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Bildquelle: ChrisTermitz/Pixabay

 

Gute 30 Jahre nach dem Mauerfall will man im Deutschen Bundestag die Stasi-Unterlagenbehörde (BStu) abwickeln. Ursprünglich sollten die vielen Akten der DDR-Sicherheit ins Bundesarchiv überführt werden. Bürgerrechtler traten jedoch seit der ersten Stunde für eine öffentliche Aufarbeitung dieser Bestände ein. An der Frage mit dem Umgang der Stasi-Akten drohte damals sogar die deutsche Einigung zu scheitern. Erst ein Zusatzabkommen, das die Oberaufsicht dem damaligen ostdeutschen Pfarrer Joachim Gauck und nicht dem Chef des Bundesarchivs übertrug, konnte die Wogen wieder glätten. 1991 beschloss man dan per Gesetz, dass die Unterlagen fortan für Opfer, Historiker und Journalisten zugänglich sein sollten. Vor der Öffentlichkeit blieb dieser Prozess, der noch vor der Sommerpause im Kulturausschuss seinen Ausgang nahm, völlig unbemerkt.

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