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Der Klimaschutz wird zum ideologischen Glaubenskrieg. Dieser Glaubenskrieg ignoriert kritische Fragen bzw. lässt diese überhaupt nicht zu: Gibt es überhaupt einen Treibhauseffekt? Wird, wenn es diesen Treibhauseffekt wirklich geben sollte, dieser auch  vom Menschen durch Ausstoß von Kohlendioxid negativ beeinflusst? Selbst wenn auch dieses Glaubensaxiom anerkannt würde, stellte sich noch die letzte Frage: Wäre eine Temperaturerhöhung wirklich mit den katastrophalen Folgen verbunden, wie uns das weisgemacht wird? Diese Fragen dürfen nicht gestellt und diskutiert werden. Stattdessen werden immer wieder dieselben Behauptungen als „bewiesene wissenschaftliche Wahrheiten“ verkündet und zwar mit der Begründung, dass die Mehrheit der Wissenschaftler sich in dieser Frage einig sei (https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-es-gibt-noch-keinen-wissenschaftlichen-konsens-zum-klimawandel). Selbst wenn dies zuträfe, ist die Wahrheitsfindung in der Wissenschaft niemals von einer Mehrheitsmeinung abhängig. Die Abhängigkeit von Mehrheitsmeinungen hat nur etwas mit demokratischen Entscheidungsprozessen zu tun, nicht aber mit dem was man mit wissenschaftlicher Arbeit beschreibt. Hier gelten andere Kriterien: Es müssen schlüssige Hypothesen gebildet und diese an der Realität überprüft werden. Und da schwächelt schon das ganze ideologisch zusammengezimmerte Glaubensgebäude der Klimahysteriker, denn es ist noch lange nicht bewiesen, dass es einen durch das Kohlendioxid verursachten Treibhauseffekt gibt. Die Korrelation zwischen dem Kohlendioxid und der Temperaturerhöhung ist nicht so klar bewiesen, wie es verkündet wird, zumal seit dem Jahr 2000 die Temperaturen global nicht angestiegen sind – trotz höherem CO2-Ausstoß (https://www.eike-klima-energie.eu/2017/07/08/beweise-fuer-die-unwirksamkeit-von-co2-bei-der-klima-entwicklung/). Auch sind wir nicht vor Täuschung geschützt. So konnte „Norman Investigativ“ aufzeigen, dass durch die Ausdünnung der Messstationen im freien Umland und Massierung der Stationen in Ballungszentren eine künstlich erzeugte Temperaturerhöhung verzeichnet wurde, die zumindest wegen dieser nicht repräsentativen Auswahl der Messergebnisse zweifelhaft ist (https://www.youtube.com/watch?v=ZYXrGlYAZOg). Und selbst wenn es eine Temperaturerhöhung gäbe, sagt dies noch nichts über einen ursächlichen Zusammenhang mit dem Kohlendioxid aus. Man kann nämlich alles in einen rein statistischen Zusammenhang bringen, wie etwa die Anzahl der Storchennester und die der Geburten und daraus falsche Schlüsse ziehen. Man spricht hier von einer Scheinkorrelation, denn eine dritte Variable, um bei diesem Beispiel zu bleiben, könnte beide Faktoren, nämlich die Anzahl der Storchennester und die der Geburten positiv beeinflussen, und das könnte der Faktor „ländlicher Raum“ sein, denn je urbanferner eine Umwelt ist, desto mehr steigen die Geburten von Kindern aufgrund eines eher bezahlbaren Wohnraums (https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2018-04/geburtenrate-stadt-land-regionen) und die Anzahl der Störche, weil sie dort mehr Nistplätze und Nahrungsmittel finden. Ähnlich könnte es auch bei dem Anstieg des Kohlendioxid und der Temperaturen verhalten: Eine dritte, noch nicht ins Auge gefasste Variable könnte beide gleichzeitig beeinflussen. Es könnte nämlich sein, dass es an der Stärke der Sonneneinstrahlung liegt: Je stärker diese ist, desto mehr erwärmt sich das Land und auch das Wasser. Da nun Wasser ein guter Speicher für Kohlendioxid ist, aber bei Erwärmung das gespeicherte Kohlendioxid wieder abgibt, vermehrt es sich in der Atmosphäre (https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/news/2007/immer-mehr-kohlendioxid-auch-wegen-des-ozeans/). Wenn also die Meere sich erwärmen, wird automatisch mehr Kohlendioxid freigesetzt. Es ist also ein fataler Fehler, in Sachen Klima monokausal zu denken. Das Wetter, davon sollte besser gesprochen werden, denn Klima ist nur das aus verschiedenen Messungen ermittelte durchschnittliche Wetter in einem bestimmten Zeitraum, gemessen in der Regel in 30-Jahres-Zyklen, wird eben nicht nur von einem Faktor bestimmt, sondern gleicht einem eher chaotischen System, dessen Vorhersagbarkeit von verschiedenen Faktoren, die zum Teil gegeneinander, aber auch miteinander wirken, beeinflusst wird. In der Politik – und willfährige Wissenschaftler haben sich dem Diktat angeschlossen – hat man sich aber nun darauf geeinigt, nur den Faktor Kohlendioxid, und hier wiederum nur den menschengemachten Anstieg, für die Temperatursteigerung der letzten Jahre verantwortlich zu machen und alle anderen Faktoren außer Acht zu lassen. In dieser Art Politik verbirgt sich eine Art Dogmatismus (es wird einfach etwas für wahr erklärt, ohne den Wahrheitsgehalt einer Aussage kritisch unter die Lupe genommen zu haben) und eine Simplifizierung (es wird ein komplexer Sachverhalt künstlich vereinfacht), die nun noch durch eine Infantilisierung ergänzt wird. Denn es ist entspricht einem kindlichen „Schwarz-Weiß-Denken“, etwas für gänzlich falsch oder richtig zu halten. Kinder haben noch nicht zu einer differenzierten Betrachtung der Welt wie die Erwachsenen gefunden, weil ihnen einfach hierzu noch die Lebenserfahrungen fehlen. Es ist deshalb kein Zufall, dass gerade Kinder auf die einfachen Formeln der Politiker („der Mensch verursacht den Klimawandel durch erhöhten Kohlendioxidausstoß“) hereinfallen und diese begeistert aufnehmen. Und es ist auch sicher kein Zufall, dass eine Greta Thunberg, bei der das „Asperger Syndrom“ als eine besondere Form des Autismus, diagnostiziert wurde, eine Protagonistin der „Friday-for-Future“-Bewegung geworden ist, weil das Denken in Extremen und das Herausbilden von Spezialinteressen ein typisches Merkmal hierfür ist (https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/greta-thunberg-denkt-schwarz-weiss-psychiater-erklaert-wie-authentisch-die-klimaaktivistin-ist_id_11185339.html). Politiker fühlen sich in ihrem Handeln bestätigt und ermuntern die Kinder noch, diese Art des Aktivismus voranzutreiben. Gerade Angela Merkel, die gerne auf jeder populären Welle reitet, die ihr nützlich erscheint, lobte sogar die Schülerproteste. Ähnliches gilt auch für Katarina Barley, die den Schülern „hohen Respekt“ zollt und in diesem Zusammenhang auch noch das Wahlrecht mit 16 Jahren ins Spiel bringt (https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-03/fridays-for-future-demonstration-klimaschutz-angela-merkel-katarina-barley). Das Schuleschwänzen wird zur Heldentat hochstilisiert, weil dies nun mal in das politische Kalkül passt. Die Infantilisierung des Denkens der Kinder wird somit zum Maßstab für das Handeln der Erwachsenen, die es eigentlich besser wissen müssten: Komplexe Systeme wie das Wetter können nicht einfach durch das Verändern eines Faktors – eben des Kohlendioxids – sinnvoll verändert werden. Greift der Mensch hier ein, verändert er möglicherweise nachhaltig das Wettergeschehen in unvorhersehbarer Weise, so dass Wirkungen erzielt werden, die jetzt noch nicht absehbar sind. Statt also der Komplexität des Themas Klima Respekt zu zollen und auch sich nicht auf monokausale Ursache-Wirkungsketten einzulassen, wird in der Politik eine Simplifizierung vorgenommen und in kindischer Weise mit einer „Entweder-Oder-Denkweise“ das Kohlendioxid verteufelt. Es wird übersehen, dass das Kohlendioxid als ein völlig ungiftiges Gas lebensnotwendig ist, da es für das Pflanzenwachstum förderlich ist – was eindeutig bewiesen ist und Gärtner deshalb die Luft in Treibhäusern mit Kohlendioxid anreichern (https://industrie.airliquide.de/wachstumsschub-mit-co2-mehr-ertrag-und-bessere-qualitaet-im-gewaechshaus). Es ist nur zu hoffen, dass Politiker, Wissenschaftler („Klimaskeptiker“) und auch „Mainstreammedien“ den Mut aufbringen, dieser unheilvollen Allianz der negativ sich gegenseitig potenzierenden Faktoren der Dogmatisierung, Simplifizierung und Infantilisierung in der Politik Einhalt zu gebieten.

© Büren, 03.11.2019, Günther Birkenstock

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