BERLIN. Radikale Kohlekraftgegner haben angekündigt, am Wochenende Tagebaue und Kraftwerke in der Lausitz zu blockieren. Auftakt der Aktionsreihe soll der „Klimastreik“ am Freitag sein, teilte das Bündnis „Ende Gelände“ am Mittwoch vor dem Reichstag in Berlin mit, wie der RBB und die B.Z.berichten.

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Naturlandschaften werden der Ökoindustrie überlassen, ohne dass damit die Ziele der „Energiewende“ erreicht werden. Ideologie schlägt Ökonomie, Umweltschutz und gesunden Menschenverstand. Tichys Einblick dokumentiert die zur Vernichtung freigegebene Schönheit vor ihrer Zerstörung.

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Die Windkraft gilt allgemein als umweltfreundlich, da ja bekanntlich nur der Wind, der nichts kostet,  in elektrischen Strom umgewandelt wird und somit keine Abgase entstehen wie z. B. bei Verbrennungsmotoren. Aber ist die allgemein als ökologisch hoch gelobte Windenergie so nebenfolgenarm, wie sie uns verkauft wird?

Wenn man die Geschichte zurückblickt, stellt man fest, dass es  ja schon früher Windmühlen gab, denn die Nutzung des Windes als Energiequelle ist ziemlich alt. Als es noch keinen elektrischen Strom gab, wurde die Windenergie allerdings in Bewegungsenergie umgesetzt. Seit dem 12.Jahrhundert wurden die Windmühlen vor allem für das Zerkleinern des Korns und für den Wassertransport eingesetzt. Bis zum 18. Jahrhundert waren in Europa etwa 200.000 Windmühlen in Betrieb. Mit der Entdeckung der Dampfmaschine verloren sie allerdings allmählich an Bedeutung (https://www.weltderphysik.de/gebiet/technik/energie/windenergie/historie-der-windenergie/). Die heutigen Windkrafträder unterscheiden sich in der Weise von den Windmühlen alter Prägung, dass sie nicht mehr aus in der Natur vorkommenden Stoffen hergestellt werden. Während früher Holz oder Steine als natürliche Materialien zur Herstellung verwendet und dabei kaum verändert wurden, werden heute die Stoffe miteinander vermischt oder synthetisch hergestellt. Und darin liegt bereits ein Problem verborgen. Die alten Windmühlen konnten mühelos wieder in ihre Ausgangsstoffe zurückverwandelt werden. Wurden sie abgebaut oder verfielen sie einfach durch Witterung, dann wurden die natürlich vorkommenden Stoffe wie Holz oder Stein wieder problemlos von der Natur aufgenommen und wiederverwertet. Das ist bei den modernen Windkraftanlagen nicht mehr der Fall, denn sie bestehen aus Verbundstoffen: Die Rotorblätter bestehen zum großen Teil aus Glasfasermatten, die mit Kunststoff getränkt werden. Und Glasfaserstoff aus Kunststoff lässt sich kaum recyceln und viel mehr als Parkbänke lässt sich kaum daraus herstellen (https://www.erneuerbareenergien.de/archiv/metall-rotorblaetter-fuer-die-umwelt-150-434-91230.html). Glasfaserstoffe werden aus Glasseide hergestellt. Das sind aus mehreren endlos langen Fasern bestehende hauchdünne Einzelfasern (https://www.spektrum.de/lexikon/chemie/glasfaserstoffe/3724)  – die es so nicht in der Natur gibt. Und das ist schon das Hauptproblem: Da diese Fasern künstlich erzeugt werden, kennt die Natur dieses Produkt nicht und deshalb wird es auf natürliche Weise nicht abgebaut. Siliciumdioxid. Aluminiumoxid und Boroxid, Hauptbestandteile der Glasfaser (https://www.spektrum.de/lexikon/chemie/glasfaserstoffe/3724), werden z. B. für die Herstellung von Keramikfasern verwendet, von denen man allerdings aus Tierversuchen weiß, dass sie krebserregend sind. Deshalb wurden sie von der Europäischen Kommission in die Vorschlagsliste der Arbeitsplatzgrenzwerte aufgenommen (https://de.wikipedia.org/wiki/Keramikfaser). Bei diesen Werten handelt sich um Angaben zu Stoffen, die sich nur bis zu einem bestimmten Anteil in der Luft befinden dürfen. Glasfasern sind, so stelle ich es mir vor, deshalb gefährlich, weil sie hauchdünn sind und wenn sie in die Luft geraten, können sie eingeatmet werden. Da kommen mir gleich die Assoziationen zu den Asbestfasern, die in der Bauindustrie verwendet wurden und die inzwischen verboten sind, weil sie als krebserregend gelten. Und aus solch gefährlichen Stoffen bestehen nun mal die Rotorblätter der Windkraftanlagen! Darüber erfährt man allerdings nichts in den Mainstreammedien.

Die Rotorblätter haben es eben aber auch in sich, wenn sie im Betrieb sind. Da Windkraftanlagen oft in Waldgebieten aufgestellt werden (wo bleiben da eigentlich die Protestrufe der Umweltschützer, wenn deswegen Waldgebiete gerodet werden!), werden sie zur Todesfalle von Fledermäusen. Rund 250.000 dieser Tiergattung sollen jedes Jahr dadurch ums Leben kommen. Das ergab eine Studie des Leibnitz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermaeuse-gefahr-windraeder-windenergieanlagen-echoortung-100.html. Bei der Jagd nach den begehrten Insekten geraten sie in die Mühlen der Windkraftanlagen. Sie verenden aber nicht nur durch die Rotorblätter, sondern werden wegen der Luftdruckschwankungen, wodurch innere Blutungen durch geplatzte Äderchen in den Lungen entstehen, getötet. Das berichtet Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter der EU.L.E e.V.   (https://www.youtube.com/watch?v=pNAg_aAdZnk). Er führt weiter aus, dass auch das Volk der Insekten dezimiert wird, denn für sie werden die Rotorblätter zur Todesfalle. Aufgefallen war es dadurch, weil die Windräder nur halb so viel Strom lieferten, wie zu erwarten war. Die Rotorblätter verkleben mit getöteten Insekten und die veränderten Strömungsverhältnisse behindern bei stärkeren Windbewegungen die Drehzahl. Die Insekten fliegen dabei nicht nur aktiv in die Propeller hinein, sondern werden durch die Drehbewegung geradezu angesogen und durch die Drehbewegung erzeugte Wärme angelockt. Andere Insekten geraten in die Turbinen und verenden dort (https://www.youtube.com/watch?v=pNAg_aAdZnk). Auch die Greifvögel wie Bussarde und Milane werden Opfer der Windräder, in die sie hineingeraten und „geschreddert“ werden (https://www.youtube.com/watch?v=pNAg_aAdZnk).

Dabei gäbe es eine vielleicht bessere Alternative zu den Windkrafträdern: Die „Wackelstäbe“. Diese wie Fitness-Schwingstäbe aussehenden Schwingmasten haben keine großen Rotorblätter, sondern sie bestehen lediglich nur aus einem Schwingmast, der sich durch die Luftbewegung in Schwingung versetzt und dadurch Energie erzeugt. Diese von der Firma Vortex entwickelten Geräte wurden bereits in Spanien getestet. Sie haben nur den Nachteil, dass ihre Energieausbeute geringer ist, aber sie „schreddern“ eben nicht die Vögel und Insekten (https://www.wissenschaft.de/technik-digitales/wackelstab-statt-windrad/).

Aber nicht nur Tiere leiden, sondern auch der Mensch. Gerade wenn die Windkraftanlagen zu nahe an besiedelten Gegenden gebaut werden, entsteht ein so genannter Infraschall. Selbst das ZDF hatte sich diesem Thema gewidmet und in einem Artikel am 03.11.2018 veröffentlicht. Dabei stellt die Verfasserin des Artikels, Birgit Hermes, fest, dass dieser unterhalb der Hörschwelle liegende Schall von weniger als 20 Hertz bei Anwohnern zu gesundheitlichen Problemen wie Schlafstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Herzrasen führt (https://www.zdf.de/nachrichten/heute/infraschall-unerhoerter-laerm-104.html). Sogar auf die Muskelfasern  des Herzens soll der Infraschall negative Auswirkungen haben und die Herzmuskelkraft verringern. Außerdem wird dem Infraschall nachgesagt, dass er auf die Hirnregionen einwirkt, die für die Stressverarbeitung zuständig sind. Auch der Deutschlandfunk widmete sich am 19.04.2018 diesem Thema und brachte Berichte aus Etteln, wo eine Anwohnerin, Regina Dietz, folgendes äußerte: „„Man wird wach von Ohrensausen, als wenn tausend Bienen in den Ohren rumsummen. Bis zu gravierenden Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen, Herzrasen, schwindelig, tagsüber auch. Gleichgewichtsstörungen. Man meint, man könne sich noch halten, und dann liegt man da.“ Ähnelt äußerte sich der Anwohner Volker Tschischke: „Man hat so ein Beklommenheitsgefühl in der Brust, und man kann nicht einschlafen. Man denkt, man bekommt gleich keine Luft mehr. Dann sieht man morgens vor dem Spiegel eine geplatzte Ader im Auge, sodass ich jetzt seit einigen Jahren Bluthochdruck habe. Jetzt auch seit einem Jahr Tinnitus.“ (https://www.deutschlandfunkkultur.de/windkraft-in-der-kritik-klimaheilmittel-und-krankmacher.976.de.html?dram:article_id=416029). Stress und Krankheiten also durch Windkraft? Als „Windkraft-Turbinen-Syndrom“ wurden die geschilderten Symptome erstmals durch eine Buchveröffentlichung im Jahr 2009 von der Psychologin Nina Pierpont aus den USA (https://www.windturbinesyndrome.com/wind-turbine-syndrome/)bekannt. Dass die danach vermehrt aufgetretenen Berichte auf einen „Nocebo-Effekt“ zurückgeführt werden sollen (allein der Glaube, dass die Windkraftanlage krank mache, führe zu entsprechenden Krankheitssymptomen (https://www.windturbinesyndrome.com/wind-turbine-syndrome/) klingt eher verharmlosend. Die einfachste Erklärung ist die, dass nun die Menschen, die an entsprechenden Krankheitssymptomen bereits vor Erscheinen dieses Buches gelitten hatten, nun diese Symptome diesem Phänomen zuordnen konnten. Nicht nur der Infraschall sorgt für Ärger, sondern auch die „Verspargelung“ der Landschaft, wodurch das frühere Landschaftsbild aus Sicht vieler Bürger negativ verändert wird. Aus diesem Grunde bilden sich Bürgerinitiativen gegen neue Windkraftanlagen, die sich gegen die Neuinstallation wehren. Als kritisch wird immer der Abstand zu den Wohngebieten gesehen, der nach Ansicht vieler das 10fache der Höhe einer Windkraftanlage betragen sollte („bayerisches Modell“), so dass die 1.000 Meter Abstandsvereinbarung der Koalitionäre der“ GroKo“ nicht mehr ausreichend erscheint, denn große Windkraftanlagen erreichen, wenn man die Rotorblätter mit einrechnet, sogar eine Höhe von bis zu 200 Metern. In der Gemeinde Borgentreich wurden aber zwei Bürgeranträge abgelehnt, die einen erweiterten Abstand nach dem bayerischen 10 x Höhe-Modell durchsetzen wollten (https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/borgentreich/22389060_Zwei-Buergerantraege-werden-abgelehnt.html). Selbst bei einem Abstand von einem Kilometer sind die ständigen Geräusche zu hören, so dass die Grenze von 20 Hertz mit über 45 Hertz, wie sie von privater Seite im hessischen Manrode gemessen wurden, überschritten werden (https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/borgentreich/22397556_Manroder-beklagen-Laermbelaestigung-durch-Windraeder.html). Es kommt auch auf die Windrichtung an, denn wenn der Wind so dreht, dass er den von den Rotorblättern erzeugten Schall zu den Wohnsiedlungen trägt, bringen die Abstandsregelungen kaum etwas.

Die Politiker, so scheint es, gehen auf dem Gebiet der so genannten regenerativen Energien, wie z. B. der Windkraft, über geäußerte Bedenken von Bürgern hinweg. Sie betreiben eine Politik gegen die eigene Bevölkerung. Das ist leider ein Phänomen, das auch auf anderen Politikfeldern geschieht. Es wird Zeit, dass hier ein Bewusstseinswandel vollzogen wird: Politik soll der Bevölkerung dienen und nicht primär den wirtschaftlichen Interessen einzelner und den ideologisch vernagelten Politikern, die nur einen begrenzten Blick auf die Wirklichkeit haben. 

© Büren, 20.11.2019, Günther Birkenstock

 

Die Klima-Hysterie kennt offenbar keine Grenzen mehr. Kein Thema, bei dem in Deutschland nicht der Klima-Aspekt mit angeführt wird. Ob Fleischkonsum, Fliegen, Autofahren oder Kinderkriegen: Stets muß abgewogen werden, welche Klimaauswirkungen damit verbunden sind.

Daß es vom Klimanotstand zum Klimawahn nicht weit ist, zeigt sich in der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Dittelsheim-Heßloch. Dort plant die grüne Oberbürgermeisterin Elisabeth Kolb-Noack für kommenden Sonntag einen Klima-Volkstrauertag. Gemeinsam mit der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde lädt sie zum „People for Future“-Volkstrauertag auf den Friedhof des 2.000-Seelen-Orts.

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