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Der Vorsitzende des Rats der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), Heinrich Bedform-Strohm, hat nach eigenen Angaben zufolge konkrete Morddrohungen erhalten, nachdem bekannt wurde, dass er sich für ein eigenes Rettungsschiff der evangelischen Kirche zur Rettung von angeblichen „Flüchtlingen“ im Mittelmeer eingesetzt hatte. Dies sagte er in einem Interview gegenüber der Augsburger Allgemeinen (https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Morddrohungen-gegen-Bischof-Bedford-Strohm-nach-Fluechtlingsschiff-Initiative-id56361621.html). Die Solidarisierung mit ihm in den Medien folgte prompt, die dies scharf verurteilten (https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Nach-Morddrohungen-Politiker-solidarisieren-sich-mit-Bedford-Strohm-id56365451.html). Es steht sicher außer Frage, dass eine Morddrohung gegen einen Menschen kein erlaubtes Mittel der Meinungsäußerung sein kann, aber man wird doch die politische Agenda, die dem Vorhaben der evangelischen Kirche zugrunde liegt, hinterfragen dürfen, bei der die „Amtshoheit“ eines Bischofs ausgenutzt wird, um bestimmte Ziele durchzusetzen, die ein nicht unerheblicher Teil der gläubigen Christen nicht teilen: Die Rettung von so genannten Flüchtlingen im Mittelmeer. Sie ist eben keine christliche Wohltat, wie viele meinen (https://perikles.tv/index.php/leserbriefe/953-gruende-fuer-die-ablehnung-der-seenotrettung-auf-dem-mittelmeer). Der Ratsvorsitzende  wirkt dabei genauso abgehoben von seinem „Kirchenvolk“ wie viele politische Mandatsträger, die sich ebenfalls sehr weit vom „gemeinen Volk“ entfernt haben und die Probleme der Deutschen mit der ungeregelten Migration nicht verstehen wollen, weil dies nicht in ihr politisches Konzept passt. Er steht stellvertretend für eine zunehmende „Politisierung“ der Kirchen und zwar in eine „links-ideologische“ Richtung, die nichts mehr mit dem Auftrag der Kirche zur Verkündigung des Evangeliums zu tun hat, bei der der „Amtsbonus“ eines Bischofs genutzt wird, um die Kirche in dieser Richtung von innen heraus zu verändern. Die Kritik an Bedform-Strohm ist kaum in der veröffentlichten Meinung spürbar, wenn dann nur sehr vorsichtig, wie sie etwa vom scheidenden Regionalbischof des bayerischen Kirchenkreises Regensburg, Hans-Martin Weiss, formuliert wurde: „Aber wir wünschen uns, dass er da zurückhaltender agiert und seine moralische Autorität nicht so vor sich herträgt, wie das mittlerweile n der Öffentlichkeit berechtigterweise kritisch wahrgenommen wird." (https://www.meine-kirchenzeitung.de/c-aktuell/seenotrettung-kritik-an-bedford-strohm_a14251). Dr. Lothar Gassmann hatte bereits 1996 in seinen 95 Thesen (https://l-gassmann.de/95-thesen/) seine Kritik im Hinblick auf diese politische Ausrichtung an der evangelischen Amtskirche geäußert und festgestellt, dass diese auf kein Interesse gestoßen ist. Als Folge dieses Desinteresses an inneren Reformen ist er aus der Kirche ausgetreten. Er beklagt, dass die wichtigen Kirchenämter von den 68-Systemverändern besetzt wurden, um ihre eigene politische Agenda mit Hilfe der kirchlichen Ämter voranzutreiben (https://www.youtube.com/watch?v=EXxiD7wQyGM). Manch anderer Christ, der seinen Glauben noch ernst nehmen will, tritt wegen dieser Entwicklung – Beteiligung an Schlepperdiensten, Anbiederung an den Islam, Verharmlosen oder Verschweigen von Christenverfolgung im eigenen Land durch Muslime – ebenfalls aus der evangelischen Kirche aus (https://www.youtube.com/watch?v=6eas1nKPfeg), wie dies Lisa Licentia verkündet hat. Diese Entwicklung könnte sich noch fortsetzen und sogar beschleunigen.

© Büren, 05.01.2020, Günther Birkenstock

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