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Leben wir in Zeiten, die in Horrorfilmen nicht selten dadurch beschrieben werden, dass Menschen zu seelenlosen Monstern mutieren, die egoistisch, ohne Gewissen ausgestattet nur für sich selbst zu existieren scheinen und ohne Skrupel andere Menschen umbringen?

  • Die Körperfresser: Vor kurzem sah ich einen solchen Horrorfilm („Almost human“), in dem sich ein Mann, verursacht durch eine außerirdische Macht, zu einem solchen seelenlosen Mutanten verwandelt hat, der plötzlich vor seiner Verlobten von einem geheimnisvollen blauen Licht verschluckt wurde und nach zwei Jahren völlig verwandelt wieder auftauchte: Gewalttätig und mitleidlos[1]. Dieser Film erschien mir wie fast das Remake eines Klassikers auf diesem Gebiet: "Die Körperfresser kommen" mit Donald Sutherland in der Hauptrolle[2]. In diesem Film werden durch einen außerirdischen Organismus identische, aber seelenlose und gefühlskalte Duplikate erschaffen, während die Originale einfach zu Staub zerfallen. Auch diese neuen Wesen waren gekennzeichnet dadurch, dass sie einen unnachahmlichen Schrei ausstießen (so als könnten sie nicht mehr normal kommunizieren) und davon besessen waren, eine neue, seelenlose Menschheit zu erschaffen, die kein Mitleid kennt. Diese Horrorfilme halte ich nicht für zufällige Produkte von Drehbuchautoren und Regisseuren, die einfach nur ein Millionenpublikum mit Horroreffekten ein bisschen erschrecken wollen. Der Film „Die Körperfresser kommen“ könnte als eine Metapher verstanden werden für ein gesellschaftliches Klima, das bereits in den achtziger Jahren, als dieser Film gedreht wurde, bestand oder zumindest befürchtet wurde. Das „Erkalten der Herzen“ ist also nicht nur ein Phänomen, das wir in der heutigen Zeit beobachten können, sondern schon älter ist.
  • Zombies: Die Zombiefilme, die erst so richtig in den sechziger Jahren aufkamen, beschreiben auch eine Spezies von Menschen, die eigentlich tot sind, aber auf merkwürdige Weise immer noch existieren, aber nicht wirklich leben. Sie wirken wie Roboter, die getrieben sind davon, sich vom menschlichen Fleisch zu ernähren. Sie entstehen, wie z. B. in dem ersten „Originalfilm“ zu diesem Thema „Die Nacht der lebenden Toten“[3] durch eine Strahlung, die einen außerirdischen Ursprung hat und die Menschen zu lebenden Toten mutieren lassen. Endgültig töten kann man diese Untoten nur durch eine irreversible Beschädigung des Gehirns[4]. Die Zombiefilme haben eine große Faszination auf ein Millionenpublikum ausgeübt und zu zahlreichen Remakes der verschiedenste Art geführt. Woher kommt diese „Verzauberung“? Auch hier könnte es sein, dass die Menschen spüren, dass diese Filme eine Gesellschaft widerspiegeln, in der Menschen existieren, die ihre Menschlichkeit verloren haben, die sich in einem wichtigen Gefühl ausdrückt, das vielleicht nur bei den Elefanten oder anderen höher entwickelten Säugetieren zu beobachten ist: Mitgefühl oder sogar Mitleid[5]. Elefanten trauern um Artgenossen, die gestorben sind und sie treiben einen „Totenkult“, in dem sie sich an Elefantenfriedhöfen versammeln. Dies glauben viele, doch die Biologen haben „rationale“ Erklärungen dafür, denn Elefanten seien Herdentiere, die sich nur von dem Ableben ihre Artgenossen überzeugen wollten – ohne dabei Mitleid zu empfinden. Auch die Ansammlungen von Knochen an bestimmten Plätzen, rührten daher, dass sich die Dickhäuter im hohen Alter nach dem Ausfallen der letzten Mahlzähne in sumpfige Gebiete zurückziehen, um dann dort leichter an Nahrung zu gelangen und dann dort sterben[6]. Die klassisch materialistisch orientierten Biologen sprechen gerne Tieren Gefühle ab, weil dies nicht in ihr Weltbild passt. Elefanten, die sich auch im Spiegel erkennen, haben ein gutes Gedächtnis und sind deshalb in der Lage, Menschen wiederzuerkennen, die sie einmal gequält oder die ihnen Gutes getan haben[7]. Zombies haben kein Gedächtnis, weil sie nur einfach in der Gegenwart leben und sind deshalb nicht zum Erinnern in der Lage. Sie wollen einfach nur durch das Verzehren von menschlichem Fleisch überleben. In Zombies verwandelte Menschen fressen deshalb auch Angehörige oder früher geliebte Menschen, weil sie sich nicht daran erinnern können, dass diese ihnen früher wohl gesonnen waren. Welche Rolle spielt also das Gedächtnis?
  • Das Mitgefühl und die Moral sind ohne Gedächtnis undenkbar: Wenn wir uns erinnern an Menschen, denen wir im Leben begegnet sind, dann wissen wir, ob sie es gut mit uns gemeint haben oder ob sie uns schaden wollten. Das Gedächtnis hilft uns, diese Menschen richtig einzuschätzen, falls wir ihnen wieder begegnen und wir lernen daraus, wie wir uns am besten verhalten sollten. Diese Erfahrungen dienen als Blaupause für den Umgang auch mit anderen Menschen, mit denen keine direkten Erlebnisse der Fürsorglichkeit oder der Vernachlässigung verbunden sind. Gerade im Säuglingsalter lernt der Mensch aufgrund von unmittelbaren Erlebnissen mit der Mutter so etwas wie echte Geborgenheit und Zuneigung, was zu dem führt, was als Urvertrauen bezeichnet wird oder Ablehnung oder sogar Hass, was zum Urmisstrauen gegenüber Mitmenschen verleitet[8]. Der Säugling fordert diese Erfahrungen regelrecht ein, indem er das tut, was er als „Ursprache“ beherrscht: er schreit. In meiner beruflichen Praxis hatte ich eine junge Frau, die an Schizophrenie litt, betreut, die einen Säugling zur Welt brachte, der dieses auffordernde Verhalten gegenüber seiner Mutter nicht an den Tag legte und „sehr lieb“ war. Der Psychiater erklärte mir, dass dieser Säugling aufgrund der ihm gegebenen Begabung, die Störung und damit auch Unfähigkeit der Mutter, aufgrund eines akuten Krankheitsschubes diese verlässliche Zuwendung nicht geben zu können, zu erkennen und fordere sie deshalb nicht ein. Säuglinge sind also in der Lage, bereits in dieser frühen Entwicklungsphase sich selbst schützend zu verhalten. Die Grundorientierung des Menschen im Hinblick auf sein weiteres Leben wird in dieser frühen Phase, weil die Seele sehr plastisch ist, gelegt. Die Grundfähigkeit, andere Menschen zu verstehen und auch zu lieben, wird in dieser frühen Entwicklungsstufe erlernt. Wer keine Liebe erfahren hat, steht in der Gefahr, selbst lieblos zu werden, weil er erfahren musste, dass es besser ist, Menschen grundsätzlich zu misstrauen und es vorteilhaft ist, zum Selbstschutz keine „Gefühle zu investieren“. Unsere Moral hängt aber von dieser Liebesfähigkeit ab, denn obwohl äußere Normen für den Erwachsenen den Inbegriff von Moral ausmachen, nützen dieses wenig, wenn die Basis für fürsorgliches und liebevolles Verhalten fehlt: das Mitgefühl. Die Normen werden einfach gebrochen und nach dem Motto gelebt: Es ist alles erlaubt, man muss sich nur nicht erwischen lassen. Gedächtnis bezieht sich also nicht nur auf Fakten, die man irgendwann lernt und wieder reproduzieren kann, sondern auch - im negativen Falle - auf erlebte Erfahrungen der Lieblosigkeit, des Hasses oder Ablehnung, die das Verhalten des heranwachsenden Menschen prägen. Im positiven Falle lernen Menschen, dass Mitgefühl ein wichtiger Baustein ist für das Miteinander der Menschen und auch im Leben mit der tierischen und pflanzlichen Natur. Die Fürsorge, die man selbst erfahren hat, gibt man an andere weiter, wie z. B. auch an Haustiere, die bereits von Kindern gehalten werden können, um die Fürsorglichkeit selbst zu praktizieren und einzuüben, so dass sie zum festen Bestandteil des Verhaltensrepertoire werden. Es entsteht im positiven Falle der Charakter eines Menschen, der aufgrund der Fähigkeit des Mitgefühls fürsorglich und liebevoll mit allen lebenden Kreaturen umgehen kann.
  • Verlernen des Mitgefühls: Die Fähigkeit des Mitgefühls als der wichtigste Baustein einer auf Vertrauen aufgebauten Gesellschaft kann aber verloren gehen, wenn die Gesellschaft, in der jemand aufwächst lehrt: Nur wenn du ohne Rücksicht auf andere zu nehmen nur an deinen eigenen Vorteil denkst und deine Wünsche entsprechend durchsetzt, kannst du erfolgreich sein. In dem beschriebenen Genre der Horrorfilme waren die Menschen vorher mitfühlend und halfen sich gegenseitig, nach einer „Infektion“ mutierten sie zu den monströsen, rücksichtsloser Kreaturen. Analog zu dem Titel des Horrorfilms „die Körperfresser kommen“ will ich behaupten, dass es so etwas wie „Seelenfresser“ gibt, die uns das rauben, was uns als Menschen beseelt und zu mitfühlenden Kreaturen macht. Was sind nun also diese „Seelenfresser“?
  • Mangelndes Geschichts- und Zukunftsbewusstsein sowie Egozentrik: Zombies, so hatte ich bereits ausgeführt, haben kein Gedächtnis und fressen deshalb auch diejenigen, die ihnen als Menschen wohl gesonnen waren, weil ihnen die Erinnerung daran fehlt. Diese Metapher könnte auch auf unsere Gesellschaft angewandt werden, in der es zunehmend an einem Bewusstsein dafür fehlt, was uns zu dem geführt hat, was wir heute sind. Die Frage nach dem Woher scheint keine große Rolle zu spielen. Fehlt uns dieses Vergangenheitsperspektive, dann mangelt es auch an einem gemeinsamen identitätsstiftenden Bindeglied, das uns als Gemeinschaft zusammenschweißt. Gerade die junge Generation scheint kein Interesse daran zu haben. Exemplarisch seien hier die jungen Frauen bei der Partei der Grünen genannt, die ihren Wohlstand auf den Bemühungen ihrer Väter und Großväter aufbauen, aber diese „alten weißen Männer“ zu ihrem Feindbild erklärt haben. Verwöhnt, egozentrisch und rücksichtslos, vor allem gegenüber der alten Generation, diese Eigenschaften könnten als ihre markierenden Charakterzüge bezeichnet werden. Ihr eigenes Wohlbefinden steht stets im Mittelpunkt ihrer Bemühungen. In ihrer „Wutrede“ von Emilia Fester, gehalten am 07.04.2022 im Bundestag, kam immer wieder das Wort „ich“ in Formulierungen wie „ich fordere…“, „ich war…“ vor, so als ob das eigene „schwere Schicksal“ das Ergebnis der Impfverweigerer gewesen wäre[9]. Auch die bisherige Familienministerin, Anne Spiegel, ist von ähnlichem Kaliber, deren Gedanken nur um den Selbsterhalt kreisten, ohne sich Gedanken zu machen über die eigenes Zutun für die Schäden, die durch ihre mangelnde Präsenz und ihr unzureichendes Verantwortungsbewusstsein während und nach der Flutkatastrophe im Ahrtal verursacht wurden[10]. Ein Geschichts- und ein Zukunftsbewusstsein fehlt beiden, denn dann hätten sie gewusst, dass ihr eigener Wohlstand und Wohlergehen auf den Bemühungen der Vorgenerationen zurückgehen. Dass nun Menschen im Ahrtal, einen wesentlichen Teil dessen verloren haben, was sie sich im jahrelanger Arbeit aufgebaut hatten und sie in eine ungewisse Zukunft gehen, galt der früheren Umweltministerin der Grünen als nicht erwähnenswert. Die eigene Egozentrik erlaubt keinen Perspektivwechsel dieser beispielhaft erwähnten Politikerinnen, um das Schicksal anderer Menschen nachzuvollziehen.
  • Angst: In dem Film „Angst essen Seele auf“ aus dem Jahr 1974 wird das Schicksal einer deutschen Frau (gespielt von Brigitte Mira, 1910 - 2005) geschildert, die den wesentlich jüngeren „Gastarbeiter“ aus Marokko heiraten will. Mit dem Satz: „Nix Angst. Angst essen Seele auf“, drückte der Mann die verzweifelten Gefühle aus, die angesichts der ungleichen Konstellation zu Tage traten[11]. Die Angst frisst sich in das Herz der Menschen und macht sie zuerst unsicher und dann zu „Flucht- oder Angriffstieren“, denn die Angst führt zu einer Zerstörung der im Herzen eines jeden Menschen wohnenden Zuversicht. Über zwei Jahre haben es die maßgebenden Politiker im Konzert mit Mainstream-Medien und Ärzten geschafft, eine irrationale Angst vor dem Corona-Virus zu züchten. Die Angepassten glaubten ihre Angst zu reduzieren, indem sie die Corona-Regeln befolgten und die Injektion eines nicht vollständig zugelassenen „Impf“-Präparates akzeptierten. Aber nicht allein die Angst vor dem Virus war für viele ausschlaggebend, sondern die Angst vor Ausgrenzung und Existenzverlust (z. B. Verlust des Arbeitsplatzes bei der einrichtungsbezogenen Impfpflicht). Welch eine perfide Strategie wurde hier von vielen mitgetragen[12]. Diese Angst in dieser so genannten Pandemie wird jetzt noch einmal durch die Furcht vor der Gefahr eines 3. Weltkrieges getoppt, der durch die Invasion russischer Truppen in der Ukraine ausgelöst wurde. Angst erzeugt irrationales Verhalten, das zum Rückzug ins eigene Schneckenhaus oder zu aggressiven, rücksichtslosen Reaktionen gegenüber Mitmenschen führen (z. B. Hamstern von Toilettenpapier, Öl oder Mehl). Wenn Menschen aber nur noch um ihre eigene Existenz bangen, mutieren sie zu Unmenschen, die keine Rücksicht kennen. Das solidarische Handeln, das angeblich in der Akzeptanz der Injektion der nicht ausreicht erforschten Substanzen der Pharmafirmen erfüllt würde, schlug aber dann in die Intoleranz gegenüber den „Ungeimpften“ um, die zur Verunglimpfung und Ausgrenzung führten[13]. Die Angst lähmt das soziale Verhalten und führt in seiner Entwicklung zu einem zombiehaften Verhalten: Es werden die Regeln des Anstandes vergessen und Rücksichtslosigkeit und Diskriminierung Andersdenkender zu Tugenden erhoben.
  • Gottlosigkeit, Vergottung des Menschen und der Natur: Die Gottlosigkeit hat in der Form des Atheismus zugenommen[14]. Wenn wir die menschliche Seele als einen „göttlichen Funken“[15] ansehen, dann kann sie nicht verloren gehen, denn dann ginge auch Gott verloren. Aber dieser Glaube scheint in unserer Gesellschaft nicht mehr gefragt zu sein, weil er als antiquiert angesehen wird. Die „kalte Ratio“, bei der fernab jeder moralischen Hemmung die menschliche Existenz nur noch als ein zufälliges Produkt der Natur angesehen wird, führt letztendlich zu einer Selbstvergottung des Menschen und Vergottung der Natur. Wenn der Seele des Menschen eine Daseinsberechtigung abgesprochen wird, dann wird er zu einer leeren Hülle eines nur für sich selbst und aus sich selbst heraus existierenden Wesens, das austauschbar, verzichtbar oder sogar überflüssig ist. Die Zufälligkeit des Entstehens und die mangelnde Zielgerichtetheit des Lebens führt zu einem Fatalismus, dem jede transzendente Note fehlt. Fehlt es aber an einem über den Rand des Todes hinausgehenden Bezugspunkt, wird dem Egoismus, der Rücksichtslosigkeit und dem Mangel an Empathie Tür und Tor geöffnet. Denn für was sollen dann noch Mitmenschen und die mitexistierenden Tiere und Pflanzen geachtet werden, wenn doch alles dem Zerfall geweiht ist. Nur das Überleben des eigenen Ichs, obwohl es – und das ist das Paradoxon - nach dieser Lesart eh dem Tod schon bei der Geburt geweiht ist, gilt die volle Aufmerksamkeit. Die Seelenzerstörung braucht dann gar nicht mehr stattfinden, weil die Existenz einer in dieser, aber auch in einer jenseitigen Welt existierenden Seele gar nicht bejaht wird. Die Seele ist bereits von Beginn an nicht existent und folglich bedarf es keiner destruktiven Akte mehr. Die Gottlosigkeit führt zu einer Seelenlosigkeit als eine logische Konsequenz dieses Denkens. Da diese Art des Atheismus auch vor den Kirchentüren nicht Halt macht, gehen diese dazu über, der Natur eine übergeordnete Rolle zu geben. Die Gleichsetzung von Seele im spirituellen Sinne mit der Seele im psychologischen Sinne eröffnet ihnen neues Betätigungsterrain, das ihnen angesichts des Verlustes der klassischen „Seelsorge“ als notwendig erscheint zur Rechtfertigung ihrer Daseinsberechtigung: Telefonseelsorge und Notfallseelsorge werden zu neuen Betätigungsfeldern. Sie vergessen, dass sie dabei an dem Ast sägen, auf dem sie selbst sitzen. Die zunehmenden Kirchenaustritte sprechen eine klare Sprache[16]: Den Kirchen geht der „liebe Gott“ verloren, der nun auch noch „gegendert“ werden soll[17].    
  • Konsequenzen: Die „Seelenfresser“ Geschichts- und Zukunftslosigkeit, Egozentrik sowie Angst führen zu einer Gesellschaft der „geistigen Zombies“, die nur noch selbstbezogene „Ich-Wesen“ produziert. Die Seelenlosigkeit als Konzept einer gottlosen Welt benötigt nicht mehr die Zerstörung der Seele, weil sie gar nicht mehr als existent angenommen wird. Das Verschwinden des Mitgefühls und des Mitleids sind die Folge einer solchen Gesellschaft, deren Protagonisten sich um zum Schein vorgetragene „Betroffenheitsfloskeln“ bemühen, wenn mal wieder durch tragische Ereignisse Menschen zu Schaden kommen. Wer will in einer solchen Gesellschaft leben?

Gibt es einen Ausweg aus der Sackgasse, in die wir geraten sind? Ich habe schon verschiedentlich mir hierüber Gedanken gemacht, die sich immer eigentlich um die Frage drehen, ob mein Dasein einen von meinen eigenen egozentrischen Bestrebungen unabhängigen Grund hat[18]. Ich kann nur dann einen Sinn erkennen, wenn Gott als eine feste Größe anerkannt wird. Gott als für mich nicht direkt fass- und auch verstehbar und trotzdem als wichtig und unerlässlich zu erachten, ist eine Herausforderung für jeden kritisch denkenden Menschen. Der Glaube und das Vertrauen auf ihn versetzen mich aber in die Lage, die „Seelenfresser“ nicht in ihrer Bedeutung zu hoch anzusiedeln, sondern sie durch dieses fast kindliche Gottvertrauen zu relativieren und zu ertragen.  

 

© beim Verfasser

 

[1] https://www.youtube.com/watch?v=5orkdzWc3kI  

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Die_K%C3%B6rperfresser_kommen_(Film)

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Nacht_der_lebenden_Toten

[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Zombiefilm

[5] https://www.presseportal.de/pm/6926/2101721

[6] http://zoos.media/medien-echo/elefanten-friedhof-mythos-wahrheit/

[7] https://www.fr.de/wissen/elefant-vergisst-11358904.html

[8] Erik Erikson, Kindheit und Gesellschaft, Klett Verlag, 1968, S. 241ff.

[9] https://www.tichyseinblick.de/meinungen/gruenen-abgeordnete-fester-bundestag/

[10] https://utopia.de/news/umstrittener-urlaub-nach-flutkatastrophe-gruenen-politikerin-spiegel-gesteht-ueberforderung-ein/

[11] https://www.visionkino.de/filmtipps/filmtipp/angst-essen-seele-auf-1/

[12] https://www.nachdenkseiten.de/?p=82846

[13] https://ich-habe-mitgemacht.de/

[14] https://perikles.tv/1665-die-macht-des-zeitgeistes

[15] https://www.claudius.de/sites/default/files/211121_Glaube%20und%20Leben.pdf

[16] https://www.kirchenaustritt.de/statistik/religionszugehoerigkeit

[17] https://www.br.de/nachrichten/kultur/gott-junge-katholiken-und-katholikinnen-gendern-gott,T27BVLP ; https://www.focus.de/politik/deutschland/der-meinungsueberblick-powered-by-buzzard-oh-mein-gott-sollte-man-gott-gendern_id_29305320.html ; https://www.sonntagsblatt.de/artikel/glaube/gott-gendern-das-sagt-die-evangelische-jugend-dazu

[18] https://perikles.tv/1654-der-mensch-denkt-gott-lenkt, https://perikles.tv/philosophie-und-religion/1496-neale-donald-walsch-s-gott-eine-blasphemie , https://perikles.tv/philosophie-und-religion/1460-ist-auf-den-lieben-gott-auch-kein-verlass-mehr

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