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Früher bot noch „Das Wort zum Sonntag“ der ARD eine Möglichkeit für Pfarrer der katholischen oder evangelischen Kirche, das Evangelium einem breiten Publikum – immer auch bezogen auf Alltagssituationen – „schmackhaft“ zu machen. Heute scheint es dem linken Mainstream gemäß zur Propagandaplattform verkommen zu sein, auf der dann eine evangelische Pastorin, wie z. B. Annette Behnken – zu sehen am 07.03.2020 (https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/wort-zum-sonntag/videos/spricht-pastorin-annette-behnken-loccum-video-126.html) – mal wieder die altbekannten Appell aufstellen darf , der da lautet: Wir müssen die armen Flüchtlinge, die an der türkisch-griechischen Grenze ausharren, nach Deutschland holen. Die Begründung ist für sie klar: Wenn wir dies nicht tun, dann „verkaufen wir unsere grundlegenden Werte und Menschlichkeit“. Selbstlobend erklärt die Pastorin, dass bald ein Schiff, initiiert von der evangelischen Kirche, auslaufen würde, um Flüchtlinge aus dem Mittelmeer zu retten und nennt es als eine Selbstverständlichkeit, Menschen in Not zu helfen. Angesichts der Bilder von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer, die an der Weiterfahrt nach Europa gehindert werden, sollte sich - gendergerecht formuliert - „jedem einzelnen Europäer und jeder Europäerin Tag und Nacht der Magen umdrehen. Wir müssen auf die Straßen gehen! Everyday for future and humanity. Wir müssen die Parlamente stürmen, in denen Neofaschisten sitzen und uns in Schreckstarre verfallen lassen genauso wie das Corona-Virus“. Dann lässt sie dann doch noch durchblicken, dass sie Theologie studiert hat und zitiert das allgemein bekannte Gleichnis vom barmherzigen Samariter, in dem geschildert würde, dass an demjenigen, der Räubern zum Opfer gefallen war, viele Menschen vorbeigegangen wären, so wie dies nun auch Europa tue, die genauso an den Flüchtlingen vorbeigehe. Es fehlte auch nicht der Appell, „Schutzbedürftigen“ ohne Wenn und Aber zu helfen. Brauchen wir noch solche aus Steuergeldern finanzierte Theologen, die meinen, uns mal wieder ein schlechtes Gewissen einreden zu müssen? Nein danke! Diesen vom Gutmenschentum (https://perikles.tv/index.php/leserbriefe/722-der-gutmensch-leben-auf-vom-moralischen-hochsitz) getriebenen Schönrednern, die eben nur schön zu reden verstehen, aber kaum selbst gute Taten folgen lassen, wobei nur einseitig, propagandamäßig die Menschen allesamt als „Flüchtlinge“ bezeichnet werden, anstatt von illegalen Migranten zu sprechen, die auch bereit sind, sich unter Gewaltanwendung den Zutritt zum europäischen Festland zu erzwingen, sollte man das Recht nehmen, sich im öffentlich-rechtlichen Fernsehen auf diese Art zu präsentieren. Es mutet schon seltsam an, dass eine evangelische Pfarrerin ein solch breiter Raum zur einseitigen Darstellung gegeben wird, wobei sie noch die Parlamentarier als „Faschisten“ beschimpfen darf. Es wird Zeit, dass dieser einseitigen Beeinflussung ein Ende gesetzt wird.

 

©  Büren, 13.03.2020, Günther Birkenstock

Als Leserbriefe gekennzeichnete Beiträge spiegeln nicht (unbedingt) die Meinung der Redaktion wider, sondern stellen die subjektive Meinung des Einsenders dar.

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