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Bildquelle: InstagramFOTOGRAFIN/Pixabay

 

 

Da eine Verfassung etwas Menschengemachtes ist, unterscheidet sie sich grundlegend von göttlichen Geboten. Dies kann zur Folge haben, dass sich manche Menschen eines nicht säkularisierten Glaubens nicht daran gebunden fühlen. Sie bedeutet im staatsrechtlichen Sinne die Verfasstheit der Gemeinschaft eines Staates. Eine Gemeinschaft wiederum setzt sich aus unterschiedlichsten Individen zusammen. So werden durch eine Verfassung nicht nur die Regeln des Miteinanderlebens festgeschrieben, sondern der Wille einer gemeinsamen Identität zum Ausdruck gebracht. In diesem Verständnis bildet auch das deutsche Grundgesetz einen Vertrag mit Charakter einer Satzung. Für Europa ist es seit der Aufklärung grundlegend, dass die umfassten Menschen an der Gestaltung und Absegnung einer anerkannten Verfassung mitwirken können. Deshalb unterscheidet es sich von Grund auf von anderen "Verfassungen" mit Zwangscharakter und definiert den Freiheitsbegriff des Abendlandes.

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