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Wird die Corona-Krise von der Regierung genutzt, um gegen die eigene Bevölkerung im Rahmen einer „psychologischen Kriegsführung“[1] vorzugehen? Ziel scheint es zu sein, die absolute Herrschaft zu erreichen. Hierbei wird darauf gesetzt, Menschen durch „psychologische Tricks“ in die Enge zu treiben, um sie zu brechen und damit gefügig zu machen. Es geht – das hat wohl jetzt fast schon jeder begriffen – nicht nur um die Bekämpfung eines gefährlichen Virus, sondern darum, ein totalitäres System zu errichten. Welches sind die Strategien, derer sich die Mächtigen bedienen und wie kann man sich dagegen wehren?

 

[1] Die Anregung zu diesem Beitrag verdanke ich dem Gespräch von Edith Brötzner mit der Psychologin Katy Pracher-Hilander Auf1.TV vom 16.08.2021: https://auf1.tv/

  • Menschen als Laborratten: Die Strategie der Regierung erinnert doch sehr stark an Experimente von Psychologen, bei denen Ratten in Labore gehalten wurden, um mit ihnen „Lernexperimente“ durchzuführen. Auf dem Höhepunkt des Behaviorismus wurde in der Psychologie ein reines Reiz-Reaktions-Denken gepredigt und alle „internen Vorgänge“ als „Black-Box“ bezeichnet, um die man sich nicht kümmern müsse[1]. Die in der deutschen Tradition gepflegte „verstehende Psychologie“ – durch Beobachtung und Einfühlen versuchen zu verstehen, was in der Seele vor sich geht - wurde durch die Einführung des experimentellen Untersuchungsansatzes zurückgedrängt. Die Laborexperimente, auf die sich der Behaviorismus bezog, hatten ein typisches Design: Die Ratten mussten durch Gänge laufen, um den richtigen Weg zu dem anvisierten Futter zu finden. Die Gänge waren wie in einem Labyrinth aufgebaut, so dass es auch Irrwege gab. Vielfach wurden auch noch Hebel eingebaut, die die Ratten lernen mussten zu betätigen, um an die begehrten Futterpillen zu gelangen. Man sprach von operanter Konditionierung, wenn die Ratten sehr schnell lernten, aufgrund der Futterbelohnungen als positive Verstärkung ein gewünschtes Verhalten (möglichst schnelles Finden der Futterquelle und betätigen des auslösenden Hebels) zu zeigen. Manchmal wurden die Ratten auch bestraft für nicht-gewünschtes Verhalten und erhielten etwa dann kleine elektrische Impulse, die zwar schmerzhaft, aber nicht tödlich waren. Das Ziel der Experimente war es, durch Setzen von positiven Reizen (positive Verstärker) das Auftreten eines Verhaltens zu fördern oder durch Hinzufügen von negativen Reizen (Bestrafung) das Auftreten eines Verhaltens zu hemmen[2]. Das Tier wurde durch dieses Versuchsdesign, dem es nicht entkommen konnte, durch den Versuchsleiter konditioniert. Das Paradigma dieser Art der Experimente war also:
    • Kein Einfluss der Ratten: Die Ratten wurden bei diesen Experimenten nicht gefragt, ob sie teilnehmen möchten und ob ihnen der Versuchsaufbau gefällt.
    • „Seelenlose“ Versuchsleiter: Die Versuchsleiter hatten weder eine Sympathie noch Antipathie für oder gegen die Ratten. Ihnen ging es nur um „neutrale“ Versuchsergebnisse.
    • „Seelenlose“ Versuchstiere: Darüber, was in den Ratten vorging, ob sie sich bei den Experimenten wohl fühlten oder nicht, ob sie sich freuten über gelungene Lernaufgaben oder frustriert waren, wenn es nicht gelang, interessierte die Versuchsleiter nicht.

Die Parallelität zu dem Vorgehen der Regierung mit den Menschen ist für mich nicht überraschend. Gerade unter der Ägide von Angela Merkel hat sich ein politisches Denken entwickelt[3], das doch sehr an den Versuchsaufbau im strengen Behaviorismus erinnert: Ihr und die mit ihr gehenden gleichgesinnten Politiker sehen anscheinend die Bevölkerung als „Laborratten“ an, über die man nach Belieben verfügen kann. Die Corona-Maßnahmen ähneln den Laborexperimenten, in denen durch Setzen positiver Reize oder negativer Reize ein gewünschtes Verhalten erzeugt werden soll im Hinblick auf die Bewältigung der Corona-Krise:

Erzeugung eines Deprivationszustandes: Der Entzug von Grundrechten führt zu einem „Deprivationszustand“. Ähnlich wie bei den Laborexperimenten, bei denen den Ratten vor der Durchführung des Experimentes das Futter entzogen wurde (eine satte Ratte hatte keine Lust etwas zu tun), werden den Menschen Grundrechte entzogen. Dadurch werden sie „motiviert“ in dem nun stattfindenden „Laborexperiment Corona-Maßnahmen“ unter verschiedenen Bedingungen nach dem vorgeschriebenen Design der Politiker zu agieren.

Belohnung: Die Belohnung (positive Verstärkung) sieht dann so aus, dass diese Grundrechte wieder gewährt werden, wenn das gewünschte Verhalten (Unterziehung unter Corona-Test, Impfung, Akzeptanz der Maßnahmen wie z. B. Abstand halten, Masken tragen) auftritt.

Bestrafung: Diejenigen werden bestraft – Ausschluss von „Vergünstigungen“, die für die Geimpften gewährt werden, oder direkte Verhängung von Bußgeldern oder Quarantäne - die die Maßnahmen der Regierung nicht mitmachen wollen.

Keine Mitsprache der Bevölkerung: Ähnlich wie bei den Laborexperimenten, in denen allein die Versuchsleiter das Design bestimmen und die Ratten kein Mitspracherecht haben, werden die Maßnahmen ohne Mitwirkung der Bevölkerung beschlossen. Dass die Parlamentarier hier entweder übergangen, „überrumpelt“ wurden oder einfach aus Parteiraison mitmachten, deutet darauf hin, dass diese mit der Regierung im Grunde genommen gemeinsame Sache machen, also nur wie die Assistenten der Versuchsleiter in den Laborexperimenten fungieren.

Befindlichkeit der Bevölkerung egal: Wie sich die Menschen unter den Corona-Maßnahmen fühlen, ob sie leiden an Vereinsamung, Existenzängsten oder andere gesundheitliche Probleme bekommen, ist ähnlich wie bei den Laborexperimenten, bei denen die Versuchsleiter kein Interesse an den Versuchstieren hatten, den Politikern anscheinend egal. Sie sehen die Menschen offensichtlich wie Versuchstiere an, an denen die verschiedenen Designs (z. B. Variation des Inzidenzwertes, „Lockdown“), getestet werden.

Keine Überzeugungsarbeit: Die Politiker, allen voran Angela Merkel, geben sich gar keine Mühe mehr, die Notwendigkeit des „Laborexperiments Corona-Maßnahmen“ durch Argumente zu legitimieren (weil sie es wahrscheinlich gar nicht können), sondern drohen einfach nur damit, die „Maßnahmen zu verschärfen“, d. h. sie kündigen wieder neue Strafreize an, um angepasstes Verhalten zu erzeugen.   

  • Angstmache: Seit über einem Jahr läuft schon die Angstpropaganda. Gleich zu Anfang wurden die entsprechenden Bilder gezeigt, die die Menschen verunsichern sollten: Särge von angeblich an dem Corona-Virus gestorbenen Menschen; Zahlen, die absolut präsentiert und nicht in Relation gesetzt wurden, so dass keine Beziehung zu vergleichbaren Krankheiten (z. B. Influenza) oder zu der Gesamtbevölkerung (wie viele Menschen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung sind überhaupt infiziert) hergestellt worden sind. Es wurden auch angeblich überfüllte Intensivstationen (die es aber gar nicht gab) gezeigt und die Genesenen oder Nicht-Infizierten gar nicht erwähnt. Angst oder sogar die Panik als eine Steigerungsform verschafft uns alles andere als einen „kühlen Kopf“, sondern verursacht eher irrationales Verhalten, was daran liegt, dass diese Gefühle mit „primitiven Gehirnarealen“ (limbisches System) verbunden sind. Menschen, die in Panik versetzt werden – der Vergleich mit einer Schiffkatastrophe macht das deutlich – nehmen jede gebotene Rettung (Rettungsbote) an, die eine Reduktion der Angstgefühle verspricht. Die Regierung induziert die Angstgefühle bewusst – das war durch ein geleaktes Papier des Innenministeriums bekannt geworden[4] – um die Akzeptanz der Corona-Maßnahmen zu erhöhen. Das Angebot der „Unfreiheiten“, durch die die Corona-Viren angeblich bekämpft werden sollen, soll dann durch Annahme zur Reduktion der Angst führen, so dass die Regierung, die zuvor die Angst erzeugt hat, nun gleichzeitig als Retter angesehen wird. Das erinnert schon fast an das „Stockholm-Syndrom“ bei dem Entführte eine positive Beziehung zu den Entführern, die auch ein hohes Angstlevel bei den Entführten erzeugen, aufbauen[5] und glauben, durch „artiges Verhalten“ eine Angstreduktion erfahren zu können und sich sogar mit ihnen solidarisieren.
  • Sündenbock Nicht-Geimpfte: Die Regierung lenkt in ihrer psychologischen Kriegsführung den Fokus verstärkt auf die Ungeimpften, die nun als Sündenböcke präsentiert werden sollen. Sie sollen für die weitere Verbreitung des Corona-Virus verantwortlich gemacht werden. Der Sündenbock dient einer Gruppe immer dazu, das eigene Selbstwertgefühl zu erhöhen (weil der Sündenbock schlechter ist, fühlt man sich besser), den Gruppenzusammenhalt zu verbessern (gemeinsamer Feind stabilisiert nach innen) und die Verantwortungszuschreibung (dem Sündenbock wird das eigene Versagen „in die Schuhe geschoben“) festzulegen[6]. Dieser psychologische Faktor wird bewusst instrumentalisiert, um hieraus politisches Kapital zu schlagen. Es wird aber verschwiegen, dass auch Geimpfte das Virus aufnehmen und an andere Personen weitergeben können. Es wird ignoriert, dass sich unter den Gesunden bereits Personen befinden können, die im früheren Kontakt mit dem Corona-Virus (das ist eben nicht neu!) eine Grundimmunität erworben haben. Gesunde Menschen werden ebenfalls zu den „Gefährdern“ gerechnet, allein deshalb, weil sie weder geimpft, aktuell genesen noch negativ getestet sind. Der gesunde Mensch existiert in dem Kalkül der Regierung überhaupt nicht, weil dieser das Konzept der Polarisierung – hier die „guten“ Geimpften, dort die „bösen“ Ungeimpften – stören würde.
  • Tunnelblick: Die Regierung hat von Anfang an behauptet, dass es nur eine Möglichkeit gebe, mit Virus fertig zu werden. Merkel meinte[7] hierzu: „Die Pandemie ist erst besiegt, wenn alle Menschen auf der Welt geimpft sind“. Damit schließt sie sich dem an, was auch Bill Gates gesagt hat und präsentiert das Impfen als die alleinige Lösung des Problems. Diese Art des Denkens kann man als „Tunnelblick-Syndrom“ bezeichnen, bei dem erstens nur eine Möglichkeit der Problemlösung gesehen wird und gleichzeitig zweitens andere Möglichkeiten von vornherein eine Absage erteilt wird. In der Mediation gibt es die „optionale Phase“[8], in der der Flut an Möglichkeiten in einem Prozess des „Brainstorming“ freien Lauf gelassen wird. Erst danach erfolgt die Einschränkung auf die realistischen Möglichkeiten. So sollte es auch in der Politik sein – was leider aber, das zeigt die Corona-Krise, nicht der Fall ist.  

Welche Gegenmaßnahmen sind möglich:

  • Infragestellen des Designs und der Designer: Die Regierung glaubt das Recht zu haben, so zu agieren, ohne eine eigene Legitimation hierfür vorlegen zu müssen. Diesem kann dadurch entgegengewirkt werden, dass die Legitimation bewusst infrage gestellt wird. In dem bekannten Milgram-Experiment[9], bei dem Versuchspersonen glaubten, „im Namen der Wissenschaft“ andere in einem fingierten Lernexperiment mit Stromstößen bestrafen zu dürfen, war die Kernfrage: Stellen die Versuchspersonen das Design und damit auch den Wissenschaftler infrage? Alle kritischen Denker sind aufgefordert, erstens die Berechtigung der Regierung, sich als „Versuchsleiter“ des „Corona-Experiments“ aufzuspielen, infrage zu stellen und zweitens zu bezweifeln, ob die Bedingungen und der Versuchsaufbau dieses Experiments überhaupt tauglich sind.
  • Einzelkämpfer: Jeder ist in seinem jeweiligen sozialen Umfeld ein Einzelkämpfer, der den Mut aufbringt zu sagen: „Ich mach da nicht mit“[10]. Das ist schwer und verlangt Standhaftigkeit und eigene Überzeugungskraft. Das Beispiel des Geschworenen, der in dem Film „Die zwölf Geschworenen“[11] es geschafft hatte, gegen den Widerstand der anderen Geschworenen, die von der Schuld des Angeklagten überzeugt waren, anzukämpfen und am Ende zu einem Umschwung der Mehrheitsmeinung in seine Richtung geführt hat, zeigt, dass dieser Versuch nicht von vornherein aussichtslos ist.
  • Organisation des Widerstandes: Die Regierung verfügt über einen gut funktionierenden Beamtenapparat, der von ihr genutzt wird. Die Übermacht der Exekutive ist erschreckend. Deshalb bedarf es eines gut organsierten Gegengewichts, das in einem parlamentarischen System eigentlich von der Opposition im Parlament und außerhalb des Parlaments von der Presse gebildet wird. Dieses ist aber gegenwärtig nicht der Fall, so dass es anderer Strukturen bedarf, die für einen Ausgleich sorgen mit dem Ziel, die nicht hinterfragte Berechtigung der Regierung und ihrer Maßnahmen zu überprüfen[12].
  • Alternativen vorschlagen: Die Welt braucht phantasievolle Menschen – leider haben diese nicht immer die Macht, sondern leider diejenigen, die eher an Machterhalt[13] als an Problemlösungen interessiert sind. Die gegenwärtige Diskussion wirkt „tunnelblickartig“, ohne dass über alternative Lösungen nachgedacht und diskutiert wird: Stärkung des Immunsystems, gesunde Lebensweise, Medikamente[14], die gegen das Corona-Virus eingesetzt werden könnten. Aber davon wollen die Mächtigen nichts wissen und verengen damit das Blickfeld unnötig.

Das perfide Spiel, das weltweit gespielt wird, zu durchschauen, ist dringend notwendig und geboten. Es darf nicht akzeptiert werden, dass die Exekutive das Narrativ vom gefährlichen Virus nutzt, um mit hinterhältigen psychologischen Tricks die Bevölkerung zu tyrannisieren und somit gegen das eigene Volk zu regieren[15]. Diejenigen, die sich sicher fühlen, sollten von dem Untergang der DDR lernen. Auch hier hatten sich die Machthaber zu sicher gefühlt, wurden aber nach der Wende – leider nur teilweise  -  zur Rechenschaft gezogen. Wo sind die Gerichte, die hoffentlich irgendwann die jetzigen Machthaber zur Verantwortung ziehen?  

© beim Verfasser

 

[1] https://studyflix.de/biologie/behaviorismus-2586

[2] https://www.youtube.com/watch?v=sW_R3IoL8ig

[3] https://perikles.tv/1633-das-system-merkel

[4] https://fragdenstaat.de/blog/2020/04/01/strategiepapier-des-innenministeriums-corona-szenarien/

[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Stockholm-Syndrom

[6] https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/suendenbock/15115

[7] https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/buerokratieabbau/pressekonferenz-von-kanzlerin-merkel-nach-der-g7-videokonferenz-1860056

[8] https://stiftung-mediation.de/mediation/phasen-einer-mediation

[9] https://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment

[10] https://www.youtube.com/watch?v=ITSfPrCkpJo

[11] https://de.wikipedia.org/wiki/Die_zw%C3%B6lf_Geschworenen_(1957)

[12] https://perikles.tv/1614-corona-widerstand-formiert-sich

[13] https://perikles.tv/1632-in-der-politik-machterhalt-um-jeden-preis

[14] https://perikles.tv/1612-ivermectin-ein-bisher-wenig-bekanntes-mittel-gegen-das-corona-virus

[15] https://perikles.tv/diskussionen/1471-regiert-der-staat-gegen-das-eigene-volk

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