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Der 9. November ist der Schicksalstag der Deutschen und historisch brisant: Am 9. November 1918 wurde das Ende der Monarchie besiegelt und gleich zweimal die Republik ausgerufen: Zuerest durch den SPD-Politiker Philipp Scheidemann und kurz danach den sozialistischen Führer des Spartakusbundes Karl Liebknecht.

Wie der Streit zwischen den linken Lagern ausging, ist natürlich historischer Fakt: Das deutsche Reich wurde durch die Sozialdemokraten, die sich mehrheitlich gegen die KPD durchsetzten, von einer Monarchie zur demokratischen Republik mit liberaler Verfassung transformiert: Die Weimarer Republik war geboren. 

Auch der 9. November 1923 ist ein historischer Tag - auch wenn er ein Teil unserer dunklen Vergangenheit darstellt: Adolf Hitler versuchte mit Erich Ludendorff die Münchener Räterepublik im Münchener Bürgerbräukeller am 8.11.23 zu putschen. Doch dieser Putschversuch wurde einen Tag später beim Marsch auf die Feldherrenhalle am 9.11 durch die Münchener Polizei blutig niedergeschlagen. Die Folge: Gefängnisaufenthalt, Inszenierung Hitlers vor Gericht und milde Haftstrafen, sodass er auch während der Haftzeit sein Manifest "Mein Kampf" schreiben konnte, mit dem er ebenfalls Millionen Deutsche zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise für sein faschistisches NS-System indoktrinieren konnte und sich nationalreligiös als Erlöser zelebrieren konnte, das letztlich für 60 Millionen Tote in Europa durch den Zweiten Weltkrieg sorgte und Deutschland in Schutt und Asche legte. 

Ebenfalls ging der 9. November 1938 als geschichtsträchtiger Tag in die deutsche Geschichte ein, aber eben nicht im Sinne der Demokratie, sondern im Sinne des immer größer werdenden Antisemitismus im faschistischen Dritten Reich. Ein dunkler Tag der deutschen Geschichte. In der Reichspogrom, bzw. Reichkristallnacht brannten im Dritten Reich die Synagogen, jüdische Geschäfte wurden von Schlägertrupps der SA zerstört, die Fenster eingeworfen. Tausende Juden wurden verhaftet, misshandelt und getötet. Diese Nacht galt nun als Signal für den größten anstehenden Völkermord Europas, dem Holocaust und wurde durch die fatale Appeasementpolitik der Westmächte leider viel zu lange toleriert, sodass durch diese faschistische Hassideologie Millionen Juden, Behinderte und weitere sogenannte "Nichtarier" bestialisch durch das nationalsozialistische Regime ums Leben kamen. 

Der 9. November 1989 - der Tag des Mauerfalls - ist dagegen wieder ein Tag der Hoffnung, ein Tag der Freiheit und Einheit für das über Jahrzehnte geteilte Deutschland gewesen. Die Öffnung der deutsch-deutschen Grenze verdeutlicht den Erfolg der friedlichen Revolution in der DDR. Millionen Menschen gingen friedlich auf die Straße und demonstrierten gegen die sozialistische Diktatur, die auch wirtschaftlich am Ende war. Die Menschen sind aufgestanden gegen den gleichgeschalteten Medien- und Kulturbetrieb, gegen die Indoktrinierung in der Schule, gegen die Repressionen der SED durch das MfS, die Ausgrenzung aller Oppositionsbestrebungen, die Meinungsdiktatur mit schnellem Ende im Folterknast. 

Und auch wenn sich die SED-Schergen heutzutage wieder an die höchsten Positionen der Machtorgane der BRD gesetzt haben, heißt es: Wir müssen auch heute für die demokratischen Grundprinzipien wieder auf die Straße gehen. Wir leben in einer Meinungsdiktatur von nahezu gleichgeschalteten sozialistischen Medien, die uns als Opposition vehement unterdrücken wollen. Wir leben in einer Zeit an diesem 9.11.2019, in der sich die meisten Menschen in Deutschland eben nicht mehr trauen, ihre Meinung zu sagen, weil sie Angst haben von linksradikalen Denunzianten bedroht zu werden oder von der grünen Nachbarschaft isoliert und geschasst zu werden. 

Wie viele Autos von Mitgliedern der AfD haben schon gebrannt? Wie viele Geschäfte sind schon beschmiert worden? Wie viel Scheiben wurden schon eingeworfen? Wie viele AfDler sind schon körperlich angegangen worden und halb totgeprügelt wie Magnitz? Wie viele sind schon wegen ihres politischen Engagements vom Arbeitsplatz entfernt worden? Wie viele Familien wurden schon bedroht und von ihren angeblichen Freunden im Stich gelassen? Nur weil sie sich für mehr Sicherheit im Land einsetzen und die illegale Massenmigration von Millionen Afrikaner und Arabern sehr kritisch und utopisch sehen! Das sind alles Zustände, die uns an diesem 9. November wieder zu denken geben sollten! Wir müssen den Protest wie damals vor 30 Jahren auf die Straße bringen und die Wende in den Köpfen vollenden! Denn der Staatsfunk hat seinen imaginären "antifaschistischen Schutzwall" längst gebaut und schießt jeden Tag mit bösesten Hetzkampagnen und Verleumdungen gegen uns konservative Demokraten!

©Marvin Weber (Stadtverbandsvorsitzender AfD Paderborn)

Als Leserbriefe gekennzeichnete Beiträge spiegeln nicht (unbedingt) die Meinung der Redaktion wider, sondern stellen die subjektive Meinung des Einsenders dar.

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