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„Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“, hieß ein bekanntes Lied von Franz Josef Degenhardt, das er 1965 herausbrachte (https://www.fr.de/kultur/vaeterchen-franz-kaempft-nicht-mehr-11367338.html), und das heute in Bezug auf die AfD so gedeutet werden kann: Wer mit dieser Partei gemeinsame Sache macht, wird abgestraft. Das musste jetzt auch  Christian Lindner erleben, der sich vehement gegen die Unterstellung von Bettina Schausten vom ZDF zur Wehr setzte, sich nicht rechtzeitig von der AfD abgegrenzt zu haben, was er dann auch pflichtschuldig beteuerte, dass dies bereits 2014/2015 geschehen sei (https://www.focus.de/politik/deutschland/nach-schwachem-abschneiden-zdf-moderatorin-bringt-fdp-chef-lindner-mit-eigener-wortwahl-ins-stammeln_id_11696743.html). Nur wer in unserer  an der „freiheitlichen demokratischen Grundordnung“ orientierten Republik die AfD als „Partei non grata“ gemeinsam mit anderen Parteien und den öffentlich-rechtlichen Medien mit der gesamten Mainstream-Presse ächtet, kann sich seiner Stellung sicher sein. Auf diese Weise versucht Christian Lindner noch seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, die ihm die FDP des Landesverbandes in Thüringen gelegt hat und die ihm jetzt anlässlich der Wahl der Bürgerschaft in Hamburg zum Verhängnis werden könnte, wenn klar werden sollte, dassdie FDP die 5 %-Hürde nicht überspringen wird. Der moralische Niedergang der an den Mainstream angepassten Politiker scheint kaum eine Schranke nach unten zu kennen. Erbärmlicher geht es kaum noch.

© Büren 2020, Günther Birkenstock

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