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Wer oder was ist ein Christ? Diese Frage scheint irgendwie nicht mehr modern zu sein, geht sie doch zu sehr „ans Eingemachte“. Angesichts der Infiltration Deutschlands durch den Islam könnte diese Frage doch wieder entscheidend sein, weil eine Abgrenzung notwendig erscheint, damit nicht alle Glaubensüberzeugungen sich im Wohlgefallen einer willfährigen Versöhnung mit allen Religionen auflösen.


  • Negative Definitionen: Wenn es schwer fällt, eine positive Definition zu finden, gibt es die Möglichkeit, zunächst einmal zu definieren, wer sich nicht als Christ bezeichnen dürfte, der das Christsein nur als einen Mantel benutzt, den er sich gerne umhängt, um als Christ zu erscheinen[1]. Die folgende Typisierung klingt etwas übertrieben im Hinblick auf die Akzentuierung der Charaktere; aber ich halte sie für notwendig, um klar zu machen, was gemeint ist: Es geht um eine klare Abgrenzung zum „wahren“ Christsein[2].
    • Namenschristen: Viele werden als Christen geboren, weil ganz einfach die Eltern sich Christen nennen und dann ihr geborenes Kind von einem Pfarrer taufen lassen. Diese Taufe gilt gewissermaßen als der Eingang in das Christsein, dem dann die anderen Schritte folgen, die darauf aufbauen. Christ sein bedeutet für den Namenschristen, dass der Name „Christ“ gleichzeitig für das Programm steht, das folgerichtig abläuft und sich auf den „Werdegang“ eines Christen beziehen: Kommunion, Firmung (katholisch), kirchliche Trauung, bis hin zur regelmäßigen Teilnahme an allen Gottesdiensten und anderen kirchlichen Aktivitäten; den Abschluss des Lebens bildet das „christliche Begräbnis“. Diese Stationen des Namenschristen dienen dazu, nach außen hin die Zugehörigkeit zum Christentum zu demonstrieren. Der Namenschrist legt Wert darauf, als Christ auch äußerlich erkannt zu werden, was ja durchaus einen Sinn macht, zumindest im Hinblick auf die Zuordnung eines Menschen zu dieser speziellen Glaubensgemeinschaft.
      • Kritik: Die Namenschristen halten die Taufe und der Empfang dieses und anderer Sakramente als für das Entre in das Christsein, so zu sagen für eine Art Ausweis, mit dem man sich in den Himmel „beamen“ kann. Dies überzeugt in keiner Weise, denn sich nur Christ zu nennen ohne es zu sein, ist einfach zu wenig.
    • Sicherheitschristen: Die Sicherheitschristen gehen auf „Nummer sicher“ und bleiben – auch manchmal gegen alle Bedenken – bei ihrem Glauben, weil sie kein Risiko eingehen wollen. Sie denken sich: Es ist ja vieles unglaubwürdig, was über den Glauben erzählt wird, aber es könnte doch vielleicht vieles wahr sein. Dann ist es besser, so spricht dann der „Sicherheitschrist“ zu sich selbst, erst einmal dabei zu bleiben, denn es könnte doch an vielem etwas dran sein. Er ist wie der Namenschrist ein „bekennender Christ“ und will auch äußerlich so erkannt werden. Aber für ihn geht es darum, durch die Zugehörigkeit zum Christentum eine gewisse Sicherheit zu haben. Diese Sicherheit bezieht sich auf die „Jenseitserwartung“ (vielleicht wird man doch danach gefragt, ob man Christ war, wenn man gestorben ist), bei der hofft, dass die Zugehörigkeit zum Christsein einen „jenseitigen Überlebensvorteil“ bietet.
      • Kritik: Dies Art der Motivation hat Jesus selbst schon kritisiert, in dem er ausführte: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und habe wir nicht in deinem Namen viele Taten getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter“[3]. Dieser Ausspruch von Jesus stand im Zusammenhang mit seiner Bergpredigt (Matthäus 5,1 – 7,29)[4], in dem es ihm darum ging, die Menschen zu belehren, wie jemand leben sollte, der den Willen Gottes tun will. Ein wesentlicher Hinderungsgrund für eine solche Lebensweise, vor der Jesus warnte, ist die Heuchelei, die er mit dem Hinweis auf das Richten anderer („Richte nicht auf dass du nicht gerichtet werdest, denn mit welcherlei Maß du misst, wirst auch du gemessen werden“) oder das Übersehen der eigenen Fehler („Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?“) zu demonstrierte suchte.
    • Feiertagschristen: Die Feiertagschristen sehen die Teilnahme an dem kirchlichen Leben als einen wichtigen Bestandteil ihres Glaubens an. Sie wollen damit erreichen, dass die kirchlichen Sonn- und Feiertage eine Unterbrechung des Alltages markieren, bei denen sie sich immer wieder in eine andere Stimmung begeben, die sich von dem alltäglichen Leben abhebt. Der Höhepunkt des Feiertagschristen sind die „hohen Feiertage“ wie etwa Ostern oder Weihnachten, wobei das festliche Erleben dieser Tage einen wohlstimmigen Rahmen hierfür liefern. Der Schein des Feierlichen und Festlichen soll dazu beitragen, die Zugehörigkeit zum Christengemeinschaft zu untermalen. Der „gute Kern“ dieser Feiertagschristen ist die Unterscheidung des „Profanen“ von dem „Heiligen“: Hierbei soll deutlich werden, dass wir in unserer auf die Bewältigung unseres Alltages gerichteten Aktivitäten auch darauf besinnen sollten, dass es die notwendigen Unterbrechungen geben muss, um Innezuhalten für die besonderen Momente unseres Lebens, in denen entscheidende Weichen für unser Leben gestellt werden.
      • Kritik: Es gibt eine Wirklichkeit des schönen Scheins, in die sich diese Namenschristen begeben, wobei das „gute Gefühl“ eine große Rolle spielt und sich auch in Formulierungen wie z. B. „der Pfarrer hat so feingeistig gesprochen“, „der Kinderchor hat so schön gesungen“ nachklingen. Für die Feiertagschristen ist das „Hochamt“ oder die „Christmette“ am Weihnachten mit Glockengeläut und Schneegestöber die ultimativen Momente, um Weihnachten erst so richtig abzurunden.
    • Scheinchristen: Diese Christen berufen sich in zweifacher Hinsicht auf das Christsein, denn es soll einmal der „Taufschein“ als Ausweis dienen, um das ersehnte Seelenheil zu erlangen und zum zweiten der Anschein erweckt werden, ein Christ zu sein, um damit  Vorteile im Diesseits einzuheimsen. Diese Vorteile sind z. B. die, dass jemand als Zugehöriger zu einer kirchlichen Glaubensgemeinschaft eher bei einem entsprechenden potentiellen Arbeitgeber Einstellungschancen hat. Außerdem bietet das Scheinchristentum auch Anerkennung in der Gemeinde, wenn jemand sich aktiv an der Gestaltung der Gottesdienste beteiligt oder sich im Kirchenvorstand engagiert. Der Anschein geht auch so weit, dass sehr viele „Gutmenschen“ sich unter ihnen befinden, die glauben, mit dem Engagement für gesellschaftliche Randgruppen, insbesondere Migranten,  den Anschein eines engagierten Christseins zu erwecken. Wie bereits an anderer Stelle gezeigt[5] besteht die Kunst des „Gutmenschen“ darin, gut zu erscheinen ohne es in Wirklichkeit zu sein.
      • Kritik: Es ist der Anschein, der nicht überzeugt. Die nach außen dargestellte Frömmigkeit hat opportunistische Gründe, weil die mit der Zugehörigkeit zu einer christlichen Glaubensgemeinschaft einhergehenden Vorteile die Hauptmotivation sind.
    • Toleranzchristen: Diese Christen glauben, der eigene Glaube müsse zu einer Art Toleranz gegen jedermann führen. Die Versöhnung mit anderen Religionen steht im Vordergrund der eigenen Bemühungen. Mit der Formel „wir glauben doch alle nur an einen Gott“ werden die bestehenden Differenzen zu anderen Religionen verdeckt. Die Toleranz geht auch noch in eine andere Richtung, nämlich eine hohe Bereitschaft aufzubringen, Unrecht hinzunehmen, ohne dagegen aufzumucken. Dies wird oft mit dem Gebot der Nächstenliebe begründet, was eine stete Bereitschaft zur Versöhnung beinhaltet.
      • Kritik: Das Gebot der Nächstenliebe wird zu sehr missverstanden als eine Duldsamkeit gegen Aggressoren, die diese Weichheit ausnutzen. Deshalb sind auch die Toleranzchristen allzu schnell zur Versöhnung bereit und achten deshalb nicht darauf, dass vor der Versöhnung immer auch der Versuch der Gegenseite stehen muss, Unrecht einzugestehen[6]. Außerdem hat sich Jesus selbst klar in der Weise geäußert, dass er selbst nicht gekommen sei, um den Frieden zu bringen, sondern das Schwert (Matthäus 10,34[7]). Damit hat er gemeint, dass es für ihn wichtig ist, sich von denjenigen abzugrenzen, die sich gegen ihn und seine Botschaft stellen wollen. Dies erwartete er auch von denjenigen, die ihm nachfolgen wollen.
    • Wohlfühlchristen: Sie ähneln den Feiertagschristen, die die christlichen Feste und Gottesdienste dazu benötigen, durch das Auslösen schöner Gefühle sich von dem Alltag abgehoben zu sehen. Die Wohlfühlchristen gehen aber noch darüber hinaus, denn sie wollen in den Gottesdiensten nur die Nachrichten hören, die ihnen zu einem guten Gefühl verhelfen. Sie wollen lieber etwas über Gottes Barmherzigkeit hören als von der göttlichen Strafe. Sie wollen lieber etwas von der Sündenvergebung hören, aber weniger über die Sünden selbst. Sie sehen es lieber so, dass der Kreuzestod von Jesus ihre Schuld von ihnen genommen hätte, als dass sie selbst etwas tun müssten, um sich von der Schuld zu befreien, in die sie sich begeben haben.
      • Kritik: Die Vergebung der Sünden durch den Kreuzestod von Jesus, die für dieses Wohlgefühl sorgen soll, ist unglaubwürdig, da der Glaube daran auf archaischen Elementen beruht, wonach ein zorniger Gott durch ein Blutopfer besänftigt werden müsse[8]. Außerdem würde es jedem Gerechtigkeitsempfinden widersprechen, dass auch Verbrecher – ohne eigenes Zutun, sondern nur durch das Bekenntnis zu Jesus Christus als den Erlöser – von der Schuld „reingewaschen werden“.
  • Positive Definitionen: Wenn alle möglichen Ausschlussbegründungen aufgeführt wurden, dann diente dies dazu, zum eigentlichen Kern des Christseins vorzudringen, das ich nun versuche zu definieren. Hierbei ist die Frage berechtigt, ob eine solche Definition überhaupt möglich ist. Ich will versuchen, die wesentlichen Elemente zu beleuchten, die sich aus dem apostolischen Glaubensbekenntnis[9] ergeben, um dadurch Klarheit zu erreichen:
    • Nomen est Omen: Christen berufen sich auf Jesus Christus. Also muss das Christentum etwas mit Christus zu tun haben. Die Bezeichnung Chriostus ist die latinisierte Bezeichnung des griechischen Wortes Χριστός (Christós), was so viel heißt wie „der Gesalbte“[10]. Im Hebräischen wird er als der Messias (Maschiach) bezeichnet, als der im Alten Testament vorhergesagte Erlöser. Ein Messias war dort die Bezeichnung für den gesalbten König Israels[11]. Der Name Jesus heißt so viel wie („Gott rettet“), es war der Name, den er laut der Anweisung des Engel Gabriel an Maria erhalten sollte (Lukas 1, 31[12]). Der hebräische Name für Jesus ist Jehoschua und war damals ein weit verbreiteter Name[13] und bedeutete so viel wie: „Gott ist Rettung“. Wenn man nun Jesus Christus zusammenfasst, könnte man die Bedeutung so vermuten: Es ist der Gesandte Gottes, der erretten wird und ein König (der Juden) ist. Dass Jesus sich selbst als einen König verstand, ergibt sich aus der Antwort in dem Verhör mit Pilatus vor seiner Verurteilung, auf die Frage, ob er der König der Juden sei, worauf er sinngemäß antwortete, dass er zwar ein König sei, aber das Reich, über das er herrsche, nicht im Diesseits liegt (Johannes 18,33)[14]. Auf dem Schild, das auf dem Kreuz angebracht wurde, stand auch die Bezeichnung „I(J)NRI“, was bedeutet: Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum[15], also Jesus von Nazareth, König der Juden. Ein Christ beruft sich auf diesen Mann, der sich selbst als ein von Gott Gesandter gesehen hat, was er von sich auch oft so formulierte.
    • Jesus als Gottessohn: Die Bezeichnung „Sohn Gottes“ war in der Antike nicht unüblich, weil viele Herrscher sich als von den Göttern in besonderer Weise Beauftragte ansahen. So wie heute dieser Begriff verstanden wird, führt er unweigerlich zu intellektuellen Verwirrungen, denn die „Sohnschaft“ könnte als eine wie immer geartete Zeugung verstanden werden. Und, so wird dann der kritische Zeitgeist fragen, wo bleibt dann die Mutter, wenn doch Gott der Vater ist? Der in der katholischen Kirche gepflegte „Marienkult“ basiert auf der Vorstellung, dass Maria als biologische Mutter gleichsam dann aufgrund dieser Funktion auch im spirituellen Sinne als „Gottesmutter“ verstanden werden könnte, was nicht selten zu Irritationen führt. Das Problem mit dieser „Sohnschaft“ ist, dass wir unwillkürlich unsere sehr begrenzten menschlichen Vorstellungen auf Gott projizieren, was unwillkürlich zu merkwürdig anmutenden Gedanken führt. Ich habe bereits an anderer Stelle ausgeführt, dass diese Sohnschaft so verstanden werden sollte, dass sie als eine „getreue Gefolgschaft“ zu sehen ist[16]. Jesus hatte – so nehme ich an - in diesen Bildern zu den Menschen gesprochen, weil sie ihnen vertraut waren und deshalb zu diesen Metaphern („Vater“ und „Sohn“) gegriffen, die sie aus ihrer irdischen Existenz kennen. Diese Konstellation mit der „Sohnschaft“ offenbart die ganze Krux des Monotheismus[17], der uns dazu verleitet, in Gott alle möglichen menschlichen Eigenschaften – leider nicht nur die guten, sondern auch die schlechten – hinzuprojizieren, die unser Bild von Gott verzerren. Vor allem der Gott des Alten Testaments ist eher ein Gott, wie man ihn sich nicht wünscht, denn er ist rachsüchtig und eifersüchtig (Teil des 1. Gebotes) und fordert zur Ermordung anderer auf (man denke nur daran, dass Gott Abraham aufgefordert haben soll, seinen Sohn Isaak zu opfern; 1. Mose 22). Schließlich bringt er sogar die ganze Menschheit – außer Noah –durch die Sintflut um. Und von einem solchen Gott soll dann Jesus ein Sohn sein? Dass da etwas nicht stimmen kann, muss selbst dem Einfältigsten auffallen. Trotzdem ist es ein Teil des Glaubensdogmas, was auch im Glaubensbekenntnis so ausgesprochen wird. Eines der ältesten Zeugnisse findet man bereits im 2. Jahrhundert, in dem im altrömischen Glaubensbekenntnis der Täufling die Frage bejahen muss: „Glaubst du an Gott, den allmächtigen Vater? Glaubst du an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der geboren ist vom Heiligen Geist aus der Jungfrau Maria?“[18] Was soll nun ein Christ glauben? Die Sohnschaft im Sinne einer treuen Gefolgschaft könnte er auch für sich selbst gelten lassen und in der Weise akzeptieren, dass er – wie Jesus – Gott gegenüber in einer Art Loyalitätsbeziehung steht.
    • Leiden unter Pontius Pilatus, Tod am Kreuz und Auferstehung: Es gilt als ziemlich sicher, dass Jesus Christus tatsächlich verhaftet und dem damaligen Stadthalter von Jerusalem, Pontius Pilatus, von den Hohepriestern der Juden überantwortet und von diesem zum Tod durch eine Kreuzigung verurteilt wurde. Die damalige Praxis der Herrschaftsausübung durch die Römer im Judäa war ziemlich unmissverständlich: Wer sich gegen die Besatzungsmacht auflehnte, musste mit strengen Strafen bis hin zum Tod rechnen. So erging es auch Jesus, der von den Folterknechten gegeißelt, verspottet und schließlich an das Kreuz genagelt wurde. Die Kreuzigung galt als einer der schändlichsten Hinrichtungsarten, weil die öffentliche Zurschaustellung eines nackten Körpers, der schutzlos (auch keine „Schambedeckung“) ausgeliefert wurde, eine deutliche Demütigung war. Die Überlegungen der Theologen zum Kreuzestod selbst gehen meistens in die Richtung, dass er eine Art Sühneopfer und deshalb notwendig war, um durch diesen Akt der Selbstaufopferung die Menschheit von ihrer „Erbsünde“ zu erlösen. Diese „Erbsünde“ soll durch die Übertretung des Gebotes, nicht von dem „Baum der Erkenntnis“ zu essen, die von Adam und Eva begangen worden war, in die Welt gekommen sein[19]. Bei dieser Konstruktion wird auf die alten Opfermythologien der Antike zurückgegriffen, in denen immer die Götter möglichst durch Blutopfer besänftigt werden mussten. Auch hier werden Gott wiederum sehr menschliche Züge angedichtet, dass er also auf die Menschen „sauer“ war, weil diese ungehorsam waren. Warum sollte für den Ungehorsam zu sühnen die Grausamkeit eines Kreuzestodes erforderlich sein, um dadurch den „Gotteszorn“ zu besänftigen? Diese Konstruktion unterstellt, dass so etwas wie eine Kollektivschuld gibt, was ich aber für falsch halte[20], weil die Schuld immer höchst individuell ist und nicht kollektiv „vererbbar“. Also musste nicht Jesus am Kreuz sterben, um uns zu erlösen, denn wir brauchten nicht von einer „Erbsünde“ erlöst werden. Ich sehe in dem Kreuzestod keinen Sinn, da damit Jesus ein Leid angetan wurde, das durch nichts zu rechtfertigen ist. Er hatte selbst Anlass für die Verurteilung gegeben, in dem er sowohl die geistlichen Herren (Priesterschaft und Pharisäer) als auch die weltlichen Machthaber (römisches Reich) provoziert hatte. Die Hohepriester wurden nicht nur einmal wegen ihres heuchlerischen Lebenswandels von ihm scharf kritisiert (Matthäus 23, 13-33)[21]. Sie waren die treibende Kraft hinter der Verhaftung und Auslieferung von Jesus an die römische Besatzungsmacht. Die Römer selbst sahen in Jesus nur einen lästigen Störenfried, den sie aber nicht ernst nahmen. Pilatus selbst hatte, folgt man den Ausführungen im Neuen Testament, kein eigenes Interesse an der Verurteilung, sondern sah sich eher von den Priestern dazu gedrängt[22]. So gesehen, war die Kreuzigung die logische Folge dessen, was Jesus getan hatte und keine notwendige Heilshandlung. Was aber wahr sein könnte, ist die so genannte „Wiederauferstehung“, wie ich dies bereits eindeutig dargestellt habe[23]: Die Indizien, die darauf hindeuten, bestehen in den Hinweisen, die das „Turiner Grabtuch“ liefern, das Verhalten der Jüngerschaft nach seinem Erscheinen nach Ostern und die außerbiblischen Hinweise, die dies noch einmal untermauern. Dies wird leider von vielen „modernen Theologen“ geleugnet, wie z. B. auf dem evangelischen Kirchentag 2015, als Prof. Christoph Dinkel (Stuttgart) meinte, dass die Auferstehung keine Wiederbelebung eines Toten sei, was in der Formulierung gipfelte: „Wir glauben nicht an Zombies“[24]. Diese Auferstehung ist nach dem „Urvater“ des Christentums, dem Apostel Paulus, das Herzstück des christlichen Glaubens, in dem er sagte, dass der Glaube vergeblich sei, wenn nicht an Jesu Auferweckung geglaubt würde (1. Korinther 12-14[25]). Aus „göttlicher Sicht“ könnte die Auferweckung deshalb geschehen sein, um Jesus zu belohnen, sich selbst und seinem Auftrag treu geblieben zu sein. „Gott schützt die Liebenden“, hatte einmal Johannes Mario Simmel einen seiner Romane genannt[26]. Wenn also Gott die Liebenden schützt, was wäre dieser Schutz wert, wenn er nicht über den Tod hinausginge? Dem Tod die Macht der Endgültigkeit zu nehmen und zu zeigen, dass er keine Trennung von Gott bewirken kann, könnte der Sinn des Kreuzestodes und die Auferweckung von Jesus sein. Die „Auferstehung“ von Jesus gilt für Christen als eine Garantie für die eigene Erweckung und somit für die Unsterblichkeit. Hierin sind sich die beiden Großkirchen nicht ganz einig, wie dies zu verstehen ist. Während die katholische Kirche an die Unsterblichkeit der Seele glaubt, die nach dem individuellen Tod in das Jenseits (Himmelreich) eingeht, sieht die evangelische Kirche das etwas anders. Sie geht von der „Ganztodtheorie“ aus und postuliert, dass der Mensch in Gänze wieder hergestellt wird durch die Auferweckung (am jüngsten Tag)[27]. Für einen Christen sollte die Auferstehung von Jesus als „Blaupause“ verstanden werden, die auch für ihn gültig sein könnte. Das Fortbestehen der menschlichen Seele nach dem physischen Tod sollte für ihn selbstverständlich sein.
    • Hinabgestiegen in das Reich des Todes: Die spannende Frage ist doch, was passierte in der Zeit zwischen dem physischen Tod von Jesus und seiner Auferstehung. Nur wenn ein spirituelles Weltbild bejaht wird, ist es vorstellbar, dass Jesus eben nicht nur ein materielles Leben hatte, sondern ein Leben, das im Jenseits begann, bevor er als Person in dieser Welt inkarnierte. Dies hatte Jesus ja selbst in der Weise bezeugt, in dem er sich äußerte, dass er schon existiert hatte, als Abraham früher auf Erden lebte (Johannes 8, 58)[28]. Er gab also zu erkennen, dass er in seiner vorirdischen Zeit bereits gelebt hat. Welche Rolle er dort gespielt hat, gab er selbst nicht klar zu erkennen. Dadurch versteigen sich die Theologen gern in die Vorstellung, dass er bereits vor seiner Menschwerdung ein Teil der Trinität von Gott Vater, dem Heiligen Geist und ihm selbst gewesen sei. Diese Art „Männerwirtschaft“, die sicher nicht so genannt werden dürfte, ist eine intellektuelle Zumutung, die aber so als Glaubensdogma formuliert im Glaubensbekenntnis steht. In dieser geistigen Welt, in der Jesus gelebt hatte, das ist im Alten Testament bezeugt wird, soll es einen „Geisterabfall“ oder „Engelsturz“[29] gegeben haben, d. h. dass sich Engel unter Anführung von Luzifer gegen Gott und seine Ordnung aufgelehnt haben. Dadurch soll erst die einstige ganzheitliche Schöpfung Gottes zerfallen sein, so dass so etwas wie eine „Unterwelt“ oder „Hölle“ entstanden ist, in der die abgefallenen Wesen lebten und weiterhin in Rebellion gegen Gott stehen. In dieses Reich soll also Jesus „hinabgestiegen“ sein, um Luzifer und seine Gefolgschaft „in seine Schranken zu weisen“. Diese Beschränkung einer absoluten Herrschaft nicht nur über diese „Unterwelt“, sondern auch die über die Menschen auf Erden, soll durch die Treue von Jesus zu Gott aufgehoben worden sein, so dass jedem reuigen Sünder die Rückkehr „ins Vaterhaus“, was in dem Gleichnis vom „verlorenen Sohn“ deutlich werden kann[30], ermöglicht würde. Ein Christ sollte anerkennen, dass es eine geistige Welt gibt, in der auch negative geistige Wesen (Teufel, Satan und Gefolge) existieren, die ein Interesse daran haben, den Menschen vom „rechten Weg abzubringen“.  
    • Himmelfahrt: Die Auferstehung ist ohne die Himmelfahrt von Jesus nicht denkbar. Dies ergibt sich schon allein aus der Frage: Wo sollte denn dann Jesus Leichnam sein, wenn er dann doch eines Tages eines natürlichen Todes gestorben wäre? Der Leib des Jesus muss nach seiner Wiedererweckung vom physischen Tod ganz andere Eigenschaften gehabt haben, wie noch davor. Das ergibt sich aus den Berichten, wonach er die Fähigkeit hatte, sich zu materialisieren (er erschien den Jüngern einfach) oder auch zu entmaterialisieren. Die Wände waren für ihn kein Hindernis. Die Himmelfahrt wird als ein Entschwinden von der Erdoberfläche beschrieben, wobei eine Wolke ihn umhüllte und er dann nicht mehr zu sehen war (Apostelgeschichte 1,9[31]). Die Erhebung in den Himmel soll in den griechischen Handschriften nicht verzeichnet gewesen sein, so dass es vielleicht eine spätere Zufügung sein könnte[32]. Diese Himmelfahrt kann als eine Rückkehr des Jesus Christus in die geistige Welt verstanden wissen, von wo er auch gekommen war. Jesus sah sich eigentlich immer als ein „Zwitterwesen“ zwischen zwei Welten, so dass ihm bewusst war, in dieser (materiellen) Welt niemals heimisch werden zu können, denn er selbst sagte, dass selbst Füchse ihre Höhlen und Vögel ihre Nester hätten, aber für ihn hier kein Platz vorgesehen sei (Matthäus 8, 20[33]). Bei dem Verhör mit Pilatus betonte er auch, dass sein Reich nicht von dieser Welt sei (Johannes 18, 36[34]), so dass ihm klar war, dass für ihn auf Erden keine dauernde Heimat vorgesehen ist und seine wahre Heimat sich im Jenseits befindet. Für den Christen sollte auch klar sein, dass die materielle Welt für ihn keine „bleibende Statt“ sein kann. So wie Jesus Christus sich nur als Gast auf Erden fühlte, so könnte auch ein Christ die Erde nur als eine vorübergehende Station ansehen. 
    • Wiederkunft und Gericht: An vielen Stellen im Neuen Testament erzählt Jesus selbst von seiner Wiederkunft. Im Matthäus-Evangelium fragen ihn die Jünger selbst noch einmal danach, wonach er dann aufzählt, was alles vorausgehen wird, bevor er wiederkommen würde (Matthäus 24ff.). Diese Vorkommnisse werden wie die Wehen einer Frau vor der Geburt eines Kindes geschildert mit den relativ unangenehmen Erscheinungen (Krieg, Kriegsgeschrei, Erdbeben, Seuchen), Hass und Verfolgung durch Bekenntnis zu ihm sowie Ungerechtigkeiten und Erkalten der Liebe. Ferner kündigte er auch kosmische Geschehnisse an („Sonne und Mond werden ihren Schein verlieren und die Sterne vom Himmel fallen“, Matthäus 24, 29) an. Die Wiederkunft soll sehr überraschend kommen (Matthäus 24, 44[35]), so dass Jesus stets zur Wachsamkeit ermahnt (Matthäus 24,42[36]). Das Wiedererscheinen von Jesus klingt fast so wie seine Himmelfahrt, nur umgekehrt, dass er in den Wolken des Himmels kommen würde (Matthäus 24, 30[37]). Wie in der Zeit Noahs, in der die Menschen nichts ahnend ihren täglichen Geschäften (essen, trinken, heiraten) nachgingen, so soll es auch bei seiner Wiederkunft sein, was den Überraschungseffekt erhöhen würde. Nach seiner Wiederkunft würde Jesus dann Gericht halten über alle Völker und sie unterscheiden, so wie ein Hirte seine Schafe von den Böcken trennt (Matthäus 25,32). Die auf seiner rechten Seite (Schafe) würde er den Eintritt in das Reich Gottes gewähren, weil sie ihm (stellvertretend durch den „Geringesten“ seiner Brüder) zu essen, zu trinken, Kleidung und eine Herberge gegeben und ihn besucht hatten, als er krank oder im Gefängnis war (Matthäus 25, 35-40[38]). Und denen auf der linken Seite (Böcken) würde er den Zutritt verwehren und sie in das „ewige Feuer“ schicken, weil sie umgekehrt ihm (stellvertretend durch den „Geringsten“ seiner Brüder) haben nicht diese Taten zuteilwerden lassen (Matthäus 25, 41-46[39]). Diese Schilderung ist ziemlich heftige Kost für diejenigen, die auf eine Allversöhnung[40] hoffen werden, denn nach diesen Schilderungen scheint diese nicht stattfinden zu sollen, sondern eher eine Art „Endabrechnung“, die einen gewissen endgültigen Charakter („ewiges Feuer“) haben soll. Der Christ wird, wenn er diesen Textpassagen folgt, in seinem Leben dies als Mahnung gelten lassen müssen. Er wird die Nächstenliebe nicht nur auf den Lippen haben dürfen („Gutmenschen“), sondern sie in konkrete Handlungen umsetzen müssen.
  • Hat sich Jesus geirrt? Die ketzerische Frage, ob sich Jesus geirrt haben könnte, geht in die Richtung, ob nicht der Irrtum in der Weise zu verstehen ist, dass ein Leben auf der Erde ausschlaggebend werden könne für ein „ewiges Feuer“, wenn es nicht gottgefällig war? Diese Grausamkeit erscheint mir nicht vereinbar mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, wie dies Juristen nennen würden. Eine Strafe muss danach immer in einem angemessen Verhältnis zur Schwere der Schuld stehen. Und muss überhaupt am Ende ein abrechnender Richter dann tatsächlich über das Schicksal von Menschen entscheiden? Das Problem der Fragwürdigkeit der Freiwilligkeit der Entscheidungen der Menschen wird dadurch aufgeworfen, dass zwar dem Menschen der freie Wille gelassen wird, sich so oder anders zu entscheiden, am Ende aber doch die Verurteilung kommt, wenn die „böse Verhaltensvariante“ gewählt wurde. Wenn „das dicke Ende“ doch kommen wird, wie kann die Wahl dann noch frei sein? In dem Diktat des Gottes, so wie es von Neale Donald Walsch aufgeschrieben wurde, wird diese Problematik auch angesprochen, indem er sagt: „Warum hat Gott, wenn er strikten Gehorsam gegenüber seinen Gesetzen verlangt, die Möglichkeit eines Übertretens dieser Gesetze geschaffen? Weil Gott, so erklären euch eure Lehrer, wollte, dass ihr die ´freie Wahl´ habt. Doch was ist das für eine Wahlfreiheit, wenn die Entscheidung für die eine Sache die Verdammnis nach sich zieht?“[41] Wenn also Gott einen „blinden Gehorsam“ gegenüber seinen Gesetzen - auch wenn sie im Hinblick auf die Verwirklichung der Nächstenliebe „gut gemeint“ sind – verlangt, dann ist die „Wahlfreiheit“ reine Heuchelei. Unterlag Jesus da einem Irrtum? War er auch ein „Kind seiner Zeit“, in der archaische Gottesbilder vorherrschten, in der Gott oder auch Götter als Herrscher auftraten, die von ihren „Untertanen“ (in der Sprache von Jesus „Schafe“ oder „Kinder“ genannt) Gehorsam verlangten? Vielleicht unterlag auch er einer menschlichen Fehleinschätzung von dem, was Gott wirklich will.

Christ-sein ist nicht einfach, aber zumindest ein guter Anfang und aus meiner Sicht hat das „christliche Abendland“ davon profitiert, denn die Verwirklichung christlicher Nächstenliebe, die ungeachtet der Rasse, der Nationalität oder dem Glauben, jedem zuteilwerden soll, ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken.    

 © beim Verfasser                                                                                               

 

 

[1] Wesentliche Gesichtspunkte haben ich meinem eigenen Skript entnommen, das auf meiner Webseite https://www.guentherbirkenstock.de/neue-seite heruntergeladen werden kann zu dem Thema, ob die Auferstehung von Jesus nur Glaube oder Tatsache ist: https://cdn.website-editor.net/s/fe35026c78fc4ba9a5a55b7f2f4caf1a/files/uploaded/Auferstehung%2520Jesus.pdf?Expires=1640036918&Signature=nD2SrRw7CfUsWPixUm3mlqtaw7IwS9Dj019GV2Bw3kJVWxwYIZDLrQXKTPTBlBx0AechIAz7SXFAOJy92GBhvGQE~c09Ts8Lsjl5NrKYn3F-6fdqqgDerxXJs3JfGjDklLXUF6udXFZEIdJaXVBKzqEYVniYVFV0wY6MnwYAm~0KwP4Il0UFhYFp-K6NG6AjynnAivZCMk8FLfcpQTQ7B5qh9P8LdfoiQNxl7ckxOVo-NG1rWnUkUsVFBFBN-ojMJo2GloTHD6ZtqCIVmNc6FGoc-OpX780-61yndlEwOEvo2te3I678DyB72hI5hk838NafgqqxD8iounxjt5y9YA__&Key-Pair-Id=K2NXBXLF010TJW

[2] Die Formulierungen sind im Maskulinum gefasst, betrifft aber „alle“ Geschlechter.

[3] https://www.bibelwissenschaft.de/bibelstelle/Mt+7,21-23/

[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Bergpredigt

[5] https://perikles.tv/leserbriefe/722-der-gutmensch-leben-auf-vom-moralischen-hochsitz

[6] https://perikles.tv/philosophie-und-religion/1517-die-versoehnung-eine-boese-falle

[7] https://www.bibleserver.com/de/verse/Matth%C3%A4us10%2C34

[8] https://perikles.tv/philosophie-und-religion/1493-ist-jesus-fuer-unsere-suenden-gestorben

[9] https://de.wikipedia.org/wiki/Apostolisches_Glaubensbekenntnis: Wörtlich heißt dieses: Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,  empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel, er sitzt zu Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. (Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben); m. W wurde die in Klammer gesetzte Passage später eingefügt.

[10] https://de.wiktionary.org/wiki/Christus

[11] https://www.kiz-online.de/content/woher-kommt-der-name-christus

[12] https://bibeltext.com/luke/1-31.htm

[13] https://de.wikipedia.org/wiki/Jehoschua

[14] https://bibeltext.com/john/18-33.htm

[15] https://de.wikipedia.org/wiki/INRI

[16] https://perikles.tv/philosophie-und-religion/1528-war-jesus-gott-oder-mensch

[17] https://www.guentherbirkenstock.de/monotheismus-gefaellig-nein-danke

[18] https://de.wikipedia.org/wiki/Christliche_Glaubensbekenntnisse

[19] https://perikles.tv/philosophie-und-religion/1493-ist-jesus-fuer-unsere-suenden-gestorben

[20] https://perikles.tv/1474-warum-wir-uns-nicht-aus-der-verantwortung-stehlen-koennen

[21] https://www.die-bibel.de/bibeltext/mt23,37-39/

[22] https://www.katholisch.de/artikel/16985-pilatus-ein-statthalter-unter-druck

[23] https://perikles.tv/philosophie-und-religion/1361-ist-die-auferstehung-von-jesus-wahr

[24] https://www.betanien.de/forum/viewtopic.php?p=25690&sid=cbc2f1e7a51b1d72502f7ed4cd7e99ff#p25690

[25] https://www.die-bibel.de/bibeltext/1+Kor+15%2C12/

[26] https://de.wikipedia.org/wiki/Gott_sch%C3%BCtzt_die_Liebenden_(1973)

[27] https://www.guentherbirkenstock.de/neue-seite: Siehe hierzu den Artikel zur Frage: Nahtoderfahrung – ein Indiz für ein Leben nach dem Tod; S. 13 (https://cdn.website-editor.net/s/fe35026c78fc4ba9a5a55b7f2f4caf1a/files/uploaded/Nahtoderfahrung%2520-%2520Indiz%2520f%25C3%25BCr%2520ein%2520Leben%2520nach%2520dem%2520Tod.pdf?Expires=1640036917&Signature=cv6ViX42-LQAVTJAVCruhsHLSutgXrPzf1CJwlEvg0DvHt1AUq3YvJMbjzcehoK7ypwAmd5VuPYwPyymwCqfvP5LIWJuTmXSInZIPjK~xJt40RphsJy8ZIA28Dy3PYVZTIAA9H7SloD4H85YwyNT3iA5lNLu83NBWgOfDlerm4b6-Bd4woRHl6Ma8MBwbAQfVjY9ZuvQ6Fw~eqA8KlL60cyG-~y~8stpdiO27UCsD1WVExTLyUPOrYDRVxQ-thg9DgbKteRfBrpKwhxxx90ynpWOwbqRetYLfsIOTEU0cNKzwIBjnrcP036VCzk~yhbcT3K6swiPB07QVSLTDHy5Jg__&Key-Pair-Id=K2NXBXLF010TJW) .

[28] https://bibeltext.com/john/8-58.htm

[29] https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6llensturz

[30] https://www.kaththeol.uni-muenchen.de/lehrstuehle/bibl_einleitung/downloads/gleichnisse/gleichnissefolien31.pdf

[31] https://bibeltext.com/acts/1-9.htm

[32] https://de.wikipedia.org/wiki/Christi_Himmelfahrt

[33] https://bibeltext.com/acts/1-9.htm

[34] https://bibeltext.com/john/18-36.htm

[35] https://bibeltext.com/matthew/24-44.htm

[36] https://bibeltext.com/matthew/24-43.htm

[37] https://bibeltext.com/matthew/24-30.htm

[38] https://bibeltext.com/matthew/25-35.htm

[39] https://bibeltext.com/matthew/25-46.htm

[40] https://perikles.tv/philosophie-und-religion/1517-die-versoehnung-eine-boese-falle

[41] Neale Donald Walsch: Gespräche mit Gott, Arkana, 2009, S. 86

 

 

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