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Mit herzzerreißender Erschütterung berichtete die Fraktionsvorsitzende der Linken im Thüringer Landtag, Suanne Hennig-Wellsow, über die üblen faschistischen Methoden der AfD-Fraktion in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“:  Da musste doch tatsächlich eine junge Abgeordnete mit Mitgliedern der AfD in einem Fahrstuhl mitfahren (das alleine ist ja schon eine Zumutung!) und folgendes ertragen:  „ Es kamen eine Reihe von Abgeordneten in den Fahrstuhl und sie stellten sich tatsächlich so hin (Frau Hennig-Wellsow deutete an, dass diese ihr den Zeigefinger hinhielten), mit ihren Gesichtern vor sie, grinsten sie an und hörten nicht auf“. Dann schilderte sie noch ein anderes Beispiel, das auch eine Methode der Nazis sei, nämlich übertriebene Freundlichkeit:  „Gehen Sie mit uns doch Kaffeetrinken oder sollen wir Sie nicht dorthin mitnehmen und fahren.“ Was für eine Beleidigung,  von einem AfD-Abgeordneten eingeladen oder angeboten zu bekommen, mitgenommen zu werden. Dann hatte sie auch noch beschwert: „Selbst ich wurde von einem AfD-Abgeordneten bedrängt, der körperlich meinen Weg begleiten musste.“  Ihre Schlussfolgerung ist, dass die AfD keine bürgerliche Partei sei. Aber sie selbst kennt keine Selbstkritik, denn sie war es doch, die dem zum Ministerpräsidenten frisch gewählten Abgeordneten, Thomas Kemmerich,  den – wahrscheinlich für Herrn Ramelow zugedachten – Blumenstrauß nach der Wahl vor die Füße warf. Das ist eine Selbstverständlichkeit und kein Verstoß gegen Regeln des Anstandes und des fairen Umgangs miteinander.

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