Regiert Geld die Welt? Ich habe mich lange im Feld der Menschen aufgehalten, die zu wenig davon haben, um zu lernen, dass ohne Geld das Leben eine Hölle sein kann: in der Schuldnerberatung. Bis in das Jahr 1987 reichen meine Erfahrungen zurück, als ich beim Roten Kreuz in Korbach meine Arbeit mit der Schuldnerberatung  begonnen und erst nach meinem Ausscheiden im Jahr 2016 beendet hatte. Ein Vierteljahrhundert hatte ich es also mit Menschen zu tun, die zu wenig von dem hatten, von dem man sagt, dass es die Welt regiert: das Geld. Ich möchte von Anfang betonen, dass es um die Herrschaft in dieser Welt geht, weil ich glaube, dass es nicht die einzige ist, in der wir leben (werden). Die Welt, in der wir gegenwärtig leben (müssen), ist tatsächlich vom Besitz dieses oft nur imaginär vorhandenen „Stoffes“ – der eigentlich gar keiner ist, sieht man von Münzen und Scheinen ab, die an sich völlig wertlos sind – abhängig. Und es scheint so zu sein, als ob sein Besitz das ultimative Ziel aller Menschen ist. Und diese werden immer jünger. „Zufällig“ stieß auf ein Video über die erfolgreichsten Jung-Unternehmer der Welt (https://www.youtube.com/watch?v=rDgeTwjqI5o), in dem noch minderjährige Jungen und ein Mädchen dargestellt werden, die mit ihren Ideen bereits in jungen Jahren buchstäblich Millionen verdienen, seien es Drohnen, die selbst gebaut werden und dann in einer selbst gegründeten Firma in eine größere Produktion gehen können oder Erfinder eines veganen Energieriegels der via moderne soziale Medien vermarktet wird oder die Entwicklung eines Apps für ein Handyspiel. Spitzenreiter der sechs vorgestellten Beispiele war ein Mädchen, das aus dem Kochbuch ihrer Oma eine Honiglimonade entwickelte, die mittlerweile im großen Stil vermarktet wird. Allen ist gemeinsam: eine gute Idee, daran glauben und überzeugt sein, dass sie gut ist und kein Zaudern, diese Idee dann auch zu vermarkten. Dass in diesem Film keine Minderjährigen aus Deutschland vorkamen, hatte sicher einen guten Grund, denn hier wären sicher gleich die Jugendämter und sonstige „schützende“ Ämter auf den Plan getreten, um das zu verhindern. Geld verdienen mit einer eigenen Geschäftsidee ist vielleicht durchaus löblich, ist doch da noch jemand unterwegs, der kreativ ist und letztendlich aus eigener Kraft zu Wohlstand kommt. Was aber angeblich nicht infrage gestellt werden darf ist, ob das Erreichen eines Reichtums irgendwie doch anrüchig sein könnte. Es sind also (moralische) Selbstzweifel fehl am Platze, wenn man zu Geld und damit Reichtum kommen will. Ich kann diesen Leuten keinen Vorwurf machen: Sie tun das, was in unserer Welt als oberstes Ziel angesehen wird, nämlich reich zu werden. Sie schaffen dadurch auch Arbeitsplätze und damit Verdienstmöglichkeiten für andere. Da kann ich noch halbwegs mitziehen. Aber was ist mit denen, die nicht durch eigene Hände Arbeit zu Reichtum gelangen. Reich zu werden ist nicht nur eine Frage der eigenen Bemühungen. Reichtum erwerben kann man auch durch Schenkung oder Erbschaft. Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), veröffentlicht durch die Zeit online im Jahr 2016, kommen drei Viertel der Hochvermögenden (Haushalte mit mindestens einer Million Geldvermögen) in Deutschland im Alter von über 40 Jahren durch Schenkung und Erbschaft zu ihrem Vermögen. Nach den Gründen der Hochvermögenden gefragt gaben sie auch deshalb an, dass ihr Vermögen zu zwei Drittel aus Schenkungen und Erbschaften stammt. Frauen gaben an, dass sie ihren Reichtum zu einem Fünftel der Heirat zu verdanken haben (https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-10/reichtum-deutschland-hochvermoegen-arbeit-schenkungen-erbschaften). Macht es diese Menschen glücklich, reich zu sein? Das kommt darauf an, wie man zu dem Reichtum gekommen ist. Forschungen auf diesem Gebiet sollen zu diesem Ergebnis gekommen sein: „Wenn Sie Ihr Geld ehrlich und gewissenhaft verdienen, macht es glücklich. Wer es jedoch mittels Ausbeutung, Manipulation, Lügen oder auf andere moralisch verwerfliche Art und Weise generiert, dessen Belohnungssystem reagiert auf das Geld weniger stark. Es macht ihn dementsprechend weniger glücklich“ (https://arbeits-abc.de/macht-geld-wirklich-gluecklich/). Also kommt es doch auf die hinter dem Vermögen stehende moralische Komponente an, wie man dazu gekommen ist. Die Frage ist aber, ob Reiche auch immer glücklich sein wollen und ob sie nicht andere Ziele haben. Ich glaube, dass ihr vorherrschendes Ziel ist, Macht zu haben und auch zu nutzen. Hans Jürgen Krysmanski (1935 – 2016), ehemaliger deutscher Soziologie-Professor und Autor des Buches „0,1 % – Das Imperium der Milliardäre“, sagte in einem Interview mit Marcus Glöckner vom Manager-Magazin 2012: „Geld ist Macht - so einfach ist das. Und Macht, die nicht kontrolliert wird, erzeugt Ohnmacht bei allen anderen. Und wir können alle sehen, dass Reichtum ab einer gewissen Höhe sich gar nicht mehr kontrollieren lässt. Er ist zu verzweigt, zu international, zu transnational angelegt. Insofern entsteht mit dem Superreichtum eine völlig losgelöste und zu allem fähige soziale Schicht im Zentrum der Gesellschaft, um die sich alles dreht. Hier lassen sich dann weitere Gruppen und Schichten benennen, welche der Geldmacht zuarbeiten oder von ihr abhängen. Der junge Marx schrieb einmal, wer reich ist, "kann sich die geistreichen Leute kaufen, und wer die Macht über die Geistreichen hat, ist der nicht geistreicher als der Geistreiche?"“ (https://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-860016.html). Aha, denke ich mir, da ist es doch kein Wunder, wenn der FC Bayern München so die Bundesliga beherrscht: Wenn man so viel Geld hat, wie dieser Club, dann kann man sich einfach die besten Spieler kaufen und dann eben alle anderen Mannschaften platt machen. Der Reichtum bestimmt somit auch den Erfolg im Leben. Wer kein Geld hat, ist somit auch mit weniger Chancen ausgestattet und kann deshalb in unserer Welt nicht so erfolgreich agieren. Deshalb sind auch die Kinder aus den höheren Schichten der Bevölkerung bei gleicher Begabung den anderen Kindern der so genannten „bildungsfernen Schichten“ in Sachen Bildungschancen immer überlegen. Und wenn die Schützlinge der Reichen mal nicht so begabt sind, dann kann man sich auch exzellente Nachhilfelehrer leisten und das Wiederholen von Klassen ist auch kein Problem, die Hauptsache ist, dass das Abitur gemacht wird. Geld bedeutet also in unserer Welt: Man hat bessere Bildungschancen, hat größeren Erfolg, kann sich mehr leisten, ohne ständig nachzurechnen, ob das Geld auch reicht und ist deshalb auch zufriedener. Wer arm ist, wird auch noch mit früherem Tod und mehr Krankheiten bestraft. Der SWR2 fasste in seiner Sendung vom 05.04.2017 die Gesundheitsberichtserstattung des Bundes so zusammen: „Wer weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens hat, der hat ein fast dreifach erhöhtes Sterbensrisiko. Konkret entscheidet ein Einkommensunterschied von monatlich 1300 Euro netto über zehn Lebensjahre. Die Chance, das 65. Lebensjahr zu erreichen, steigt mit wachsendem Einkommen. Wer eine geringere Schulbildung hat und wenig Geld verdient, der ist gesundheitlich in Gefahr. Das gilt für Männer noch stärker als für Frauen.“ (https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/armut-wie-soziale-unterschiede-die-gesundheit-bestimmen/-/id=660374/did=19088538/nid=660374/1weyy37/index.html). Klar: Wer weniger Geld hat, kann sich die etwas teureren und meistens auch besseren Nahrungsmittel nicht leisten. Wer reicht ist, ist aufgrund der besseren Bildung auch über gesundheitliche Fragen besser informiert und ist – und dies trifft vor allem für Männer zu – weniger gesundheitsbelastenden Tätigkeiten wie z. B. im Straßenbau oder in Fabriken ausgesetzt. Geld bewirkt also ein sorgenfreieres Leben und vor allem eines: Macht. Warum kommt mir dabei gerade Georg Soros in den Sinn? Ich glaube, dass er einer von den Männern ist, für die es wichtig ist, Geld so einzusetzen, dass man damit Macht ausüben kann. Georg Soros, ein Multimilliardär, der sein Vermögen nicht durch „eigene Hände Arbeit“ erworben hat, sondern durch Börsenspekulationen, was selbst der Faktenfinder der Tagesschau nicht leugnen kann (https://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/george-soros-107~_origin-e84a96fc-fc98-4b3b-aec1-571d9efb946f.html) hat ein Teil seines Geldes in die von ihm gegründete „Open Society Foundations“ (https://www.opensocietyfoundations.org/newsroom/open-society-foundations-germany/de) gesteckt, von der man nachsagt, dass sie die Migrationsbewegung nach Europa unterstützt. Hierbei werden auch die so genannten Nicht-Regierungs-Organisationen (NGO), die z. B. im Mittelmeer für die Rettung von Flüchtlingen aus Afrika verantwortlich sind, finanziell unterstützt (https://www.watergate.tv/das-spinnennetz-des-george-soros-fuer-grenzenlose-migration/). Ich will nicht weiter verfolgen, inwieweit nun dies der Wahrheit entspricht oder nicht. Mir geht es darum aufzuzeigen, dass Menschen wie Georg Soros, das Geld benutzen, um damit ihre Macht auszuspielen, die sie damit gewonnen haben. Der Youtuber „EyeSpy“, der mittels Kontrastverstärker und Spiegeltechnik (die rechte oder linke Gesichtshälfte wird „umgeklappt“, so dass dann ein neues Gesicht entsteht, deren beiden Hälften spiegelgleich übereinstimmen) arbeitet, hat das Gesicht von Georg Soros untersucht (https://www.youtube.com/watch?v=LeBhm_r7VMg). Hierbei wird dem Betrachter gezeigt, dass beim näheren Hinsehen der Feinstrukturen des Gesichts „dämonisch“ erscheinende Fratzen zu erkennen sind. Das kann natürliche Ursachen haben, eben als rein zufällig entstandene Strukturen, oder aber es kann auch mehr dahinter stecken. Hierzu fallen mir die hermetischen Gesetze ein. Ein Gesetz der Entsprechung lautet: „Wie innen, so außen, wie oben, so unten.“ Was also uns augenscheinlich in Erscheinung tritt, z. B. in einem Gesicht, spiegelt das wieder, was im Innersten – man würde es klassisch formulieren: in der Seele – vorhanden ist. Könnte es nicht vielleicht sein, dass es Menschen gibt, die für die materialistischen Angebote in unserer Welt: Reichtum, Macht, Ruhm (ich nenne sie mit der Kurzformel RMR-Angebot) einen dämonischen Pakt eingehen, also ihre „Seele verkaufen“? Thomas Feurer erzählt über einen solchen „Deal“, den er auf dem Kanal „ERF Mensch Gott“ der Interviewerin Sigrid Röseler schildert. Er berichtete, dass er bereits als 10-jähriger Junge Satan ein Opfer gebracht hatte, in dem er einen Vogel geköpft und Satan angerufen (https://www.youtube.com/watch?v=bTGH6WjW7YE) und darum gebeten hatte, ihm Macht und Anerkennung zu geben, wofür er versprach, ihm zu dienen. Von da an gelang ihm alles und er stieg in seinem Erwachsenenleben bis zum Leiter einer Abteilung für Elektrowerkzeuge auf. Obwohl er von der Materie keine Ahnung hatte, gelang ihm alles. Das ist sicher nicht das erste und letzte Mal, dass ein solcher Pakt geschlossen wurde. Der bekannteste Deal mit dem Teufel ist sicher der, den Faust in dem gleichnamigen Drama von Wolfgang von Goethe geschlossen hatte. Auch in dem „Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde wird von so einem Handel erzählt, in dem der Pakt darin bestand, gegen „ewige Jugend“ die wahre Alterung des Dorian Gray in einem Bildnis festzuhalten, in dem sich auch alle Missetaten, die er beging, widerspiegelten. Gerade in der Unterhaltungsindustrie soll der Pakt mit dem Teufel (oder mit einem Dämon) durchaus üblich sein, um zu Ruhm zu gelangen, so etwa wie es auch Bob Dylan in dem Video „Der Pakt mit dem Teufel“ bestätigt, in dem er offen zugibt, dass er mit dem „Chief commander“ (Anführer dieses Welt und der, die wir nicht sehen können) ein Abkommen geschlossen habe (https://www.youtube.com/watch?v=tyLN7i4A6No). Auch Katy Perry gab offen zu, einen solchen Pakt mit dem Teufel geschlossen zu haben, um berühmt zu werden, noch dem sie zuvor noch als 15-jährige Sängerin vergeblich versucht hatte, erfolgreich eine Gospel-CD (!) herauszubringen (https://www.youtube.com/watch?v=tyLN7i4A6No&t=795s). Ebenso bestätigte in einem Interview Britney Speers, ihre Seele dem Teufel verkauft zu haben (https://www.youtube.com/watch?v=gA99ltD4CBg). Wer der Herr unserer Welt ist, geht aus der Versuchung von Jesus nach seinem 40-tätigen Fasten in der Wüste hervor. In dem dritten Angebot Satans zeigte dieser ihm die ganze Welt, die er bereit wäre, ihm zu geben, wenn er sich vor ihm niederwerfe und ihn anbete (Matthäus 4, 8-9). Es wundert also nicht, wenn die Versuchung, die sogar vor Jesus nicht halt gemacht hat, auch den Menschen nicht verborgen bleibt. Die RMR-Angebote werden uns ständig gemacht und sie sollen uns von dem „rechten Weg“ wegführen. Dieser rechte Weg ist der, den Jesus Christus so erklärt hat: „Trachtet erst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, dann wird euch alles zufallen.“ (Matthäus 6,33). Nicht das Sichern der eigenen Existenz soll also das Ziel des Lebensweges sein, sondern das zu tun, was aufgrund der göttlichen Inspirationen uns als gerecht und für uns sinnvoll vorgegeben wird. Denn die irdische Existenz ist zeitlich beschränkt und der steht ein ewiges Sein im Reich Gottes gegenüber. Nur weil viele den Glauben an Gott verloren und sich auf die „Gegenseite“ begeben haben, werden sie von diesem rechten Weg abgehalten und meinen, dass die RMR-Angebote besser sind als die Forderung, ein gerechten Lebens zu führen, das mit dem Willen Gottes in Übereinstimmung gebracht wird.

© Büren, 21.01.2020, Günther Birkenstock