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Ihr Wunsch einer „AfD-Freien-Zone“ in Paderborn ist antidemokratisch und antipluralistisch und erinnert an die dunkelsten Zeiten unserer Geschichte.

Wie im Beitrag „Liebeserklärung ans Theater“ auf der Online-Seite des Westfalen-Blatts vom 09.02.2020 zu lesen war, wünscht sich der stellvertretende Bürgermeister Paderborns, Dieter Honervogt (CDU) eine „AfD-freie Zone“. 

Honervogt rekurrierte in diesem Beitrag, in dem er „leidenschaftlich“ für die Theaterkultur warb, dem ich mich im Allgemeinen anschließen würde, auf die Auseinandersetzung unserer Partei, der AfD, mit dem Theater in Paderborn. 

Doch erst einmal möchte ich mich der Huldigung der Theaterkultur anschließen, weil diese, im Sinne der Darstellenden Kunst, einen Teil unserer aktuellen Debattenkultur aufnimmt und wichtige Klassiker wie „Die Blechtrommel“ von Günter Grass, „Homo Faber“ und „Andorra“ von Max Frisch oder „Die Physiker“ von Dürrenmatt – wir kennen sie alle aus der Schulzeit - als wichtige Repräsentanten der Nachkriegsliteratur, oder Lessings „Nathan der Weise“ als wichtiges Werk der Aufklärung, tradieren, und auf diese Weise die wichtigsten Werke, vor allem der deutschen Literaturgeschichte, die sich mit den ethischen Grundsätzen, die unser Denken im westlichen Kulturraum maßgeblich beeinflusst haben und unser Grundgesetz prägen, auseinandersetzen und diese in das Bewusstsein der Zuschauer bringen. Als Partei des Konservatismus, des Traditionserhalts westlicher Kulturgüter, gemeint ist das Zivilisationsdenken in griechisch-römischer Tradition der Antike, über deren Wiedergeburt im Sinne des Renaissance-Humanismus in der Frühen Neuzeit, über die Zeit der Aufklärung bis hin zur Postmoderne, ist uns die Theaterkultur natürlich sehr wichtig. 

Wenn aber im Programmheft des Theaters in Paderborn die NSDAP mit der AfD gleichgesetzt wird, dann ist das in erheblichem Maße verleumderisch, sodass wir darauf rechtlich reagieren mussten. Eine Gleichsetzung dieser braunen Vergangenheit, dieser Massenmörder, mit unserer Partei ist historisch in erheblichem Maße falsch, relativiert auch noch die NS-Verbrechen, verhöhnt die Opfer und bagatellisiert diese Taten. 

Das ist die moralische Schande, die dieses hysterische Geschrei der Altparteien, die im Gleichschritt im Sinne einer antifaschistischen Staatsdoktrin wie in der DDR „Kampf gegen Rechts“, also im gegenwärtigen Sinne „Kampf gegen die AfD“, bzw. „Kampf gegen die Meinungsfreiheit“ brüllen, mit sich bringt. Doch in dieser Zeit, in der jeder, der abweichend vom sozialistischen Mainstream argumentiert als „Faschist“ diffamiert werden darf, dem Geist der 68er und ehemaligen Apparatschiks der DDR, die an den Stellschrauben der Gesellschaft sitzen, in den Rundfunkräten, in den Hochschulen, in den Kirchen etc. sei Dank, ist ein solcher Rechtsweg natürlich hinfällig.
Doch die CDU hat mit dem Über-Bord-Werfen all ihrer konservativen Ideale, hin zur SPD 2.0 und der Öffnung der Grenzen für Millionen von Wirtschaftsmigranten die Gesellschaft radikal gespalten. Nicht die AfD! Die als Folge der "Herrschaft des Unrechts" der Altparteien immer mehr an Zustimmung in der ausgebeuteten deutschen Bevölkerung gewinnt.

In der sozialistischen Meinungshegemonie in Deutschland gab es ab 2015 nur "eine Wahrheit", die mit Absolutheitsanspruch von nahezu allen Mainstream-Medien in Deutschland propagiert wurde, und zwar, dass nur „Flüchtlinge“ kämen und Deutschland nun aus historischer Schuld das Sozialamt der Welt spielen müsse. Die größten "Fake-News" der jüngeren bundesdeutschen Vergangenheit! Jeder, der diese Entwicklungen kritisch sah, die Asyllobby, die Beutestrukturen der Altparteien und Kirchen, oder die Integration von radikal muslimisch geprägten Einwanderern aus dem Nahen Osten und Afrika hinterfragte, die idR. aus Regionen stammen, in denen das Wort „Humanismus“ ein Fremdwort ist und der Antisemitismus mit der Muttermilch aufgenommen wird, kritisierte, wurde als „Nazi“ oder „Faschist“ beschimpft. Immer mehr Bürger wandten sich dementsprechend aus Angst vor Repressionen von der Öffentlichkeit ab und trauten sich nur in den eigenen vier Wänden, bei geschlossenen Fenstern, über die Asylthematik zu reden, aus Angst den Arbeitsplatz, Freunde oder Verwandte zu verlieren und gesellschaftlich isoliert zu werden.

Aber zurück zum Thema: Mit solchen Aussagen wie der „AfD-freie Zone“, die wie aus einer Neuauflage von Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ entstammen könnte, spalten Sie, Herr Honervogt die Gesellschaft weiter und zeigen zugleich ihr undemokratisches Denken. Denn die Stilisierung unserer Partei als „das Böse“ schlechthin, erklärt implizit gerade unsere rechtschaffenen Mitglieder und unsere Millionen Wähler zu Freiwild, sodass faschistoid agierende selbsternannte „Antifaschisten“ sich bestätigt fühlen, unsere Familien zu bedrohen, unser Eigentum zu zerstören, und uns gesellschaftlich vollkommen zu isolieren. Nach dem Motto: ,,Es trifft ja die Richtigen"

Erinnert Sie dieses Vorgehen an eine bestimmte Zeit, Herr Honervogt? Dabei sind Sie ja sprachlich noch auf einem milden Level, im Vergleich zu Ihren hyperventilierenden Parteikollegen aus Berlin, die uns als „Gesindel“ (Merz), „Nazis“ (Ziemiak) oder sogar den eigenen konservativen Flügel, die Werteunion, als „Krebsgeschwür“ (Brok) bezeichnen. 

Hätten Sie also, wenn Sie vor 80 Jahren gelebt hätten und in einer hohen politischen Position gewesen wären, im gleichen Duktus auch von „Juden-Freier-Zone“ geredet? Höchstwahrscheinlich schon, weil der faschistoide Mainstream der Nationalsozialisten es Ihnen vorgegeben hätte und diese Ausgrenzungs-Rhetorik als ideologische Steilvorlage wohl vorgegeben hätten, um sich zu profilieren, und insofern diese Isolationstopoi wohl genauso nachgeplappert hätten, so wie Sie heutzutage über die AfD reden. Da kommen also wieder die Biedermänner und die Brandstifter aus ihren Löchern und treten in gehörigem Maße nach unten auf den vom Staate ausgerufenen Staatsfeind, die bürgerliche AfD. Doch ist das wirklich Ihr Demokratieverständnis, Herr Honervogt? Sie wollen also keine konservative Oppositionspartei in der Stadt? Was für ein antipluralistisches und antidemokratisches Weltbild nun wieder von den selbsternannten Vorzeigedemokraten der CDU offenbart wird.

Heutzutage labeln sich die selbsternannten Vorzeigedemokraten der Altparteien mit moralisch schön klingenden Wortenhülsen wie 'Vielfalt', 'Toleranz' und 'Menschlichkeit', um im gleichen Atemzug einfältig, intolerant und uns die Menschlichkeit absprechend, gegen uns zu hetzen und mit ihren Antifa-Schlägertrupps, als Exekutive der großen "Altparteien-Demokraten", auf uns als AfD-Mitglieder einzuprügeln wie in Münster, am Neujahrsempfang der AfD NRW, geschehen. 

Möchten Sie, Herr Honervogt – oder sollte man schreiben: Honeckervogt - also im Stile eines Antidemokraten eine demokratisch legitimierte Oppositionspartei verbieten oder ist es der Wunschtraum eines profillosen Merkel-Claquers, ganz im Sinne seiner sozialistischen Parteichefin, die in Thüringen die Wahlen rückgängig machte, eine DDR 2.0 auch hier in Paderborn zu errichten und nur die sozialistische Einheitsfront aus Linken, Grünen, SPD, CDU und FDP zu den Wahlen zuzulassen und die immer größer werdende konservative Opposition, die dieses Land wieder ins politische Gleichgewicht bringen will, repressiv zu bekämpfen? Suchen Sie sich doch eine stalinistische Handlungsweise aus, die Ihr lupenreines Demokratieverständnis widerspiegelt, Herr Honervogt! 

Mit demokratischen Grüßen

Ihr 

Marvin Weber (Vorsitzender des Stadtverbands der AfD Paderborn) 

Quelle: https://www.westfalen-blatt.de/…/4126424-Kirsten-Potthoff-u…(Zugriff: 16.02.20)

 

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