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Der Corona Virus scheint etwas zutage zu befördern, was schon einige ahnen oder denken, aber nicht auszusprechen wagen: Die Corona-Krise ist eine willkommene Gelegenheit, einmal die Durchsetzungskraft des Staates gegenüber seinen Bürgern zu testen! Wie weit geht die Indoktrination der Massenmedien, die sich wie die Geier aufs Aas stürzen, um die Menschen wie einen hysterisch wirkenden Hühnerhaufen, in der gerade der Fuchs eingebrochen ist, mit Informationen zu überhäufen, die alle in eine Richtung gehen: Wir leben in einem Land, deren Menschen von einer Corona-Virus-Seuche dahingerafft werden könnte. Nur mal zum Vergleich: In der Grippe-Saison 2017/2018 starben in Deutschland 1.674 aufgrund laborbestätigter Todesfälle an dem Influenza-Virus (https://influenza.rki.de/Saisonberichte/2017.pdf), hochgerechnet aufgrund so genannter „Dunkelziffer“ sollen es sogar 25.000 (https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.vergleich-grippe-und-coronavirus-grippevirus-und-coronavirus.b3d2379f-b09f-41e7-89bd-f4e1e6e9ce58.html) gewesen sein. Von den derzeit (17.03.2020) bekannten ca. 77.000 Fällen in Deutschland sind 1.017 Personen gestorben (https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-karte-deutschland-101.html). Nach einer chinesischen Studie lag die Todesrate bei 2,3 % (https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.vergleich-grippe-und-coronavirus-grippevirus-und-coronavirus.b3d2379f-b09f-41e7-89bd-f4e1e6e9ce58.html)  - das deckt sich noch nicht einmal mit dem Ergebnis hierzulande, denn die Todesrate liegt bei ca. 1,2 %. Hierbei ist noch zu erwähnen, dass nur bei den Toten dieser Virus festgestellt wurde, was nicht bedeutet, dass die Menschen auch daran gestorben sind. Wurden denn wegen den Grippe-Viren Schulen geschlossen? Aber wegen des Sars-CoV-2-Virus geschieht dies inzwischen flächendeckend in Deutschland  (https://www.tagesschau.de/inland/corona-schulschliessungen-101.html): Und so wie sich der Virus im Land auszubreiten scheint, grassiert auch die Schließungswelle von Großveranstaltungen wie z. B. Fußballstadien, Theateraufführungen usw., die zum vermeintlichen Schutz der Besucher beitragen soll. Bundeseinheitlich werden  Museen und Theater, Kinos, Bäder, Fitnessstudios, Bibliotheken, Volksschulen und Bordelle geschlossen

(https://www.welt.de/politik/deutschland/article206578991/Coronavirus-NRW-laesst-Spielplaetze-offen-Ueberblick-ueber-Massnahmen-der-Laender.html).Die Bundesdesländer überbieten sich schon fast gegenseitig mit restriktiven Maßnahmen, die das Infektionsschutzgesetz erlauben, Bayern hat sogar den Katastrophenfall ausgerufen (https://www.bayern.de/corona-pandemie-bayern-ruft-den-katastrophenfall-aus-veranstaltungsverbote-und-betriebsuntersagungen/). In Nordrhein-Westfalen dürfen nicht nur keine Besucher ins Heim kommen, sondern Senioren ist es noch nicht einmal erlaubt, das Heim ohne Begleitung durch Personal zu verlassen. Es droht ihnen eine Quarantäne, falls der Verdacht besteht, dass sie mit anderen Personen außerhalb des Heimes in Kontakt gekommen sind (https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-03-30_coronaschvo_idf_der_aendvo.pdf).  Drohen uns vielleicht noch demnächst Ausgangssperren? Ich werde den Verdacht nicht los, dass es für die Bundesregierung  und die Länderregierungen eine willkommene Gelegenheit ist, via Massenmedien eine allgemeine Hysterie zu erzeugen, die es dann erlaubt, die Freiheit der Bundesbürger noch mehr zu limitieren – und die Menschen machen sogar bereitwillig mit. Arztpraxen sagen „unwichtige“ Termine ab und Versammlung von Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer treffen wollen, werden gemieden; Gastronomiebetriebe beklagen einen Rückgang der Gäste, Reservierungen und Veranstaltungen (https://www.echo24.de/heilbronn/coronavirus-heilbronn-gastronomie-folgen-ba-wue-gaeste-stornierungen-13595926.html). Die Autoproduktion wird schon eingestellt (https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/autoindustrie-reagiert-auf-corona-krise-256.html). Wie soll dies noch in Zukunft weiter gehen? Sollen ganze Wirtschaftszweige geschlossen werden, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern? Die wirtschaftlichen Kollateralschäden könnten am Ende größer werden als der Schaden, der eintreten würde, wenn allein allgemeine Hygiene-Maßnahmen wie z. B. das regelmäßige Händewaschen und Abstandhalten von anderen beachtet würden. Wir leben in einem hysterisch wirkenden Land, in dem kritische und nachdenkliche Menschen, die zur Zurückhaltung aufrufen (https://www.youtube.com/watch?v=QDOFMdoMv-M), anscheinend keine Chance haben. Warum wird sogar europaweit in dieser Weise reagiert? Ich glaube, dass hier mehrere Mechanismen sich gegenseitig potenzieren:

  • Die Massengesellschaft fördert gleichgeschaltetes Verhalten: Man kennt das aus Katastrophenfällen, wenn Menschen in fast ausweglos scheinende Situationen geraten. Sie reagieren fast gleichgeschaltet panisch, nur noch darauf bedacht, ihr eigenes Leben zu sicheren. Sie lassen dann sehr schnell ihre guten Manieren beiseite und setzen egoistisch ihre eigenen Interessen durch. Hierbei entsteht ein Sog, der die Menschen hineinzieht, der dann auch kaum noch aufzuhalten ist. Wer hier gegen den Strom schwimmen will, hat es ungeheuer schwer. Wer also jetzt behaupten würde, dass die Corona-Epidemie nicht so schlimm sei, wird Probleme bekommen, sich überhaupt Gehör zu verschaffen. Der – auf Neudeutsch gesagt – Mainstream reißt alles mit sich (https://perikles.tv/index.php/leserbriefe/1065-der-betoerende-glanz-des-mainstream-oder-die-macht-der-ohnmaechtigen).
  • Ansteckungs- und Überdeckungseffekt: So wie die Krankheit als solche ansteckend ist, wirkt auch die panische Angst vor diesem Virus. Diese Angst verdrängt alles, was wir sonst an Problemen haben. Kaum jemand in diesem Land lässt die Pandemie kalt, jeder redet davon, lässt sich von dieser wachsenden Hysterie anstecken – und das sogar weltweit.
  • Die Politiker wollen sich als Krisenmanager profilieren: Es wird sicher schwer sein, einem Politiker klar zu machen, dass sein Handeln möglicherweise mehr Probleme bereitet als es löst. Denn sich abwartend zu verhalten, zur Besonnenheit aufzurufen, passt nicht in das Bild, das Politiker von sich selbst haben. Die gegenwärtige Corona-Krise ist für Politiker eine willkommene Gelegenheit, sich als „Macher“ zu präsentieren, die Probleme in den Griff bekommen. Dies wird doch nun sehr deutlich: Es erkranken zwar immer mehr Menschen an dem Virus, aber es werden, auch wenn nichts unternommen würde, immer mehr Betroffene ohne eigenes Zutun gegen das Virus immun werden. Bisher sind nur vorerkrankte und betagte Menschen gestorben. Ist es dann menschenverachtend, wenn auf diese Tatsache hingewiesen wird? Nein, denn jedes Jahr sterben  1 % der Bevölkerung (https://www.gutefrage.net/frage/wie-viele-menschen-sterben-taeglich-in-deutschland) an Altersschwäche, Krankheiten, Unfälle, Suizid oder Verbrechen. Diesen Prozess kann keiner aufhalten. Und es ist nicht inhuman zu sagen: Wenn Menschen nicht an einem Corona-Virus sterben, werden sie irgendwann an etwas anderes sterben. Dies einzugestehen und der Bevölkerung zu sagen, traut sich nur kein Politiker, weil ihm dazu der Mut fehlt.
  • Die Unverhältnismäßigkeit der Mittel: Wäre es da nicht besser, die Politiker täten gar nichts? Ja, das wäre es! Durch ihre, die Panik der Menschen schürende Vorgehensweise, schaden sie mehr als sie nutzen. Das gegenwärtige Verhalten produziert fast trotzig zu bezeichnendes Verhalten von Kindern gegenüber ihren Eltern, in dem z. B. Jugendliche eine „Corona-Party“ feiern (https://www.bild.de/news/inland/news-inland/corona-party-im-park-andrang-auf-markt-sie-feiern-trotzdem-draussen-69508804.bild.html). Im Juristendeutsch formuliert: Es wird nicht die Verhältnismäßigkeit der Mittel beachtet. Ist es also verhältnismäßig, wenn ganze Wirtschaftszweige in den Ruin getrieben werden, Einzelhändler ihre Existenz verlieren, soziale Kontakte zwischen Personen durch „Kontaktverbote“ so stark strapaziert werden, dass Menschen immer mehr vereinsamen? Da picken die Regierenden einen Erreger aus der Vielzahl der möglichen krankmachenden Organsimen heraus und haben ihm den Krieg erklärt. Wird denn gegen die durch Geschlechtsverkehr übertragenen Krankheitserreger so vehement vorgegangen? Die STI (sexually transmitted infections) kommen in 30 verschiedenen Variationen vor (https://www.liebesleben.de/fuer-alle/sexuell-uebertragbare-infektionen/sti-was-ist-das/) und sind sicher weitaus gefährlicher. Auch hier wird weltweit ein Anstieg festgestellt (https://de.wikipedia.org/wiki/Sexuell_%C3%BCbertragbare_Erkrankung#H%C3%A4ufigkeit), aber hört man da etwas von Politikerseite oder der Wissenschaft?  
  • Nur Narzissten wollen Macht haben: Es könnte nun als „Verschwörungstheorie“ gelten, wenn behauptet wird, dass Politiker manchmal einen solchen Testfall brauchen, eine ganze Bevölkerung so zu lenken, wie sie es gerne hätten. Es gehört zu ihren „Allmachtsphantasien“, sich vorzustellen, sie könnten das Verhalten eines großen Teils der Bevölkerung nach ihren Vorstellungen steuern. Dies geschieht nun nicht bewusst, d. h. es wird nun jeder Politiker behaupten, dass das was er in der jetzigen Corona-Krise tut, nur zum Besten des Volkes geschehe, aber die Vorstellung, sich selbst als Machthaber über die globale Steuerung einer Bevölkerung zu sehen, ist schon für viele verlockend. Menschen, die keine Macht über andere haben wollen, drängen nicht in Herrschaftspositionen, sie haben Skrupel davor, denn sie wissen, dass sie mit ihrem Verhalten auch anderen Menschen Schaden zufügen können. Narzissten lieben dies, weil das ihrem Ego schmeichelt, diese Macht ausüben zu können. Für sie ist die Corona-Krise eine willkommene Gelegenheit, ihrem narzisstischen Bedürfnis nach Selbstbestätigung durch ein grenzenloses „Machertum“ nachzugeben.
  • Abgabe der Verantwortung an andere: Die Bevölkerung könnte in Eigenregie, organsiert in Kleingruppen oder alleine, versuchen, die Probleme der Corona-Krise zu lösen. Aber der Mensch in der Massengesellschaft gibt gern die Verantwortung an andere ab, will sich nicht mit der Frage beschäftigen: Wie kann ich selbst das Problem lösen? Nein, er hofft auf „die Verantwortlichen“ in Politik, Wirtschaft und dem Gesundheitswesen, dass diese „Experten“ für ihn diese Probleme lösen. Das ist allemal bequemer und wenn es nicht klappt, sind diese auch schuld an der Misere.
  • Abweichler werden diffamiert: Wer es in dieser Krise wagt, die von der Regierung vorgesehenen Maßnahmen zu kritisieren, wird als jemand dargestellt, der die Gefährdung der Bevölkerung billigend in Kauf nimmt. Es ist eine allgemein bekannte Erkenntnis, die bis auf das Höhlengleichnis von Platon zurückgeht, dass wir die Dinge für real halten, die wir als wahr erkennen wollen. Wenn nun durch die allgemeine Propaganda, die zu dem Corona-Virus betrieben wird, die meisten Menschen glauben, dass das Virus so eine große Gefahr darstellt, dass drastische Maßnahmen ergriffen werden müssen und daraus ein allgemein anerkannter Konsens entsteht, werden diejenigen als unglaubwürdig dargestellt und diffamiert, die die Gefahr relativieren (vorwiegend alte Menschen sterben daran, die zudem noch Vorerkrankungen haben, die Wahrscheinlichkeit, an diesem Virus zu sterben ist relativ gering: 0,001 %) und die Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie für unverhältnismäßig halten.

Mir scheint, dass die Corona-Krise aufzeigt: Wir leben in einem immer totalitärer auftretenden Staat (https://perikles.tv/index.php/leserbriefe/934-auf-dem-weg-in-einen-totalitaeren-staat), der im steigenden Maße die Freiheitsrechte der Bürger einschränken will, um ungehindert seine Agenda durchzusetzen.

©Büren, 03.04.2020, Günther Birkenstock  

 

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