Auf die Organspende bin ich gestoßen, als ich mich mit den Nahtoderfahrungen befasst hatte. Da ich danach davon ausgehe, dass die Nahtoderfahrung auf ein Leben nach dem Tod hindeutet, d. h. dass die Seele beim Tod den Körper verlässt und in einer anderen Dimension weiterlebt, während der Körper in der physischen Welt verbleibt, hat dies auch Auswirkungen auf die Frage, ob die Organspende gerechtfertigt ist. Nach meiner Meinung, die ich noch weiter erläutern werde, bleibt das Organ eines Menschen, das entnommen und einem Körper implantiert werden soll, mit „Seelenanteilen“ des Verstorbenen behaftet, die dann auf den Empfänger übergehen. Das hat bisweilen dramatische Folgen für den Spender, aber auch für den Empfänger. (https://www.guentherbirkenstock.de/neue-seite, Nahtoderfahrung – ein Indiz für das Leben nach dem Tod; Download als PDF-Datei).

 

In der öffentlichen Diskussion wird die Organspende durchweg positiv dargestellt. Typisch ist der Bericht der ARD im Rahmen des Mittagsmagazins vom 16.01.2020, in dem eine potentielle Organempfängerin vorgestellt wird, die an Mukoviszidose leidet  und der erfolgreich eine Lunge transplantierte wurde (https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/videos/Organspende-nur-nach-Einwilligung-ard-mittagsmagazin-video-100.html). Fairerweise wird noch darauf hingewiesen, dass sie auch nach der Organtransplantation nicht gesund ist, denn ihre Wochenration an Medikamenten beträgt immerhin 250 Tabletten, unter denen sich vor allem Medikamente befinden, die die Abstoßungsreaktion des Körpers gegenüber der transplantierten Lunge  unterbinden sollen (Immunsuppressiva).  Beklagt wird dann in der Sendung, dass es zu wenig Organspender gibt, wenn man die Vergleiche mit dem europäischen Ausland zieht.  Danach wird nach Bekanntgabe des negativen Abstimmungsergebnisses im Bundestag über den Antrag des Gesundheitsministers Jens Spahn, wonach jeder automatisch Organspender geworden wäre, der nicht ausdrücklich eine Organentnahme abgelehnt hat, der „Gesundheitsexperte“ Karl Lauterbach (SPD) interviewt, der, wie zu erwarten war, die Ablehnung als „eine verlorene Möglichkeit“ bezeichnete. Was der Bundestag beschlossen hatte, nämlich die Beibehaltung der „erweiterten Zustimmungsregelung“ mit einer eine größere Aufklärungspflicht der Ärzte im Hinblick auf eine Organspende, bezeichnete er als „wenig spektakulär“. Dabei sollte aber klar sein, dass Aufklärung nicht nur in die Richtung gehen darf, jemand zur Organspende zu bewegen, wie dies in der Sendung angedeutet wurde. Denn auch die Lebendorganspende  – der Spende spendet z. B. eine seiner Niere – ist nicht ohne Risiken, über die leider oft nicht ausreichend aufgeklärt wird. Der BGH  hatte nämlich in seinem Urteil vom 29.01.2019 (Az. VI ZR 495/16; VI ZR 318/17) dem klagenden Organspender deshalb einen Schadensersatzanspruch zugesprochen, weil er die ärztliche Aufklärungspflicht verletzt sah. Der Tenor der Sendung war: Es gibt viel zu wenig Organspender und die jetzt beschlossene Gesetzesänderung reicht nicht aus, die Spendenbereitschaft zu erhöhen. Diese Einseitigkeit in der Darstellung ist ein typisches Merkmal der Art und Weise, wie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen über in der Gesellschaft durchaus kritisch gesehene Themen berichtet wird.

 

Dass in der öffentlichen Diskussion die Schattenseite der Organspende nicht beleuchtet wird, hat einen einfachen Grund: Renate Greinert, deren Sohn für Hirntod erklärt wurde und dem man Organe sowie sogar die Augen entnommen hatte, gab hierzu eine Antwort des bekannten Organtransplantationsmediziners Professor Pichlmayer bekannt, den sie Zustimmung zur Organspende gefragt hatte, warum er sie nicht über die realen Folgen der Organspende informiert hatte mit den Worten: „Wenn wir die Gesellschaft über die Organspende aufklären, bekommen wir keine Organe mehr“ (https://www.youtube.com/watch?v=xonYqmDxPpk, Aussage aus dem Jahr 1987 in Hannover vor Zeugen, nachlesbar auf der Webseite (https://initiative-kao.de/ ). Renate Greinert, die aufgrund ihrer Erfahrungen den Verein „Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V.“, Sitz in  Wolfsburg (https://initiative-kao.de/impressum/), gegründet hat, schildert in dem Interview mit dem Autor und Betreiber des Youtube-Kanals „Thanatos“, Werner Huemer, die eigenen Erlebnisse anlässlich des Todes ihres Sohnes. Ihr 15-jähriger Sohn wurde nach einem Unfall in der Medizinischen Hochschule für „tot“ erklärt und sie wurde dann zur Zustimmung zu einer Organentnahme gedrängt, in dem man ihr vorhielt, dass jetzt „andere Mütter an den Betten ihrer Kinder sitzen würden“. Diese könnten weiterleben, wenn sie einer Organentnahme zustimmte. Sie schilderte in dem Interview, dass ihr vorgegaukelt wurde, ihr Sohn sei jetzt tot, obwohl sie noch vorher gesehen hatte, dass er zwar künstlich durch Beatmung am Leben gehalten wurde, aber immer noch lebte. Danach stimmten sie und ihr Mann der Organentnahme zu. Mit Entsetzen hatte sie dann noch einmal nach der Operation ihren Sohn gesehen, an dem eine vom Kinn bis zum Schambein reichende Schnittwunde zu sehen war; ihm waren mehr Organe entnommen worden, als ihr versprochen wurde. Die Schilderungen von Frau Greinert zeigen, dass Angehörige mit durchaus fragwürdigen Methoden (Appelle an „christliche Verantwortung“ oder ähnliche moralische Argumente)  zu einer Organentnahme eines für „hirntot“ erklärten Patienten gedrängt werden. Denn in Deutschland gilt die so genannte „erweiterte Zustimmungsregelung“, die auch nach der Abstimmung im Bundestag gültig ist, nach der man entweder zeitlebens einer Organspende zustimmen muss oder diese Zustimmung auch von einem nahen Angehörigen gegeben werden kann.

Wer selbst einer Organspende zustimmen will oder als Angehöriger diese Zustimmung gibt, sollte sich über folgende wichtigen Aspekte im Klaren sein:

  • Nur einem lebenden Körper können Organe, die für eine Transplantation infrage kommen, entnommen werden. Die Organe eines Toten sind für die Organspende nutzlos, weil sie nicht erfolgreich implantiert werden können. Sobald der biologische Tod (vollständiger und unwiderrufliche Verlust sämtlicher Organfunktionen wie Herz, Kreislauf und Gehirntätigkeit) eintritt, setzt der biologische Zerfall und Verwesungsprozess aller Körperzellen ein. Aber nicht mehr lebende Organe können nicht implantiert werden, weil sie dann die Funktionen nicht mehr erfüllen können, für die sie im Körper gebraucht werden. Also muss der Mensch, dem man die Organe entnimmt, noch am Leben sein!
  • Hirntod ist nicht gleich biologischer Tod. Das Transplantationsgesetzt wendet den „juristischen Trick“ an, den Hirntod mit dem biologischen Tod gleichzusetzen. Der Hirntod stellt nur die „Nichtfunktionsfähigkeit“ des Gehirns dar, der übrige Körper ist aber noch funktionsfähig. Da bei einem Ausfall der Hirntätigkeit die Atmung nicht funktioniert (das Atemzentrum sitzt im Hirnstamm, das bei der Diagnose Hirntod ebenfalls ausgefallen sein muss), muss die Atmung künstlich aufrechterhalten werden. Das Herz ist aber nicht vom Gehirn abhängig, sondern kann unabhängig vom Gehirn noch weiterschlagen. Die Herztätigkeit ist aber notwendig, damit sämtlichen Organe ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können. Hirntote können sogar als Frau durch eine Schwangerschaft ein Kind zur Welt bringen.
  • Der natürliche Sterbeprozess wird angehalten: Es gibt eine natürlichen Verlauf des Sterbens. Dieser Sterbeprozess wird künstlich gestoppt, um den Körper für die Organentnahme funktionsfähig zu erhalten. Die Seele des Menschen kann nicht den Körper verlassen, sondern bleibt an diesen am Leben gehaltenen Körper gebunden.
  • Die Organspender spüren, dass ihnen Organe entnommen werden: Die Organentnahme wird häufig unter Narkose durchgeführt und starke, die Muskulatur entspannende Medikamente sowie Schmerzmittel gegeben; außerdem werden die Operierten am OP-Tisch festgebunden, um Abwehrreaktionen („Lazarus-Phänomen“) zu vermeiden. Es werden physiologische Reaktionen wie Blutdruckanstieg, Steigerung der Herzfrequenz und Schweißausbruch beobachtet. Dies sind starke Indizien dafür, dass die Operierten versuchen, sich gegen die Organentnahme zur Wehr setzen bzw. diesen Eingriff spüren. Angehörige, die die Operierten nach der Organentnahme noch einmal zu Gesicht bekommen, berichten, dass sich der Gesichtsausdruck der dann endgültig Verstorbenen verändert hat, so als ob sie Schmerzen oder Angst erlebt hätten.
  • Der menschliche Körper wird zum „Ersatzteillager“ degradiert: Angehörige, die einer Organspende zugestimmt haben, äußern diese Bezeichnung oft und meinen damit, dass dem Sterbenden damit auch die letzte Würde genommen wird. Da der Körper oft von oben bis unten aufgeschnitten wird, um sämtliche Organe entnehmen zu können, wird er dann mit künstlichen Materialien gefüllt (der verbliebene, so aufgefüllte Körper wird manchmal als „Hampelmann“ bezeichnet), um die entstandenen Lücken zu füllen.

Wer Organe eines anderen Menschen  erhält, sollte folgende Aspekte beachten:

  • Es bleibt das Restrisiko der Organabstoßung. Diesen natürlichen Prozess versucht man durch Immunsuppressiva zu unterdrücken. Dadurch werden aber andere Krankheiten wahrscheinlicher, weil das Immunsystem geschwächt ist (eine einfache Erkältung wird dann schon zum Problem) Eine lebenslange Abhängigkeit von ärztlicher Behandlung ist vorprogrammiert.
  • Spüren der Nähe des Spenders: Organempfänger haben auch das Gefühl, dass sich der Organspender in ihrer Nähe aufhält oder sich sogar in ihrem Körper befindet.
  • Persönlichkeitsveränderungen des Empfängers. Es werden nicht selten Veränderungen beobachtet, die nahelegen, dass „Seelenanteile“ des Spenders auf den Organempfänger übergehen. Dabei wird auch nicht auf Geschlechtsunterschiede Rücksicht genommen. Die Vorlieben eines männlichen Spenders z. B. für Kampfsport oder Bier trinken gehen auch auf eine Frau über.
  • Versteckte Todessehnsucht: Organempfänger haben mitunter eine starke Affinität zum Tod, d. h. dass sie Todesphantasien entwickeln (Elisabeth Wellendorf: Mit dem Herzen eines anderen leben, https://www.amazon.de/Mit-Herzen-eines-anderen-leben/dp/3268002285), so als ob sie sich den Tod herbeisehnten.

Die negativen Gesichtspunkte der Organtransplantation werden gerne unterdrückt, weil sie nicht in das Bild passen, das man gerne von den Befürwortern vermittelt. Sie regen in mir eher den Verdacht, dass hier vielleicht die Tötung eines Menschen durch Mediziner legalisiert werden soll, die im Lichte einer kritischen Betrachtung gar nicht so moralisch hochwertig erscheint, wie sie uns verkauft wird.  Denn es wird doch durch den Eingriff der Organentnahme ein bis dahin noch lebender Mensch endgültig getötet! Im Grunde genommen spiegelt die Organspende ein materialistisches Weltbild wider, denn die Organe werden nur als lebende Bausteine eines Körpers und nicht als Teile eines von einem unsterblichen Teil unserer Person beseelten Organismus gesehen (deshalb steckt in jeder Körperzelle, auch der Organe, die transplantiert werden, ein Teil dieser Seele). Das Herz wird z. B. bei der Organspende nur als eine Art Pumpe gesehen, die nur die Aufgabe hat, das Blut in dem Körper zu transportieren. Aber das Herz hat ein eigenes Nervensystem, was Ausdruck einer Art „Beseelung“ ist, die sich schon in unserer Alltagssprache ausdrückt („wir nehmen uns etwas zu Herzen“, „ich habe dich von Herzen gern“), die diese Art der Beseelung ausdrückt. Das sich Klammern an den physischen Körper und den Erhalt dieses Körpers ist das Ziel der Transplantationsmedizin. Der rein körperliche „Überlebensvorteil“ des Empfängers wird hierbei in den Fokus genommen und die seelischen Aspekte außer Acht gelassen. Erst die Annahme eines spirituellen Weltbildes (https://perikles.tv/index.php/leserbriefe/1283-das-materialistische-und-das-spirituelle-weltbild-und-die-folgen-fuer-die-politik) könnte die Tür für das wirkliche Verständnis auch unseres Körpers öffnen und die Transplantationsmedizin in einem anderen Licht erscheinen lassen, das nicht mehr so glorreich ist, wie es uns vermittelt wird.

Ich habe mich dafür entschieden, der Organentnahme zu widersprechen. Ich kann nicht empfehlen, dass jeder dies genauso tun soll, aber jeder sollte sich auch im Hinblick auf Auslandsreisen – im Europäischen Ausland gilt oft schon die Widerspruchsregelung – zu einer Entscheidung durchringen, damit er nicht irgendwann eine böse Überraschung erlebt, denn es gilt immer das Recht des Landes, in dem der so genannte „Hirntod“ festgestellt wird.  

©Büren, 02.02.2020, Günther Birkenstock

 

 

 

Demokratie baut darauf auf, dass die Mehrheit die Möglichkeit hat, ihre Vorstellungen durchzusetzen. Wem es also gelingt, durch einen Mehrheitsbeschluss seiner Meinung Geltung zu verschaffen, kann sich darauf berufen, dass sich die Minderheit – das ist die Kehrseite der Medaille – dieser Mehrheit beugen muss. Dabei ist es unerheblich, ob das was beschlossen wurde, qualitativ gut ist. Das trifft auch für die Gesetzgebung zu, bei der in einem Parlament ein Gesetz beschlossen werden kann, das qualitativ schlecht ist, sogar dem Volk Schaden zufügen kann, und trotzdem ist es gültig, nur weil eine Mehrheit dafür war. Die parlamentarischen Verhältnisse im Bundestag sind derzeit so gestaltet, dass die Parteien der CDU/CSU und der  SPD die Mehrheit stellen und somit mit ihren Stimmen jedes Gesetzesvorhaben durchbringen können. Die jüngsten Entschließungen zum Ausstieg aus der Kohleverstromung und der Kernenergie sind qualitativ zumindest zweifelhaft, denn der Energiebedarf wird nicht insgesamt abnehmen, sondern vielleicht noch steigen, wenn man berücksichtigt, dass durch den Umstieg auf die so genannte E-Mobilität der  Bedarf an elektrischem Strom noch zunehmen wird. Der Anteil an den erneuerbaren Energien an der Stromversorgung lag im Jahr 2018 bei 33 %, der aus Steinkohle gewonnenen Energie bei 14 %, Braunkohle bei 22,5 %, Erdgas bei 13 % sowie Kernenergie bei 11 % (https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/erneuerbare-energien.html). Es ist völlig schleierhaft, wie der Energiebedarf ausschließlich aus Wind- Wasser- oder Sonnenenergie gewonnen werden soll, wie dies Hans-Werner Sinn  in seinem Vortrag „Wie retten wir das Klima und wie nicht?“, gehalten am 16.12.2019 in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität, München, aufgezeigt hat, denn es ist nahezu ausgeschlossen, dass die nicht stetig vorhandenen Energieformen des Windes und der Sonne (der Wind weht wann er will, die Sonne scheint nun mal nicht ständig) den gesamten Energiebedarf bis zum Jahr 2050 decken soll, denn bis dahin soll die Gewinnung des Stromes aus so genannten fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Gas beendet sein (https://www.youtube.com/watch?v=ua6uo6l0ErY, https://www.youtube.com/watch?v=DKc7vwt-5Ho&t=5250s). Auch wenn es sachliche Argumente gibt, die die so genannte „Energiewende“ infrage stellen, gilt, dass wenn eine Mehrheit dieses Konzept beschließt, dieses auch umgesetzt wird.

Ähnlich verhält es sich mit der Migrationspolitik, die seit 2015 unter der Ägide von Angela Merkel, unterstützt von der eigenen Partei und flankiert von links-grünen Ideologen und auch Kirchenvertretern, vorangetrieben und dazu führen wird, dass irgendwann die Deutschen im eigenen Land zur Minderheit werden, wie das der Soziologe Jost Bauch (1949 -2018) prognostiziert (https://www.youtube.com/watch?v=7Ekktbx10eY, Abschied von Deutschland 2018) hat.  Der Bevölkerungsanteil von Ausländern lag noch im Jahr 1970 bei ca. 3 % und hat sich bereits seit dem auf über 10 % im Jahr 2016 angehoben (https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/B39-Auslaendische-Bevoelkerung-ab-1970.html?nn=9992204). Einhergehend mit diesem Schrumpfungsprozess wird auch ein Verfall deutscher Kultur durch eine Mittelmäßigkeit im Bildungs- und Kultursektor stattfinden. Er steht damit nicht allein, denn die „alten, zornigen Männer“, wie ich sie nenne, warnen ebenfalls vor einem Abfall in die Bedeutungslosigkeit mit einem Verlust deutscher Kultur wie z. B. Thilo Sarrazin (Deutschland schafft sich ab, 2010, Feindliche Übernahme, 2018), wenn die Migration nach Deutschland ungehindert fortgesetzt wird. Auch einige Journalisten haben bereits sehr früh vor dieser Entwicklung gewarnt wie z. B. Udo Ulfkotte (1960 – 2017) mit seinen zahlreichen Publikationen (Propheten des Terrors, 2003, Der Krieg in unseren Städten, 2004, Heiliger Krieg in Europa, 2009). Dass diese Entwicklung nicht von ungefähr kommt, sondern durchaus als geplant bezeichnet werden kann, wird deutlich, wenn  diese Migration als Waffe gesehen wird, um fortschrittliche Industrieländer durch die Invasion von gering qualifizierten Menschen aus Afrika oder dem Nahen Osten zu schädigen (Kelly M. Grennhill: Massenmigration als Waffe, 2018). Staaten werden erpressbar, wenn die „aufgestauten Menschenmassen“ als politisches Druckmittel benutzt werden, wie dies durch den türkischen Ministerpräsidenten geschieht.  Dass dieser „Bevölkerungsaustausch“ stattfindet, kann bereits in Europa gesehen werden, wenn man sich die Entwicklung in den letzten Jahren ansieht (Hermann H. Mitterer: Bevölkerungsaustausch in Europa: Wie eine globale Elite die Massenmigration nutzt, um die heimische Bevölkerung zu ersetzen, 2018). Die politische Agenda, die dahintersteckt, geht wahrscheinlich auf alte Beschlüsse der UN („Replacement Migration“ https://www.un.org/en/development/desa/population/publications/pdf/ageing/replacement-es-d.pdf ) zurück und auf Militärstrategen der USA, die schon nach dem Krieg an Plänen zur Ausrottung der deutschen Rasse bastelten („Kalgeri-Plan“) und auf neuroliberale Wissenschaftler der Neuzeit (Thoma P.M. Barnett: Der Weg in die Weltdiktatur),  wobei es das Ziel ist, eine „hellbraune Mischrasse“ durch Vermischung dunkelhäutiger Rassen mit der weißen Rasse zu kreieren, die ohne eigene Identität leichter lenkbar ist und nur noch aus Menschen besteht, die lediglich eine hedonistische Lebenseinstellungen haben, die in der konsumorientierten Massengesellschaft befriedigt werden sollen. Es gibt  genügend gute Gründe, diese Politik zu ändern, die auch sachlich begründet werden kann, aber wenn die Mehrheitsverhältnisse im Deutschen Bundestag und die sie tragenden Parteien dies nicht akzeptieren, wird die Agenda der Massenmigration fortgesetzt werden.

Bei Lichte besehen beruhen aber die an der Klimapolitik und der Migrationspolitik aufgezeigten Entscheidungen nicht auf dem wirklichen Willen der Mehrheit der Bevölkerung, die von der Einflussnahme auf solche Entscheidungen im Grunde genommen ausklammert wird.  Wollen Politiker den Menschen die Illusion geben, dass die von ihnen getroffenen Entscheidungen in ihrem Sinne seien, versuchen sie die Meinung der Massen mithilfe der „Massenmedien“  in die gewünschte Richtung zu lenken, um ihre jeweilige eigene Agenda durchdrücken zu können (Rainer Mausfeld: Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien, 2019; Warum schweigen die Lämmer, 2018, https://www.youtube.com/watch?v=-kLzmatet8w). Immerhin sind 52 % der Bevölkerung  gegen eine weitere Migration, wie eine im Jahr 2019 durchgeführte repräsentative Befragung von „KantarEmnid“ im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung ergab, nur 37 % sind für weiter Aufnahme von Flüchtlingen (https://www.welt.de/politik/deutschland/article199334414/Migration-in-Deutschland-Zu-viel-Einwanderung-finden-52-Prozent-der-Deutschen.html). Weil dies so ist, versuchen die Massenmedien im Einklang mit Politikern die Meinung in die gewünschte Richtung („Migration ist eine Bereicherung“) zu lenken. Nur so ist zu verstehen, warum z. B. aufgrund der Richtlinie 12.1 des Presserates bei Straftaten die die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten unterlassen werden soll (https://www.presserat.de/leitsaetze-zur-richtlinie-12-1.html).  Bei der Energiewende sieht es etwas anders aus, denn dort liegt der Anteil der Bevölkerung, die die so genannte „Energiewende“ als positiv bewertet, bereits bei 90 % (https://www.iass-potsdam.de/sites/default/files/2019-02/IASS_Nachhaltigkeitsbarometer.pdf). Die Frage ist dann aber, ob die Bevölkerung insgesamt auch so gut aufgeklärt ist über die Folgen der Energiepolitik, wie dies wünschenswert wäre, um zu einer kompetenten Entscheidung zu gelangen. Wenn, wie es in den Mainstream-Medien der Fall ist, nur die positiven Aspekt dargestellt, die Nachteile und Risiken (siehe am Beispiel der Windkraft:  (https://perikles.tv/index.php/natur-und-umwelt/868-windkraftanlagen-fiktion-und-wirklichkeit) aber verschwiegen werden, machen sich diese Massenmedien mitschuldig an einer mehr oder weniger bewusst herbeigeführten positiven Meinung zu der Energiepolitik. Spätestens dann, wenn durch Schwankungen im Stromnetz („Flatterstrom“) die ersten Lichter ausgehen  und Haushalte ohne Strom dasitzen werden, wird sich das Meinungsbild radikal ändern. Denn das liegt daran, dass Strom sich nicht „im Netz speichern lässt“, wie die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock einmal in einem Interview mit dem Deutschland  am 21.01.2018 behauptet hatte (https://unbesorgt.de/ausgerechnet-die-gruene-kompetenz-von-annalena-baerbock/), sondern es immer gerade so viel Strom produziert werden muss, wie gerade gebraucht wird. Dieses Beispiel zeigt, dass durch mangelnde Sachkenntnis auf Seiten des Politikers („Entscheidungsträgers“) gepaart mit einer blauäugigen Berichterstattung in der Presse zwar Mehrheiten erzeugt werden können, diese Mehrheiten aber sofort zusammenbrechen, wenn die Wahrheit ans Licht kommt und auch dann der Politiker entlarvt wird. Und das ist eine weitere Krux mit den Mehrheiten: Die Fiktion, dass die Mehrheit immer wisse, was wahr und richtig ist. Das „klassische Beispiel“ ist die Sache mit dem Glauben, die Erbe sei eine Scheibe: Dieses hatte auch einmal die Mehrheit der Menschen in fernen Zeiten geglaubt – einige „Flacherdler“ glauben es heute noch –, aber es ist ein Irrtum. Dies zeigt, dass es fatal wäre, weitreichende Entscheidungen allein auf Mehrheitsmeinungen aufzubauen. So wäre es z. B. im Sinne der Mehrheit gewesen, wenn man im Jahr 1950 die Todesstrafe eingeführt hätte, denn  55 % hatten sich damals für diese Strafe ausgesprochen (https://www.welt.de/politik/deutschland/article134799279/Warum-jetzt-viele-Deutsche-die-Todesstrafe-fordern.html). Wenn das geschähe, wäre dies „Populismus“ – man trifft willfährig die Entscheidungen, die im Augenblick „im Trend“ liegen. Das, was die Bundeskanzlerin im Jahr 2011 getan hatte, nämlich nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima aus Angst vor negativen Reaktionen in Deutschland den Ausstieg aus der Kernenergie zu verkünden, war eine solche populistische Entscheidung (https://energiewinde.orsted.de/klimawandel-umwelt/fukushima-atomausstieg-deutschland). Die heutige Klimapolitik der Bundesregierung und die diese mittragenden Parteien kann deshalb auch als populistisch angesehen werden, da hier versucht wird, „dem Druck der Straße“ nachzugeben, um den Ausstieg aus Kohleverstromung und Kernenergie zu verkünden, ohne sich über die Folgen sachkundig zu machen.  

Die Gefahren im Umgang mit Mehrheiten liegen also in zwei Richtungen:

  • Es wird populistisch das entschieden, was dem jeweiligen Zeitgeist entspricht. Politiker passen sich dem jeweiligen Trend an, der mehrheitlich in der Gesellschaft herrscht, um wiedergewählt zu werden.
  • Politiker versuchen die Meinung der Bevölkerung durch manipulative Berichterstattung via Massenmedien in die Richtung zu bringen, die von ihrer eigenen Zielsetzung bestimmt wird.

Von Politikern sollte man nur sachgerechte und zukunftssichere Entscheidungen erwarten, die nach Abwägung aller Vor- und Nachteile dem Wohle des Volkes dienlich sind. Manchmal müssen sie dabei den Mut aufbringen, „unpopuläre“ Entscheidungen zu fällen, was dann gerechtfertigt ist, wenn sie dem Volk insgesamt nicht schaden, sondern Schaden von ihm abwenden, wie es ja auch der Amtseid des Politikers bei Übernahme eines Ministeramtes vorsieht.

©Büren, 05.02.2020, Günther Birkenstock

 

In den Kirchen wird oft davon gesprochen, dass wir die Natur als Gottes Schöpfung bewahren und schützen sollten. Am „Ökumenischen Tag der Schöpfung“, der am 04.09.2020 in Landau/Pfalz begangen werden soll, soll den Menschen bewusst gemacht werden, dass sie Teil der Schöpfung sind. Hierfür wurde dieses geplante Treffen unter das Motto „WEINklang“ gestellt, denn: „Wein ist dafür da, dass er des Menschen Herz erfreue, sagt schon der Psalmbeter vor mehr als 2000 Jahren. Papst Franziskus verbindet ihn mit Zärtlichkeit. In der jüdisch-christlichen Tradition ist der Wein das Zeichen von Gottes Zuwendung“ (https://www.oekumene-ack.de/themen/glaubenspraxis/oekumenischer-tag-der-schoepfung/2020/). Moment mal: Was hat der Wein mit der Schöpfung zu tun? Denn, der Alkohol, der beim Gärungsprozess entsteht, wäre dann auch ein Werk Gottes. Und wenn die Menschen davon abhängig und krank werden, wäre das auch noch in seinem Sinne? Angesichts dieses bevorstehenden Festtages kommt der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm in einem Interview ins Schwärmen: „Zumindest erlebe ich die Natur auch ganz gefühlsmäßig als Schöpfung Gottes….Und da sind mir die Schöpfungspsalmen aus der Bibel, etwa Psalm 104, in den Sinn gekommen. Die loben, wie wunderbar Gott alles gemacht hat.“ (https://www.evangelisch.de/inhalte/109345/05-09-2014/tag-der-schoepfung-wie-wunderbar-gott-alles-gemacht-hat).  Auch die Grünen in Hessen haben ein Herz für die Natur, die sie zwar nicht auf einen Akt göttlichen Tuns zurückführen, aber ihre Erklärung aus dem Jahr 2014 hat schon fast religiöse Züge: „Die Bewahrung der Schöpfung und der Schutz von Natur und Umwelt sind unsere Grundanliegen in der Verantwortung für kommende Generationen.“ (https://www.gruene-hessen.de/partei/koalitionsvertrag/umwelt-schuetzen-schoepfung-bewahren-c/). Diese quasi-religiöse Nähe resultiert vielleicht auch aus der Koalition mit der CDU: Man gleicht sich eben an.

Die Frage ist nur, ob die Auffassung, dass die Natur eine Schöpfung Gottes und damit auch „gut“ ist, einer kritischen Prüfung standhalten kann. Um es vorweg zu sagen: Ich kann diese Auffassung nicht teilen und meine, dass hier nur die halbe Wahrheit erzählt und die Natur unberechtigterweise glorifiziert wird. Sie kann bei näherer Betrachtung eigentlich nicht mehr so harmonisch eingeschätzt werden, wenn man die Augen vor folgenden Überlegungen und Tatsachen nicht verschließt: Das Überleben jeder Kreatur, sei es Pflanze oder Tier, ist daran gekoppelt, dass das zum Überleben notwendige Material zum Wachstum und zum Erhalt der eigenen Spezies der Umwelt entnommen wird. Diese „Entnahme“ geschieht aber nicht immer auf freiwilliger Basis, wie dies oft in der harmonisierenden Betrachtung der Natur angenommen wird, sondern dem geht oft das voraus, was Charles Darwin den „Überlebenskampf“ bezeichnet hat: Jeder Organismus versucht zu vermeiden, dass er selbst Opfer eines Angriffes wird (durch Tarnung, Flucht oder Kampf), welcher der Einverleibung durch andere vorausgeht, und gleichzeitig versucht er selbst dabei, die notwendigen Stoffe der Umwelt zu erobern und in seinen Körper zu implantieren, was aber das Töten des anderen voraussetzt. Heruntergekocht auf das Wesentliche bedeutet dies doch: Es geht ums Fressen oder gefressen werden. Lediglich die Pflanzen scheinen hier eine Ausnahme zu  bilden, wandeln sie dabei doch Kohlendioxid mit Hilfe von Sonnenlicht so um, dass dabei der Kohlenstoff zum eigenen Zellaufbau entnommen und der Sauerstoff für Tiere und Menschen frei gesetzt wird. Aber trotzdem geht dies nicht ohne Kampf ab. Die Würgefeige z. B., die dadurch entsteht, dass nach dem Genuss einer Feige der Same vom Tier ausgespuckt oder nach der Verdauung ausgeschieden wird und an einem Wirtsbaum hängen bleibt, um von dort aus zu wachsen, bringt den Wirtsbaum langsam um, in dem sie ihm nach und nach alle Lebenskraft entzieht, ohne selbst etwas Produktives zu leisten (https://www.guentherbirkenstock.de/neue-seite, siehe Evolution oder Schöpfung, was ist wahr?). Die fleischfressenden Pflanzen verzehren die eingefangen Insekten und Kleintiere auch mitleidlos, indem sie diese durch ihre Säfte auflösen. Auch der simple Kampf um das Sonnenlicht, bei dem die Bäume, die am höchsten wachsen, die besten Chancen haben, zeigt, dass der Daseinskampf nicht ohne Verluste bleibt, denn die niedrig wachsenden Sträucher und am Boden lebende Gräser haben geringere Chancen, das begehrte Licht einzufangen. Das Tierreich erscheint auch eher ein Schauplatz grausamer Kämpfe zu sein, den anscheinend nur ein sadistischer Gott konstruiert haben kann, als ein friedliches Paradies. Zu dieser Überlegung mag schon  Charles Darwin gekommen sein, als er die Grausamkeiten in der Natur gesehen hat und zu der Schlussfolgerung gelangte,  dass ein Gott diese grausame Welt nicht kreiert haben kann, so dass nur ein Zufallsprozess ohne Sinn und Verstand hierbei eine Rolle spielen konnte. So entstand wahrscheinlich seine Evolutionstheorie. Hier ein paar Beispiele der Grausamkeiten in der Natur: Schmeißfliegen z. B. scheuen sich nicht davor, lebende Tiere und auch Menschen anzugreifen, um auf ihrer Haut Eier abzulegen, aus denen dann die Maden schlüpfen, die sich dann subkutan in den Körper ihres jeweiligen Wirtes hineinfressen. Vor kurzem hatte ich ein schreckliches Video gefunden: Ein Hund war von den Maden der Tumbufliege befallen (https://www.youtube.com/watch?v=aiy8GJHlozA). Das ist eine besondere Art von Schmeißfliegen, die ihre Eier im Trockenen ablegen. Durch einen Hautkontakt können die ausschlüpfenden Maden in den Körper eindringen und dort subkutan ihre verheerende Wirkung auf den befallenen Wirt auslösen (https://de.wikipedia.org/wiki/Tumbufliege). Schlupfwespen bringen auf den Hinterleibern von Spinnen ein Ei an, aus dem dann eine Made schlüpft, die dann den Wirt bei lebendigem Leibe auffrisst. Die Schlange „Boa constrictor“ ist eine Würgeschlange, die ihre Opfer dadurch tötet, dass sie  durch Zusammenpressen des Körpersers bei einem ihrer Opfers einen Herz-Kreislauf-Stillstand verursacht (https://de.wikipedia.org/wiki/Abgottschlange). Das ist mit Sicherheit kein schöner Tod. Wenn Löwen ein Zebra oder einen Büffel erlegt haben, dann warten sie nicht mit dem Fressen ab, bis das erlegte Tier tot ist, sondern beginnen bereits mit ihrer Mahlzeit, wenn das Opfer noch am Leben ist, dabei beginnen sind oft mit den Innereien, da diese leichter zugänglich sind. Vieren, Bakterien und Pilze sind die wahren Meister des Tötens, denn sie kennen keine Rücksicht. Wenn sie die Chance haben, sich irgendwo zu vermehren, tun sie es. Vieren sind dabei ganz gemein, sie nisten ihre DNA in die Zelle ihres Wirtsorganismus ein und programmieren somit die eigene Erbinformation der Zelle um, so dass diese gezwungen wird, nur noch im Dienste der Vieren zu arbeiten und an deren Vermehrung mitzuwirken. Bakterien vermehren sich durch Teilung. Das ist einfach und effektiv und sichert ihr Überleben, solange genügend Nahrung vorhanden ist. Wenn wir kein funktionierendes Immunsystem hätten, in dem sich die Abwehrzellen selbst opfern, damit unser Organismus am Leben bleibt, würden wir in kürzester Zeit von diesen Mikroorganismen aufgefressen. Spätestens wenn wir sterben, ist das für diese Mikroorganismen so, als ob wir Weihnachten und Ostern auf einen Tag feiern würden: Sie können sich ungehindert vermehren und unseren Körper auffressen, bis nichts mehr vorhanden ist.

Interessant ist der Gedanke von Walter Veith, Zoologe aus Südafrika (https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Veith), der früher als Hochschullehrer in Südafrika die Evolutionslehre vertreten hat und später als Siebenten-Tags-Adventist auf die andere Seite gewechselt und Kreationist geworden ist, dass  durch den Sündenfall und dann noch einmal durch die Kopulation abgefallener Engel mit Menschenfrauen (1. Mose 6, 1-8), die die Sintflut ausgelöst hatte, (https://www.youtube.com/watch?v=D8IMeTcVBhA)  Änderungen eingetreten sind, die dazu beigetragen haben, dass aus einer Schöpfung, die einmal sehr gut war, eine Abfallwelt entstanden ist, in der die Lebewesen gelernt haben zu überleben, in dem sie sich gegenseitig umbringen. Vielleicht, so räsoniert er hierzu, war vor diesen beiden Katastrophen alles anders und besser. Als Hinweis, wie es vielleicht war und von Gott „gemeint war“, könnte das Beispiel von „Little Tyke“ dienen (http://www.vegetarismus.ch/vegepet/tyked.htm). Dieser Löwe wurde von dem Ehepaar Georges und Margaret Westbeau aufgezogen, weil er als Jungtier von seiner Mutter verstoßen wurde und unweigerlich umgekommen wäre. Er wurde zuerst mit Milch gefüttert, wie dies im Tierreich auch der Fall wäre. Als er aber größer wurde, versuchte das Ehepaar Westbeau ihm Fleisch zu geben, in dem sie zunächst einmal Blut unter die Milch mengten. Die Annahme dieses Mixgetränkes verweigerte „Little Tyke“, auch weigerte er sich später Fleisch in fester Form zu fressen. Er blieb zeitlebens „Vegetarier“ und beschützte sogar ein kleines Lamm als sein Lieblingstier. Tritt hier vielleicht die Grundidee Gottes, dass sich nämlich alle Geschöpfe ursprünglich vegetarisch ernähren sollten, zum Vorschein (1. Mose 1, 29-31)?

 

Aus alldem ziehe ich die Schlussfolgerung, dass die einstmals gute Schöpfung, in der das Töten nicht stattfand, von negativen Wesen im Jenseits (Sündenfall, Kopulation von „Göttersöhnen“ mit irdischen Frauen) verändert wurde, die dafür gesorgt haben, dass sich die Menschen, Tiere und Pflanzen negativ verändert haben.  Aber vielleicht hat diese negative Beeinflussung nicht mit diesen beiden Akten geendet, sondern setzt sich noch bis in unsere heutige Zeit fort. In dem Forschungszentrum der „Spirituell Sciene Research Foundation“ hat man festgestellt, dass Spinnen, Fliegen und andere Insekten sterben, wenn sie in das Zimmer des Dr. Athavale gelangen, dem ein hohes spirituelles Niveau zugesprochen wird (https://www.spiritualresearchfoundation.org/de/spirituelle-forschung/spirituelle-phaenomene/fliegen-insekten-sterben-im-spirituellen-forschungszentrum/). Man geht nach den Forschungen dieser Vereinigung davon aus, dass es daran liegt, dass diese Spinnen und Insekten von negativen Kräften gesteuert werden und in „heiligen“ Räumen ihre Macht verlieren, so dass dann diese Tieren sterben. Ansonsten hat man auch massiven Befall durch diese Gliederfüßler in Räumen von Menschen beobachtet, die dadurch unbewohnbar wurden. Und letztendlich ist es ja auch bezeichnend, dass sehr viele Infektionskrankheiten von Insekten, insbesondere von Fliegen, auf den Menschen übertragen werden. Nicht umsonst nennt man doch auch den Beelzebub als den „Herrn der Fliegen“. Ich kann mich auch gut an die Filmszene aus dem Film „Amityville Horror“  erinnern, in dem der Raum, der als Zentrum des Schreckens galt, voll von Fliegen war (https://www.youtube.com/watch?v=adFRKm9ezw4).  Walter Veith hatte in einem seiner Videos (https://www.youtube.com/watch?v=mBDyOAlGcNI&list=PLjfLxyxVTljFX0PxBAdaOspyxUxP6fUHu&index=1) auch ausgeführt, dass es für ihn nicht überraschend sei, dass die Tiere, die sich vegetarisch ernähren (z. B. ein Reh) von ästhetischen Standpunkt aus gesehen ansehnlicher sind als Tiere (z. B. Hyänen, Geier), die sich vorwiegend von Aas ernähren. Gemäß dem hermetischen Grundsatz der Entsprechung („wie oben so unten, wie innen so außen“) könnte sich bereits in der äußeren Form der innere Wert eines Lebewesens im spirituellen Sinne ausdrücken.

Die Natur ist also nur bedingt eine göttliche Kreation, weil sie durch negative Wesen aus dem Jenseits verfälscht und verdorben wurde und weiter verdorben wird. So könnte meine Schlussfolgerung lauten. Diese Auffassung wird auch annähernd in ähnlicher Weise von den Gnostikern vertreten, die sich außerhalb der christlichen Großkirche im römischen Kaiserreich entwickelt hatten und die Auffassung vertraten, dass unsere Welt von einem „niederen Gott“ (Demiurg) geschaffen wurde (https://de.wikipedia.org/wiki/Demiurg).

Sollten die Menschen sich also die Natur als Vorbild nehmen? Nein, denn in der Natur gilt nur das „Gesetz des Stärkeren“ und es gibt keine Gerechtigkeit. Der Löwe frisst z. B. Jungtiere, kranke und alte Tiere zuerst, weil sie eine leichtere Beute darstellen. Ist das fair? Nein, denn diese Tiere müssten doch gerade unter einem besonderen Schutz stehen, da sie doch schwächer als die anderen sind. Aber das Streben nach dem eigenen Überleben widersetzt sich jedem moralischen Anspruch, den wir hingegen als Menschen an unser Verhalten stellen. Der zivilisierte Mensch stellt Kinder, Kranke und Alte unter einen besonderen Schutz. Dieser Schutz dient nur bedingt dem eigenen Überleben, denn nur Kinder sichern die Zukunft der Gattung Mensch, nicht aber kranke und alte Menschen. Für jene zu sorgen und  sie zu pflegen, die krank, alt und schwach geworden sind,  dient nicht der Arterhaltung, sondern ist im Naturprozess eine „Energieverschwendung“, aber in moralischer Hinsicht ein Gewinn, denn der Mensch zeigt damit, dass er nicht nur ein Teil dieser Welt ist, sondern auch jener Welt, die auf ihn nach seinem Tod wartet (https://perikles.tv/index.php/leserbriefe/1283-das-materialistische-und-das-spirituelle-weltbild-und-die-folgen-fuer-die-politik). Das Motto kann also nicht lauten „ Zurück zur Natur“, wie das Jean-Jacques Rousseau (1712 – 1778) gefordert hatte, sondern die Natur muss überwunden werden, in dem die Menschen moralischen Gesetzen folgen, die nicht primär dem Überleben dienen, sondern der eigenen Vervollkommnung, um ein würdiger Teil des göttlichen Reiches werden zu können.

 

© Büren, 24.01.2020, Günther Birkenstock

 

Das war ein Schock für die „demokratischen“ Parteien, wie sich die Parteien nennen, die sich links der AfD politisch einordnen: Der Liberale Thomas Kemmerich wird am 05.02.2020 im 3. Wahlgang der neue Ministerpräsident des Bundeslandes Thüringen. Schnell war deshalb ein ARD-Brennpunkt angesetzt (https://www.daserste.de/…/brennpunkt-politisches-beben-in-t…) worden, in dem der Generalsekretär der CDU, Paul Ziemiak zu Wort kam, der sich nicht zu schade war, in dem Interview mit dem Moderator Gunnar Breske zu betonen, dass das Vorgehen der CDU in Thüringen nicht mit der bundespolitischen Linie übereinstimmt, und der vom Moderator nicht kritisch nachgefragt behaupten durfte: „Heute ist ein Ministerpräsident gewählt worden, auch mit dem Stimmen von Nazi….(der zweite Wortteil war für mich nicht klar zu erkennen) Björn Höcke…“. Das kann auch nur im öffentlich-rechtlichen Fernsehen passieren, dass ein Politiker gleich wieder unkommentiert in die Nazi-Ecke gestellt werden darf. Alle anderen Interviewpartner, die in dem Beitrag zu Wort kamen, bekannten öffentlich, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben könne, auch der frisch gewählte Ministerpräsident. Dieser „ Tabubruch“, dass ein Ministerpräsident mit den Stimmen der AfD gewählt wurde, war notwendig, um die verkrustete Parteienlandschaft aufzumischen, wonach sich nach offizieller Lesart der Mainstream-Medien die „guten“ Parteien gegen die „böse“ AfD verbünden müssten. Wer noch ein etwas längeres Gedächtnis hat, wird sich noch erinnern können, dass wir schon einmal so eine Situation hatten: Als die „Die Linke“ als Nachfolgepartei der SED für die damals als demokratisch definierenden Parteien auch eine Phalanx gegen diese Partei bildeten und jede Zusammenarbeit ausschlossen. Wie sich doch die Bilder gleichen. Nur sind heute die Vorzeichen umgekehrt: War es früher ein „Mitte-rechts-Block“, der sich auf diese Weise abgrenzte, ist es heute ein „Mitte-links-Block“, der gegen die AfD mobil macht. Das dahinter stehende Demokratieverständnis ist völlig zweifelhaft, werden doch damit die Wähler diffamiert, die sich eindeutig bei Wahlen für „Die Linke“ oder die „AfD“ entschieden hatten. Dass nun ein rechtmäßig gewählter Ministerpräsident den Rückzieher machen will, ist bedauernswert, weil dies zeigt, welches Demokratieverständnis die "etablierten Parteien" haben: Wenn ein Wahlergebnis nicht in ihrem Sinne ist, wird sofort Druck ausgeübt, bis dies Wirkung zeigt. Es wird Zeit, dass auch jetzt das neue Blockdenken aufgebrochen und über neue Konstellationen bei Koalitionen nachgedacht und offen diskutiert wird, auch und vor allem in der Union bei der FDP. Noch etwas anderes zeigen diese Ereignisse: Es ist die Rolle der "Mainstream-Medien", die sich "linientreu" verhalten, Linientreu heißt: Man geht nicht auf kritische Distanz zum politischen Geschäft, sondern meint, sich mit der herrschenden Meinung der etablierten Parteien gemein machen zu müssen. Ich glaube, dass sehr viele Menschen dies der Presse verübeln und auch daher der Abonnementen-Schwund herrührt. Eine kritische Distanz täte den Medien gut, denn dann könnten sie von sich selbst sagen, dass sie wirklich so etwas wie eine "vierte Gewalt" im Staate sind; derzeit sind nur die wohlgefälligen Schoßhündchen der herrschenden Parteien, die genau das bellen, was von den Machthabern erwartet wird.

Was lernen wir daraus: Thüringen ist überall in unserem Land. Die herrschenden politischen Parteien wollen keine Veränderung und stemmen sich gegen jeden Versuch, ihren Block aufzubrechen. Überall im Osten des Landes, wo die AfD hohe Stimmenanteile gewonnen hatte, verbünden sie sich gegen diese Partei und stellen sie in die Nähe der ehemaligen NSDAP, um sie dann als „rechtsradikal“ verunglimpfen zu können. Drahtzieherin im Hintergrund ist immer noch Frau Merkel, die sich in einem Interview dazu hinreißen ließ zu sagen, dass die Wahl rückgängig gemacht werden müsse, weil die Wahl eines Ministerpräsidenten durch AfD-Stimmen „unverzeihlich“ wäre (https://www.tagesspiegel.de/politik/merkel-zur-thueringen-wahl-das-ergebnis-muss-rueckgaengig-gemacht-werden/25518242.html). Dies zeigt, welches Demokratieverständnis hier vermittelt wird: Wer nur wer in meinem Sinne politisch handelt, kann ich anerkennen, wer dies nicht tut, muss mit Konsequenzen rechnen. Und diese Konsequenzen folgten auch prompt, als sie dem Bundespräsidenten die Entlassung aus dem Amt des Ostbeauftragten als Parlamentarischer Staatssekretär Christian Hirte vorgeschlagen hatte. Der Grund: Er hatte dem neuen Ministerpräsidenten zu seiner Wahl gratuliert. Das heißt: Wer nicht absoluten Gehorsam gegenüber der Bundeskanzlerin zelebriert verliert seinen Job. Das hat nichts mit Demokratie zu tun, sondern eher etwas mit Diktatur.

Es ist bedrückend zuzusehen, wie alle mitmachen: Mit Ausnahme der AfD sind alle anderen Parteien und die „Mainstream-Presse“ auf ihrer Seite. Da kann ich nur sagen: Gute Nacht, Deutschland.

 

©Büren, 09.02.2020, Günther Birkenstock

 

Die Bundesregierung überlegt, wie man Staatsdiener vor Hass besser schützen kann. Beklagt werden Hasstiraden im Internet, die zu tätlichen Attacken gegen Politiker führen kann, wie dies z. B. im Falle des getöteten Kommunalpolitikers Lübcke zeige (https://www.tagesschau.de/inland/staedtetag-hasskriminalitaet-103.html). Bei der Diskussion wird meistens aber nur von rechter Gewalt gesprochen, die sich vor allem gegen CDU-Politiker und andere Vertreter der etablierten Parteien richtet. Was aber ausgeklammert wird, ist die linke Gewalt gegen AfD-Mitglieder, die in der „veröffentlichten Meinung“ der Mainstream-Medien negiert wird, so als ob es diese gar nicht gäbe. Ein Kommentator („hwnw“) zu der Meldung der Tagesschau vom 22.01.2019, „Angriffe auf Politiker – was tun gegen den Hass?“, schreibt hierzu treffend: „Interessant ist die Tatsache – die hier nur so in einem Nebensatz erwähnt ist – dass Politiker der AfD weitaus häufiger betroffen sind als solche linksorientierter Parteien. Es gibt also nicht nur Gewalt von „rechts“, wie die Medien und ständig vermitteln wollen.“ Und der Kommentator „Chefee“ ergänzt noch: „Den einzigen Hass den ich täglich erlebe ist der gegen die AFD. Und auch die Medien sind hier täglich (und) mit dabei.“ (https://meta.tagesschau.de/id/144689/angriffe-auf-politiker-was-tun-gegen-den-hass)

Es ist deshalb bezeichnend, dass in dem „Neun-Punkte-Plan“ eines „Maßnahmenpakets zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität“ der Bundesregierung vom Herbst 2019 ausdrücklich nur von „Rechtsextremismus“ gesprochen wird, so als ob es den „Linksextremismus“ gar nicht gäbe (https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2019/massnahmenpaket-bekaempfung-rechts-und-hasskrim.pdf?__blob=publicationFile&v=5).  Was noch schlimmer ist: Es wird nicht reflektiert, ob es nicht auch berechtigte Gründe für diesen Hass gegen Politiker geben könnte. Mir scheint, dass hier eine Einseitigkeit in der Betrachtung an den Tag gelegt wird, die zeigt, dass inzwischen eine weit verbreitete Ignoranz gegenüber den Problemen der Bevölkerung von denen an den Tag gelegt wird, die politische Verantwortung tragen. Bezeichnend ist hierzu auch die Aussage der SPD-Politikerin „Elfie“ Hendrick, Schatzmeisterin der SPD Wurstmark: „Ich finde es auch nicht richtig, dass man da immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss. Was haben die denn für ›Sorgen‹ und ›Nöte‹? […] Ich versteh‘ das nicht, ich kann das nicht verstehen.“ (https://www.deutschland-kurier.org/landtagswahl-brandenburg-spd-genossin-macht-sich-ueber-sorgen-der-menschen-lustig/) Wenn die zunehmende Gewalt gegen Staatsdiener beklagt wird, so ist das nur die halbe Wahrheit. Es gibt auch die Gewalt des Staates gegen seine Bürger. Diese ist nicht so leicht zu erkennen. Soziologen nennen die Gewalt, bei der Menschen gezwungen werden, unter fremdbestimmten Bedingungen zu leben, „strukturelle Gewalt“. Hierzu einige Beispiele:  Wenn man in unser Land täglich Menschen einreisen lässt, die dann uns aufgrund der eingeschleppten Kriminalität Probleme bereiten, die aber von den Politikern nicht ernst genommen wird (https://perikles.tv/index.php/leserbriefe/1136-werden-auslaender-in-deutschland-zu-unrecht-diskriminiert); wenn in einer Schule Schüler etwas lernen sollen, was sie überhaupt nicht interessiert und was ihnen in ihrem Leben auch nichts nützt, es aber gezwungenermaßen tun müssen; wenn Lehrer über das Schicksal von Schülern durch die Benotung von Leistungen entscheiden; wenn in Jobcentern gegen Menschen Sanktionen verhängt und ihnen Leistungen gekürzt werden, weil sie sich nicht so verhalten haben, wie es das Gesetz vorschreibt; wenn von den Menschen immer höhere Abgaben für eine zweifelhafte Politik abverlangt werden, die angeblich das Klima schützen sollen; wenn in der Nähe von Wohngebieten Windkrafträder aufgestellt werden, die gesundheitliche Probleme bereiten, die von den Politikern ignoriert werden (https://perikles.tv/index.php/natur-und-umwelt/952-windindustrie-die-zerstoerung-der-heimat-der-odenwald; https://perikles.tv/index.php/natur-und-umwelt/868-windkraftanlagen-fiktion-und-wirklichkeit); wenn für eine einseitige Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die Bürger Zwangsabgaben zahlen müssen („Rundfunk-Beitrag“), gegen die sich nicht wehren können, dann kann man auch von einer zunehmenden „strukturellen Gewalt“ des Staates gegenüber seinem Bürger gesprochen werden.  Was viele empört ist, dass mit zweierlei Maß gemessen wird: Was Politiker dürfen, ist dem Normalbürger nicht erlaubt, etwa das Vernichten von Beweismitteln, wie dies in der Affäre um die frühere Verteidigungsministerin der Fall ist, hätte sich ein normaler Zivilist nicht erlauben dürfen, ohne dabei nicht strafrechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen.

Damit der Bürger sich gegen die Übergriffe des Staates zur Wehr setzen kann, ist ihm nur der „Rechtsweg“ offen, eine andere Abwehrmöglichkeit lässt der Staat aufgrund seines „Gewaltmonopols“ nicht zu – und das ist oft mühsam und langwierig. Ist es da nicht verständlich (was nicht heißt, dass es dadurch gerechtfertigt ist!), wenn z. B. ein Empfänger von ALG II schon mal im Jobcenter „ausrastet“, wenn mal wieder aus seiner Sicht ihn eine ungerechtfertigte Sanktion trifft und er nicht weiß, von was er dann seine Miete bezahlen soll? Oder wenn ein Schüler sich gegen den „Lehrkörper“ mal nicht sinnbildlich, sondern tatsächlich zur Wehr setzt, wenn aus seiner Sicht eine schlechte Zensur erteilt wurde? Diese strukturelle Gewalt ist fast allgegenwärtig, ohne dass diese direkt sichtbar ist – und das macht sie so gefährlich für die Bürger eines Staates, dessen Organe sich gegen die zu verbünden scheinen, für die sie eigentlich geschaffen wurden.

© Büren, 22.01.2020, Günther Birkenstock