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Kommt jetzt doch die Impfpflicht zur Bekämpfung des Corona-Virus? Vor der Bundestagswahl wurde beteuert, dass es keine Impfpflicht geben wird. Aber nach der Wahl – welch ein Zufall – wagen sich vor allem wieder die Hardliner aus den Löchern und stecken die anderen Politiker an, die bisher skeptisch waren, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Wer die Macht, nimmt sich das Recht: Ging es bisher in der gesamten Corona-Politik danach, das Recht zu achten bzw. den Rechtsstaat zu verteidigen, die Gewaltenteilung zu respektieren, die Interessen der Bürger angemessen zu berücksichtigen? Nein, das Recht wurde von denjenigen, die die Macht haben, nach ihren eigenen Gutdünken gebraucht oder sogar missbraucht, verbogen oder zurechtgebogen, dass es sich den eigenen Vorstellungen angepasst hat. Die Gewaltenteilung wurde beschädigt durch die Schwächung der Legislative, die Judikative hat sich als zahnloser Tiger entpuppt. Die Gründe sind in der parteipolitischen Verfilzung aller drei Bereiche der staatlichen Gewalten und in persönlichen Seilschaften, wie z. B. die zwischen Frau Merkel als Bundeskanzlerin (Vertreterin der Exekutive) und Herrn Harbarth als Präsident des Bundesverfassungsgerichts (Vertreter der Judikative) zu finden. Die Grundelemente der Demokratie werden außer Kraft gesetzt, in dem „hinter verschlossenen Türen“ das ausgehandelt wird, was vorwiegend den eigenen Machtinteressen dient und dann dem staunenden Volk über die Hofberichterstatter der Presse serviert. Wer die Macht hat, gebraucht sie für die eigenen Interessen. Das wird so nicht kommuniziert, sondern stets in das Kleid der tiefen Besorgnis um das Wohl des Volkes gehüllt. Aber wer kann noch glauben, dass es in der Corona-Krise überhaupt noch um das Wohl des Volkes ging? Was wir erlebt haben und weiter erleben ist eine knallharte Machtpolitik, die unsere demokratische Verfassung „alt aussehen lässt“. Die Demokratie verkommt zu einem schönen Gemälde, das man noch in einem Museum besehen kann, aber die Wirklichkeit ist eine ganz andere: grausam, rücksichtslos, mitleidslos. Politiker agieren wie in früheren Zeiten die Landesfürsten, die glaubten, über ein Land nach eigenem Belieben herrschen zu können. Der autokratische Führungsstil hat sich so etabliert, dass er zu einer selbstverständlichen Attitüde geworden ist, die gern von „Möchte-gern-Nacheiferern“ in den untern Bereichen der Politik, der Wirtschaft, in den Kirchen oder diversen Verbänden, nachgeahmt wird. Betriebsräte sind teilweise „voll auf Linie“ und kanzeln ihre Mitarbeiter herunter, statt sich für deren Interessen einzusetzen, Vereinsführungen „machen dicht“ und sperren lieber alles zu, als dass sie das Risiko einer Infektion eingehen. Schulleiter spielen sich zu Dompteuren der Kollegenschaft und der Schüler auf und schüchtern besorgte Eltern ein. Der Machtmissbrauch ist allgegenwärtig und nimmt erschreckende Züge an. Die Welt um uns herum wird unmenschlicher, kälter, empathieloser. Das Gift der Entfremdung schleicht sich in unsere Gesellschaft und zerstört langsam gewachsene Beziehungen, die auf Vertrauen aufgebaut war. Die Politiker mimen als Vorbilder, die nicht lange auf Nachahmer warten mussten.
  • Impfpflicht – das letzte Mosaiksteinchen der Menschenverachtung: Das, was als ein Solidarakt verkauft wird, als ein Akt der Nächstenliebe, wie es aus Kirchenmund zu hören ist, entpuppt sich als ein Monster der Verachtung der Würde des Menschen, als ein Akt der Vergewaltigung des Rechts auf Selbstbestimmung und auf persönliche Integrität sowie Missachtung des Rechts auf körperliche Unversehrtheit. Wenn dieser Eingriff verpflichtend wird, dann sind alle moralischen Grenzen gefallen. Der Bürger wird zu einem Erfüllungsgehilfen eiskalter Machtpolitik degradiert, zu einem – wie es selbst der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz es formuliert hat – Versuchskaninchen eines globalen Menschenexperiments gemacht. Ratten und andere Tiere hat man in Versuchslaboren endlose Gänge durchlaufen lassen, um in einem raffinierten Versuchsaufbau daraus lernpsychologische Erkenntnisse zu gewinnen. Es werden ihnen in Versuchslaboren Substanzen injiziert, die dann in ihrer Wirkung getestet werden, um herauszufinden, ob diese als Medikamente auch für Menschen zugelassen werden können. Nun werden Menschen selbst zu Versuchstieren gemacht, um bei ihnen die Wirkung eines nicht voll ausgereiften „Impfstoffes“ zu erproben – und das nicht einmal unter standardisierten Bedingungen, denn es finden keine systematische Kontrollen über die Wirkungen statt. Negative Ergebnisse über Nebenwirkungen werden möglichst ignoriert, Ärzte weigern sich zum Teil die Informationen darüber weiterzugeben („diese Beschwerden haben nichts mit der Impfung zu tun“), damit sie registriert werden. Es gibt keine Nachforschungen bei unklaren Todesfällen nach Impfung, sondern diese werden möglichst vertuscht. Ist die Idee eines gezielten Völkermordes denn da wirklich so weit hergeholt? Wer profitiert hiervon? Es sind die machthungrigen Politiker, für die Menschen ohnehin nur Marionetten, kleine Figuren in einem Spiel sind, die auch – wie beim Schach – als Bauernopfer den eigenen Machtinteressen (der König muss auf jeden Fall geschützt werden) fallen gelassen werden. Diejenigen, die an der „Corona-Pandemie“ verdienen, sind die Hersteller der Impfstoffe, die Ärzte, die sich für gute Honorare zur Verimpfung hergeben, die Organisationen, die bei der Verabreichung der Impfstoffe helfen, und viele andere „Trittbrettfahrer“, die in dieser Zeit zu Lasten der Allgemeinheit sich als willige Helfer hergeben.
  • Die Deutschen haben nichts gelernt: Diejenigen, die nach dem Krieg noch mit der älteren Generation zusammengelebt haben, hatten dieser immer wieder in Bezug auf die Diktatur im Dritten Reich die gleichen Fragen gestellt: Warum habt ihr es so weit kommen lassen? Warum habt ihr nichts unternommen? Warum habt ihr euch daran beteiligt? Warum habt ihr nur weggesehen? Und heute: Gibt es nicht Parallelen zu damals? Könnte nicht das neue Infektionsschutzgesetz mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der Einschränkung der Freiheitsrechte mit dem Ermächtigungsgesetz verglichen werden? Könnte die bei den Medien, bei den Kirchen, bei den Wirtschaftsverbänden, bei der Ärzteschaft zu beobachtende Verurteilung von Ungeimpften und Befürwortung einer Impfpflicht nicht verglichen werden können mit der von Hitler durchgeführten „Gleichschaltung“ aller gesellschaftlichen Kräfte, um "Volksschädlinge" zu bekämpfen? Dieser Gleichklang heutzutage geschieht überraschenderweise in einer Art „vorauseilendem Gehorsam“, ohne dass er unbedingt rechtlich erzwingbar ist. Diktaturen kommen nicht schlagartig, sondern allmählich, manchmal schleichend, in einer Art „Salamitaktik“ voran. Hitler hatte auch nicht sofort „die Katze aus dem Sack gelassen“, sondern geschickt alles so dargestellt, dass es für das deutsche Volk geschehe. Auch heute wird von den befürwortenden Politikern das angebliche Gesamtwohl in den Vordergrund gestellt und dabei auch diejenigen „an der Nase herumgeführt“, die glauben, dass sie es wirklich gut meinen. War es nicht so, dass allen der Eindruck vermittelt wurde, dass es ja nur ein kleiner „Piks“ sei, der dann noch einmal aufgefrischt werden müsste, um dann wieder zur Normalität zurückzukehren? Aus diesen zwei kleinen „Piks“ sind inzwischen drei geworden, wobei der letzte „Piks“ als „Booster“ deklariert wird, damit es nicht als Impfung sofort erkannt wird. Auch wird inzwischen davon gesprochen, dass es damit nicht genug sein könnte, weil die Wirkungen der Impfstoffe „überraschenderweise“ leider zu schnell nachlassen. Folgt dann irgendwann ein Dauerabonnement auf Impfungen? Wie ist es mit der Ärzteschaft? Hatte diese sich im Dritten Reich nicht rege an Versuchen beteiligt, um am lebenden Menschen Krankheiten studieren zu können, die vielleicht mit den heutigen Impfungen durchaus vergleichbar sind? Welcher Arzt in einem Impfzentrum klärt denn wirklich umfassend auf – auch über mögliche schädliche Nebenwirkungen? Werden da nicht ähnlich wie im Dritten Reich die ärztlichen moralischen Standards heutzutage bei den Impfungen über den Haufen geworfen – nur um dabei zu sein, nur um auch davon finanziell zu profitieren? Wie sieht es mit Kirchen aus? Auch sie waren – mit einigen Ausnahmen – im Dritten Reich mit Hitler einverstanden, haben Waffen gesegnet und sich gleichschalten lassen und kaum einen Widerstand gezeigt. Heute feiern sie die Corona-Maßnahmen, lassen keinen Zweifel aufkommen, dass die Impfung ein Akt der Nächstenliebe sei. Kirchenvertreter stellen sich lobend an die Seiten der Mächtigen und entweihen „Gotteshäuser“ zu Mini-Impfzentren, ohne hierbei sich selbst zu fragen, ob sie damit ein Sakrileg begehen. Würde da nicht heute auch Jesus eine Art „Tempelreinigung“ durchführen? Wie die drei Affen, die nichts hören, sehen oder sagen, haben sich auch im Dritten Reich viele Journalisten, Denker und – wie man heute sagt – Intellektuelle verhalten. Man hört auch heute nicht viel von ihnen. Sie verstecken sich in ihren Elfenbeintürmen und lassen die Politiker gewähren. Es gibt nur wenige – z. B. Boris Reitschuster oder Gunnar Kaiser, um einige zu nennen -, die Mut haben, heute ihre moralischen Bedenken einzubringen. Die anderen fürchten um ihre Reputation und passen sich lieber dem Mainstream an, um bei der nächsten Talkshow auch eingeladen zu werden. Minderheiten wurden damals als schädlich für den „gesunden Volkskörper“ erklärt und diskriminiert („bei Juden kauft man nichts“) und ausgegrenzt. Und wie ist es heute mit der Gruppe der Ungeimpften? Werden Sie nicht in ähnlicher Weise diskriminiert, weil sie angeblich unsolidarisch handeln und als „Covididioten“ beschimpft? Wo bleibt da der von linken Politikern gegenüber anderen Gruppen (Ausländer, Migranten, Schwule, Lesben) proklamierte Minderheitenschutz, der aber hier völlig ausbleibt? Und das „gemeine Volk“? Es schweigt wie damals, passt sich an, hält still und duckt sich weg, setzt sich seine Masken auf, um nicht erkannt und angesprochen zu werden. Diese „schweigende Mehrheit“ macht sich wie damals mitschuldig an dem Unrecht und muss sich vielleicht später fragen lassen: Warum habt ihr geschwiegen? Warum habt ihr nichts unternommen?

Kommt die Impfpflicht? Wenn die Mächtigen nicht aufgehalten werden, dann kommt sie und damit ginge unser Rechtsstaat und unsere Freiheit verloren. Und wer weiß, was dann noch kommen wird. Ich glaube, dass die Politiker, die Geschmack daran gefunden haben, das Volk in autoritärer Weise zu drangsalieren, nicht freiwillig aufhören werden, sondern weiter machen werden.   

© beim Verfasser

 

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