Menschen auf der Erde beherrschen zu können.
    • Willfährige Politiker: Als Horst Seehofer verkündet hatte, dass diejenigen, die gewählt sind, nichts zu entscheiden haben[6], sondern nur diejenigen, die nicht gewählt sind, spielte er auf die wahren Machtverhältnisse an, denn Politiker scheinen nicht autonom zu Gunsten des Volkes zu entscheiden, von dessen Votum sie eigentlich abhängen, sondern von den wahren Drahtziehern im Hintergrund. Es gibt inzwischen globale Netzwerke von Interessengruppen, die den „Ton angeben“ wie etwa der Bilderberger Konferenz[7], die Trilaterale Kommission[8]und ähnliche international agierende Verbände, bei denen es um die Etablierung einer globalen Herrschaft geht. Hätte Angela Merkel so lange Kanzlerin in Deutschland bleiben können, wenn sie gegen diese mächtigen Interessenverbände gearbeitet hätte? Dies ist kaum anzunehmen. Wer in der Politik etwas werden will, ist nur vordergründig auf den Wähler angewiesen, aber ohne ein Sponsoring mächtiger und reicher Interessenverbände hätte er in unserem so genannten „demokratischen System“ kaum eine Überlebenschance.
    • Willfährige Medien: Ähnlich verhält es sich bei den so genannten „Mainstream-Medien“, die ebenfalls auf das Sponsoring durch diejenigen leben, die über genügend Geld verfügen. Von den verkauften Exemplaren kann ein Zeitungsverlag kaum noch existieren, denn sie sind auf die Anzeigengeber reicher Firmen angewiesen (der Anteil der Einnahmen durch Anzeigen liegt etwa bei 48%[9]) und auch auf die Geldzuschüsse des Staates[10]. Welcher Journalist wird dann noch kritisch über einen Pharmariesen einen Bericht schreiben, wenn dieser gleichzeitig durch Anzeigenwerbung ein großer Geldgeber ist? Der Staat hat selbst dafür gesorgt, dass die Presse durch staatliche Zuschüsse gesponsert wird. Welcher Journalist wird sich da noch trauen, kritisch über die Regierung zu berichten? Medien, die dem links-grünen Zeitgeist folgen, dominieren die Szene und machen die Meinung in dieser Richtung.

Schaurige Weltbühne: Insgesamt erscheint mir die Welt wie eine Bühne zu sein, auf der gerade eine Horrorgeschichte aufgeführt wird, in der die Akteure wie bestellte Schauspieler agieren. Wie können die Bürger, die nicht-organisierten Personen, gegen die mafiaähnlichen Strukturen ankämpfen?

  • Individueller Widerstand: Jedes Individuum hat die Möglichkeit, in seinem Umfeld, in dem es agiert, für seine Überzeugungen zu kämpfen. Dieser individuelle Widerstand erscheint auf den ersten Blick wie der beschriebene Kampf von David gegen Goliath zu wirken. Aber er ist möglich, wie viel geschichtliche Beispiele zeigen. Nicht jeder muss ein Martin Luther King oder Gandhi werden, aber in jedem stecken Potentiale, er muss sie nur erst einmal entdecken. Er muss erst einmal herausfinden, was sein eigener Standpunkt ist. Dabei kommen wir zum ersten Merkmal dieses individuellen Widerstandes:
    • Eigenen Standpunkt finden – aber offen bleiben für andere: In allen Zeiten war es wichtig zu überlegen, von welchen eigenen Überzeugungen jemand selbst ausgeht. Dieses herauszufinden ist ein wichtiger Schritt, um überhaupt in Auseinandersetzungen mit anderen zu gehen, sonst ist jeder von vornherein verloren. Wie findet man das heraus? Zunächst einmal kann man sich auf sein Gefühl verlassen: Jeder hat einen eigenen Kompass entwickelt, mit dem er feststellen kann, ob er einen richtigen Standpunkt gefunden hat. Das gute Gewissen, das nach meiner Überzeugung uns in die Wiege gelegt wurde, ist ein solcher Richtungsgeber. Zumindest kann ich es für mich sagen: Wenn sich etwas nicht mit diesem guten Gefühl in Übereinstimmung befand, war auch meistens etwas faul daran. „Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen“, gibt diese Richtschnur für die Beurteilung unserer Meinung, unseres Denkens und Verhaltens vor. Aber andererseits: Man sollte sich nicht mit keiner Sache gemein machen, auch nicht einer Guten, soll der einmal der verstorbene Journalist Hanns Joachim Friedrichs 1995 gesagt haben[11]. Damit ist gemeint, dass der Journalist immer neutral bleiben und sich nicht auf eine Seite schlagen sollte. Dies könnte auch für jeden zunächst einmal gelten. Das wirkt zunächst einmal eigenartig, denn ein eigener Standpunkt zu finden, bedeutet doch, sich vielleicht für eine Seite zu entscheiden. Aber damit hat er ja nicht einen eigenen Standpunkt gefunden, sondern nur die Meinung einer Seite angenommen. Auf meiner Facebookseite[12] habe ich geschrieben, ich hielte mich für einen Freidenker (keine Denk-, Sprech- und Schreibverbote). Das bedeutet: Wenn ich mich nicht von vornherein für eine Seite einer Meinung entscheide, bleibe ich offen für andere und blockiere damit nicht neue Informationen ab, weil sie nicht in meine Vorstellungen passen. Wenn ich mir die Fernsehdiskussionen ansehe – wenn noch überhaupt –, dann fällt mir auf, dass keiner eigentlich auf den anderen hört und auf ihn eingeht, sondern nur darauf wartet, seinen eigenen Standpunkt zu vertreten. Es gleicht wie der Kampf von Soldaten in den Schützengräben, ohne dass dabei etwas herauskommt. Es kommt auf die richtige Balance zwischen eigenem Standpunkt und Offenheit an.
    • Individuelle Fähigkeiten und Neigungen entdecken: Nicht jeder hat die gleichen Fähigkeiten. Der eine kann gut reden, aber er ist nicht schlagfertig genug und in Diskussionen deshalb unterlegen. Der andere kann sich aber in einem offenen Schlagabtausch gut behaupten. Der eine ist der stille Denker im Hintergrund, der das Rampenlicht scheut, der andere ist ein Aktionsmensch, der es liebt, im Vordergrund zu stehen und hierbei in Aktivmodus zu treten. Gegen diese individuellen Fähigkeiten anzukämpfen und etwas zu tun, was einem nicht liegt, ist von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Auch die Neigungen sollten berücksichtigt werden, weil sie den individuellen Interessen entsprechen, die jemand hat. Wer ständig gegen diese eigenen Interessen verstößt, kann auf die Dauer nicht durchhalten.
    • Geh nicht in einen Kampf, von dem du nicht weißt, dass du ihn gewinnen kannst[13]: Es gibt Kämpfe, die von vorn herein aussichtslos sind zu führen. Man sollte rechtzeitig „aus dem Feld gehen“[14], wenn es noch Zeit ist, einen Rückzieher aus einem Kampf zu machen, bei dem man nur verlieren kann. Dies zu erkennen ist nicht immer einfach, aber man muss sich eben „schlau machen“ durch Einholen von Informationen, die heute via Internet leichter einzuholen sind, als früher. Eine „Anwalt-Hotline“ kann auch schon einmal bei juristischen Fragen weiter helfen.
    • Ziele genau definieren: Die Ziele, die bei dem Kampf erreicht werden sollen, müssen vorher definiert werden. Ich unterscheide zwischen Makro- und Mikrozielen: Es gibt Menschen, die neigen dazu, sich „Großes“ vorzunehmen und wollen so zusagen an den „großen Stellschrauben“ etwas verändern und generell Regelungen finden, die möglichst viele Menschen beeinflussen. Diese Menschen gehen in die Politik, werden Parteimitglied oder Mitglied einer anderen einflussreichen Organisation. Diejenigen, die für den einzelnen Menschen etwas verändern wollen, haben Mikroziele vor Augen, weil sie für konkrete Menschen, denen sie im Leben begegnen, eine Verbesserung ihrer Lebenssituation anstreben. Diese Menschen ergreifen eher einen sozialen Beruf oder sind im Gesundheitssektor tätig. Sie interessieren sich nicht für die „große Politik“. Die Veränderungen finden also eher auf der individuellen Ebene statt.
    • Nicht zu schnell aufgeben: Wenn man dann in den Kampf geht, gilt das, was auch im Fußballspiel beachtet werden muss: Das Spiel dauert, bis der Schiedsrichter abpfeift. Wer nicht bis zum Ende aufgepasst und zu nachlässig geworden ist, kann noch auf der Zielgerade besiegt werden. Die Ungeduld ist ein schlechter Ratgeber in einem Kampf. Das Vorrecht der Jugend ist die Ungeduld.
  • Der kollektive Kampf: Manchmal muss man sich mit anderen verbünden, die die gleiche Gesinnung haben, um zu gewinnen. Dieser Kampf hat Vor- und Nachteile:
    • Vorteile: Gemeinsam sind wir stark, so lautet oft die Devise, wenn man sich zusammentut. Durch ein „Wir-Gefühl“ entsteht ein gemeinsamer Bezugspunkt, der gleichsam wie im individuellen Kampf einen Sammelplatz gemeinsamer Überzeugungen bildet. Die Durchsetzungsfähigkeit einer Gruppe oder daraus entstehende Organisationen ist höher als die eines einzelnen. Das ist der Vorteil des Kollektivs. Außerdem gibt es die Möglichkeit der Arbeitsteilung, so dass einzelne ihre individuellen Fähigkeiten einbringen können, die Synergieeffekte bilden. Darauf beruht das Prinzip der „Schwarmintelligenz“ der Partei „dieBasis“[15].
    • Nachteile: Die Größe einer Gruppe oder Organisation ist ausschlaggebend für die Durchschlagskraft, die aber wiederum in sich den Nachteil hat, dass dadurch ein Selbstzweckmechanismus entsteht: Das Gebilde wird unübersichtlich und träge und neigt dazu, mehr für sich selbst da zu sein, als den gedachten Zweck zu erfüllen. Parteien in Deutschland sind gedacht worden, die politische Willensbildung zu fördern[16] – aber inzwischen zu Selbsterfüllungsorganisationen verkommen: Sie dienen nicht mehr der Willensbildung, sondern sind gleichsam Kraken, die mit ihren Fangarmen alles zu ergreifen versuchen. Sie dienen vorwiegend denen, die die Partei als Hilfsmittel für sich selbst nutzen wollen[17]. Das entstehende „Wir-Gefühl“ hat den Nachteil, die Abgrenzung gegenüber anderen zu übertreiben. Dadurch werden Feindschaften kreiert, die nicht sein müssten. Der Psychologie Muzafar Sherif hatte hierzu in den Feldexperimenten herausgefunden, dass diese Abgrenzungsstrategien (wir sind die Besseren, die anderen die Schlechteren) überwunden werden können durch gemeinsame Aufgaben oder Feinde[18].
  • Der Kampf gegen Systeme: Was in der heutigen Zeit immer bedeutsamer wird aufgrund der Vernetzung von Menschen über die nationalen Grenzen hinaus ist der systemische Effekt von international agierenden Organisationen. Deren Macht hat zugenommen und sie bestimmen oft unkontrolliert das Schicksal des Einzelnen über Gebühr. Wir sind eigentlich für überschaubare Gruppen geschaffen, in denen wir durch direkten Kontakt einen individuellen Austausch vornehmen können und damit auch direkte Rückmeldung über unser Verhalten bekommen[19]. Dies ist in den supernationalen Organisationen nicht mehr der Fall, was sie gefährlich macht. Systeme sind nicht oder nur schwer von innen heraus reformierbar, hier hat der Einzelne kaum eine Chance, dies zu schaffen. Frau Inge Hannemann hat dies im Hinblick auf die Sanktionspraxis der Jobcenter versucht und ist daran gescheitert[20]. Systeme können nur von außen „zerschlagen“ werden. Die Zerschlagung kann nur durch einen Gewaltakt geschehen, wie etwa das früher in Form von Revolutionen passiert ist oder durch "systemische Unterwanderung". In der heutigen Zeit kämpfen die Bürger gegen das System der Herrschaft der etablierten Politiker, die sich vom Volk abgewandt haben und eine Politik gegen das eigene Volk betreiben[21]. Die Synergieeffekte können erreicht werden durch das, was Marilyn Ferguson als die „Sanfte Verschwörung“ bezeichnet hat[22]: Es entsteht ein Netzwerk von Gleichgesinnten, die wie in einem Guerillakrieg durch die Nadelstiche, die sich summieren, gewinnen können. Kann ein einzelner Mensch ein ganzes System bekämpfen und auch siegen? In dem Film „Sie leben“[23] wird ein solcher Mensch beschrieben: Ein einfacher Arbeiter, John Nada, gelang es, die Signalanlage eines Senders, der von Außerirdischen betrieben wurde, mit dessen Codierungssignal die Wahrnehmung der Menschen in der Art beeinflusst wurde, dass diese für die Regierungspropaganda offen wurden und auch nicht erkannten, dass sie von Außerirdischen Wesen betrieben wurde, zu zerstören. Ab diesem Zeitpunkt war die Herrschaft zu Ende. Ein Film, der – weil er zeitlos ist – auch in die heutige Zeit passen könnte!
  • Gottes Mühlen mahlen langsam: Können wir uns auf Gott verlassen, wenn wir in den Kampf gegen die Mächte der Finsternis ankämpfen? Ja, unbedingt, denn wenn es eine Art von göttlicher Gerechtigkeit gibt, dann bleibt keine böse Tat ungesühnt, sondern alle, die gegen die göttlichen Gesetze verstoßen, werden irgendwann zur Rechenschaft gezogen. Dies hat Jesus in seinem Gleichnis vom Weizen und Unkraut (Matthäus 13, 24-30[24]) und seinen Erzählungen vom Endgericht (Matthäus 25, 31- 46 und Offenbarung Johannes 20, 11-15[25]) klar gemacht, wonach niemand sich der Verantwortung für seine Handlungen entziehen kann (also keine Allversöhnung[26]). Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die sich mir gegenüber unfair verhalten haben, irgendwann selbst zu Schaden gekommen sind. Ähnliches berichtet auch der Geistheiler Sananda, der in seinem Blog schreibt: „Wenn du von jemandem immer wieder angegriffen und bekämpft wirst, von jemandem, der bösartig ist, und dir nur schaden will, und du kommst mit Gerichten und Polizei nicht weiter, dann überlass das Gott! Überlass das der Geistigen Welt, gib es in ihre Hände und lass los! Sie werden sich dann dieser bösen Menschen, die nur Böses im Sinne haben, und dir immer nur schaden wollen annehmen!“[27] Der Apostel Paulus sagte hierzu passend, dass Gott seiner nicht spotten lässt und das jeder das ernten wird, was er sät (Galater 6, 7[28]). Ob nun Gott höchst persönlich für Gerechtigkeit sorgen wird oder ein von ihm oder von ihm völlig unabhängig wirkendes Gesetz des Karma, wie dies im Hinduismus oder Buddhismus geglaubt wird, seine Wirkung entfaltet, ist eigentlich egal, denn die Wirkung wäre das gleiche: Jeder bekommt am Ende was er verdient. Wer an diese Art einer absoluten Gerechtigkeit glaubt, wird mit mehr Gelassenheit den Kampf aufnehmen oder sich u. U. aus diesem Kampf heraushalten, wenn er sinnlos ist.

Ist jeder Kampf also zu gewinnen? Wenn es eine von den Menschen unabhängig bestehende Gerechtigkeit gibt, wird immer am Ende das Gute siegen (müssen) und die Verführer und Herrscher dieser Welt, die nach meiner Überzeugung nur solange Erfolg haben, als sie von jenseitigen, boshaften Mächten gestützt werden, unterliegen.  

 © beim Verfasser

 

[1] https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LU17/1SA.17/1.-Samuel-17

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/George_Soros; selbst Wikipedia bestätigt, dass er durch Insider-Geschäfte reich geworden ist – also nicht durch reale Arbeit.

[3] https://www.nzz.ch/international/wie-george-soros-vom-messias-zum-volksfeind-wurde-ld.1474124

[4] https://perikles.tv/leserbriefe/1265-formen-der-ich-bezogenheit-oder-warum-narzissten-und-psychopathen-haeufig-in-der-politik-zu-finden-sind

[5] https://www.kopp-verlag.de/a/gesundheitsdiktatur?ws_tp1=kw&ref=google&subref=pool/search&log=extern&gclid=Cj0KCQjwnJaKBhDgARIsAHmvz6f-1FwXM-jfuL0AXLc3fE4pb4Rr88suC6QzRdsozCktOA3kvIk9iZ4aAjasEALw_wcB. C.E. Nyder: Gesundheitsdiktatur.

[6] https://www.youtube.com/watch?v=UBZSHSoTndM: Aussage von Seehofer bei Pelzig (Pelzig unterhält sich) im Jahr 2011: „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt. Und diejenigen die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden."

[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz

[8] https://de.wikipedia.org/wiki/Trilaterale_Kommission

[9] https://www.bpb.de/gesellschaft/medien-und-sport/lokaljournalismus/151250/zeitungsfinanzierung

[10] https://taz.de/Geld-vom-Staat-fuer-Zeitungen/!5663177/

[11] https://falschzitate.blogspot.com/2017/11/einen-guten-journalisten-erkennt-man.html. Tatsächlich hat er gesagt: "Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein.“ Es ging bei dem Interview um den Umgang mit „schlechten Nachrichten“. Die ihm untergeschobene „höhere Bedeutung“ eines allgemeinen journalistischen Grundsatzes trifft so nicht zu.

[12] https://www.facebook.com/profile.php?id=100002894801690

[13] https://www.gutefrage.net/frage/zitat-fuehre-nie-einen-krieg-den-du-nicht-gewinnen-kannst

[14] https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/aus-dem-felde-gehen/1711: Ein von K. Lewin geprägte Formulierung im Hinblick auf den Umgang mit Konflikten.

[15] https://perikles.tv/1594-schwarmintelligenz-ein-gefaehrlicher-begriff

[16] Art 20 GG: Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_21.html

[17] https://perikles.tv/inneres/1539-ein-plaedoyer-fuer-die-abschaffung-der-parteien

[18] https://de.wikipedia.org/wiki/Muzafer_Sherif

[19] Die ideale Gruppengröße soll angeblich neun Mitglieder betragen: https://sciencev2.orf.at/stories/1719748/index.html

[20] https://de.wikipedia.org/wiki/Inge_Hannemann

[21] https://perikles.tv/diskussionen/1471-regiert-der-staat-gegen-das-eigene-volk

[22] https://www.amazon.de/gp/product/3426041235?pf_rd_r=RDN5ZNYC1QKS2YZN173M&pf_rd_p=8584a6de-9d15-4c91-890c-590928e417b6&pd_rd_r=f95ac4f8-8bdc-43f1-94b2-3c113fb1ecc3&pd_rd_w=PgGo1&pd_rd_wg=Gyr3f&ref_=pd_gw_unk

[23] https://de.wikipedia.org/wiki/Sie_leben

[24] https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichnis_vom_Unkraut_unter_dem_Weizen

[25] https://cdn.website-editor.net/7f4141ff6b0846b4afea3bcd7564ea25/files/uploaded/Glaubenskurs%252031%2520Das%2520Endgericht%2520v2%2520korr.pdf

[26] Die scheinbare Bestätigung dieser Allversöhnungsidee kommt sehr passend in dem Karnevalsschlager, „Es kommen alle, alle, alle in den Himmel“ zum Ausdruck.

[27] https://www.geistheiler-sananda.net/blog-aktuell/

[28] https://bibeltext.com/galatians/6-7.htm  

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