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Symbolbild. Quelle: Pixabay

 

Obwohl die AfD als Verteidigerin des demokratischen Rechtsstaates stets und immer gegen jede Art von Terror und Gewalt vorgegangen ist, ganz gleich, aus welchem kranken ideologischen Weltbild sie entstand, dauerte es nicht einmal einen Tag, bis einige Vertreter der Altparteien wieder meinen, den abscheulichen Terroranschlag von Halle für ihre Zwecke ausnutzen zu müssen.
Diesem schamlosen Treiben eines Herrn Seehofer und anderer stellen wir folgende Tatsachen gegenüber:
 
1.) Es ist in höchstem Maße befremdlich, wie sehr Vertreter der Regierung und der Linken, die uns immer die Instrumentalisierung von Kriminalität und Gewalt vorwerfen, selbst zu eben jener Instrumentalisierung greifen, sobald dies für sie politisch nützlich erscheint.
 
2.) Dieses Vorgehen ist in höchstem Maße manipulativ und verabscheuungswürdig - wo bitte hat die AfD jemals zu Gewalt und Terror aufgerufen?
Wann/Wo haben ihre Vertreter und Programme jemals - direkt oder indirekt - Terror und Gewalt gutgeheißen oder auch nur ansatzweise verteidigt?
 
3.) Inwiefern stellt z.B. die Ablehnung einer de facto völlig unkontrollierten Einwanderung mit all ihren negativen Konsequenzen eine direkte oder indirekte "Hetze/Anstachelung" zur Gewalt dar?
 
4.) Sind nicht die wahren Brandstifter jene, die eine offene Diskussion der tatsächlich im Lande greifbaren Probleme verhindern und so ein geistiges Klima der Zensur und Unterdrückung schaffen?
 
5.) Kein noch so abscheulicher Terroranschlag darf den Regierenden juristische oder moralische Vorwände geben, unliebsame Diskussionen tatsächlich vorhandener Probleme zu unterbinden - dies wäre nämlich das Ende jeglicher Freiheit und aller demokratischer Errungenschaften.
 
6.) Es war stets der Vorwand der Terrorbekämpfung, mit dem auch Diktaturen ihre Maßnahmen gegen Andersdenkende eingeleitet und gerechtfertigt haben.
Wohin uns die Instrumentalisierung von Terroranschlägen im schlimmsten Fall führen kann, zeigen uns anschaulich die Geschehnisse nach dem `Reichstagsbrand´ von 1933. Die Folgen sind bekannt, diese sollten uns stets Lehre und Mahnung für die Zukunft sein.
 
7.) Warum dieses beständige Messen mit zweierlei Maß ? - Wo ist dasselbe Ausmaß moralischer Betroffenheit und die vergleichbare Energie beim Kampf gegen den Linksextremismus und die islamistische Terrorgefahr? Immerhin ist es reine Glückssache, dass z.B. Herr Magnitz noch lebt.
 
8.) Sind nicht die Fälle rechtsextremen Terrors im direkten Vergleich zum islamistisch motivierten Terror, zu dem Anstieg der Ausländer-Gewalt-Kriminalität und den Anschlägen des Linksextremismus die tatsächlichen berüchtigten "bedauerlichen Einzelfälle"?  - wobei weiß Gott jeder einzelne Fall ohne Ansehen des ideologischen Hintergrunds schon einer zuviel ist.

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