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Wo dir Gottes Sonne zuerst schien, wo dir die Sterne des Himmels zuerst leuchteten, wo seine Blitze dir zuerst seine Allmacht offenbarten und seine Sturmwinde dir mit heiligen Schrecken durch die Seele brauseten, da ist deine Liebe, da ist dein Vaterland.


Wo das erste Menschenaug sich liebend über deine Wiege neigte, wo deine Mutter dich zuerst mit Freuden auf dem Schoße trug und dein Vater dir die Lehren der Weisheit ins Herz grub, da ist deine Liebe, da ist dein Vaterland.


Und seien es kahle Felsen und öde Inseln, und wohnte Armut und Mühe dort mit dir, du mußt das Land ewig liebhaben; denn du bist ein Mensch und sollst nicht vergessen, sondern behalten in deinem Herzen.

Ernst Moritz Arndt (1769 – 1860)

  • Vielen lautstarken Linksideologen, Globalisierungsfanatikern und One-World-Utopisten ist das Gefühl für derartige Zusammenhänge verloren gegangen;

in ihrem Bestreben, mal wieder einen universellen, `Neuen Menschen´ zu schaffen in einer nivellierten Welt mit universell austauschbaren Produkten, (DIN-)Normen, Werten und Menschen müssen sie natürlich derartige Gefühlsregungen, wies sie unser oben zitierter Dichter äußert, lächerlich machen und verunglimpfen…

Wir glauben aber, dass sich wahrer Respekt und wahre Menschenfreundlichkeit in der Akzeptanz und Erhaltung der Vielfalt menschlicher Kulturen und im gleichberechtigten Nebeneinander des Lebens der Völker zeigt.

© Siegdried Göbel, Studienrat

Als Leserbriefe gekennzeichnete Beiträge spiegeln nicht (unbedingt) die Meinung der Redaktion wider, sondern stellen die subjektive Meinung des Einsenders dar.

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