Nachdem es am Samstagmorgen (28. August) im Bereich der Paderborner Innenstadt zu zwei gezielten Gewaltübergriffen gegen Deutsche durch Orientalen kam, zeigte sich einmal mehr, was von der Pressearbeit der Regionalzeitung Neue Westfälische zu halten ist.

Die Bundestagswahlen stehen unter dem Zeichen eines Paradigmenwechsels in der Politik, der überfällig ist, aber gemieden wird: Weg von den überkommenen Ritualen, Phrasen, Versprechungen, Vermeiden von Fettnäpfchen und Diffamierungen des Gegners und hin zu einer Echtheit im Hinblick auf Themen, die die Menschen wirklich interessieren: Wachsende Überfremdung im eigenen Land durch Masseneinwanderung, Zunahme von migrationsspezifischer Kriminalität (z. B. Gruppenvergewaltigung), Zunahme totalitärer Strukturen durch die Corona-Politik, Gefahr der Vernichtung mittelständischer Wirtschaftszweige und damit verbundene Arbeitslosigkeit, Gefahr eines „Black-Out“ (totaler Stromausfall) durch einseitige Energiepolitik, Inflation und damit Geldentwertung sowie Vernichtung von Ersparnissen. Was wir erleben ist stattdessen ein „Wischiwaschi-Wahlkampf“ ohne klare Strukturen und Ansagen, bei dem die Protagonisten einfach nur versuchen nicht anzuecken und Fettnäpfchen zu vermeiden. Was können wir nach dem 27.09.2021 erwarten?

Die Ära von Angela Merkel geht bald zu Ende und damit auch etwas, was man als „System Merkel“ bezeichnen könnte. Dieses System hat sich wie ein grauer Schleier über Deutschland gelegt und dieses Land in eine Art „Dauerschlaf“ versetzt. Ich will versuchen, die Hauptmerkmale dieses Systems zu beschreiben. Ein System könnte man in diesem Zusammenhang als eine Struktur von Beziehungen, etablierten Regeln und Denk- und Redeweisen sowie Handlungsmuster bezeichnen.

Die Erhaltung der Macht ist anscheinend das vorrangige Ziel aller, die die Macht in den Händen haben. Das gilt allemal in der Politik, die zunehmend zu einer Veranstaltung verkommt, in der es nicht mehr darum geht, Lösungen für Probleme zu finden, sondern darum, die eigene Person durch erfolgreichen Machterhalt vor persönlichen Verlusten im Hinblick auf den sozioökonomischen Status zu sichern. Was steckt hinter dieser Art der Politik?

Sport und Spiele, wie z. B. die Fußball-Europameisterschaft oder die Tour de France, die uns unterhalten sollen, zeigen mir auf, dass etwas nicht stimmen kann, was aber den meisten noch nicht so richtig bewusst geworden ist. In der Selbstverständlichkeit, mit der diese Events als etwas Wichtiges und Elementares vorgeführt werden, widerstreben diese Darstellungen dem kritischen Verstand, denn warum sollen diese so wichtig sein, dass damit Millionen Menschen unterhalten werden. Inwieweit spiegelt diese Sportwelt unsere übrige Arbeitswelt wider?

Der linke Zeitgeist treibt manche Blüten, die uns klar machen: Hier sind Menschen am Werk, die unsere (vertraute) Welt nachhaltig verändern wollen – und leider nicht zum Besseren. Seit über 20 Jahren haben die Genderideologen ganze Arbeit geleistet und ihre Agenda nach vorne gebracht. Wie ist diese Entwicklung zu bewerten und wohin führt sie uns?

Ist die Europäische Union (EU) auf dem richtigen Weg mit ihren Zielen zur Reduktion des so genannten Treibhausgases Kohlendioxid oder wird mit dem am 01.07.2021 in Kraft getretenen Gesetz zur Reduktion von CO2 der Weg in die sozialistische Planwirtschaft beschritten?

Die Straftat eines abgelehnten Asylbewerbers aus Somalia in Würzburg[1], bei der am 25.06.2021 drei Frauen tödlich und weitere Personen schwer verletzt wurden, offenbart etwas, was viele schon vergessen haben: die Asyl- oder Migrationsproblematik. Allzu lange hat die Corona-Krise uns in Atem gehalten, so dass die Migration als die „Mutter aller Probleme“, wie dies einmal Horst Seehofer gesagt hatte[2], uns wieder auf die Füße fällt.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_in_W%C3%BCrzburg_2021

[2] https://www.welt.de/politik/deutschland/article181434586/Seehofer-nach-Chemnitz-Mutter-aller-Probleme-ist-die-Migration.html

Ich kann mich noch an ein Video erinnern, das ich leider im Netz nicht mehr gefunden habe, in dem in einer Schulklasse diejenigen von der Lehrerin die besten Noten bekamen, die irgend eine herausragende Eigenschaft besaßen, die sie als Minderheit kennzeichnete: Der farbige Schüler, der als Migrant eingereist war, der Schüler mit einer Körperbehinderung, der minderbegabte Schüler oder einfach die Schülerin, deren Eltern geschieden waren. Die übrigen Schüler, die aus einer „normalen Familie“ stammten, bekamen automatisch schlechtere Noten. Eine absurde Geschichte? Nicht ganz, denn die Identitätspolitik hat das Ziel der künstlichen Bevorzugung von Menschen, die angeblich oder wirklich benachteiligt wurden oder werden.    

„Great Reset“ ist das Schlagwort, das die Runde macht und eine „neue Ära“ einleiten soll – nach Überwindung der Corona-Krise. Was ist davon zu halten? Ist es nur eine Verschwörungstheorie oder eine wirkliche Neustrukturierung der Wirtschaft?

Heute schon „gebaerbockt“? Man erinnere sich: Als Christian Wulff noch Bundespräsident war, hatte er sich „ungeschickt“ mit Medien verhalten, als herauskam, dass er einen Privatkredit zu günstigen Konditionen erhalten hatte und dies verheimlichen wollte, indem er Redakteure telefonisch bedrohte, weitere Veröffentlichung hierüber zu bringen. Daraus ist das Verb „wulffen“ entstanden, das für das „Leben auf Kosten anderer“ oder für das „nicht direkt die Wahrheit sagen, damit man nicht angegriffen werden kann“[1] steht. Könnte nun das Verb „baerbocken“ eine neue Variante des auf einen Prominenten bezogenes „Unwort“ werden?

[1] https://www.bedeutungonline.de/was-bedeutet-wulffen/

Nun ist es doch so weit: Es gibt einen freien, unabhängigen Sender, der Nachrichten, Hintergrundberichte und Kommentare zum Zeitgeschehen bringt und dabei versucht, das zu zeigen, was von den beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Sendern gerne verschwiegen und von dem werbefinanzierten Privatfernsehen vertuscht wird. Er nennt sich AUF1.TV[1] und sendet aus dem Nachbarland Österreich. Stellt dieser Sender eine wirkliche Alternative dar?

[1] https://auf1.tv/

Pressemitteilung des AfD-Kreisverbands Paderborn vom 29.05.2021

Jetzt ist es endlich amtlich. Nach mehreren Sichtungen und Analysen von Hinterlassenschaften eines weiblichen Wolfes bei Lichtenau gilt deren Territorium in der Region Egge als etabliert. In der Zwischenzeit hat das Tier nahe der Stadt Lichtenau vier Schafe gerissen, was „grüne Wolfsfreunde“ zuvor immer wieder für absurd erklärten.

Die Zensur findet in Deutschland nicht statt. Aber ist das wirklich so? Viele spüren, dass in Deutschland es mit der Meinungsfreiheit nicht weit her ist. Wer etwas „Falsches“ sagt oder schreibt, kann die Zensur zu spüren bekommen, die es zwar nicht offiziell gibt, aber doch vorhanden ist. Für diese moderne Art der der Zensur wurde der Begriff der „Cancel Culture“ geprägt. Was steckt dahinter?

In einem früheren Artikel bin ich bereits auf die ZASAS-Regel eingegangen und habe die einzelnen Elemente erläutert[1]. Nun will ich den Versuch unternehmen, diese Regel auf die heutige Corona-Krise anzuwenden.

 

[1] https://perikles.tv/1615-die-zasas-regel

 

Manche sind treue Anhänger des jeden Samstagabend ausgestrahlten „Wort zum Sonntag“, in dem ein Pfarrer die Gelegenheit hat – auch zu tagesaktuellen Themen – Stellung zu beziehen, um aus christlicher Sicht eine Bewertung vorzunehmen, wie gesellschaftliche Probleme im Lichte des Evangeliums zu sehen sind.

Die Politiker versuchen die Impfungen in dem Licht der Rettung darzustellen. Dabei werden die Impfschäden totgeschwiegen. Auch die Testungen, die an Schulen durchgeführt werden sollen, gelten nach offizieller Lesart als völlig unbedenklich. Der PCR-Test zur Feststellung einer angeblichen SARS-2-Infektion gilt als ungefährlich. Aber es regt sich Widerstand gegen diese Art der Politik der Verharmlosung von negativen Folgen aller staatlichen Maßnahmen, die der Feststellung einer Infektion dienen sollen und auch der Gefahrenabwehr. Welche Möglichkeiten haben die Bürger, sich gegen die Übergriffe des Staates zu wehren?

Die Corona-Krise ist wie ein Katalysator: Sie bringt alles hervor, was bisher schon nicht gestimmt hat, beschleunigt die Entwicklung und deckt auf, wessen Geistes Kind jemand ist. Das Verstecken geht nicht mehr, jeder muss eigentlich „Farbe bekennen“. Dabei möchten doch viele sich einfach nur „durchmogeln“. Aber geht das noch? Nach meiner Meinung haben sich hierbei zwei konträre Charaktere heraus kristallisiert: Kleingeistige und Großherzige. Ich will versuchen, diese beiden Persönlichkeitstypen zu beschreiben[1].

Es werden Stimmen immer lauter, die eine Aufhebung des „Lockdown“ für Geimpfte fordern. Ist diese Forderung berechtigt, Menschen, die eine Erst- und eine Zweitimpfung gegen das Corona-Virus erhalten haben, Sonderrechte einzuräumen?

Die gegenwärtigen Umfragen zur „Sonntagsfrage“ offenbaren einen kräftigen Stimmenzuwachs der Partei Bündnis 90/Die Grünen (Grüne) und einen Abfall der Zustimmung zu den Unionsparteien. Liegt also hier unsere Hoffnung? Sollten wirklich die Grünen eine entscheidende Rolle spielen in einer zukünftigen Bundesregierung?

Die Bundestagswahlen sind nicht mehr weit. Es wird Zeit über den Aufbau einer etwas bürgerfreundlicheren Demokratie nachzudenken. Die Politik „über die Köpfe hinweg“ sollte beendet werden. Hier meine Ideen dazu, wie man es gestalten könnte:

Wo ist der Alarmknopf? So könnte man sich fragen, wenn man die neusten Personalentscheidungen sich ansieht. Laschet (für die Union) und Baerbock (Grüne) kandidieren für das Kanzleramt. Wer hätte das noch vor ein paar Monaten gedacht. Der Bundestag und der Bundesrat haben die Änderungen zum Infektionsschutzgesetz gebilligt und der Bundespräsident hat das Gesetz schon untereschrieben. Damit treten einschneidende Maßnahmen in Kraft, deren Tragweite die meisten Menschen noch gar nicht begreifen.

Es geht mit Deutschland bergab. Das ist die Folge einer jahrelangen falschen Politik, die sich in der Corona-Zeit noch verschärft hat: noch unsozialer, autokratischer, erbarmungsloser. Dabei scheint sich das Wetter in diesem Frühjahr der Stimmung im Land angepasst zu haben: Kalt und ungemütlich ist es.

Nachdem Frau Merkel eine „Bauchlandung“ mit ihrem Vorhaben, über Ostern „künstliche Feiertage“ durchzusetzen, gescheitert ist und sich dafür entschuldigt hat, plant sie mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes durch Einfügen eines § 28b eine Verschärfung, die dann bundeseinheitlich gelten soll, vorzunehmen. Was ist davon zu halten?

Ist der gegenwärtige Ansatz zur Bekämpfung gegen das SARS-2-Virus völlig falsch? Die Maßnahmen zielen darauf ab, Menschen voneinander zu trennen, ihnen die Kontakte zu verbieten, Ansammlungen zu vermeiden und sie wie isolierte Einzelwesen zu behandeln. Wie wäre es, statt den Weg der Isolation zu gehen, den umgekehrten Weg einzuschlagen?

Seit einem Jahr gibt es sie schon: die so genannte Corona-Pandemie. Haben diejenigen, die hiergegen vorgehen wollen und sollen, etwas dazugelernt? Oder geht es nach alten Paradigmen weiter und versucht man nach dem Motto „viel hilft viel“ immer mehr dessen zu tun, was man für richtig hält (aber vielleicht ganz falsch ist)? Welche Grundsätze sollten gelten?

Corona, Corona, Corona…Die Dauerberieselung mit diesem Thema hält unvermindert an. Wird damit ein bestimmtes Ziel verfolgt? Es wäre zumindest naiv zu glauben, dass dies ganz ohne Absicht geschieht. Dabei spielen Zahlen eine wichtige Rolle, die so aufbereitet werden, dass sie ein gewisses Schreckenspotential entfalten.

Die Annahme der Partei „dieBasis“, dass es so etwas wie Schwarmintelligenz gibt, die uns helfen könnte, zu besseren Lösungen zu kommen, birgt vielleicht einige Fußangeln, die bisher nicht gesehen wurden. Ich will versuchen, diesen auf die Schliche zu kommen. Wenn es eine Schwarmintelligenz gibt, könnte man denen entgegen halten, die meinen, dass ein Schwarm von Menschen klüger sei als ein einzelner Mensch, dann könnte es ja auch eine Schwarmdummheit geben.

Entgegen allen offiziellen Verlautbarungen scheint sich so etwas wie eine Verpflichtung zur Impfung gegen das Corona-Virus oder zumindest einer Testung herauskristallisieren. Wer noch etwas DDR-Geschichte im Kopf hat, kann sich noch an den Ausspruch von Walter Ulbricht erinnern: „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“ (weiterlesen) . Aber das Gegenteil ist geschehen. So könnte man heute analog sagen: Niemand hat die Absicht eine Impfpflicht einzuführen oder Vergünstigen für diejenigen einzuführen, die geimpft oder negativ getestet sind. Aber doch geschieht es durch die Hintertür.

Für die Massenmedien ist das Unfassbare geschehen: Angie hat um Verzeihung gebeten. Ist das echte Reue? Müssen wir jetzt um Angie bange sein? Wie gehen wir damit um und wie verfahren wir mit den Mitschuldigen in der Corona-Krise?

Viele schauen jetzt neidisch auf die Schweiz: Da hatten die Schweizer selbst entscheiden dürfen, ob sie die Verschleierung im öffentlichen Raum zulassen wollten oder nicht. Ist dieses Modell des Volksentscheides, wie es in der Schweiz üblich ist, zu empfehlen – auch für Deutschland?

Nun haben die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten in ihrem „Corona-Krisen-Management-Zirkel“ am 03.03.2021wieder neue Regelungen entworfen. Sind diese nun geeignet, eine Kehrtwende einzuläuten?

Ein Gastbeitrag von Dipl. Ing. Hermann Kohlhage

 

Die kreiseigene Verwaltung der Wewelsburg unterhält laufende Kontakte zu den politischen Bildungseinrichtungen des Landes NRW. Auf der Startseite von NRWeltoffen steht dazu folgendes:„In Nordrhein-Westfalen leben Menschen unterschiedlichster Kulturen, Religionen und Weltan-schauungen friedlich zusammen....“Diese Aussage entspricht nicht der Wahrheit.

Die Presse meint es nicht gut mit der AfD: negative Berichte überwiegen. Deshalb haben sich Matthias Tegethoff und Günther Birkenstock überlegt, ob es nicht sinnvoll ist - ähnlich wie es die SPD mit der Neuen Westfälischen gemacht hat - eine der AfD nahe stehende Verlags-Gesellschaft zu gründen. Hier ein Vorabdruck des geplanten Briefes an den Landesverband NRW in Düsseldorf:

Es gibt kaum ein Wort, das in letzter Zeit so oft gebraucht wird wie das Wort „digital“. Es steht für eine neue Entwicklung in der Kommunikation, die sich immer mehr von ihrer ursprünglichen Form entfernt, nämlich der direkten Ansprache von Menschen in einer realen Umgebung. Was steckt hinter dieser Technologie und vor allem: wird sie uns gerecht? Hierbei muss ich zugeben, dass es eine sehr eigene, nicht wissenschaftliche Analyse sein soll, die ich unternehmen will.

Am 10.02.2021 hat die „Kungelrunde“ (Alice Weidel) mit Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten stattgefunden, die weitgehende Beschlüsse getroffen haben. Wie sind diese Beschlüsse (weiterlesen) zu bewerten? Sind diese Beschlüsse, da sie ja die Grundrechte wie das Versammlungsrecht, das Recht auf freie Berufsausübung und die Freiheitsrechte stark einschränken, mit der Verfassung vereinbar? Die Beschlüsse offenbaren mehrere Schwachpunkte:

Pressemitteilung des AfD-Kreisverbands Paderborn

 

Nun ist es also wieder soweit und die Caritas im Hochstift Paderborn zeigt Herz für Bedürftige. Nachdem seit Kurzem eine allgemeine FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und Geschäften gilt, klingelt bei Apotheken, Herstellern und sonstigen Vertreibern ordentlich die Kasse.

In der gegenwärtigen Corona-Krise wird das so genannte Homeoffice propagiert. Die Begründung ist die, dass die Arbeit von zu Hause aus im Hinblick auf die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus nicht so groß sei. Ist also die moderne Heimarbeit wirklich die Lösung?

Frank-Walter Steinmeier hat aufgefordert, für die Corona-Toten „ein Licht ins Fenster zu stellen“, wörtlich sagte er (ansehen): „Wir stellen ein Licht ins Fenster, ein Licht der Trauer, ein Licht der Anteilnahme, ein Licht des Mitgefühls. Für zu viele Menschen in unserem Land sind diese Corona-Wochen schrecklich dunkle Wochen. Viel zu viele müssen um Angehörige trauern. Viel zu viele kämpfen auf den Intensivstationen und in den Pflegeheimen um ihr Überleben. Viel zu viele müssen um geliebte Menschen bangen. Diese Dunkelheit ist nicht abstrakt, nicht irgendwo weit entfernt Sie trifft unsere Verwandten und Freunde, unsere Kollegen und Nachbarn, unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, jeden Tag. Wir stellen ein Licht ins Fenster, weil wir wissen: Überall in unserem Land leiden Menschen. Wir trauern mit den Angehörigen. Wir wünschen den Kranken schnelle Genesung. Mit unseren `Lichtfenstern` rufen wir einander zu: Die Toten der Corona-Pandemie sind für uns keine bloße Statistik. Auch wenn wir ihre Namen, ihre Familien nicht kennen – wir wissen: Jede Zahl steht für einen geliebten Menschen, der uns unendlich fehlt. Deutschland stellt ein Licht ins Fenster, weil jedes `Lichtfenster` uns miteinander verbindet. Unser Licht spendet Wärme. Unser Licht zeigt Mitgefühl in einer dunklen Zeit. Stellen wir also ein Licht ins Fenster – und geben wir acht aufeinander (ansehen)." Warum überkam mich, als ich diese Worte hörte und die damit verbundenen Gesten sah, ein Unwohlsein?

Ein Gastbeitrag von Marvin Weber

 

Der Begriff Lockdown wird im englischsprachigen Raum eigentlich für die Beschreibung der Haft von Gefangenen verwendet. Schaut man kurz in die einschlägigen Online-Nachschlagewerke [1] so findet man ganz schnell die Begriffe: „lockdown [in a prison]“ - Einschließung [von Gefangenen in ihren Zellen] oder aber „lockdown [prison]“ - Gefängnis, bzw. im erweiterten Sinne als „Sperre“, „Sperrmodus“ und „Sperrung“. Sind wir also die Gefangenen einer hysterischen Kanzlerin? Die Gefangenen von Absurdistan?