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In Schweden fanden Parlamentswahlen statt und nun auch in Italien. In beiden Ländern zeigte es sich, dass die „rechten“ Parteien die Wahlen gewonnen haben und wir dort mit so genannten „Mitte-rechts-Bündnissen“ rechnen können. Wie ist das zu bewerten?

  • Linke Ideologen unterlegen: Die Wähler haben einen Überdruss an der harten, lebensfernen ideologischen Linie der linken Parteien signalisiert. Sie wollen wieder zurückkehren zu alt bewährten Mustern, die sie von früher kennen: Achtung der normalen Familien, Abkehr vom Genderwahn, Verteidigung der Nationen, Beachtung des Rechtsstaates, Abwehr einer diktatorischen Corona-Politik, keine Duldung einer Dominanz hinsichtlich der Klimawandel-Propheten und eine Beendigung einer invasiven Migrationspolitik. Die Diffamierungen und Warnungen vor einem „Rechtsruck“ durch die Linksideologen haben nicht gewirkt, weil sie an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbeigehen. Die Wähler haben es satt, sich von den Linksideologen weiterhin wie kleine Kinder erziehen zu lassen und wollen wieder selbstbestimmt leben. Die Corona-Infektionen wurden gerade von den linken Parteien genutzt, um dadurch eine sozialistische Einheitsgesellschaft mit totalitären Zügen durchzusetzen. Unsinnige bis hin zerstörerische Vorschriften, vor allem auch in Italien, haben ein Misstrauen gegenüber den Verantwortung tragenden Politikern geschürt, dass es diesen gar nicht um die Volksgesundheit, sondern um die Durchsetzung diktatorischer Maßnahmen ging. Vor allem die Migration aus kulturfremden Ländern hat zu vielen Problemen geführt, die von den Links-Parteien und der an diesen sich orientierten Medien einfach ignoriert wurden: Zunehmende, durch die Fremden importierte Kriminalität (z.B. Clankriminalität, Drogenhandel, Messerstechereien), zunehmende Entfremdung im eigenen Land und damit Auflösung der in den Ländern jahrhundertelang gewachsenen bewährten Strukturen. Der Konservatismus als eine Lebenseinstellung wurde als rechtsradikal diffamiert, aber die entsprechenden linken Kampagnen ziehen nicht mehr und die Wähler haben mehrheitlich den entsprechenden Parteien die rote Karte gezeigt.
  • Was wird sich ändern? Es ist zu erwarten, dass vor allem die illegale Migration gestoppt und der Infiltrierung durch kulturfremde Menschen, die einfach in Europa nach besseren Lebensbedingungen suchen und hierfür das Asylrecht gnadenlos ausnutzen, unterbunden wird. Die Ausweisung von nichtasylberechtigten Personen wird wahrscheinlich konsequenter umgesetzt werden. Die Flüchtlingsroute über das Mittelmeer wird von NGO´s nicht mehr so leicht genutzt werden können, auch wenn diese dagegen protestieren werden. Die Medien werden zwar anfänglich gegen die neue Regierung hetzen, aber irgendwann aus rein opportunistischen Gründen umschwenken und der neuen Linie der Regierung folgen. Der Stimmungsumschwung in diesen Ländern könnte zu einem neuen „Nationalstolz“ führen, der unter den Linksideologen als nicht mehr zeitgemäß diffamiert wurde. Die Rückkehr der Rechtsstaatlichkeit, d. h. der konsequenten Anwendung der Gesetze, wird man begrüßen können und diejenigen hoffentlich zur Rechenschaft gezogen werden, die in dem scheinliberalen linken Milieu „ihr Süppchen gekocht“ haben. Klimaideologen werden es schwerer haben, alles dem Diktat der herbeigeredeten Klimakatastrophe unterzuordnen. Vielleicht wird die globale Erwärmung auch in Schweden, deren Bevölkerung wahrlich nicht von Wärme verwöhnt wird, begrüßt und nicht verteufelt werden und ihre größte Protagonistin, Greta Thunberg, es schwerer haben, ihre Panikmache durchzudrücken. Die Europäische Union (EU) wird sich wohl oder übel, zumindest durch den Einfluss Italiens, auf selbstbewusstere Nationen einstellen müssen, weil dieser so genannte „Rechtsruck“ auch in anderen Ländern spürbar ist. Die EU-Agenda einer erzwungenen, die nationalen Interessen negierenden Strategie, bei der durch zentralistisch anmutendes Vorgehen die Einheit erreicht werden soll, wird auf erheblichen Widerstand stoßen. Die von oben herab diktierte Migrationspolitik, bei der die Länder durch eine ungeregelte Einwanderung permanent überfordert werden und durch einen Vorschriftwahn die nationalen Gesetzgebungsverfahren zur reinen Farce verkommen, werden an ihre Grenzen stoßen. Die links-grüne Gesinnungsdiktatur, durch die alle abweichenden Meinungen in ungebührlicher Weise diffamiert werden, könnte einen Dämpfer erfahren. Auch die Corona-Politik, bei der einseitig informiert und die Menschen zur Annahme von unverhältnismäßigen Maßnahmen genötigt wurden, wird eine kritischen Bestandsaufnahme – Schweden ist da schon ein Stück des Weges vorgegangen – unterzogen werden.
  • Änderungen in Deutschland: Die Frage, ob dieser so genannte „Rechtsruck“ – ein Ausdruck, der schon diffamierenden klingt – sich auch in Deutschland auswirken wird, muss gestellt werden dürfen. Die Entzauberung der Grünen findet z. Z. vor allem durch unwürdige Auftritte von „Grüninnen“ wie z. B. Claudia Roth oder Ricarda Lang und durch die Interessen des deutschen Volkes negierende Politiker der Grünen, Robert Habeck und Annalena Baerbock, statt. Es ist zu erwarten, dass spätestens mit den massiven Preissteigerungen, der Existenzvernichtung durch eine diktatorisch daherkommende Klima- und Energiepolitik und einem Rückgang des Wohlstandes bis hin zur Gefährdung der für die normalen Bürger selbstverständlich gewordenen ausreichenden Lebensmittel und täglichen Gebrauchsgüter, die Stimmung kippen wird. Die nächste Landtagswahl in Niedersachsen wird es hoffentlich zeigen, dass auch in Deutschland es nicht mehr möglich sein wird, die ideologisch aufgeladenen Doktrinen so ohne weiteres umzusetzen. Der Versuch, diese Probleme dem Ukraine-Krieg anzulasten, wird sich entlarven lassen, zumal die Grünen und die SPD ihren Nimbus als Friedensparteien schon längst verloren haben und sich eindeutig parteilich auf die Seite der Ukraine stellen und mit den geforderten und durchgeführten Waffenlieferungen den Konflikt weiter anheizen. Dass sie sich dabei von ihren Wahlprogrammen verabschiedet haben – keine Waffenlieferungen in Krisengebiete - und ihre eigenen Prinzipien verraten, sollte dann dem Wähler spätestens an der Wahlurne bewusst werden.

Es ist noch nichts verloren, sondern die Wahlen in Schweden und Italien haben gezeigt, dass Änderungen möglich sind und die Menschen nicht so dumm sind, wie die links-grünen Politiker es geglaubt haben.    

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