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Ostern feiern die Christen die Auferstehung von Jesus Christus, der am Freitag am Kreuz gestorben und am dritten Tag den Jüngerinnen und Jüngern erschienen ist. Was bedeutet dieses Fest in Zeiten, die gar nicht so nach Auferstehung aussehen?

  • Auferstehung von Corona: Nach zwei Jahren können die Menschen (größtenteils) ohne Beschränkungen durch Corona-Maßnahmen eine Art „Wiederauferstehung“ feiern. Dies ist eine Art Befreiung von Zwangsmaßnahmen der Politiker, die die Freiheit begraben wollten und sich zu Herrschern einer toten Republik erhoben haben. Ein wichtiger Baustein für die Befreiung ist in der Tatsache zu sehen, dass der Widerstand der Bevölkerung gegen ein unmenschliches Vorgehen durch holzkopfartige Inhaber der ihnen vom Volk gegebenen Macht und in diesem Sinne handelnde Medien zu groß geworden ist. Dies offen zu legen und die Personen zu benennen, die bei der Hetze gegen eine Bevölkerungsgruppe mitgemacht haben[1], die sich hartnäckig gegen die so genannte „Impfung“ zur Wehr gesetzt und Nachteile dafür in Kauf genommen haben, ist berechtigt und zeugt von dem wachsenden Selbstbewusstsein eines Teils der Bevölkerung, der nicht angepasst ist und sich nicht unterdrücken lassen will. Während der so genannte Mainstream der Meinungsmacher in dem Medienkartell von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und Zeitungsverlagen leider mal wieder im Chor mit den Hetzern in den Parteien mitgesungen haben, die sich für die Impfung als einziges Mittel im Kampf gegen das Corona-Virus ausgesprochen haben, sind Menschen aufgestanden und haben sich nicht diesem Diktat beugen wollen. Die so genannten „Ungeimpften“ waren zum neuen Feind der Solidarität erklärt worden. Nur wer bereit war, sich diesen Giftcocktail aus den Versuchslaboren einer geldgierigen Pharmaindustrie geben zu lassen, galt als dem Corona-Regime genehm und als solidarisch handelnder Staatsbürger. Zu viele haben mitgemacht: Neben den Politikern auch leider auch viele Ärzte und Kirchenvertreter. Inzwischen wurde eine Sammlung von über 600 Äußerungen von Politikern, Ärzten, Journalisten, Unternehmern, Kirchenoberhäuptern und braven Bürgern angelegt[2]. Ihnen ihre Hetze jetzt vorzuhalten und diese vor der Vergessenheit zu bewahren ist ein Gebot für eine korrekte Geschichtsschreibung.
  • Auferstehung vom Kriegswahn: Diejenigen unter den Politikern, die nun eine weitere Eskalation der Entwicklung im Kriegsgeschehen und eine stärkere Beteiligung der NATO fordern, kommen ausgerechnet aus dem Lager der Partei „Bündnis90/Die Grünen“, die sich ja schon einmal als heuchlerische Kriegstreiber entlarvt hatten, als Gerhard Schröder den politischen Fehler beging, sich als NATO-Land an dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien zu beteiligen. Joschka Fischer hatte sich 1999 für einen Kriegseinsatz ausgesprochen und dies mit den angeblichen „ethnischen Säuberungen“ im Kosovo durch Serbiens Präsident Milosevic begründet[3]. Heutzutage sind es die Grünen, die erneut in der Ampel-Koalition auf das Gaspedal treten. Annalena Baerbock forderte sogar den Einsatz von „schweren Waffen“, das der Ukrainischen Armee zur Verfügung gestellt werden sollte[4]. Anton Hofreiter, der frustrierte „Möchte-Gern-Agrarminister“, versteigt sich nicht nur dazu, solche Waffenlieferungen zu fordern, sondern darüber hinaus sogar ein Energieembargo zu verhängen[5]. Dass er dabei den jetzigen Bundeskanzler attackiert ist klar („Das Problem ist im Kanzleramt“[6]), da er sich bei der Frage der Vergabe von Ministerposten keine Chance mehr ausrechnet, vielleicht doch noch nach Özdemir als Landwirtschaftsminister „nachzurücken“. Die einstige „Friedenspartei“ entpuppt sich immer mehr zu einer Kriegstreiberpartei[7], die dem innerparteilichen Disput um des Machterhalts willen gut wegstecken wird. Dass hier der Bundeskanzler Scholz auf die Bremse tritt[8], ist nur zu begrüßen, denn jede stärkere Beteiligung Deutschlands an dem bewaffneten Konflikt in der Ukraine erhöht das Risiko für Deutschland, das sich in der Ära von Merkel im Hinblick auf Rohstofflieferungen von Russland abhängig gemacht hat. Zu diesen Rohstoffen gehören neben den Energieträgern Gas und Öl die Elemente wie z. B. Nickel, Palladium und Chrom[9]. Der Industriestandort Deutschland gerät in Gefahr, wenn diese Rohstofflieferungen ins Stocken gerieten und kein Ersatz hierfür vorhanden ist. Es ist im höchsten Maße bedauerlich, dass sich eine Bevölkerung mal wieder vorführen lässt von kriegsgeilen Medien und Politikern. Mehr als die Hälfte (55 %) einer hoffentlich repräsentativen Befragung in der Bevölkerung Deutschlands ergab eine Zustimmung zu Waffenlieferungen an die Ukraine[10]. Die größten Befürworter finden sich unter den Anhängern der FDP (74 %), der Grünen (71 %), der SPD (66 %) und bei der Union (58 %). Anhänger der Linkspartei (52 %) und der AfD (75 %) sind hauptsächlich gegen Waffenlieferungen[11]. Die Kriegstreiberstimmung macht selbst vor der „Friedensbewegung“ nicht halt, so dass die Forderung nach „Frieden schaffen ohne Waffen“ eher der Vergangenheit angehören dürfte[12]. Während die katholische Kirche sich für Waffenlieferungen ausgesprochen hat[13], tut sich die evangelische Kirche schwer damit. Immerhin hat sich der Landesbischof von Mitteldeutschland, Friedrich Kramer, als „Friedensbeauftragter“ der evangelischen Kirche gegen Waffenlieferungen ausgesprochen.[14] Es ist vorstellbar, dass die Stimmung kippen wird, sobald sich Waffenlieferungen an die Ukraine und Wirtschaftssanktionen gegen Russland mittelbar auf Deutschland auswirken werden: Sobald die Deutschen in kalten Wohnungen sitzen werden und immer mehr Betriebe ihre Toren wegen des Boykotts von wichtigen Gütern aus Russland ihre Tore schließen, die Arbeitslosigkeit zunimmt und die Preise weiter ansteigen, wird die Stimmung kippen. Es ist leicht, Forderungen aufzustellen, bei denen eine unmittelbare Folge nicht zu spüren ist. Aber sobald die Rückkoppelung kommt, ist es vorbei mit der Ruhe des braven Bürgers. Das werden auch hoffentlich auch die Politiker wissen, die jetzt noch gerne an der Kriegstreiberschraube drehen.
  • Auferstehung vom Klimawandel-Wahn: Der Klimawandel als Wahlkampfthema hatte die Bundestagswahlen 2021 bestimmt, denn die Grünen hatten es geschafft, ihre Agenda erfolgreich nach vorne zu bringen, so dass auch die Union darauf hereingefallen war und der Kanzlerkandidat Laschet sich in einem Wetteifer über den Ausstieg aus der Kohleverstromung begab. Schon 2019 hatte er einen schnellen Kohleausstieg gefordert[15] und bremste aber dann im Hinblick auf den von den Grünen geforderten Ausstieg vor 2038[16]. Die Diskussionen um den vorzeitigen Ausstieg aus den so genannten fossilen Brennstoffen werden dieses Jahr einen Dämpfer bekommen angesichts der Gefahr des Ausbleibens von Gaslieferungen aus Russland. Woher die Energie kommen soll, die benötigt wird, um den Industriestandort Deutschland zu erhalten, wird ein Geheimnis der Fanatiker des Klimawahns bleiben. Wenn auch noch dieses Jahr die letzten sicheren Atomkraftwerke ausgeschaltet werden sollten[17], könnte es in Deutschland sehr schnell dunkel werden. Da werden auch die Verstaatlichungen, wie von Wirtschaftsminister Habeck gefordert[18], nichts bringen. Denn der Staat als besseren Wirtschaftsunternehmer zu sehen, ist wohl ein Trugschluss einer verkürzt denkenden Wirtschafts- und Klimapolitik, die sich fanatisch festgefahren hat in ein Denkmodell, das so nicht haltbar ist, wenn man genauer hinsieht. Unerwünschte Wahrheiten zum so genannten Klimawandel[19] darf es eigentlich nicht geben und werden eher unterdrückt. Die richtigen Fragen werden gar nicht gestellt[20]: Gibt es überhaupt einen generellen Temperaturanstieg und wenn ja, wäre das wirklich eine Katastrophe? Ist es überhaupt richtig zu behaupten, dass das Kohlendioxid an dem Temperaturanstieg schuld ist? Gibt es so etwas wie einen Treibhauseffekt überhaupt? Der Klimawandelwahn gehört gestoppt und Politiker, die eine Agenda vorantreiben, die vor allem den Deutschen eher schadet als nutzt, als Demagogen vorgeführt. Es müsste also nicht heißen: Stoppt den Klimawandel, sondern stoppt den Klimawandelwahn!

 

Auferstehung heißt also: Sich nicht dem „geistigen Tod“ beugen, der uns staatlicherseits verordnet wird durch eine phantasielose und engstirnige Politik. Dieser „geistige Tod“ geschieht oft schleichend durch eine Propaganda, die via Massenmedien vermittelt wird. Ohne dass es dazu eine Verpflichtung gäbe, machen zu viele mit, die lieber immer dabei sein wollen, weil sie die Ausgrenzung fürchten und zum Teil auch leider berechtigterweise um ihre Existenz bangen müssen. Die Auferstehungsgeschichte, wie sie in den Evangelien berichtet wird, lehrt uns aber, dass die Hoffnung zuletzt stirbt und wir – wie Jesus dies vorgelebt hat – nicht nur in dieser Welt leben, sondern in der Hoffnung auf einen alles am Leben erhaltenden Gott darauf vertrauen können, dass er wirklich niemanden im Stich lässt. Wenn es nicht so wäre, dann könnten wir auf keine Auferstehung hoffen und unser Leben als eine Einbahnstraße sehen, die in der Sackgasse des Todes endet.  

 

© beim Verf

 

[1] https://www.nachdenkseiten.de/?p=82846

[2] https://ich-habe-mitgemacht.de/liste

[3] https://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/joschka-fischer-nie-wieder-auschwitz-als-begruendung-fuer-kosovo-kriegseinsatz-100.html

[4] https://www.welt.de/politik/deutschland/article238108421/Krieg-gegen-Russland-Baerbock-draengt-auf-Lieferung-schwerer-Waffen-an-Ukraine.html

[5] https://www.deutschlandfunk.de/haertere-sanktionen-interview-mit-anton-hofreiter-gruene-vorsitzender-des-aus-dlf-1b1675d9-100.html

[6] https://www.tagesspiegel.de/politik/deutsche-ukraine-politik-hofreiter-sieht-das-problem-im-kanzleramt/28253610.html

[7] https://www.spiegel.de/politik/deutschland/die-gruenen-waffenlieferungen-und-bundeswehr-ruestung-wie-haelt-die-partei-das-nur-aus-a-ffc25050-de1c-4ebf-9b0f-ab82ce27b910

[8] https://www.kreiszeitung.de/politik/news-ukraine-waffen-schwere-krieg-russland-scholz-spd-gruene-ampel-fdp-familienministerin-lisa-paus-zr-91479783.html

[9] https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/importe-studie-deutschland-nicht-nur-bei-gas-von-rohstoffgigant-russland-abhaengig/28223682.html

[10] https://www.n-tv.de/politik/Mehrheit-fuer-Waffenlieferungen-an-die-Ukraine-article23264427.html

[11] https://www.n-tv.de/politik/Mehrheit-fuer-Waffenlieferungen-an-die-Ukraine-article23264427.html

[12] https://www.helmut-schmidt.de/aktuelles/detail/frieden-schaffen-ohne-waffen-der-protest-erlebt-eine-zeitenwende

[13] https://www.sueddeutsche.de/politik/bischoefe-katholisch-waffenlieferung-ukraine-1.5545250

[14] https://www.sueddeutsche.de/meinung/waffenlieferungen-ukraine-bischof-1.5567457

[15] https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/armin-laschet-will-schnellen-kohleausstieg-und-verteidigt-kraftwerk-datteln-4-a-1298433.html

[16] https://www.greenpeace.de/klimaschutz/energiewende/kohleausstieg/informelle-treffen

[17] https://www.zeit.de/news/2022-01/01/drei-kernkraftwerke-abgeschaltet-atomausstieg-rueckt-naeher

[18] https://www.stern.de/politik/robert-habeck-will-unternehmen-notfalls-verstaatlichen-31778004.html 

[19] https://www.youtube.com/watch?v=Sz2YJ6BSAbc : Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning in ihrem neuen Buch „Unerwünschte Wahrheiten: Was Sie über den Klimawandel wissen sollten.

[20] https://perikles.tv/leserbriefe/670-dogmatisierung-infantilisierung-und-simplifizierung-in-der-politik-am-beispiel-der-klimapolitik

 

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